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Donnerstag, 28. November 2013

Videomarkt schrumpft - aber nur leicht

Die Marktforscher von IHS Screen Digest haben einen leichten Rückgang im westeuropäischen Video-Markt festgestellt. Dies berichtet das Fachportal DVD and beyound, das zu diesem Thema den IHS-Analysten Tony Gunnarsson befragt hat.

Im Vergleich zu 2011 sind demnach 2012 die Ausgaben für filmische Heimunterhaltung in dieser Region um 1,4 Prozent auf 8,65 Mrd. zusammengeschrumpft. Im laufenden Jahr wird sich der Negativtrend wohl in abgeschwächter Form fortsetzen. Aufgrund der bisherigen Datenlage für die wichtigsten Märkte Großbritannien, Deutschland und Frankreich gehen die Forscher von einem einer abermaligen Umsatzreduktion um 0,7% im Video-Verkauf und Verleih aus.

Vor allem DVDs sind weniger beliebt als früher und werden zudem noch billiger, was sich in einem Einnahmenrückgang von 11,6% auf 5,96 Mrd. EUR manifestiert. Mit Blu-rays wurden 1,37 Mrd. EUR erwirtschaftet, ein Plus von 17,4%. Der BD-Boom hat sich damit bereits merklich abgeschwächt. Die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft betrugen im letzten Jahr vergleichbare 1,32 Mrd. EUR. Der moderne Vertriebsweg konnte damit um über 50 Prozent verglichen mit 2011 zulegen.
[Foto: Westeuropäischer Blu-ray-Markt wächst weiter | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 25. November 2013

Spanien: Mit 3D-Heimkino gegen die Krise

Die spanische Wirtschaft befindet sich noch immer in einer beängstigenden Talfahrt. Auch auf den Luxus aktueller filmischer Unterhaltung verzichten viele Einwohner der iberischen Halbinsel um irgendwie über die Runden zu kommen. Zwischen 2005 und 2012 sind die Ausgaben im spanischen Videomarkt von 708 Millionen EUR auf 225 Mio. EUR geschrumpft.

Da verwundert es nicht, dass der Handel zu außergewöhnlichen Mitteln greift, um die Nachfrage irgendwie wieder anzukrubeln. Wie das Fachportal DVD and Beyound berichtet, werden jetzt sogar 3D-fähige Blu-ray-Player verschenkt. Die Aktion wurde vom spanischen Videohändler-Verband ANEMSEVI ins Leben gerufen und wird von vielen DVD-Shops und Videotheken realisiert. Wer zwischen Oktober und Weihnachten mehr als 100 EUR in den Läden ausgibt, bekommt gratis einen Blu-ray-Player von LG ausgehändigt.

Ohnehin ist das Blu-ray-Format noch nicht richtig in Spanien angekommen. Nur 38 Mio. EUR wurden 2012 mit dem aktuellen Format umgesetzt, das entspricht 16,8 Prozent der Gesamteinnahmen aus dem physischen Vertrieb. In der gesamten westeuropäischen Zone ist der entsprechende Anteil mit 19 Prozent schon deutlich höher.
[Foto: 3D-Player gratis für Filmfans | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 23. Mai 2013

Werbemarkt Deutschland im Minus

Die um Rabatte und Mittlergebühren bereinighten Nettoeinnahmen der Werbeindustrie sind im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 18,42 Mrd. EUR gesunken. Dies berichtet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

Besonders die gedruckte Werbung war weniger gefragt als noch 2011. So verloren Tageszeitungen 9,1% ihrer Erlöse und nahmen zuletzt 3,23 Mrd. EUR. ein. Auch Post-Werbung entwickelte sich rückläufig und erzielte Netto-Einnahmen von zuletzt 2,86 Mrd. EUR (-4,1%). für Anzeigenblätter (2,00 Mrd. EUR, -2,9%) und vor allem Publikumszeitschrifen (1,28 Mrd. EUR, -11,1%) lief das Jahr ebenfalls enttäuschend. Außenwerbung auf Plakaten und anderen öffentlichen Reklameplätzen verlor 3,2 Prozent und erreichte 868 Mio. EUR. Bei den Fachzeitschriften liegen die Einnahmen mit 858 Mio. EUR (-1,9 Prozent) auf ähnlichem Niveau. Wochenzeitungen erwirtschafteten mit 199 Mio. EUR (-6,7%) ebenfalls ein Minus.

Mit einem Netto-Volumnen von 1,08 Mrd. EUR ist der Bereich Online erstmals über die Millardengrenze gerutscht. Doch auch hier zeigt sich nur ein gehemmtes Wachstum. Im Gegensatz zu den Vorjahren fiel das Plus mit 9% "nur" einstellig aus.

Ebenfalls im Plus liegt der vom Umsatz her wichtigste Sektor TV, für den 4,05 Mrd. EUR zusammenkamen (+1,8%). Reklameformen im Hörfunk (720 Mio. EUR, +1,5%) und im Kino (88 Mio. EUR, +4,3%) konnten ebenfalls zulegen.
[Foto: TV-Werbung entgegen dem Trend im Plus | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 10. Mai 2013

GEMA-Einnahmen fast konstant hoch

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) hat 2012 etwas weniger Einnahmen erzielt als ein Jahr zuvor. Das Minus fällt mit 0,6 Prozent aber nur klein aus. Die GEMA bilanziert in einer entsprechenden Pressemitteilung aber ein immer noch hohes Umsatzniveau:  im vergangenen Jahr wurde ein Gesamtertrag von 820,2 Mio. EUR erzielt. Der Anteil der Inkassomandate daran betrug 175 Mio EUR. der Kostensatz stieg von 14,9 auf 15,6 Prozent, so dass für die Künstler und Labels etwas weniger Verteilungsmasse übrig blieb.

Im Tonträgerbereich setzt sich der Schrumpfkurs der vergangenen Jahre fort. In diesem Segment wurden 2012 noch 117 Mio. EUR eingenomen. 2008 waren noch Gebühren im Gesamtwert von 171,6 Mio. EUR aus dem Verkauf von CDs, Schallplatten & Co. zusammengekommen.

Im Online-Geschäft nahm die GEMA trotz florierender Download- und Streaming-Dienste 4,3 Mio. EUR weniger ein als 2011 und kommt auf 16,9 Mio. EUR. Der Grund liegt in bereits eingezogenen Lizenzen für Music-On-Demand, die nach einem Spruch aus einem Schiedsverfahren mit dem BITKOM zurückgezahlt werden mussten.

Unter anderem wegen höherer Werbeinvestitionen seitens der Industrie sind die Einnahmen aus Rundfunk und Fernsehen um 3,4 Mio. EUR auf 260,8 Mio. EUR gestiegen. Die für die Abrechnung von Musik-Events verantwortlichen Bezirksdirektionen stellen mit 323,4 Mio. EUR weiter die wichtigste Ertragssäule der GEMA und unterstreichen ihre Bedeutung mit einem Einnahmenplus von 11,4 Mio. EUR.
[Foto: GEMA hält Einnahmen hoch | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 29. März 2013

Leichter Rückgang im US-Musikmarkt

Der US-Musikmarkt hat 2012 Umsatzeinbußen von 0,9 Prozent hinnehmen müssen. Das berichtet musikmarkt auf der Grundlage von Zahlen der RIAA. Insgesamt verdiente die Branche 7,1 Milliarden Dollar. Wie in Deutschland scheint die Zeit der erdrutschartigen Verluste im Geschäft mit der Tonkunst also auch in den USA vorbei zu sein.

Die Digitalisierung des Vertriebs von Songs und Alben ist in den Vereinigten Staaten viel weiter fortgeschritten als bei uns. Downloads und Streaming-Services tragen mit 59 Prozent mittlerweile einen größeren Teil zu den Einnahmen bei als physische Formate, die bei uns noch für fast vier von fünf mit Musik umgesetzten Euros verantwortlich zeichnen.

Allein im noch jungen Streaming-Business konnte man dank bezahlter Abos und Werbung 15 Prozent aller Einnahmen erwirtschaften. Mit Downloads kamen 2,8 Milliarden Dollar zusammen. Das ist bereits mehr als mit CDs, deren Umsatz um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden einsackte. Durch Rechteverwertung im Bereich Webradio verdiente man im Land der westlichen Großmacht weitere 462 Mio. Dollar, ein Plus von 59 Prozent in diesem Segment.
[Foto: Streamer wie Spotify erzielen gutes US-Ergebnis | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 27. März 2013

Deutscher Musikmarkt 2012 im Minus

Nach der stabilen Entwicklung 2011 musste der Musikmarkt in Deutschland 2012 wieder einen spürbaren Umsatzrückgang von 3,2 Prozent hinnehmen. Die Branche erwirtschaftete im letzten Jahr 1,44 Milliarden EUR. Dies berichtet der Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Grund für die Einbußen war eine unerwartete Konsumzurückhaltung im finalen Quartal des zurückliegenden Jahres.

Wieder verloren physische Datenträgern an Bedeutung. Die Einnahmen in diesem Segment gingen um 7,7 Prozent zurück. Dennoch spielte das Geschäft mit CDs allein mehr als eine Milliarde EUR und somit über 70 Prozent der Gesamteinnahmen ein. Alle physischen Datenträger zusammen zeichnen für fast 80 Prozent aller Umsätze verantwortlich, wobei das Nischenprodukte Schallplatte sogar zum wiederholten Male zulegen konnte.

Digitale Services sind jedoch auf dem Vormarsch und generierten im letzten Jahr 20,5 Prozent aller Einnahmen, das entspricht 294 Millionen EUR. Vor allem Downloads waren mit knapp einer Viertel Millionen EUR (+24,4% verglichen mit dem Vorjahr) Umsatz ein wichtiger Stützpfeiler im Musik-Business. Streaming-Dienste, von denen  inzwwischen 19 hierzulande legal nutzbar sind, legten 2012 sogar um fast 40 Prozent zu und erzielten Einnahmen von 36 Mio. EUR.
[Foto: Download-Anbieter wie iTunes legen weiter zu | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 21. Februar 2013

Weltweiter Werbemarkt wächst

m dritten Quartal 2012 sind die weltweiten Werbeausgaben verglichen mit dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 139 Milliarden US-Dollar angestiegen. Das berichtet das Marktforschungsinstitut Nielsen.

Verantwortlich für den Trend sind unter anderem die noch entwicklungsähigen Regionen Naher Ostens und Afrika (zusammen +18,9%) sowie Lateinamerika (+6,4%). In Nordamerika sind die Werbespendings um ebenfalls beachtliche 10,2 Prozent gestiegen. Allerdings dürfte der dortige Aufschwung am ehesten durch den Präsidentschaftswahlkampf verursacht sein. Nachhaltigere Erklärungen sucht man vergeblich. Im asiatisch- pazifischen Raum ist der Reklamemarkt im Zeitraum Juli bis September um 2,7 Umsatzprozente gestiegen, da der zuletzt schwächelnde chinesische Markt wieder erstarkt ist.

In Westeuropa schlägt sich offenbar die Eurokrise auch negativ auf die Werbeindustrie nieder. Hier waren die Investitionen in Marketingmaßnahmen mit -4,8 Prozent deutlich rückläufig. Und dies trotz eines global präsenten sportlichen Großereignisses (olympische Sommerspiele), das im Vergleichszeitraum 2011 fehlte und sicher einen gehörigen Anteil an dem weltweit positiven Ergebnis hat.
[Foto: TV bleibt wichtigster Werbekanal | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 19. Februar 2013

Sehr gutes Videomarkt-Jahresergebnis

Die Lust der Deutschen auf heimischen Filmgenuss ist weiterhin ungebrochen. Der deutsche Videomarkt hat 2012 in Verkauf und Verleih 1,710 Milliarden EUR umgesetzt. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Datenerfassung. Nur 2004, wurden mit 1,747 Mrd. EUR ein noch höhere Betrag eingenommen. Dies berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V (BVV) auf Grundlage einer GfK-Erhebung.

Der größere Teil der Summe wurde mit 1,411 im Verkauf erzielt. Hier war jedoch ein leichter Rückgang von einem Prozent im Vergleich zu 2011 zu konstatieren. Dafür verantwortlich sind Umsatzeinbußen beim DVD-Absatz. Mit den herkömmlichen Filmdatenträgern wurden 2012 noch 1,022 Mrd. EUR eingenommen, 2011 hatten noch 1,127 Mrd. EUR zu Buche gestanden. Die Umsatzzugewinne aus dem Blu-ray und VoD-Geschäfte machen das DVD-Minus aber fast wett. Mit den HD-Discs wurden 343 Mio. EUR erwirtschaftet (+28%), der Online-Vertrieb via VoD verzeichnet ein Plus von 43% und steuert 46 Mio. EUR zum Verkaufsumsatz bei.

Der Verleihmarkt liegt insgesamt mit acht Prozentpunkten im Plus und kommt 2012 auf 299 EUR Umsatz. Dafür verantworltich ist ein enormer Anstieg von 71 Prozent auf 77 Mio. EUR bei den Erlösen aus dem VoD-Verleih. Stationäre Videotheken mussten dagegen Umsatzverluste von acht Prozent hinnehmen und erzielten 2012 Einnahmen von 191 Mio. EUR. Dem klassischen Video-Laden und Automaten-Verleih machen auch Bestellservices im Web wie "Lovefilm" Konkurrenz, die ihre Umsätze um 35 Prozent auf 31 Mio. EUR steigern konnten.
[Foto: Lovefilm & Co. legen zu | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 12. Februar 2013

Über 12 Millionen E-Books verkauft

Dank einer sprunghaften Entwicklung des E-Bookmarktes konnte der Umsatz im deutschen Literaturmarkt letztes Jahr gesteigert werden. Der Anteil der Digitaleditionen an den Gesamteinnahmen der Buchhändler lag 2012 zwar bei noch immer bescheidenen 2 Prozent (2011: 1 Prozent). Dennoch sorgte der Boom im Download-Segment dafür, dass der Buchmarkt 2012 nicht ins Umsatzminus rutschte. Vielmehr konnte man einen bescheidenen Einnahmenzuwachs von  0,3 Prozent erwirtschaften, wie Media Control berichtet.

Die Anzahl der gegen Bezahlung heruntergeladenen elektronischen Schmöker betrug vergangenes Jahr 12,3 Millionen Stück. Allein im Weihnachtsgeschäft des letzten Quartals wurden 5,8 Mio. E-Books verkauft. 2011 hatten insgesamt lediglich 4,9 Mio. Exemplare einen zahlunsgswilligen Käufer gefunden.

E-Books leiden wie die meisten jungen Medienformate noch unter einem beachtlichen Preisverfall. Zahlten die Konsumenten für einen Download 2011 noch im Schnitt 9,56 EUR, so berappten sie im vergangenen Jahr nur noch 8,61 pro Digital-Titel. Bei konstantem Preisniveau wäre das Umsatzplus im Buchmarkt noch etwas üppiger ausgefallen.
[Foto: E-Books sind im Kommen | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 4. Februar 2013

DVD & Blu-ray wichtigste Säulen im US-Videomarkt

Im Ringen um neue Vertriebsmöglichkeiten kommt die Videoindustrie auch in den USA noch nicht an den phyischen Formaten vorbei. Wie die Marktforscher der NPD-Group ermittelt haben, wurden dort im letzten Jahr 61 Prozent des Umsatzes mit Filminhalten im Heimbereich mit Hilfe von DVDs und Blu-rays erwirtschaftet.

Die Entwicklung hin zu digitalen Formaten scheint sich auch zu verlangsamen. Zwar lag der Umsatzanteil der optischen Medien 2011 noch bei 64 Prozent. Dabei geht jedoch ein Teil der Einbußen auf das Konto der durchschnittlich um sieben Prozent gefallenen Blu-ray-Disc-Preise. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die aufstrebenden Abo-Streaming-Dienste, bei denen Netflix Marktführer ist.

Der Video On Demand-Markt wird von den Pay-TV-Anbietern  beherrscht. Sie zeichnen in den Vereinigten Staaten für 72% aller VOD-Umsätze verantwortlich. Im Internet-Bereich (iVOD) behält iTunes die Oberhand. Betrachtet man nur den onlinebasierten Verleihmarkt, so kommt die Konkurrenz allerdings näher. Der Apple-Service hält 45 Prozent dieses Marktes. Dahinter folgen Amazon Instant Video (18%), Vudu (15%) und das früher Zune genannte Microsoft-Angebot XBox-Video (14%). Beim Electronic Sell Through (EST) ist iTunes noch unangefochten an der Spitze. Dies Form des Erwerbs von Online-Videos zur dauerhaften Nutzung macht jedoch mit 16% nur einen kleinen Teil der VOD-Einnahmen aus.
[Foto: Beliebter VOD-Dienst: XBox Video | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 24. Januar 2013

Gezerre um USB-Stick-Abgaben geht weiter

Der Streit um die geplante Erhöhung der Urheberrechtsabgabe auf USB-Sticks und Speicherkarten geht in die nächste Runde. Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) fordert, dass die Händler ab dem 01. Juli 2012 rückwirkend 0,91 EUR pro verkauftem Speichereinheit bis 4 GB berappen sollen. Bei Sticks mit höherer Kapazität sollen 1,56 EUR anfallen. Für SD-Karten und ähnliche Medien sollen bei höheren Speichergrößen sogar 1,95 EUR entrichtet werden.

Immerhin konnte der BITKOM laut aktueller Pressemitteilung erwirken, dass die alte Regelung (maximal 10 Cent pro verkauftem Exemplar) noch für die erste Jahreshälfte 2012 gilt. Der Lobby-Verein der Hightech-Industrie möchte weiter gegen die nach Ansicht ihrer Klientel unverhältnismäßige Erhöhung ankämpfen. Bei Preisen um die fünf Euro für einen Speicherstäbchen mit geringem Datenvolumen erscheint dem BITKOM die Verteuerung nicht angemessen.

Die ZPÜ treibt die fälligen Tarife für legale Privatkopien für die GEMA, die GVL, die VG Wort, die VG Bild-Kunst und diverse Film-Verwerter ein. Mit den Geldern wird die legale Erstellung von Duplikaten urheberrechtlich geschützter Inhalte im persönlichen Bereich abgegolten. Ansprüche dieser Art entstehen zum Beispiel auch bei der Veräußerung von CD- und DVD-Rohlingen oder Druckern und werden von der ZPÜ bei den Verkäufern geltend gemacht.
[Foto: USB-Speichersticks könnten teurer werden | (public domain)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 23. Januar 2013

Film-Umsätze wachsen global

Die weltweiten Einnahmen aus der Filmvermarktung sind 2012 auf 62,4 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies bedeutet ein Plus von 2,1% verglichen mit dem Vorjahr. Nach Rückgängen in den Nuller-Jahren waren die Erlöse aus dem Vertireb von Kino-Tickets sowie dem Videoverkauf und -verleih bereits von 2010 auf 2011 um 0,9% geklettert. Dies berichtet das Online-Fachmagazin dvd intelligence auf der Basis einer IHS Screen Digest-Studie. Die Marktanalysten prognostizieren auch für die kommenden 3 Jahre Wachstumsraten von 2-3%,

Das Plus ist insbesondere einem Boom im asiatisch-pazifischen Raum zu verdanken, wo 2012 satte 15,8 Mrd. Dollar mit Bewegtbildern eingenommen wurden. Speziell die Kinos der Region profitierten von der Entwicklung. Die dortigen Filmtheater alleine konnten im letzten 10 Mrd Dollar für sich verbuchen (+12%). Auch in anderen Gegenden der Erde stehen die Lichtspielhäuser bei den Konsumente hoch im Kurs. Global entfielen mehr als die Hälfte aller Verkaufsvorgänge von Filminhalten auf Kinotickets.

Die schwindenden Einnahmen aus dem physischen Videomarkt mit DVDs und Blu-rays ließen die Filmeinnahmen sowohl in den Regionen Westeuropa (16,1 Mrd. Dollar) und Nordamerika (25,6 Mrd. Dollar) schrumpfen. Zentral/Osteuropa mit 2,7 Mrd Dollar Umsatz (+17%) und Lateinamerika mit 2,2 Mrd. Dollar (+7%) haben trotz äußert positiver Tendenz weiterhin eine relativ kleinen Marktanteil am weltweiten Filmmarkt von zusammen acht Prozent. Über die Verkaufslage auf dem schwarzen Kontinent schweigt sich der aktuelle IHS-Report leider aus.
[Foto: Videomarkt bleibt mau, aber Kino boomt | (Logos)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 17. Januar 2013

Buchmarkt leicht im Minus

Die Umsätze des deutschen Buchhandels über die Vertriebswege Sortiment, E-Commerce und Warenhaus sind im Dezember 2012 verglichen mit dem Vorjahr um 0,4 Prozent gesunken. Über das Jahr kumuliert ergibt sich ein Minus von 1,0 Prozent. Dies hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in seiner aktuellen Ausgabe der Studie "Branchenmonitor Buch" festgestellt. Der insgesamt gemäßigte Negativ-Trend fällt im Sortimentshandel deutlicher aus. Bei den klassischen Buchläden gingen die Einnahmen 2012 um 3,7 Prozent zurück. Auch das Weihnachtsgeschäft im Dezember lief schlechter und brachte 2,7 Prozent weniger Geld ein als im Vorjahresmonat.

In den drei Editionsformen entwickelten sich im Dezember nur Hardcover negativ und erzeugten im finalen Monat des letzten Jahres 0,9% weniger Umsatz als 2011. Taschenbücher (+0,5%) und Hörbücher/Audiobooks (+2,2%) spülten hingegen mehr Geld in die Kassen.

In der Monatsanalyse der Warengruppen sticht die "Belletristik" mit einem Plus von 4,4 Prozent positiv heraus. Auch in der Jahresbilanz liegt die schöngeistige Literatur im Umsatz-Plus (+0,8%). "Ratgeber" (+2,6%) und "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (+2,3%) verkauften sich ebenfalls besser als im Dezember 2011. Alle andere Sparten zeigen einen Negativtrend, darunter die hoch umsatzrelevanten Genres "Sachbuch" (-12,2%), "Kinder- und Jugendbuch" (-3,3%) und "Reisen" (-2,7%). Hinzu gesellen sich die Gruppen "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft", "Naturwissenschaft (-7,9%), Medizin, Informatik, Technik" (-6,6%).
[Foto: Aktueller Erfolgsroman: "Er ist wieder da" | (c) Eichborn Verlag]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 15. Januar 2013

Musik-Downloads weiter im Aufwärtstrend

So sind im vergangenen Jahr erstmals über 100 Millionen Songs, Alben und Single-Bundles legal heruntergeladen worden. 2011 lag der entsprechende Absatz noch bei lediglich 94 Millionen Stück. Im zurückliegenden Jahr konnte man mit 115 Millionen Downloads eine Steigerung von über 22 Prozent erreichen, wie media control berichtet. Die günstigen Streaming-Angebote wie Spotify und Simfy graben dem Download-Musikmarkt in Deutschland also offenbar nicht, wie manchmal befürchtet, das Wasser ab.

Erfreulich für die Musikindustrie ist auch, dass die höherpreisigen Alben als Download immer mehr in Mode kommen. 16 Millionen Longplayer wurden 2012 heruntergeladen, ein Plus von 20,6%. Alben sorgten damit für 55% des Download-Umsatzes.

Mit 97 Mio. Verkäufen (+22,9%) entfällt der Löwenanteil des Download-Absatzes wie in den Vorjahren auf Einzeltracks. Die Nachfrage an Single-Bundles stieg um 12,8 Prozent auf 1,5 Millionen.
[Foto: Kein Ende der Erfolgsgeschichte von iTunes & Co | (c) Apple]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 8. Januar 2013

UK-Videomarkt wird immer digitaler

Der britische Videomarkt verschiebt sich deutlich zu Online-Services. Nach Schätzung der Marktforscher von IHS Screen Digest, die in einem aktuellen Artikel des Fachportals DVD Intelligence zitiert wird, wurden 2012 im Vereinigten Königreich rund 500 Mio. Pfund mit Internet-Filmen erwirtschaftet. Dies bedeutet einen dramatische Anstieg der Umsätze im digitalen Filmmarkt um 49% verglichen mit 2011.

Als Triebfeder dieser Entwicklung haben Analysten die zunehmende Verbreitung von Tablet-PCs ausgemacht. 60 Prozent der britischen Tablet-Besitzer haben 2012 auf ihrem Gadget auch Filme betrachtet. Dies geht aus einer Studie der British Video Alliance hervor. In Großbritannien buhlen auf diesem Wachstumsmarkt mittlerweile mehr als 40 Online-Videoanbieter um die Gunst der Kunden.

Insgesamt wurden 2,317 Mrd. Pfund für den Filmgenuss zu Hause ausgegeben. DVDs & Blu-rays zeichneten somit 2012 für 78%, digitale Formate für 22% der Einnahmen verantwortlich. Die Umsätze aus dem Blu-ray-Geschäft sind wie in den vergangenen Jahren wieder gestiegen. Unter den Top 10-Titeln 2012 zeichneten die Scheiben für hochaufgelöstes Filmmaterial für 29 Prozent der Einnahmen verantwortlich. 2011 lag der Anteil noch bei lediglich 24%.
[Foto: Britischer VOD-Anbieter: blinkbox | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 7. Januar 2013

"Ballast der Republik" erfolgreichstes Album 2012

Die Toten Hosen belegen in Deutschland Rang 1 der Albencharts 2012. Auch auf Rang 2 der Longplayer landet mit Unheilig und "Lichter der Stadt" eine deutsche Produktion. Insgesamt reihen sich sieben einheimische Acts in die Top Ten ein, wie Media Control berichtet.

Den dritten Platz erreicht Adele mit ihrem bereits 2011 erschienenen Werk "21". In den USA schaffte es die Britin sogar zum zweiten Mal in Folge auf den Thron der Jahrescharts. "21" ist die erste Musikproduktion, mit der dieses Kunststück geglückt ist. Lana Del Rey gelingt mit dem großenteils schwermütig angelegten "Born To Die" ein hervorragender vierter Platz. Auf Rang fünf schafft es Xavier Naidoo mit "Danke fürs Zuhören - Best of".

In den Single-Charts ist "Ai Se Eu Te Pego" von Michel Teló der Jahres-Topseller. Der Tanzhit fand über den Zuspruch von Profi-Fußballern den Weg in die Herzen der deutschen Hörer. Auf Position zwei folgt der ebenfalls in den Stadien beliebte "Hosen"-Hit "Tage wie diese". "Somebody That I Used To Know" von Gotye feat. Kimbra auf der Vier und der "One Day/Reckoning Song" im Wankelmut Remix von Asaf Avidan & The Mojos auf der Fünf komplettieren die Single Top Five des letzten Jahres.
[Foto: Top-Single 2012 stammt von Michel Teló | cc-by-sa 2.0 Igor Duarte]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 2. Januar 2013

UK-Jahresbilanz: Singles im Plus, Alben im Minus

In Großbritannien wurden im gerade zu Ende gegangenen Jahr mit 188,6 Mio. Exemplaren mehr Singles verkauft als jemals zuvor. Dies berichtet musikmarkt. Dabei ist für Einzeltracks der Download im Vereinigten Königreich mit 99,6%  die beinahe einzige Distributionsform.

Anders sieht es bei den Alben aus. Im Bereich der Longplayer knickte der Absatz verglichen mit 2011 um 11,5% auf 100,5 Mio. Einheiten ein. Davon entfielen 69,4 Mio. Verkäufe auf CDs. Die optischen Tonträger für sich betrachtet wurden um 19,4% weniger nachgefragt als 2011. Der Absatz von Digital-Alben auf der Insel steigerte sich dagegen um 14,5% auf 30,5 Mio. Stück.

Der beliebteste UK-Song 2012 war "Somebody That I Used To Know" von Gotye featuring Kimbra, der auch bei den insgesamt 3,7 Mio. gezählten Musik-Streams die Nase vorn hat. Den Thron in den Albencharts 2012 erklimmt Emeli Sandé mit "Our Version Of Events". Auf Rang Zwei folgt "21" von Adele.
[Foto: UK's Top Selling Artist 2012: Emeli Sandé | cc-by-sa 3.0 PKimage]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Stimmung im Buchmarkt weiter positiv

Nach einem mauen Buchsommer setzt der Buchmarkt im November den im Oktober gestarteten Höhenflug fort. Verglichen mit dem Monat Nummer elf im vorherigen Jahr wurden 0,3 Prozent mehr Umsatz mit Literatur erwirtschaftet. Dies geht hervor aus der monatlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veröffentlichten und von der GfK erhobenen Studie "Branchen-Monitor Buch". Kumuliert über die Monate Januar bis November hat man im laufenden Jahr über die erfassten Vertriebswege E-Commerce, Warenhaus und Sortiment allerdings 1,1 Prozent weniger Einnahmen erzielt als 2011.

Mit Taschenbüchern (+5,9%) sowie Hörbuchern und Audiobooks (+3,2%) konnten die Händler im vergangenen Monat deutlich mehr Geld machen als im Jahr zuvor. Die dritte Editionsform "Hardcover" wies einen Umsatzrückgang von 1,7% auf.

In den Warengruppen zeigt sich ein gemischtes Bild. Die wichtigen Sparten Belletristik (+6,3%), Ratgeber (+5,7%) und Reisen (+0,4%) entwickelten sich positiv. Auch das intellektuelle Genre "Geisteswissenschaften, Kunst, Musik" (+3,1%) liegt im Plus. Die auflagenstarken Bereiche "Kinder & Jugendbücher" (-9,0%) und Sachbuch (-6,3%) zeigen jedoch ein deutliches Umsatzminus verglichen mit dem November 2011. Ebenfalls nach unten gingen die Einnahmen in den Gruppen "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-2,3%) und "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-6,5%).
[Foto: Vampyr-Buchtrend geht weiter | (c) FISCHER FJB]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 4. Dezember 2012

VOD-Markt wächst weiter

In den ersten drei Quartalen 2012 sind im legalen Video-on-Demand-Geschäft hierzulande 69 Mio. EUR umgesetzt worden. In den ersten neun Monaten 2011 hatten die Einnahmen aus dem Online-Verkauf und -Verleih von Filmen noch lediglich 45 Mio. EUR betragen. Der erfolgreichste VOD-Titel in dieser Periode war der Sci-Fi-Thriller "In Time - Deine Zeit läuft ab". Das berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) auf Grundlage einer GfK-Studie.

Ein permanentes Nutzungsrecht wurde im betrachteten Zeitraum für 3,2 Mio. Videos erworben. Dabei konnte ein Umsatz von 31 Mio. EUR erzielt werden. Das bedeutet für den Kauf-Sektor ein Plus von 39%.

Auf den Verleihmarkt entfallen die übrigen 38 Mio. EUR Umsatz. Er ist bezogen auf die Einnahmen überproportional um 69% angewachsen. Im Miet-Sektor wurden 10,1 Mio. Transaktionen verzeichnet.
[Foto: In Time - VOD-Topseller 2012 | (c) Twentieth Century Fox Home Entert.]

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Donnerstag, 29. November 2012

USA: Zeitungswerbemarkt weiter im Minus

Die Ausgaben, welche die US-amerikanische Werbeindustrie in Print- und Onlineangebote ihre heimischen Presse investiert, stabilisieren sich nur langsam. Die Verlage mussten im dritten Quartal verglichen mit dem entsprechenden Kalenderviertel des Vorjahres einen Umsatzrück von 5,1 Prozent auf 5,27 Mrd. Dollar hinnehnmen. Immerhin liegt das Minus erstmals seit fast zwei Jahren unter der 6-Prozent-Marke. Dies geht aus aktuellen Zahlen hervor, welche die Newspaper Association Of America veröffentlicht hat

Im Reklamebereich der klassischen Druckerzeugnisse betrug das Minus 6,4 Prozent. Dennoch erwirtschaften die Zeitungen in den Vereinigten Staaten im Printbereich mit 4,51 Mrd. Dollar noch immer weit mehr als mit ihren Webportalen.

Im Online-Segment verzeichneten die Verlage knapp 759 Mio. Dollar Werbeeinnahmen, ein Plus von 3,6% zu den Monaten Juni, August und September 2011. Die Umsätze mit Internet-Reklame sind seit dem ersten Quartal 2010 kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend verflacht allerdings schon wieder. Die Wachstumsraten lagen 2010 noch in drei aufeinanderfolgenden Kalendervierteln bei über 10 Prozent. In diesem Jahr sind nach +1,0% (Quartal 1) und +2,9% (Quartal 2) die jüngst gemessenen +3,6% bislang schon das Höchste der Gefühle.
[Foto: Für den "Nashville Banner" war 1998 Schluss | cc-by-sa 3.0 Nashville Banner (newspaper)]

Artikel von agent-media.de