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Sonntag, 5. Mai 2013

Apple verliert Marktanteile im Tablet-Markt

Samsung macht im Rennen um den gefragtesten Tablet-Hersteller gegenüber Apple langsam Boden gut. Gemessen am weltweiten Absatz im ersten Quartal 2013 liegen die verschiedenen iPad-Varianten mit einem Marktanteil von 39,6 Prozent noch klar vorne. Im Vorquartal stammten jedoch noch 43,6 Prozent der verkauften Flach-PCs vom Hersteller aus Cupertino, vor einem Jahr sogar 58 Prozent. Dies geht aus einer Studie von IDC hervor.

Samsung legte von 11,3% auf 17,9% zu und festigte seinen zweiten Platz damit deutlich. Asus kommt mit 5,5% Marktanteil auf Position drei und überholt Amazon (3,7%), das mit seinem Kindle Fire auf Rang vier zurückfällt. Der taiwanesische Konzern Asus fertigt unter anderem das Google-Produkt Nexus 7. Microsoft erreicht mit seinem Surface-Gerät 1,8% und dringt damit immerhin in die Top 5 der beliebtesten Hersteller ein.

In absoluten Zahlen ist die Ausbeute der Redmonder jedoch enttäuschend. Von den insgesamt 49,2 Millionen Tablets verkauften Tablets im ersten Kalenderviertel kamen gerade mal 900.000 von Microsoft. Apple hingegen wird mit der zunehmenden Konkurrenz in dem Wachstumsmarkt wohl noch eine Weile sehr gut leben können. Da der Gesamtabsatz seit dem letzten Jahr um mehr als 142 Prozent gestiegen ist, hat auch Apple trotz sinkenden Absatzanteils ein sattes Plus von 65% beim Verkauf seiner iPads vorzuweisen
[Foto: iPad in Aktion | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. April 2013

Download-Markt USA: iTunes bleibt Platzhirsch

In den USA ist Apple beim Download-Verkauf von Musik weiterhin an erster Stelle. 63 Prozent aller Umsätze aus dem Geschäft mit Digitalen Songs und Alben konnte das Unternehmen mit iTunes verbuchen, wie Musikmarkt auf der Grundlage einer Studie der NPD Group vermeldet. Auf Rang zwei landet Amazon MP3 mit 22 Prozent. Auch wenn dies ein nennenswerter Prozentsatz ist, ist eine echte Konkurrenzsituation noch in weiter Ferne.

Ein weiteres Ergebnis des Reports ist, dass der Download-Markt in den Vereinigten Staaten weiter im Wachstum ist. Die Einkünfte der Branche haben 2012 um sechs Prozent zugelegt. Besonders bei Teenagern erfreuen sich Downloads immer größerer Beliebtheit.

Dass Streaming-Angebote das Geschäft mit den Runtergeladenen Musikdateien torpedieren, enttarnt die Studie als Trugschluss. So empfinden es 38 Prozent der amerikanischen Konsumenten als wichtig ein, die Tonkunst auch zu besitzen. Hörer von Internet-Radios und Nutzer von Spotify & Co. kaufen sogar potentiell mehr Musik im Internet als andere US-Bürger.
[Foto: Weit vorn in der Konsumentengunst: iTunes | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 4. Februar 2013

DVD & Blu-ray wichtigste Säulen im US-Videomarkt

Im Ringen um neue Vertriebsmöglichkeiten kommt die Videoindustrie auch in den USA noch nicht an den phyischen Formaten vorbei. Wie die Marktforscher der NPD-Group ermittelt haben, wurden dort im letzten Jahr 61 Prozent des Umsatzes mit Filminhalten im Heimbereich mit Hilfe von DVDs und Blu-rays erwirtschaftet.

Die Entwicklung hin zu digitalen Formaten scheint sich auch zu verlangsamen. Zwar lag der Umsatzanteil der optischen Medien 2011 noch bei 64 Prozent. Dabei geht jedoch ein Teil der Einbußen auf das Konto der durchschnittlich um sieben Prozent gefallenen Blu-ray-Disc-Preise. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die aufstrebenden Abo-Streaming-Dienste, bei denen Netflix Marktführer ist.

Der Video On Demand-Markt wird von den Pay-TV-Anbietern  beherrscht. Sie zeichnen in den Vereinigten Staaten für 72% aller VOD-Umsätze verantwortlich. Im Internet-Bereich (iVOD) behält iTunes die Oberhand. Betrachtet man nur den onlinebasierten Verleihmarkt, so kommt die Konkurrenz allerdings näher. Der Apple-Service hält 45 Prozent dieses Marktes. Dahinter folgen Amazon Instant Video (18%), Vudu (15%) und das früher Zune genannte Microsoft-Angebot XBox-Video (14%). Beim Electronic Sell Through (EST) ist iTunes noch unangefochten an der Spitze. Dies Form des Erwerbs von Online-Videos zur dauerhaften Nutzung macht jedoch mit 16% nur einen kleinen Teil der VOD-Einnahmen aus.
[Foto: Beliebter VOD-Dienst: XBox Video | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 14. Januar 2013

Apple dominiert mobile Webnutzung

Laut Studie der Online-Analysten von Webtrekk entfielen im vierten Quartal 2012 mehr als zwei Drittel (67,3%) aller mobilen Internetanfragen auf Apples Mobilgeräte. Für 40 Prozent sind allein iPads verantwortlich, das somit weiter das bedeutendste Tablet darstellt. Über 25 Prozent des mobilen Webtraffics werden durch iPhones aller Generationen erzeugt. Internetfähige iPods spielen mit 1,7% eine eher bescheidene Rolle. Trotz der beeindruckenden Marktmacht ist der Apple-Anteil rückläufig. Zu Beginn der Messungen im ersten Quartal 2010 lag der Marktanteil von iOS noch rund 25 Prozentpunkte höher.

Die Android-Konkurrenz gewinnt hingegen und verursachte zuletzt 21,3 Prozent der mobilen Webnutzung. Samsungs Galaxy-Reihe hat sich unter den Kunden offenbar einen Namen gemacht und verbucht fast 11% aller Web-Aufrufe von unterwegs für sich. Andere Betriebssysteme erreichen 11,3 Prozent Marktanteil. Mobile Windows-Systeme werden in der aktuellen Webtrekk-Statistik noch nicht einzeln aufgeführt, dürften aber für den zuletzt steigenden Trend dieser "Restgruppe" mit verantwortlich sein.

Insgesamt nimmt die mobile Webnutzung merklich zu. Im zurückliegenden Quartal wurden fast 13% aller Internetzugriffe von Tablets und Smartphones aus getätigt. Im ersten Kalenderviertel 2012 hatte der Anteil noch bei lediglich acht Prozent gelegen.
[Foto: Im Aufwind: Samsung Galaxy-Smartphones & Tablets | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 6. November 2012

Apple-Anteil am Tablet-Markt sinkt

Im dritten Quartal 2012 hat Apple einen Anteil von 50,4 Prozent am weltweiten Tablet-Absatz erzielt. Im Zeitraum Juli-September 2011 hatte der Prozentsatz noch bei 59,7 gelegen. Dies berichtet  die International Data Corporation (IDC). Da der Markt der Handhelds zwischen diesen Perioden von 18,6 Mio. auf 27,8 Mio. verkaufte Geräte angewachsen ist, konnte man trotzdem 14 Mio. iPads absetzen. Das sind fast drei Millionen mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Besonders Samsung konnte dank einer großen Produktpalette seine zweite Position hinter Apple ausbauen und verkaufte im vergangenen Kalenderviertel 5,1 Mio. mobile Flachrechner. Dies bedeutet einen Marktanteil von 18,4%. Im vorletzten Quartal 2011 hatten die Koreaner lediglich 1,1 Mio. Geräte veräußern können.

Erst seit Kurzem mischt Amazon mit seinem Kindle Fire im Tablet-Markt mit. Dies allerdings mit bemerkenswerten Erfolg. Hinter den beiden Erzrivalen belegt das Online-Warenhaus bereits Platz drei mit 2,5 Mio. verkauften Einheiten (Marktanteil: 9,0%). Dicht dahinter folgt laut IDC-Studie der taiwanesische Hersteller Asus, der mit 2,4 Mio. Tablets (Marktanteil: 8,6%) seinen Absatz mehr als verdreifachen konnte. Von Lenovo wanderten zuletzt 0,4 Mio. mobile Touchscreen-Apparate ohne Tastatur über reale und virtuelle Ladentheken. Trotz der Verdopplung der Verkaufszahlen spielen die Chinesen damit weiter nur eine untergeordnete Rolle im globalen Tabletmarkt.

Den übrigen Anteil von 12,2 Prozent teilen sich neben einer Reihe kleinerer Hersteller auch Schwergewichte wie Google, Sony, LG und Motorola. In Zukunft wird die Szene dank Windows 8 und Windows RT mit neuen Rechnern belebt, welche die Grenze zwischen Tablets und Notebooks verschwimmen lassen.
[Foto: iPad-Rivale: Samsung Galaxy Tab | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 7. August 2012

E-Books auf dem Vormarsch

Laut Pressemitteilung von amazon.uk verkauft der Onlinehändler im Vereinigten Königreich mittlerweile mehr E-Books als gedruckte Literatur. Dabei wurden Hardcover und Taschenbücher sogar summiert betrachtet.

Bereits 2011 vermeldete die US-amerikanische Dependance von amazon diesen Meilenstein für das dortige Geschäft. In Deutschland kommt der Handel mit den elektronisch formatierten Schriftstücken für Kindle, iPad & Co. dagegen nur langsam auf Touren.

Immerhin sollen laut  Studie der Universität Hamburg mittlerweile 23 Prozent aller Deutschen zumindest gelegentliche E-Book-Konsumenten sein. Insgesamt prognostiziert der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels E-Books einen Anteil am Gesamtumsatz von 3,5 Prozent bis zum Jahr 2015.
[Foto: UK: E-Books überholen Druck-Ausgaben | (c) Amazon]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 13. Juni 2012

USA: Netflix überholt Apple bei Online-Filmen

Wie die Marktanalysten von iSuppli berichten, konnte im US-amerikanischen Online-Filmmarkt der Anbieter Netflix im letzten Jahr Apple überholen. Das spezialisierte Video-Unternehmen heimste 2011 satte 44 Prozent der Gesamtumsätze dieser Branche ein. Ein bemerkenswertes Ergebnis, denn 2010 lag der Netflix-Marktanteil noch bei lediglich 0,5 Prozent. Die Firma aus Los Gatos in Kalifornien verdankt seinen Erfolg ihren im letzten Jahr eingeführten, attraktiven Abo-Angeboten.

Apple halbierte seinen Marktanteil beinahe von 60,8 auf zuletzt 32%,3 Pozent. Da der Markt noch immens boomt, schlug beim IT-Riesen aus Cupertino trotzdem ein kräftiges Umsatzplus zu Buche. Auf Rang drei folgt Microsoft, das zuletzt 7,6% der US-Ausgaben für Web-Videos auf sich vereinen konnte. Die Redmonder verloren damit ebenfalls an Boden. 2010 war in diesem Business immerhin noch jeder sechste Dollar (16,7%) an Microsoft gegangen.

Mit Internet-Filmen wurden 2011 im Land der letzten verbliebenen Großmacht 992 Mio Dollar verdient, zweimal so viel wie ein Jahr zuvor. IHS geht davon aus, dass der Markt sich in diesem Jah nochmal verdoppeln wird. Die Entwicklung geht allerdings auf Kosten des Verkauf- und Verleih-Marktes mit physischen Formaten wie DVD und Blu-ray.
[Foto: Grandioser Erfolg für Netflix | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 12. März 2012

Google-Marktanteil bei knapp 96%

Der Suchmaschinenmarkt in Deutschland ist unverändert in fester Hand des Internetkonzerns
Google. Dies belegen die neuesten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Comscore, über
die unter anderem der Focus berichtet.

Demnach werden mittlerweile 95,6 Prozent aller Suchanfragen in Deutschland bei Google getätigt. Darin enthalten sind auch Anfragen z.B. über Portale wie t-online.de oder gmx.de, die sich ebenfalls der Suchtechnologie des Branchenführers bedienen. Konkurrenten wie Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing oder Yahoo (das mittlerweile ebenfalls die Technologie von Bing verwendet) sind als als solche kaum noch zu bezeichnen und teilen sich die verbleibenden wenigen Prozentpunkte mit Anbietern wie ask.com oder ixquick.

Die Zahlen basieren auf Messungen durch implementierte Trackingcodes u.a. in Toolbars, Afiliate-Netzwerken, Websites und Widgets und sind kein Vergleich von absoluten Nutzerzahlen der Suchmaschinenbetreiber. Daher weichen die Ergebnisse im Detail auch von anderen
Erhebungen ab, wie sie beispielsweise der Analyst Webhits.de kontinuierlich durchführt. Bei diesem kommen Google, T-online und Co. aktuell summiert auf knapp 90 Prozent, Bing und Yahoo schaffen es hier immerhin auf 7,7 Prozent. Die Auswertung aller bisherigen Zugriffe über Suchmaschinen auf agent-media.de im Jahr 2012 ergibt einen Anteil von knapp über 97 Prozent von Google und bestätigt damit die absolute Marktdominanz der Konzerns aus Seatle.

Auch in anderen Länder ist Google die beliebteste Suchmaschine, wenngleich die Konkurrenz dort oft noch erheblich stärker vertreten ist. So schafft es Google in den USA etwa 66 Prozent aller Suchanfragen zu bedienen, während Microsoft und Yahoo hier auf ungefähr 30 Prozent kommen. In Russland sieht sich Google in Yandex mit einem lokalen Konkurrenten konfrontiert. Auch hier behält Google laut Statcounter für Februar 2012 mit 56 Prozent gegenüber den 42 Prozent der russischen Konkurrenz die Oberhand. Zu den ganz wenigen Suchmaschinenmärkten, die nicht von Google beherrscht werden, gehört China. Im Rich der Mitte hat die lokale Suchmaschine Baidu mit 62 Prozent gegenüber 32 Prozent, die Google auf sich vereint, klar die führende Position inne, allerdings mit fallender Tendenz.

Suchmaschinen sind als Zielseiten lukrative und wichtige Werbeplätze. Google verdient hier durch kleine Textanzeigen (Adwords) den Großteil seines milliardenschweren Umsatzes. Für Webetreibende sind Suchmaschinen für Ihre Promotion-Aktionen deswegen so attraktiv, weil die Nutzer in der Regel sehr konkret an einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung interessiert sind und oft nur noch Detailfragen klären oder den entsprechenden Anbieter auswählen wollen.
[Foto: Google ist Quasi-Monopolist | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 2. Mai 2011

US-Musikmarkt: Sony Music überholt UMG

Das Musik-Label Sony Music hat erstmals seit 2005 wieder einen höheren Marktanteil im US-Markt als  Universal Music Group (UMG). Vor sechs Jahren hatten Sony und die Bertelsmann Music Group (BMG) fusioniert. Dies berichtet die Website des Billboard Magazines unter Berufung auf Zahlen von Nielsen SoundScan.

In der Woche, die am 24. April endete, hatte Sony Music einen hauchdünnen Vorsprung bei einem Marktanteil von 29,35 Prozent, denen 29,26 Prozent bei UMG gegenüberstehen. Eingerechnet sind Alben-Verkäufe und sogenannte "Track equivalent Albums", bei denen 10 Single-Verkäufe eines Titels zu einem Album zusammengefasst werden.

Betrachtet man alleine das US-Geschäft mit Musikalben, hat Sony mit einem Anteil von 30,5% gegenüber 28% bei UMG die Nase deutlich vorn. Bei Digtal-Tracks steht aber UMG mit 32,4 Prozent klar vor Sony Music mit 26,7 Prozent.

Die Nachricht erhält eine gewisse Brisanz in der Tatsache, dass Sony den derzeitigen UMG-Chef Doug Morris als Geschäftsführer abwirbt. Ab dem 1. Juli wird der für seine Führungsstärke und enormes Talentgespür gerühmte Morris den Chefsessel bei Sony Music übernehmen. Bei seinem neuen Label soll es noch immer Spannungen geben, die aus dem Merger mit BMG resultieren.
[Foto: Sony mit UMG mehr als auf Augenhöhe | sonymusic.com]

Artikel von agent-media.de