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Montag, 2. Dezember 2013

Amazon will Drohnen einsetzen

Der Online-Versandhandel Amazon plant eine Logistik-Revolution. Künftig sollen Waren nicht mehr nur über den Postweg, sondern auch mit Flugrobotern zum Kunden gelangen. In der CBS-Sendung 60 Minutes präsentierte Amazon-Chef Jeff Bezos das neuartige Liefersystem, das in den USA in vier bis fünf Jahren einsatzfähig sein könnte.

Neben der Hardware-Bestückung mit den pilotlosen Mini-Helikoptern vom Typ "Octocopter" fehlt es noch an einer Zulassung vom US-Luftfahrtamt. Der futuristisch anmutende, "Amazon Prime Air" getaufte Dienst könnte manchen Amazon-Nutzern in der Nähe der Warenlager Bestellungen innerhalb einer halben Stunde nach Hause bringen. Allerdings passen offenbar nur recht kleine Pakete in die Greifarme des Flugautomaten.

Noch unklar sind einige Sicherheitsaspekte. Gar tödliche Probleme könnte es geben, sollten die Drohnen in dichtbesiedeltem Gebiet eingesetzt werden und dort abstürzen. Auch die Auswirkungen auf vorschnelle Kinderhänden, die in eine der acht Rotoren greifen, mag sich keiner ausmalen. Andererseits sind natürlich auch die derzeit zum Einsatz kommenden LKWs nicht unbedingt sicherer. Daher wird es im Genehmigungsverfahren wichtig sein zu einer realistischen Risiko-Nutzen-Einschätzung zu kommen. Die Umweltbilanz im Vergleich zu den vorhandenen Versandmethoden hält Bezos für besser. Eine Aussage, die sicher noch zu prüfen ist.
[Foto: Octocopter mit Wasserflasche | cc-by-sa 3.0 HCI2]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 6. November 2013

US-Videoausgaben sinken leicht

Die Ausgaben der US-Amerikaner für Videos im dritten Quartal 2013 sind verglichen mit dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden 5,769 Mrd. Dollar erwirtschaftet, ein Minus von 2,47 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Kalenderviertel vor einem Jahr. Dies berichtet DVD And Beyond auf der Grundlage einer Studie der Digital Entertainment Group.

Der Abfall wäre weitaus gravierender ausgefallen, hätten die Einnahmen aus dem Digitalverkauf (Electronic Sell-Thru, kurz EST) nicht um fast 50 Prozent auf 764,5 Mio. Dollar zugelegt. Packaged Media, also im Wesentlichen DVDs und Blu-rays, zeigten einen Umsatzknick von -7,4 Prozent. Dennoch sind die physischen Formate mit 5,004 Mrd. Dollar noch immer die Haupt-Einnahmequelle beim Videoverkauf in den Vereinigten Staaten.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Mietsegment. Im Verleih wurden zwischen zwischen Juli und September 4,531 Mrd. Dollar verdient. Dies bedeutet ein spürbares Minus von 5,1 Prozent im Jahresvergleich. Video On Demand-Agebote legten aber um 5,6% auf 1,557 Mrd. Dollar Umsatz zu. Noch stärker im Aufschwung sind die Streaming-Abos, bei denen im dritten Quartal 2,305 Mrd. Dollar herumkamen (+32,5%). Der US-Leihmarkt wird somit bereits heute vom Digitalvertrieb dominert.
[Foto: Physische Formate schwächeln, Blu-ray legt noch zu | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 8. Oktober 2013

UK & USA: Sättigung bei Single-Downloads

Während in Großbritannien der Download-Markt für Musiktracks noch marginal wächst, ist der Absatz digitaler Einzellieder in den USA bereits im dritten aufeinander folgenden Quartal rückläufig. In diesen wichtigen englischsprachigen Musikmärkten ist dieser "moderne" Musikvertrieb damit als gesättigt anzusehen.

Wie das Magazin Musikmarkt berichtet, wurden im Vereinigten Königreich im dritten Kalenderviertel dieses Jahres 188,6 Millionen Singles kostenpflichtig gekauft, 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wesentlichen Anteil an der Positiventwicklung hatte der Song "Blurred Lines" von Thicke feat. T.I. & Pharell Williams, der sich bis letzten Donnerstag 1,36 Millionen Mal verkaufte. Der in Lyrics und Video-Clip nicht gerade von einem modernen Geschlechterverständnis zeugende Hit ist aber nicht der einzige Track mit siebenstelliger Absatzzahl. So hat "Get Lucky" von Daft Punk die Millionengrenze ebenfalls gekannt und bereits 1,24 Millionen Käufer gefunden. Auch "Wake me Up" dürfte diese magische Marke überschritten haben, wurden doch bis Ende letzter Woche bereits 980.000 UK-Downloads des spritzigen Avicii-Mixes gezählt.

In den USA ist der MP3-Absatz dagegen weiter auf dem Rückzug. 292,4 Millionen Song-Downloads im dritten Quartal bedeuten ein Minus von sechs Prozent verglichen mit der entsprechenden Zeitspanne im Vorjahr. Im zweiten Quartal hatte man bereits ein Minus von 3,3 Prozent, im ersten Quartal von 1,3 Prozent hinnehmen müssen.
[Foto: Robin Thicke landet UK-Topseller | cc-by-sa 3.0 Robin-.jpg: cbgrfx123]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 17. September 2013

Rhapsody verkleinert Belegschaft

Rhapsody entlässt laut eigenen Angaben in etwa 30 seiner rund 200 Mitarbeiter. Dies teilte der Musik-Streamer in einer Pressemeldung mit. Auch Jon Irwin räumt seinen Präsidentensessel und wird zum strategischen Berater degradiert. An seine Stelle sollen künftig vier andere Mitarbeiter aus Führungspositionen ein Exekutivkomittee bilden.

Ob der neue Investor Columbus Nova Technology Partners (CNTP) hinter den Restrukturierungen steckt, verriet Rhapsody nicht. Ebenso blieb die Höhe der Einlagen ungenannt, doch das Unternehmen bezeichntet CNTP nunmehr als "bedeutenden Teilhaber".

Erst Ende 2011 hatte sich der Musikservice den vor einiger Zeit in die Legalität abgedrifteten Konkurrenten Napster einverleibt. Aus der aktuellen Mitteilung geht hervor, dass man das Engagement in Europa weiter vorantreiben möchte. Napster wird bereits in 15 Nationen des hiesigen Kontinents gehört und Rhapsody pflegt Kooperationen unter anderem mit MTV und E-Plus Deutschland. Weitere strategische Partnerschaften sollen folgen.
[Foto: Strukturwandel bei Rhapsody | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 29. August 2013

Hotfile verliert Rechtsstreit

Hotfile hat vor einem Bundesbezirksgericht in Florida eine empfindliche Schlappe hinnehmen müssen. Der Anbieter von Online-Speicherplatz wurde der Mithilfe zur Urheberrechtsverletzung für schuldig befunden. Dies berichtet der US-IT-Magazin ars technica unter Berufung auf Informanten in Kreisen der MPAA, dem Verband der großen Hollywood-Studios, der als Kläger auftrat.

Das Verfahren läuft bereits seit 2011. Hotfile berief sich stets auf den Digital Millenium Copyright Act (DMCA). Urheber haben bei Hotfile DMCA-gemäß die Möglichkeit, die Entfernung illegaler Inhalte zu erwirken. Warner Bros hatte daraufhin automatisierte Löschanträge erstellt, die teils fehlerhaft waren. Die Hotfile-Anwälte brachten dies in den Verhandlungen zur Sprache, was sich auf die Entscheidung aber offenbar nicht weiter auswirkte.

Das in Panama beheimatete Unternehmen zieht aus dem Vorhandensein illegal hochgeladener filmischer Inhalte ganz offensichtlich finanziellen Nutzen. Dies sah auch die zuständige Richterin so und kürzte den Prozess nun mit ihrem noch nicht veröffentlichten Urteilsspruch ab.
[Foto: Hotfile schuldig gesprochen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 7. August 2013

US-Videomarkt leicht im Aufwind

Wie die Digital Entertainment Group (DEG) berichtet, haben die Amerikaner für Home-Entertainment-Produkte im ersten Halbjahr 2013 rund 2% mehr Geld ausgegeben als ein Jahr zuvor. Zu dieser Erkenntnis kommt die Non-Profit-Organisation in einer Studie, die anhand der Ergebnisse ihrer Mitglieder erstellt wurde.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Blu-rays legten um 15 Prozent zu. Bei neuen Titeln lag das Plus sogar bei 19%, ältere Filme generierten acht Prozent Mehreinnahmen. Die Nachfrage nach DVDs nimmt indes ab. Fünf Millionen Geräte zum Abspielen von Blu-rays wurden zwischen Januar und Juni verkauft. Damit gibt es nun insgesamt 61 Millionen BD-Player in den US-Haushalten.

Auch der Vertriebsweg Internet wird immer beliebter. Mit dem elektronischen Verkauf (Electronic Sell Through, EST) von Filmen und TV-Inhalten verdienten die Anbieter 50 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte 2012. Alle Formen der onlinebasierten Distribution zusammen genommen erzielten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Umsatzplus von 24 Prozent in den Vereinigten Staaten.
[Foto: US-Videokonsum bleibt stabil | public domain]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 11. Juli 2013

Illegale E-Book-Preisabsprachen bei Apple

Ein Bundesbezirksgericht in den USA hat Apple wegen illegaler Preisabsprachen bei E-Books für schuldig befunden. Mit dem Urteil folgte die Richterin der Argumentation des Justizministeriums, das den Prozess angestrengt hatte.

Im Jahr 2010 hat nach Version des Gerichts Apple mit den Verlagen die Preise ausgeklüngelt. Die damals im Amazon-Shop üblichen zehn Dollar für aktuelle Literaturhits im Kindle-Format waren den Branchenvertretern offenbar zu wenig und so einigte man sich auf höhere Preise. Amazon musste seine E-Books daraufhin ebenfalls verteuern.

Die US-Behörden verfolgten den Fall mit aller Härte. Es zeigt sich deutlich, dass in den USA die Freiheit des Marktes ein viel höheres Gut ist als etwa hierzulande. In Deutschland existiert mit der Buchpreisbindung ein ganz ähnliches Konstrukt, das von der Kreativbranche immer wieder mit Nachdruck verteidigt wird.
[Foto: Für iPad-E-Books kam Apple den Verlagen entgegen | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 25. April 2013

US-Urteil: YouTube & Co. müssen alte Songs löschen

Das oberste New Yorker Berufungsgericht hat kürzlich geurteilt, dass der Digital Millenium Copyright Act (DMCA) für Musikstücke, die vor dem 15. Februar 1972 veröffentlicht wurden, keine Gültigkeit hat. Durch den DMCA können Portalbetreiber ihren Nutzern relativ sorglos erlauben, auch Content einzustellen, deren Urheberrecht bei Dritten liegt. Auf Aufforderung der Rechteinhaber müssen die Inhalte entfernt werden. Ein Schadensersatzanspruch entsteht nur, falls dem Antrag auf Entfernung nicht nachgekommen wird.

Die Entscheidung ist im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen Musik-Streamer Grooveshark und dem Major Label Universal gefällt worden. Grooveshark will das Urteil natürlich anfechten. Sollte es allerdings Bestand haben, müssten YouTube & Co. hochgeladenen User-Content proaktiv analysieren und im Falle einer Urheberrechtsverletzung an alten Musiksongs den Upload verweigern. Anderenfalls könnten Rechteverwerter ohne Umschweife auf Schadensersatz klagen.

Der oberste Gerichtshof in New York hatte zuvor genau die gegenteilige Ansicht vertreten, dass der DMCA für alle Songs, gleich welchen Datums, gelte. Daraufhin war Universal in die nächste Instanz gegangen und bekam nun Recht. Es ist damit zu rechnen, dass der Streit die US-Gerichte noch eine Weile beschäftigen wird.

Das kritische Datum vor mehr als 41 Jahren rührt von einer Anpassung des US-Urheberrechts aus dem Jahr 1971 her, mit der Tonaufnahmen in die Copyright-Gesetzgebung mit eingeschlossen wurden. Diese Revision gilt ausdrücklich nur für Tonkunst, die nach dem 15. Februar 1972 entstanden ist.
[Foto: Interims-Niederlage für Grooveshark | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 4. April 2013

Junge Amerikaner lieben Rundfunk & Webradios

Eine aktuelle Studie der NPD-Gruppe gibt Aufschluss über dir Gewohnheiten junger US-Amerikaner beim Musikkonsum. Die Altersgruppe zischen 13 und 35 Jahren verbringt 23 Prozent ihrer Musik-Hörzeit bei einem Webradio. Ein Jahr zuvor hatte dieser Anteil noch bei lediglich 17 Prozent gelegen. Größer ist die Zeitspanne nur beim klassischen Rundfunk, der 24 Prozent der gesamten Konsumdauer von Musik beisteuert.

CDs legen Jugendliche und junge Erwachsene in den Vereinigten Staaten nur noch selten ein. Die Silberscheiben tragen nur neun Prozent zur Gesamtzeit bei, in der die in der Umfrage erfasste Zielgruppe sich dem Genuss von Tonkunst hingibt. Doch auch MP3 & Co. sind bereits auf dem Rückzug. Die digitalen Musikdateien bringen es noch auf 15 Prozent der Hörzeit. Mit 14 Prozent knapp dahinter folgen On-Demand-Services, wie sie etwa Spotify und Grooveshark zur Verfügung stellen. Satellitenradio spielt mit einem Anteil von fünf Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

Unter den beliebten Internetangeboten ist Pandora in den USA bei der untersuchten Altersklasse klarer Marktführer. Das Gratis-Angebot des Webradios wird von 39 Prozent der 13-35jährigen genutzt. Mit weitem Abstand folgen iHeartRadio (11%) und die kostenfreie Version von Spotify (9%).
[Foto: Beliebtes US-Webradio Pandora | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 29. März 2013

Leichter Rückgang im US-Musikmarkt

Der US-Musikmarkt hat 2012 Umsatzeinbußen von 0,9 Prozent hinnehmen müssen. Das berichtet musikmarkt auf der Grundlage von Zahlen der RIAA. Insgesamt verdiente die Branche 7,1 Milliarden Dollar. Wie in Deutschland scheint die Zeit der erdrutschartigen Verluste im Geschäft mit der Tonkunst also auch in den USA vorbei zu sein.

Die Digitalisierung des Vertriebs von Songs und Alben ist in den Vereinigten Staaten viel weiter fortgeschritten als bei uns. Downloads und Streaming-Services tragen mit 59 Prozent mittlerweile einen größeren Teil zu den Einnahmen bei als physische Formate, die bei uns noch für fast vier von fünf mit Musik umgesetzten Euros verantwortlich zeichnen.

Allein im noch jungen Streaming-Business konnte man dank bezahlter Abos und Werbung 15 Prozent aller Einnahmen erwirtschaften. Mit Downloads kamen 2,8 Milliarden Dollar zusammen. Das ist bereits mehr als mit CDs, deren Umsatz um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden einsackte. Durch Rechteverwertung im Bereich Webradio verdiente man im Land der westlichen Großmacht weitere 462 Mio. Dollar, ein Plus von 59 Prozent in diesem Segment.
[Foto: Streamer wie Spotify erzielen gutes US-Ergebnis | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 20. Februar 2013

US-Studie zur mobilen Musiknutzung

Eine aktuelle Umfrage der NPD Group zeigt, dass rund die Hälfte aller Besitzer von Tablets und Smartphones in den USA ihre Geräte zum Musikhören nutzen. Bei den Tablet-Nutzern (40%) ist der Anteil kleiner als bei den Eigentümern moderner Multimedia-Handys (56%). 39 Prozent der mobilen Musik-Konsumenten beziehen täglich eine Dosis Liedgut über ihr Gadget. 54 Prozent der Song-Enthusiasten gaben an, verglichen mit dem Vorjahr öfter Musik gehört zu haben.

Besonders beliebt bei den US-Amerikanern sind Internet-Radios. Bei den Musik-Liebhabern unter den Smartphone-Besitzern nehmen 65% Services wie Pandora in Anspruch. Bei den Tablet-Musikhörern ist der Anteil ähnlich hoch. Streaming-Dienstleister wie Spotify nutzen nur 30 Prozent aller Smartphone-Musikhörer.

60 Prozent der befragten Handy-Musikhörer laden anderweitig erworbene Tracks auf ihre Technik-Spielzeuge. Unter den Tonkunst-Konsumenten mit Tablet-PC ist der entsprechende Anteil mit 49 Prozent deutlich geringer.
[Foto: Handys sind beliebte Music-Player | (c) Samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 19. Februar 2013

Google plant US-Stores

Suchmaschinenbetreiber Google entfernt sich immer mehr von seinem angestammten Online-Terrain und möchte in den USA künftig stationäre Kaufläden für seine Produkte wie Nexus-Tablets, Chromebooks oder die kommende Google Glasses betreiben. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Shops in amerikanischen Metropolen öffnen.

Vor allem die Augmented Reality-Brille Google Glasses mit eingebauter Videokamera soll ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten des neuen Vertriebskanals gewesen sein. Das Gadget soll 500-1000 Dollar kosten und kann vom Konsumenten eigentlich nur durch Aufsetzen auf die eigene Nase sinnvoll beurteilt werden.

Mit den Shops verschärft Google auch den Konkurrenzdruck auf Mitbewerber Apple. Ein Großteil des Produktverkäufe generiert das kalifornischen IT-Unternehmens laut CEO Tim Cook über seine Mac-Stores.
[Foto: Google goes real | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 4. Februar 2013

DVD & Blu-ray wichtigste Säulen im US-Videomarkt

Im Ringen um neue Vertriebsmöglichkeiten kommt die Videoindustrie auch in den USA noch nicht an den phyischen Formaten vorbei. Wie die Marktforscher der NPD-Group ermittelt haben, wurden dort im letzten Jahr 61 Prozent des Umsatzes mit Filminhalten im Heimbereich mit Hilfe von DVDs und Blu-rays erwirtschaftet.

Die Entwicklung hin zu digitalen Formaten scheint sich auch zu verlangsamen. Zwar lag der Umsatzanteil der optischen Medien 2011 noch bei 64 Prozent. Dabei geht jedoch ein Teil der Einbußen auf das Konto der durchschnittlich um sieben Prozent gefallenen Blu-ray-Disc-Preise. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die aufstrebenden Abo-Streaming-Dienste, bei denen Netflix Marktführer ist.

Der Video On Demand-Markt wird von den Pay-TV-Anbietern  beherrscht. Sie zeichnen in den Vereinigten Staaten für 72% aller VOD-Umsätze verantwortlich. Im Internet-Bereich (iVOD) behält iTunes die Oberhand. Betrachtet man nur den onlinebasierten Verleihmarkt, so kommt die Konkurrenz allerdings näher. Der Apple-Service hält 45 Prozent dieses Marktes. Dahinter folgen Amazon Instant Video (18%), Vudu (15%) und das früher Zune genannte Microsoft-Angebot XBox-Video (14%). Beim Electronic Sell Through (EST) ist iTunes noch unangefochten an der Spitze. Dies Form des Erwerbs von Online-Videos zur dauerhaften Nutzung macht jedoch mit 16% nur einen kleinen Teil der VOD-Einnahmen aus.
[Foto: Beliebter VOD-Dienst: XBox Video | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Januar 2013

Skuriller Streit um Urheberrechte

Der Karibikstaat Antigua und Barbuda droht den USA damit, urheberrechtlich geschütztes Material wie Videos, Musik oder Software aus den USA auf einer innerhalb ihrer Landesgrenzen gehosteten Internetseite zum kostenpflichtigen Download anzubieten. Wohlgemerkt ohne die erforderlichen Rechte hierfür einzuholen. Die Vereinigten Staaten hatte die lukrativen Online-Glücksspiele der Insulaner auf dem eigenen Gebiet sperren lassen. Mit dem Vorgehen will die Tropenrepublik den auf rund 21 Millionen Dollar jährlich bezifferten Schaden durch den Ausfall der Glücksspiel-Einnahmen ausgleichen.

In Washington gibt man sich ob des ebenso originellen wie dreisten Vorschlag wenig amüsiert. Ein Sprecher des  Büros der U.S. Handelsdelegierten (U.S. Trade Representative, USTR) bezeichnet den Plan des Commonwealth-Mitglieds laut BBC-Bericht als "regierungsamtliche Piraterie", die eine Einigung in der Glücksspielfrage in weite Ferne rücken lässt.

Überraschenderweise bescheinigt die Welthandelsorganisation WTO Antigua und Barbuda die Rechtmäßigkeit seines Vorhabens. In ähnlichen Fällen sei es Staaten erlaubt durch Strafzölle auf Importwaren eines Staates den wirtschaftlichen Schaden durch dessen abschottende Handelspolitik auszugleichen. Da der Karibikstaat aber kaum Importe aus den USA zu verzeichnen habe, sei das Ausweichen auf die Nutzung des geistigen Eigentums eine legitime Alternative.
[Foto: 90.000-Einwohner-Staat bietet USA Paroli | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 3. Januar 2013

425 Mio. Online-Geräte in den USA

In den Vereinigten Staaten sind mittlerweile mehr Internetgeräte im Einsatz als es Einwohner gibt. Laut jüngster Ergebung der Marktforscher der NPD Group entfallen auf die etwa 311 Mio. US-Bürger 425 Mio. webfähige Gadgets für Heimanweder, die auch wirklich im Online-Modus verwendet werden. Zur Studie beigetragen haben Daten von 4.000 Einwohnern der USA ab 18 Jahren, die über das letzte Quartal 2012 befragt wurden.

Den größten Anteil (183,8 Mio. Stück) tragen Heim-Computer und Laptops bei. Smartphones (133 Mio.) holen in ihrer Verbreitung die klassischen Rechner aber unaufhaltsam ein. Auch Tablet-PCs (31,8 Mio.) sind aus der Welt vieler Webnutzer nicht mehr wegzudenken. Noch häufiger verbinden sich die US-Bürger allerdings über ihre Spielkonsole mit dem Web (39 Mio. Exemplare).

TV-Elektronik nutzen die Amerikaner noch vergleichsweise selten um sich ins Internet einzuklinken. Smart-TVs (16 Mio.), Blu-ray-Player (12,9 Mio) und streamingfähige Set-Top-Boxen (8,5 Mio.) erreichen zusammen einen Anteil von nicht einmal neun Prozent aller Geräte mit tatsächlich genutzter Webkonnektivität.
[Foto: US-Webgadgets: Smartphones an zweiter Stelle | © Samsung Electronics Austria]

Artikel von agent-media.de

Apple & Amazon im App Store-Sreit

Apple ist derzeit bemüht, sich die Begriffe "app store" oder "appstore" als Marke schützen zu lassen. Zur Zeit laufen zu diesem Thema Verfahren in den USA und Europa, bei denen Konkurrenten wie Microsoft den Konterpart übernehmen.

Nun hat sich Apple auch mit Amazon angelegt. Der Web-Händler soll seinen Shop für mobile Anwendungen nicht mehr "Appstore for Android" nennen soll. Vor einem US-Bundesgericht unter Vorsitz von Phyllis Hamilton fährt der IT-Konzern aus Cupertino eine Doppelstrategie. Neben dem Missbrauch des markenähnlichen Begriffs "Appstore" wirft der High-Tech-Riese Amazon auch irreführende Werbung vor, da man dort Apple-Werbung imitiere. Dies berichtet das Technik-Portal arstechnica.

Zumindest zu dem zweiten Punkt stößt Apple bei der Richterin bislang auf taube Ohren. Apple habe keinen Beleg für Webseiten oder Werbemaßnahmen Amazons vorgelegt, welche Apple-Inhalten nachahmen, sagte Hamilton. Auch habe Amazon weder explizit noch implizit kommuniziert, sein "Appstore for Android" habe die Charakteristiken oder Qualitäten des Apple App Stores oder von Apple-Produkten. Der Trademark-Vorwurf wird im August vor einer Jury weiterverhandelt.
[Foto: Amazons "Appstore" missfällt Apple | (c) Amazon]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 29. November 2012

USA: Zeitungswerbemarkt weiter im Minus

Die Ausgaben, welche die US-amerikanische Werbeindustrie in Print- und Onlineangebote ihre heimischen Presse investiert, stabilisieren sich nur langsam. Die Verlage mussten im dritten Quartal verglichen mit dem entsprechenden Kalenderviertel des Vorjahres einen Umsatzrück von 5,1 Prozent auf 5,27 Mrd. Dollar hinnehnmen. Immerhin liegt das Minus erstmals seit fast zwei Jahren unter der 6-Prozent-Marke. Dies geht aus aktuellen Zahlen hervor, welche die Newspaper Association Of America veröffentlicht hat

Im Reklamebereich der klassischen Druckerzeugnisse betrug das Minus 6,4 Prozent. Dennoch erwirtschaften die Zeitungen in den Vereinigten Staaten im Printbereich mit 4,51 Mrd. Dollar noch immer weit mehr als mit ihren Webportalen.

Im Online-Segment verzeichneten die Verlage knapp 759 Mio. Dollar Werbeeinnahmen, ein Plus von 3,6% zu den Monaten Juni, August und September 2011. Die Umsätze mit Internet-Reklame sind seit dem ersten Quartal 2010 kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend verflacht allerdings schon wieder. Die Wachstumsraten lagen 2010 noch in drei aufeinanderfolgenden Kalendervierteln bei über 10 Prozent. In diesem Jahr sind nach +1,0% (Quartal 1) und +2,9% (Quartal 2) die jüngst gemessenen +3,6% bislang schon das Höchste der Gefühle.
[Foto: Für den "Nashville Banner" war 1998 Schluss | cc-by-sa 3.0 Nashville Banner (newspaper)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 15. November 2012

Google: Werbeeinnahmen sprudeln weiter

Den aufgrund der konjunkturellen Delle weltweit rückläufigen Werbeeinnahmen zum Trotz sprudeln die Reklameerlöse des Internetkonzerns Google weiterhin kräftig. Dem Onlineportal für Statistik STATISTA zufolge verbuchte Google im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von annähernd 21 Milliarden Dollar. Das ist mehr, als die US-Printbranche (Zeitungen und Zeitschriften) zusammen erzielen konnte.

Der dynamische, anhaltende Trend hin zur Online-Werbung beim Internet-Riesen ist beeindruckend. STATISTA hat die Entwicklung in einer besonders aussagekräftigen Infografik aufbereitet.

Die Firma um Larry Page und Sergei Brin verdankt über 90 Prozent ihrer immensen Einnahmen der Werbung mit Adwords, den kleinen Werbeeinblendungen neben und über den kostenlosen Suchtreffern der Suchmaschine. Die Umsätze aus den zahlreichen anderen Geschäftsfeldern des Unternehmens verblassen dagegen. Google ist unter anderem im Mobilfunkmarkt, Downloadhandel und im Social Media-Bereich aktiv.
[Foto: Umsatzmaschine Adwords | (google screenshot)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 20. September 2012

USA: DVD & Blu-ray wichtigste Umsatzbringer

Die Entertainment Merchant Association (EMA) hat ihren jährlichen Bericht "D² Report: Discs and Digital" zur Lage der US-Unterhaltungsindustrie veröffentlicht. Die Studie bestätigt ein enormes Umsatzwachstum von 51% bei digitalen Video-Käufen, Video On Demand und Streaming-Abos im vergangenen Jahr verglichen mit 2010. Im ersten Quartal 2012 ist sogar nochmal eine Steigerung von 74% erreicht worden.

Die wichtigste Einnahmen-Säule bleiben aber die physischen Formate DVD und Blu-ray. Mit ihnen wurden in den Staaten 81% der Branchen-Umsätze 2011 erzielt. Blu-rays brachten 2011 immerhin 20 Prozent mehr Geld in die Taschen der Händler. Das Wachstum ist auch hier ungebrochen und betrug im ersten Quartal 2012 sogar 23% verglichen mit dem Vorjahr. Durch den schwindenden DVD-Absatz gingen die Gesamtausgaben für filmische Unterhaltung um angesichts mäßiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen moderate zwei Prozent auf 18 Milliarden Dollar zurück.

Auch bei Videospielen dominierten physische Formate 2011 mit 56 Prozent der erzielten Umsätze den Markt. Downloads werden Spiel-Software auf CDs, DVDs, Blu-rays und proprietären Datenträgern aber nach Sicht der Marktforscher bald überholen. Gemessen am Absatz ist dies bereits geschehen. Drei von fünf Verkaufsvorgängen fanden bereits online statt. Der Spielemarkt ist in den USA mit über 16 Milliarden Dollar Umsatz für Software, Hardware und Zubehör fast ebenso schwergewichtig wie der Videomarkt.
[Foto: Ohne DVD & Blu-ray geht es (noch) nicht | (logos)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 17. September 2012

Neue Nintendo-Konsole ab November im Handel

Konsolenhersteller Nintendo kündigt den Verkaufsstart der Wii U für den 18. November in den USA bzw. den 30. November in Europa an. Die Spielekonsole ist der Nachfolger der Wii. Die zum Verkaufsstart innovativen Steuerungstechnik gab Konkurrenten wie Sony (Playstation) und Microsoft (XBox) lange Zeit hinsichtlich der Absatzzahlen das Nachsehen.

Mittlerweile hat sich die Begeisterung der Endkunden für die Daddelkiste merklich abgekühlt. Auch die portable Konsole DS vermochte nicht so recht an die vergangenen Erfolgsjahre anzuknüpfen. Das japanische Entertainment-Unternehmen schrieb zuletzt tiefrote Zahlen.

Mit der neuen Hardware soll nun alles besser werden. Das Konzept sieht einen Controller mit eingebautem Zweitmonitor vor und ermöglicht so neuartige Spielkonzepte. Zudem soll die Wii U abwärtskompatibel sein. Ältere Titel der Wii können also übernommen werden. Details zum Hoffnungsträger der Schöpfer von Super Mario & Co. finden sich in der Videopräsentation des Unternehmens.
[Foto: Wii U ist in den Startlöchern | (logo)]

Artikel von agent-media.de