Posts mit dem Label Einnahmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einnahmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Juli 2013

Spotify-Rebellion bei Radiohead

Radiohead-Frontmann Thom Yorke und sein Produzent Nigel Godrich haben einige ihrer gemeinsam erstellten Alben von Spotify und Rdio entfernt. Grund für das Abwenden von den derzeit gehypten Streaming-Diensten ist die schlechte Bezahlung.

Es sei, So twitterte Godrich, eine Gleichung, die nicht aufgehe und schlecht für neue Musik. Viele weniger bekannte Musiker und Musik-Labels bestätigten die teils unterirdische Bezahlung in Kommentaren auf dem beliebten Kurznachrichtendienst. Konsumenten bewerten den Schritt dagegen eher negativ.

Bereits Ende 2011 hatten sich mehrere Indie-Labels wegen der verschwindend kleinen Einnahmen von Spotify verabschiedet. Da die Majors mit ihren riesigen Musikkatalogen auf Spotify vertreten sind (und gut damit  verdienen), sind aber weiter praktisch alle bekannten Songs auf Spotify zu finden. Godrich bezeichnet seine Aktion daher selbst als "bedeutungslose Rebellion".

Generell wird der aus Schweden kommenden Dienstleister mittelfristig über neue Preisstrukturen nachdenken müssen. Er hat nämlich noch immer Schwierigkeiten in die Gewinnzone zu kommen. Die immensen Aufwendungen für das Wachstum und die immer stärker werdende internationale Präsenz werden bisher "auf Pump" von den Sponsoren finanziert.
[Foto: (Logo) | Spotify: Künstler leiden unter Billigtarifen]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 10. Mai 2013

GEMA-Einnahmen fast konstant hoch

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) hat 2012 etwas weniger Einnahmen erzielt als ein Jahr zuvor. Das Minus fällt mit 0,6 Prozent aber nur klein aus. Die GEMA bilanziert in einer entsprechenden Pressemitteilung aber ein immer noch hohes Umsatzniveau:  im vergangenen Jahr wurde ein Gesamtertrag von 820,2 Mio. EUR erzielt. Der Anteil der Inkassomandate daran betrug 175 Mio EUR. der Kostensatz stieg von 14,9 auf 15,6 Prozent, so dass für die Künstler und Labels etwas weniger Verteilungsmasse übrig blieb.

Im Tonträgerbereich setzt sich der Schrumpfkurs der vergangenen Jahre fort. In diesem Segment wurden 2012 noch 117 Mio. EUR eingenomen. 2008 waren noch Gebühren im Gesamtwert von 171,6 Mio. EUR aus dem Verkauf von CDs, Schallplatten & Co. zusammengekommen.

Im Online-Geschäft nahm die GEMA trotz florierender Download- und Streaming-Dienste 4,3 Mio. EUR weniger ein als 2011 und kommt auf 16,9 Mio. EUR. Der Grund liegt in bereits eingezogenen Lizenzen für Music-On-Demand, die nach einem Spruch aus einem Schiedsverfahren mit dem BITKOM zurückgezahlt werden mussten.

Unter anderem wegen höherer Werbeinvestitionen seitens der Industrie sind die Einnahmen aus Rundfunk und Fernsehen um 3,4 Mio. EUR auf 260,8 Mio. EUR gestiegen. Die für die Abrechnung von Musik-Events verantwortlichen Bezirksdirektionen stellen mit 323,4 Mio. EUR weiter die wichtigste Ertragssäule der GEMA und unterstreichen ihre Bedeutung mit einem Einnahmenplus von 11,4 Mio. EUR.
[Foto: GEMA hält Einnahmen hoch | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 15. November 2012

Google: Werbeeinnahmen sprudeln weiter

Den aufgrund der konjunkturellen Delle weltweit rückläufigen Werbeeinnahmen zum Trotz sprudeln die Reklameerlöse des Internetkonzerns Google weiterhin kräftig. Dem Onlineportal für Statistik STATISTA zufolge verbuchte Google im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von annähernd 21 Milliarden Dollar. Das ist mehr, als die US-Printbranche (Zeitungen und Zeitschriften) zusammen erzielen konnte.

Der dynamische, anhaltende Trend hin zur Online-Werbung beim Internet-Riesen ist beeindruckend. STATISTA hat die Entwicklung in einer besonders aussagekräftigen Infografik aufbereitet.

Die Firma um Larry Page und Sergei Brin verdankt über 90 Prozent ihrer immensen Einnahmen der Werbung mit Adwords, den kleinen Werbeeinblendungen neben und über den kostenlosen Suchtreffern der Suchmaschine. Die Umsätze aus den zahlreichen anderen Geschäftsfeldern des Unternehmens verblassen dagegen. Google ist unter anderem im Mobilfunkmarkt, Downloadhandel und im Social Media-Bereich aktiv.
[Foto: Umsatzmaschine Adwords | (google screenshot)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 18. Juli 2011

Harry Potter bricht alle Rekorde

Der letzte Teil der Kinoverfilmung zur Geschichte um den Nachwuchs-Zauberer Harry Potter bricht derzeit alle Einspielrekorde. Weltweit brachte "Die Heiligtümer des Todes - Teil 2" am Startwochenende 476 Mio. Dollar ein. Dies berichtet der Hollywood-Reporter.

Allein in den USA spülte der düstere Streifen 168,6 Mio. Dollar in die Kassen der Lichtspielhäuser. Auch in Deutschland sicherte sich die Geschichte um Harry, Hermine, Ron und den nasenlosen Lord Voldemort sofort die Spitzenposition in den Box-Office-Charts.

Außerhalb der USA verfrachtete der achte Potter-Film dank eines Einspielergebnisses von 307 Mio. den jüngsten Spross der "Fluch der Karibik"-Serie auf Rang zwei der bislang erfolgreichsten Kinostarter. Mit dem im Mai gestarteten Piraten-Film konnten Nicht-US-Kinos an den ersten fünf Vorführ-Tagen 260,4 Mio. Dollar erwirtschaften, insgesamt lag der Umsatz des in 3D produzierten Disney-Werks am Wochenende der Veröffentlichung bei etwa 350 Mio. Dollar.

Beim aktuellen Potter kommt erstmals auch 3D-Technik zum Einsatz. In den USA und Kanada kamen 43 Prozent der Einnahmen aus dreidimensionanel Vorführungen. In den übrigen Länden betrug der Anteil wesentlich stärkere 61 Prozent.
[Foto: Potter-Darsteller Daniel Radcliffe | cc-by-sa 2.0 Joella Marano]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 16. Juni 2011

Werbemarkt tritt auf der Stelle

Nach erfreulicher Geschäfts-Entwicklung im ersten Quartel dieses Jahres macht sich nun Ernüchterung unter Werbeagenturen breit. Der Bruttowerbemarkt lag im Mai nur 0,4 Prozent über dem Vergleichsmonat 2010. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Marktforscher von Nielsen hervor. Immerhin bleibt die von Januar bis Mai kumulierte Entwicklung der Reklameausgaben mit 3,9 Prozent im Plus.

Die wichtigsten Werbetreibenden waren Handelsorganisationen. Sie gaben 162 Millionen Euro für Reklame aus, das sind 5,5 Prozent weniger als im Wonnemonat 2010. In dieser Gruppe trat vor allem Discounter Aldi auf die Bremse und senkte seine Ausgaben um 20 Prozent auf 23,8 Mio. EUR. Auch Lidl drosselte seine Werbespendings deutlich um 17 Prozent auf 16 Mio. EUR.

Weniger sparsam war die PKW-Branche. In Auto-Reklame wurden im vergangenen Monat 137 Mio. EUR investiert, ein Plus von 11,8 Prozent.

Alle Mediengattungen bis auf Zeitungen (442,4 Mio EUR Werbeeinnahmen, -0,6%) konnten seit Anfang des Jahres bis Ende Mai mehr Werbeeinnahmen verzeichnen als im Vorjahr. Besonders erfreulich lief das Geschäft im Internet. Der Online-Kanal ist nach einem Plus von 26,3 Prozent auf 230,4 Mio, EUR der viertwichtigste Werbeträger hinter Publikumszeitschriften, Zeitungen und dem Fernsehen. Im TV-Werbemarkt ergibt sich kumuliert ein Plus von 0,8 Prozent bei einem Umsatz von 946,5 Mio EUR. Im Mai lief das TV-Geschäft jedoch schlecht und es war ein Minus von 3 Prozent zu verzeichnen, das für die insgesamt maue Mai-Bilanz sorgt. Die Reklame-Einnahmen der Publikumszeitschriften kletterten in den ersten fünf Monaten um 4,2 Prozent auf 336,4 Mio, EUR.
[Foto: Weniger Geld für TV-Werbung | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 6. Oktober 2009

GEMA erwägt Schlankheitskur

Nachdem die Neue Musikzeitung (nmz) am Monatsersten über Pläne zur Schließung der GEMA-Bezirksdirektionen Augsburg, München und Hannover berichtet hatte, reagierte die deutsche Musikverwertungsgesellschaft nun mit einer Pressemitteilung. Demnach wird die Zusammenlegung einiger Direktionen aus wirtschafttlichen Gründen vom GEMA-Aufsichtsrat erwogen. In die Entscheidung soll jedoch die Arbeitnehmervertretung eingebunden werden, um gegebenenfalls Personalkürzungen in einem sozialverträglichen Rahmen zu halten. In einer Sitzung am 14. und 15. Oktober wird der Aufsichtsrat die mit der Mitarbeitervertretung erarbeiteten Pläne erneut beraten. Die GEMA reagiert mit der selbstverordneten Verschlankung auf zuletzt deutlich gesunkene Einnahmen. [Foto: Dr. Harald Heker; gema.de]

Montag, 7. September 2009

Madonna mit Einnahmen-Rekord

Die Sängerin Madonna hat mit ihrer nun beendeten "Sticky and Sweet"-Tour Rekordeinnahmen von 408 Millionen Dollar eingespielt und damit ihre eigene bisherige Bestmarke (194 Mio Dollar mit der Confessions-Tour 2006) im Wortsinne "pulverisiert". So ein Bericht auf der BBC-Webseite. 85 Konzerte führten die 51-Jährige Entertainerin dabei in 32 Nationen, zuletzt war Madonna in Israel aufgetreten. Dem Erfolg waren auch die immer wieder in Web und Klatschpresse kursierenden Schock-Fotos des stark abgemagerten Megastars offenbar nicht abträglich. [Foto: David Shankbone@wikimedia]

Dienstag, 11. August 2009

Deutlich weniger Einnahmen für Cinram

Der international als CD-, DVD- und Blu-ray-Replikator agierende Konzern Cinram hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht, das am 30. Juni beendet wurde. Demnach sind die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal von 386,3 Millionen Dollar auf 301 Mio Dollar geschrumpft. Für das gesamte erste Halbjahr wurden 604,2 Mio. Dollar eingenommen, 2008 waren noch Erlöse von 760,1 Mio. Dollar erzielt worden. Die Umsatzeinbußen betreffen dabei CDs (-34% im 2. Quartal auf 39 Mio Dollar) ebenso wie Film-DVDs (-18% auf 224 Mio. Dollar) und Video Games (-43% auf 16,6 Mio. Dollar). Immerhin brachte die Produktion von Blu-rays ein kleines Plus. 5,5 Mio. Dollar wurden durch die Herstellung der HD-Discs im vergangenen Quartal eingenommen, im Vorjahr lagen die Einkünfte in diesem Segment noch bei 5,1 Mio. Dollar. Die Einnahmen aus europäischen Fertigungsstätten brachen um 18% ein. Für Europa fertigt federführend das in Alsdorf bei Aachen beheimatete Werk. Bei den Europaumsätzen spielten Währungseffekte eine große Rolle. Bereinigt um solche Umrechnungsverluste schrumpften die Einnahmen auf unserem Kontinent lediglich um 5 Prozent. Die Einbußen waren von Cinram-Chef Steve Brown laut eigener Aussage erwartet worden. Brown betonte, der Fokus liege zur Zeit auf der Einsparung von Ausgaben. [Foto: Cinram.com]

Mittwoch, 20. Mai 2009

MySpace bangt um Werbeeinnahmen

Laut Bericht von pressetext hat das soziale Netzwerk MySpace, auf dem auch viele Musiker sich und ihre Werke präsentieren, unter rückläufiger Nutzung zu leiden. Im April soll die Anzahl der Seitenaufrufe (Page Views) von 47,7 Mrd. im Vorjahr auf 38 Mrd. in diesem Jahr zurückgegangen sein. Konkurrent Facebook konnte im selben Zeitraum seine Page Views von 44 Mrd. auf 87 Mrd. nahezu verdoppeln. Auch in den USA, traditionell das Kernland der MySpace-Community, gingen die Zahlen im Laufe des vergangenen Jahres um 16% zurück, während Facebook ein Plus von 13% bei den Seitenaufrufen verzeichnen durfte. Mit dem Rückgang der Nutzung einher gehen auch schwindende Einnahmen aus Werbung auf den Seiten von MySpace. Im letzten Jahr wurden noch 800 Mio. Dollar Umsatz erwirtschaftet, in diesem Jahr werden von Experten nur noch 500 Mio. Dollar erwartet. Die Talfahrt trifft MySpace in einer Zeit, da Internet-Werbung sich zumindest in Deutschland trotz Wirtschaftskrise noch immer im Wachstum befindet. Laut Zahlen des Bitkom sind hierzulande allein im ersten Quartal 340 Mio. Euro in Web-Anzeigen geflossen. Dies bedeutet ein Plus von 11,2% gegenüber dem Vorjahr. [Foto: MySpace.com]

Montag, 27. April 2009

GEMA spürt die Rezession

Die Einnahmen der deutschen Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA sind 2008 gegenüber dem Vorjahr um 3,1% geschrumpft. Dies berichtet das Fachblatt Musikmarkt. Auf der Jahrespressekonferenz vergangenen Donnerstag gab Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker weitere Details bekannt. Die Erträge sanken absolut gesehen um 26,6 Mio. auf 823 Mio. Euro. Davon wurden 700,6 Mio Euro an die Rechteinhaber verteilt. Beim Tonträgermarkt zeigt sich der Abwärtstrend besonders deutlich. Hier gingen die GEMA-Einnahmen um 31,7 Mio. Euro in den Keller, ein Minus von 17,4% auf 150,3 Mio Euro in diesem bislang so wichtigen Segment. Positiv betrachtet bedeutet dies, dass die Summe aller anderen Einnahmequellen der GEMA zusammen genommen gestiegen ist. Dennoch wird die GEMA nicht müde, der Negativentwicklung durch Maßnahmen wie die besonders umstrittene Erhöhung der Aufführungsgebühren und harte Verhandlungen mit Streamingdiensten entgegenzuwirken. Gegenüber dem Google-Portal YouTube, auf dem auch Musik-Clips zu sehen sind, fordert die GEMA derzeit 1 Cent pro Stream. Weitere Details sind der aktuellen Pressemappe der GEMA zu entnehmen. [Foto: H. Heker; GEMA]

Sonntag, 28. Dezember 2008

Majors planen eigenes Videoportal

Medienberichten aus den USA zufolge planen die vier großen Plattenfirmen ein eigenes Videoportal. Nachdem Warner YouTube vor wenigen Tagen den Rücken gekehrt hat, soll nun wohl ein eigener Onlinedienst die Kassen der Plattenfirmen füllen. Die Verträge der Majors sollen zum Teil Anfang 2009 auslaufen. Die Unzufriedenheit mit den an die Labels weitergegebenen Werbeeinnahmen aus Googles Portal Youtube wird als Hauptgrund für die Errichtung des Label-Eigenen Services angenommen. Der neue Video-Dienst soll ähnlich dem Portal Hulu.com funktionieren.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Madonna bricht eigenen Solotour-Rekord

Madonnas "Sticky and Sweet" Tour wird vorraussichtlich 282 Millionen Dollar Einnahmen erbracht haben, wenn sie in Sao Paolo (Brasilien) am 21.12. ihren Abschluss findet. Dies berichtet der Sender BBC. Damit bricht die 50-Jährige Popsängerin ihren eigenen Solotour-Rekord von 193,7 Mio. Dollar, den sie mit der "Confessions"-Tour 2006 aufgestellt hatte. Bislang konnte der Star bereits 207 Mio. Dollar durch Ticketverkäufe der aktuellen Tour verbuchen. Allein in den USA sahen 550.000 Fans die Künstlerin und gaben dafür 91,5 Mio. Dollar aus. Freuen darf sich auch die Konzertagentur Live Nation, für die Madonna im letzten Jahr Warner Music verlassen hatte. Sie wurde damit als erster Musikstar durch einen Konzertveranstalter anstelle eines Plattenlabels unter Vertrag genommen. [Foto: wikimedia]