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Donnerstag, 28. November 2013

Videomarkt schrumpft - aber nur leicht

Die Marktforscher von IHS Screen Digest haben einen leichten Rückgang im westeuropäischen Video-Markt festgestellt. Dies berichtet das Fachportal DVD and beyound, das zu diesem Thema den IHS-Analysten Tony Gunnarsson befragt hat.

Im Vergleich zu 2011 sind demnach 2012 die Ausgaben für filmische Heimunterhaltung in dieser Region um 1,4 Prozent auf 8,65 Mrd. zusammengeschrumpft. Im laufenden Jahr wird sich der Negativtrend wohl in abgeschwächter Form fortsetzen. Aufgrund der bisherigen Datenlage für die wichtigsten Märkte Großbritannien, Deutschland und Frankreich gehen die Forscher von einem einer abermaligen Umsatzreduktion um 0,7% im Video-Verkauf und Verleih aus.

Vor allem DVDs sind weniger beliebt als früher und werden zudem noch billiger, was sich in einem Einnahmenrückgang von 11,6% auf 5,96 Mrd. EUR manifestiert. Mit Blu-rays wurden 1,37 Mrd. EUR erwirtschaftet, ein Plus von 17,4%. Der BD-Boom hat sich damit bereits merklich abgeschwächt. Die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft betrugen im letzten Jahr vergleichbare 1,32 Mrd. EUR. Der moderne Vertriebsweg konnte damit um über 50 Prozent verglichen mit 2011 zulegen.
[Foto: Westeuropäischer Blu-ray-Markt wächst weiter | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 18. November 2013

Videomarkt im Allzeit-Hoch, Videotheken schwächeln

Der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) hat in einer aktuellen Pressemitteilung einen Rekordumsatz in Höhe von 1,145 Mrd EUR für die ersten neun Monate dieses Jahres verkündet. Das bedeutet ein Plus von sechs Prozent verglichen mit den Einnahmen aus dem entsprechenden Zeitraum 2012, die mit  Video-Verkauf und -Verleih generiert wurden. Der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2005 (1,098 Mrd. EUR) konnte deutlich übertroffen werden.

Der Verkauf von DVDs, Blu-rays und Filmdownloads profitierte überdurchschnittlich von dem Positiv-Trend und konnte um sieben Prozentpunkte auf 922 Mio. EUR zulegen. Allmählich verschieben sich die Verhältnisse zwischen DVD und Blu-ray zugunsten des neueren Formates. Während die Einnahmen aus dem DVD-Handel um 9 Mio. auf 619 Mio. EUR zurückgingen, stieg der Blu-ray-Umsatz zwischen Januar und September verglichen mit dem Vorjahr um 59 Mio. auf 265 Mio. EUR. Der Digitalmarkt wuchs prozentual weniger deutlich von 31 auf 38 Mio. EUR.

Ein anderes Bild ergibt sich im Verleih. Der VoD-Markt konnte hier um 40 Prozent auf 74 Mio. EUR zulegen. Das ist schon ein Drittel des gesamten Marktes mit Mietvideos, der um fünf Prozent auf 223 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres angewachsen ist. Die Einnahmen der DVD- und Blu-ray-Verleiher gingen aber um 9 Mio. auf 149 Mio. EUR zurück. Davon entfielen rund 25 Mio. EUR auf Online-Video-Händler wie Lovefilm, welche die Discs postalisch zirkulieren lassen. Für die stationären Videothekare wird die Luft also zunehmend dünner. Ihnen machen neben den bequemen Online-Angeboten auch sinkende DVD-Kaufpreise zu schaffen. Preise um sechs EURO für brandneue Digital Versatile Discs sind bereits keine Seltenheit mehr. So spart sich mancher Kunde den zusätzlichen Gang zum spezialisierten Videovermieter und erwirbt die filmische Abendunterhaltung beim Shopping gleich mit.
[Foto: Blu-ray boomt noch immer | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 6. November 2013

US-Videoausgaben sinken leicht

Die Ausgaben der US-Amerikaner für Videos im dritten Quartal 2013 sind verglichen mit dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden 5,769 Mrd. Dollar erwirtschaftet, ein Minus von 2,47 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Kalenderviertel vor einem Jahr. Dies berichtet DVD And Beyond auf der Grundlage einer Studie der Digital Entertainment Group.

Der Abfall wäre weitaus gravierender ausgefallen, hätten die Einnahmen aus dem Digitalverkauf (Electronic Sell-Thru, kurz EST) nicht um fast 50 Prozent auf 764,5 Mio. Dollar zugelegt. Packaged Media, also im Wesentlichen DVDs und Blu-rays, zeigten einen Umsatzknick von -7,4 Prozent. Dennoch sind die physischen Formate mit 5,004 Mrd. Dollar noch immer die Haupt-Einnahmequelle beim Videoverkauf in den Vereinigten Staaten.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Mietsegment. Im Verleih wurden zwischen zwischen Juli und September 4,531 Mrd. Dollar verdient. Dies bedeutet ein spürbares Minus von 5,1 Prozent im Jahresvergleich. Video On Demand-Agebote legten aber um 5,6% auf 1,557 Mrd. Dollar Umsatz zu. Noch stärker im Aufschwung sind die Streaming-Abos, bei denen im dritten Quartal 2,305 Mrd. Dollar herumkamen (+32,5%). Der US-Leihmarkt wird somit bereits heute vom Digitalvertrieb dominert.
[Foto: Physische Formate schwächeln, Blu-ray legt noch zu | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 16. September 2013

Kein Gold für Deutschland

Die öffentlich rechtlichen Sender haben ihr Vorhaben, ein eigenes Video On Demand-Angebot aufzusetzen, für beendet erklärt. Dies gehrt aus einer aktuellen Pressemitteilung der WDR Mediagroup hervor. Unter dem Arbeitstitel "Germany's Gold" hatten ARD, ZDF und eine Reihe von Produktionsfirmen deutsche Filme und Serien kostenpflichtig oder werbefinanziert online verfügbar machen wollen. Das Projekt war im April 2011 vom damaligen ZDF-Intendanten Markus Schächter bekannt gegeben worden.

Grund für das Scheitern des Vorhabens sind Einschränkungen seitens des Bundeskartellamtes. Dort hatte man im März die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass das Angebot zu  bestehenden Services in Konkurrenz stehe und Inhalte mit Gebühren der Rundfunk-Beitragszahler produziere.

Die Bedenken, die der jetzige ZDF-Intendant Thomas Bellut bereits vor ein paar Tagen auf der IFA geäußert hatte, wurden nun offenbar zu groß und eine wirtschaftlich vernünftige Grundlage ist zu ungewiss geworden. Dabei hat man bereits einiges in "Germany's Gold" investiert. Das erklärte, hehre Ziel der Unternehmung war es, die Filmemacher und Künstler an den Umsätzen in höherem Maße zu beteiligen, als es bei rein kommerziell ausgerichteten Anbietern zu erwarten ist.
[Foto: ZDF und ARD erklären VoD-Pläne für gescheitert | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 9. September 2013

Filme per VOD zur Kinolaufzeit

Disney und Sony Pictures Entertainment planen in Südkorea Filme besonders früh als Video On Demand anzubieten. Die Streifen sollen digital verfügbar sein, noch während sie in den Kinos laufen. Entsprechende, frühere Versuche in den USA waren bislang allerdings nicht allzu vielversprechend.

Südkorea scheint den Studios laut einem Bericht des Wall Street Journals nun aber als ideales Testfeld für dieses Geschäftsmodell. Das Land hat zum einen mit stark verbreiteter Piraterie zu kämpfen. Zum anderen geben die Südkoreaner schon heute fast sechs mal mehr Geld für Pay TV sowie das Mieten und den Erwerb von Filmen via VOD aus als für Verleih- und Kaufdiscs. Der Preis für das cineastische Heimerlebnis soll etwas über dem Betrag liegen, der für eine entsprechenden Kinokarte fällig wird.

Ob die Filmindustrie dieses Vorgehen auch im deutschen Markt wünscht, bleibt abzuwarten. Im Sinne des Konsumenten wäre dies sinnvoll, sind VOD-Anbieter wie Lovefilm oder Watchever doch bislang eher für Serienliebhaber interessant. Aktuelle Hollywood-Blockbuster sind legal und digital nur selten zeitnah verfügbar, wie auch ein Test in der aktuellen C'T aufzeigt. Dass dies den einschlägigen Film-Piraterieseiten in gewissem Maße Vorschub leistet, steht außer Frage.
[Foto: Lovefilm bringt aktuelle Filme (fast) nur als Disc | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 21. Mai 2013

Rekord-Quartal im deutschen Videomarkt

Der Markt für Videos in Deutschland hat im ersten Quartal ein Rekordergebnis erzielt. Durch Verleih und Verkauf wurde ein Umsatz von 443 Mio. EUR erwirtschaftet, so viel wie niemals zuvor in einem ersten Kalenderviertel. Dies berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. (BVV).

Beim Verkauf von Videos sind die Einnahmen verglichen mit den ersten drei Monaten 2012 um 15 Prozent auf 385 Mio. EUR angewachsen. Alle drei Formate liegen dabei im Plus. DVDs brachten 243 Mio. EUR ein, sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Blu-ray-Käufe generierten ein Plus von 35% und trugen einem Volumen von 98 Mio. EUR bei. Beim Verkauf von VoD-Titeln schnellte der Umsatz sogar um 55 Prozent auf 17 Mio. EUR hoch.

Noch wichtiger ist der Digitalarm im Verleih. Mit dem Vermieten von VoD-Inhalten wurden 29 Mio. EUR erwirtschaftet, ein Plus von 64%. Der Verleih physischer Videodatenträger gab nur leicht nach und kam auf einen Umsatz von 56 Mio. EUR (-3%).
[Foto: Blu-ray startet weiter durch | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 19. Februar 2013

Sehr gutes Videomarkt-Jahresergebnis

Die Lust der Deutschen auf heimischen Filmgenuss ist weiterhin ungebrochen. Der deutsche Videomarkt hat 2012 in Verkauf und Verleih 1,710 Milliarden EUR umgesetzt. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Datenerfassung. Nur 2004, wurden mit 1,747 Mrd. EUR ein noch höhere Betrag eingenommen. Dies berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V (BVV) auf Grundlage einer GfK-Erhebung.

Der größere Teil der Summe wurde mit 1,411 im Verkauf erzielt. Hier war jedoch ein leichter Rückgang von einem Prozent im Vergleich zu 2011 zu konstatieren. Dafür verantwortlich sind Umsatzeinbußen beim DVD-Absatz. Mit den herkömmlichen Filmdatenträgern wurden 2012 noch 1,022 Mrd. EUR eingenommen, 2011 hatten noch 1,127 Mrd. EUR zu Buche gestanden. Die Umsatzzugewinne aus dem Blu-ray und VoD-Geschäfte machen das DVD-Minus aber fast wett. Mit den HD-Discs wurden 343 Mio. EUR erwirtschaftet (+28%), der Online-Vertrieb via VoD verzeichnet ein Plus von 43% und steuert 46 Mio. EUR zum Verkaufsumsatz bei.

Der Verleihmarkt liegt insgesamt mit acht Prozentpunkten im Plus und kommt 2012 auf 299 EUR Umsatz. Dafür verantworltich ist ein enormer Anstieg von 71 Prozent auf 77 Mio. EUR bei den Erlösen aus dem VoD-Verleih. Stationäre Videotheken mussten dagegen Umsatzverluste von acht Prozent hinnehmen und erzielten 2012 Einnahmen von 191 Mio. EUR. Dem klassischen Video-Laden und Automaten-Verleih machen auch Bestellservices im Web wie "Lovefilm" Konkurrenz, die ihre Umsätze um 35 Prozent auf 31 Mio. EUR steigern konnten.
[Foto: Lovefilm & Co. legen zu | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 4. Februar 2013

DVD & Blu-ray wichtigste Säulen im US-Videomarkt

Im Ringen um neue Vertriebsmöglichkeiten kommt die Videoindustrie auch in den USA noch nicht an den phyischen Formaten vorbei. Wie die Marktforscher der NPD-Group ermittelt haben, wurden dort im letzten Jahr 61 Prozent des Umsatzes mit Filminhalten im Heimbereich mit Hilfe von DVDs und Blu-rays erwirtschaftet.

Die Entwicklung hin zu digitalen Formaten scheint sich auch zu verlangsamen. Zwar lag der Umsatzanteil der optischen Medien 2011 noch bei 64 Prozent. Dabei geht jedoch ein Teil der Einbußen auf das Konto der durchschnittlich um sieben Prozent gefallenen Blu-ray-Disc-Preise. Nicht berücksichtigt wurden allerdings die aufstrebenden Abo-Streaming-Dienste, bei denen Netflix Marktführer ist.

Der Video On Demand-Markt wird von den Pay-TV-Anbietern  beherrscht. Sie zeichnen in den Vereinigten Staaten für 72% aller VOD-Umsätze verantwortlich. Im Internet-Bereich (iVOD) behält iTunes die Oberhand. Betrachtet man nur den onlinebasierten Verleihmarkt, so kommt die Konkurrenz allerdings näher. Der Apple-Service hält 45 Prozent dieses Marktes. Dahinter folgen Amazon Instant Video (18%), Vudu (15%) und das früher Zune genannte Microsoft-Angebot XBox-Video (14%). Beim Electronic Sell Through (EST) ist iTunes noch unangefochten an der Spitze. Dies Form des Erwerbs von Online-Videos zur dauerhaften Nutzung macht jedoch mit 16% nur einen kleinen Teil der VOD-Einnahmen aus.
[Foto: Beliebter VOD-Dienst: XBox Video | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 20. November 2012

Einstiegsseiten zur digitalen Medien-Suche

Sowohl die den deutschen Videohandel vertretende BVV als auch die BVA, die in Großbritannien eine ähnliche Interessengruppe vertritt, haben kürzlich mitgeholfen nützliche Informationsseiten für Verbraucher ins Netz zu stellen. Die Websites dienen jeweils als Überblick über digitale Medien-Services.

Auf der Site mit dem etwas sperrigen Namen was-ist-vod.de lassen sich  im deutschsprachigen Raum aktive Dienstleister der Videobranche nach verschiedenen Kriterien wie etwa den gebotenen Formaten (SD/HD-Qualität) oder der Abrufart (Einzeln, Flatrate, Abo) filtern. Zu jedem Anbieter werden die technische Voraussetzungen für den Empfang via Hybrid-TV, Set-Top-Box, auf Tablets oder im Browser genannt. Die Info-Seite kennt derzeit 30 webbasierte Filmservices. Man ist löblicherweise sichtlich bemüht, auch technisch weniger versierten Film-Fans Starthilfe beim Schritt ins digitale Zeitalter zu geben.

Die englischsprachige Seite thecontentmap.com geht noch einen Schritt weiter und listet legale digitale Contentlieferanten aus den Bereichen Film/TV, Musik, Spiele, E-Books und Sportübertragung auf. Die Seite ist für das vereinigte Königreich optimiert, zahlreiche Seiten laufen hierzulande nicht. Dennoch ist die Idee einer Übersichtsseite für Anbieter mehrer Mediengattungen gut umgesetzt und dürfte gerne auch deutsche Nachhahmer finden.
[Foto: VOD-Infoportal gestartet | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 20. September 2012

USA: DVD & Blu-ray wichtigste Umsatzbringer

Die Entertainment Merchant Association (EMA) hat ihren jährlichen Bericht "D² Report: Discs and Digital" zur Lage der US-Unterhaltungsindustrie veröffentlicht. Die Studie bestätigt ein enormes Umsatzwachstum von 51% bei digitalen Video-Käufen, Video On Demand und Streaming-Abos im vergangenen Jahr verglichen mit 2010. Im ersten Quartal 2012 ist sogar nochmal eine Steigerung von 74% erreicht worden.

Die wichtigste Einnahmen-Säule bleiben aber die physischen Formate DVD und Blu-ray. Mit ihnen wurden in den Staaten 81% der Branchen-Umsätze 2011 erzielt. Blu-rays brachten 2011 immerhin 20 Prozent mehr Geld in die Taschen der Händler. Das Wachstum ist auch hier ungebrochen und betrug im ersten Quartal 2012 sogar 23% verglichen mit dem Vorjahr. Durch den schwindenden DVD-Absatz gingen die Gesamtausgaben für filmische Unterhaltung um angesichts mäßiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen moderate zwei Prozent auf 18 Milliarden Dollar zurück.

Auch bei Videospielen dominierten physische Formate 2011 mit 56 Prozent der erzielten Umsätze den Markt. Downloads werden Spiel-Software auf CDs, DVDs, Blu-rays und proprietären Datenträgern aber nach Sicht der Marktforscher bald überholen. Gemessen am Absatz ist dies bereits geschehen. Drei von fünf Verkaufsvorgängen fanden bereits online statt. Der Spielemarkt ist in den USA mit über 16 Milliarden Dollar Umsatz für Software, Hardware und Zubehör fast ebenso schwergewichtig wie der Videomarkt.
[Foto: Ohne DVD & Blu-ray geht es (noch) nicht | (logos)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 1. August 2012

US-Videomarkt im Plus

In den Vereinigten Staaten sind die Ausgaben für Videos im ersten Halbjahr 2012 um 1% verglichen mit dem Vorjahr gewachsen. Dies hat die Digital Enterntainment Group (DEG) ermittelt.

Besonderen Anteil daran haben Blu-rays, deren Absatz um 13 Prozent stieg. Mittlerweile stehen in 42 Mio. der auf über 118 Mio. geschätzten US-Haushalte Blu-ray-fähige Geräte. HD-TVs, welche die im Vergleich zur DVD deutlich höhere Auflösung der Discs auch darstellen können, stehen bereits in 80 Mio. amerikanischen Wohnzimmern.

Für Electronic-Sell-Through (EST), also den dauerhaften Erwerb von Filmen über das Internet, gaben die Amerikaner 22% mehr Geld aus als in den ersten sechs Monaten 2011. Auch der Verleihmarkt profitiert immer mehr vom digitalen Vertriebsweg. Video On Demand (VOD) konnte um 11,6% zulegen.

Das seit 2011 in den USA verfügbare Angebot "UltraViolet" hat bereits vier Millionen Haushalte erreicht. DVD-Filme und Blu-rays, die mit dem UV-Logo versehen sind, können mit einem Benutzerkonto bei dem Cloud-Service auf unterschiedlichen Endgeräten abgespielt werden. Der Service soll im nächsten Jahr auch in Deutschland starten.
[Foto: Film-Zusatz-Service: UltraViolet | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 13. Juni 2012

USA: Netflix überholt Apple bei Online-Filmen

Wie die Marktanalysten von iSuppli berichten, konnte im US-amerikanischen Online-Filmmarkt der Anbieter Netflix im letzten Jahr Apple überholen. Das spezialisierte Video-Unternehmen heimste 2011 satte 44 Prozent der Gesamtumsätze dieser Branche ein. Ein bemerkenswertes Ergebnis, denn 2010 lag der Netflix-Marktanteil noch bei lediglich 0,5 Prozent. Die Firma aus Los Gatos in Kalifornien verdankt seinen Erfolg ihren im letzten Jahr eingeführten, attraktiven Abo-Angeboten.

Apple halbierte seinen Marktanteil beinahe von 60,8 auf zuletzt 32%,3 Pozent. Da der Markt noch immens boomt, schlug beim IT-Riesen aus Cupertino trotzdem ein kräftiges Umsatzplus zu Buche. Auf Rang drei folgt Microsoft, das zuletzt 7,6% der US-Ausgaben für Web-Videos auf sich vereinen konnte. Die Redmonder verloren damit ebenfalls an Boden. 2010 war in diesem Business immerhin noch jeder sechste Dollar (16,7%) an Microsoft gegangen.

Mit Internet-Filmen wurden 2011 im Land der letzten verbliebenen Großmacht 992 Mio Dollar verdient, zweimal so viel wie ein Jahr zuvor. IHS geht davon aus, dass der Markt sich in diesem Jah nochmal verdoppeln wird. Die Entwicklung geht allerdings auf Kosten des Verkauf- und Verleih-Marktes mit physischen Formaten wie DVD und Blu-ray.
[Foto: Grandioser Erfolg für Netflix | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 6. Juni 2012

Deutscher Videomarkt auch 2012 stabil

Wie schon in den vergangenen Jahren stagniert der Videomarkt Deutschland auch im ersten Quartal 2012 auf hohem Niveau. Wie der Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. (bvv) berichtet, wurden aus Verkauf und Vermietung von Filmen in den ersten drei Kalendermonaten dieses Jahres 382 Mio. EUR erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresquartal schrumpfte der Umsatz somit um zwei Millionen EUR. Dabei zog allerdings der Verleihmarkt nach Jahren der Krise wieder leicht auf gerundet 71 Mio. EUR an. Etwa 312 Mio. EUR der Gesamteinnahmen stammen aus dem Verkauf von Videos.

Mit 230 Mio. EUR wurden knapp drei Viertel des Kaufumsatzes durch den Absatz von DVDs erwirtschaftet. Das Blu-ray-Format zeichnet für 71 Mio. EUR der Händler-Einkünfte verantwortlich, ein sattes Plus von 29% gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres. Weitere 11 Mio. EUR Verkaufserlöse entfallen auf das Web. Vor Jahresfrist standen bei den Internet-Filmverkäufen nur 7 Mio. EUR zu Buche.

Der immer besser funktionierende Online-Vertrieb konnte auch den Film-Verleihmarkt beleben. Nur der Umsatzsteigerung im Video On Demand-Segment um vier auf 12 Mio. EUR ist das kleine Plus im Vermietgeschäft zu verdanken.
[Foto: Blu-rays & DVDs weiterhin beliebt | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 28. März 2012

Online-Videomarkt überflügelt DVD & Blu-ray

Zum ersten Mal werden 2012 in den USA mehr Filme kostenpflichtig und legal online angesehen als auf physischen Medien. Zu diesem Ergebnis kommt der IHS Screen Digest's Broadband Media Market Insight Report laut einer Pressemittelung des Branchenportals DVD Intelligence.

Dabei haben die Marktforscher für den Internetbereich Video-on-demand Abrufe und bezahlte Downloads zusammengenommen. Zum Bereich der physischen Medien zählt IHS sowohl Videoverkäufe als auch Verleih-Vorgänge. Der Onlinemarkt kommt bei dieser Rechung auf 3,4 Milliarden Einheiten, dies entspricht einem Wachstum von 130% verglichen mit 2011. Hauptursache für den rasanten Aufwärtstrend im Web sind günstige VoD-Flatrates wie die von Netflix und Amazon. Sie bieten unbegrenzten Zugang zum kompletten Filmkatalog des jeweiligen Anbieters im Abonnement. Transaktionen in diesem Bereich machen mittlerweile 94 % des Gesamtumsatzes im Onlinegeschäft aus.

Der physische Markt mag hinsichtlich der betrachteten Filme in diesem Jahr seine dominierende Rolle einbüßen, bleibt aber im Bezug auf die erzielten Einnahmen wichtigste Säule der Filmwirtschaft. Während für das DVD- und Blu-ray-Geschäft 2012 ein Umsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar erwartet wird, schätzt man diesen im Onlinemarkt lediglich auf 1,7 Milliarden Dollar. Ein Umstand, der nach Meinung der Branchenexperten noch einige Zeit anhalten dürfte.

Der Verbraucher scheint also die Onlinedistribution von Filmen auch dank schneller Breitbandzugänge zu akzeptieren, allerdings um den Preis drastisch reduzierter Margen für die Anbieter. Inwiefern diese Rechnung dauerhaft aufgeht und angesichts reduzierter Kosten in Herstellung und Vertrieb lukrativ sein kann bleibt abzuwarten. Ein allzu kräftiges Nachjustieren der Preisschraube könnte die Kunden jedenfalls wieder abschrecken.
[Foto: Netflix: Erfolgreich dank VoD-Aboverkauf | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 12. Januar 2012

Video-Markt Großbritannien 2011

Der Videoindustrie im vereinigten Königreich hat das Weihnachtsgeschäft 2011 ein glänzendes Umsatzergebnis beschert. Aus dem Verkauf von DVDs und Blu-rays wurden im Dezember Einnahmen in Höhe von 473,3 Mio. Pfund erzielt. Das sind 8,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Dies berichtet die British Video Association (BVA).

Zu Weihnachten wurden auf der Insel mit Abstand die meisten Videos verkauft. Satte 23 Prozent des Absatzes der optischen Filmdatenträger im gerade zu Ende gegangenen Jahr entfielen auf den finalen Kalendermonat

Die Einnahmen aus dem Handel mit Video-DVDs stiegen um 6,0% auf 410,1 Mio. Pfund. Der Umsatzanteil der DVD war also mit 87 Prozent auch im Dezember 2011 dominant. Die herkömmlichen Silberlinge werden den Kunden also wohl noch eine Weile erhalten bleiben. Die Menge der verkauften Einheiten wuchs ebenso um 6 Prozent auf 43 Mio. Blu-rays brachten 26,3 Prozent Mehr Umsatz als vor Jahresfrist. Ihr Absatz vergrößerte sich dabei um 31,1%.

Das hervorragende Monatsergebnis im Dezember kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in Großbritannien eine allmähliche Verschiebung zu Internet-Angeboten erfolgt. Der UK-Videomarkt mit digitalen und physischen Formaten hatte 2011 ein Umsatzvolumen von rund 2,25 Mrd. Pfund. 292 Mio. und somit 13 Prozent davon entfielen auf den digitalen Sektor der VOD-Dienste und Streaming-Angebote. Dies bedeutet ein Umsatzplus von 15% im Jahresvergleich, die Zahl der Kauf- und Leihtransaktionen stieg um 12% auf 71 Millionen. Hingegen wurden 2011 satte 7,2 Prozent weniger DVDs und Blu-ray an die Kunden gebracht. Durch den zunehmenden Marktanteil der teureren Blu-rays fällt das Umsatzminus mit 4,9% wesentlich geringer aus.
[Foto: Blu-ray verdrängt DVD nur langsam | (Logos)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 26. April 2011

DVD & Blu-ray dominieren US-Videomarkt

Physische Datenträger beherrschen den Home-Entertainment-Markt in den USA nach wie vor. Digitale Streaming- und Downloadangebote setzen sich hingegen bei den Home-Video-Liebhabern nur langsam durch. Diese Erkenntnisse lassen sich zumindest aus einer aktuellen Studie der NPD Group schließen.

78 Prozent ihrer Ausgaben für Filme investierten die Amerikaner in den Erwerb und das Ausleihen von DVDs und Blu-rays. 15 Prozent gingen an Abo-Angebote wie Netflix, die phyisische und digitale Komponenten kombinieren. Nur die verbleibenden acht Prozent der Gelder für heimischen Filmkonsum entfielen auf rein digitale Vertriebskanäle. Eingerechnet sind dabei Video-Downloads, bezahlte Streams sowie Video On Demand und Pay per View-Angebote.

Ein Trend hin zu neuen digitalen Möglichkeiten lässt sich nur schwer erkennen. 77 Prozent der befragten Web-User sahen sich in den vergangenen drei Monaten Filme auf Blu-ray oder DVD an, ebensoviel wie im Vorjahr. Die Nutzer physischer Formate schauten ihre geliehenen oder gekauften Videos im Schnitt vier Stunden pro Woche, auch dieser Wert ist konstant geblieben.
[Foto: DVD-Regale werden weiter gefüllt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 1. August 2010

USA: Videomarkt im Minus, Blu-ray boomt

Laut Zahlen der Digital Entertainment Group (DEG) für das erste Halbjahr 2010 haben US-Amerikaner 8,8 Milliarden Dollar in DVDs, Blu-rays und den digitalen Erwerb von Videos investiert. Ein Minus von 3,3% verglichen mit den ersten sechs Monaten 2009. Etwas freundlicher sah dabei das zweite Quartal aus, in dem der Umsatz nur leicht um 0,7% nachgab. Negativreslutate, die vor allem durch fallende Preise zu erklären sind. Trotz der sinkenden Einnahmen gab es nämlich 2,3% mehr Transaktionen in Verleih und Verkauf.

Die Blu-ray setzt ihren Siegeszug weiter fort. Aus dem Verkauf wurden von Anfang des Jahres bis Ende Juni 733 Mio. Dollar erwirtschaftet, ein Plus von 84%. Zusammen mit dem Verleih gaben die Konsumenten 982 Mio. Dollar für das noch junge HD-Format aus. Die Verkaufserlöse aus dem Handel mit "Packaged Media", also DVDs und Blu-rays, gingen trotzdem um 7,1% zurück. Der Absatz von Abspielgeräten für Blu-rays konnte auf 2 Mio. gesteigert und somit mehr als verdoppelt werden. Insgesamt sind nun 19,1 Mio. Einheiten verkauft.

Mehr noch als Blu-rays spülte der digitale Vertrieb Geld in die Kassen der Videobranche. Für Electronic Sell Through (EST) gaben Konsumenten 285 Mio. Dollar aus, ein Plus von 36,9%. Die Umsätze aus Video On Demand (VOD) kletterten um 19,1% auf 865 Millionen Dollar. Bei EST verbleibt im Gegensatz zu VOD eine Film-Kopie auf der Hardware des Kunden und der Download lässt sich für gewöhnlich auch brennen. Mit über 1,1 Milliarden Dollar Gesamtumsatz hat der rein digitale Vertrieb erstmals die Milliarden-Grenze in einem Halbjahr überschritten.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Verhilft Blu-ray VoD zum Durchbruch?

Auf der gerade beendeten Mediatech 2009 präsentierte das Hamburger Unternehmen Enteractive seine Video-on-Demand (VoD) Entwicklung "Videociety" für die Blu-ray. Dabei wird die der Blu-ray eigene BD-Live Funktion dahingehend genutzt, dass nicht nur zusätzliche Inhalte zum eigentlichen Content der jeweiligen Bluray aus dem Internet abgerufen werden können, sondern der Content selbst kostenpflichtig heruntergeladen werden kann. Zum Download erforderlich ist die Anwendung "Videociety", welche auf einer Blu-ray distributiert wird. Der künftige User soll zum Start der Anwendung bereits auf ein Portfolio von über 400 Filmen zurückgreifen können, das Unternehmen sei ausserdem derzeit in Verhandlungen mit weiteren Filmstudios, so ein Unternehmenssprecher. Sollte sich die Anwendung beim Verbraucher durchsetzen, würde ironischeweise ausgerechnet die Blu-ray, von der sich Branche die Rettung der physischen Datenträger erhoffte, VoD zum Durchbruch verhelfen.

Montag, 15. Dezember 2008

Geförderte Filme erst spät per VOD verfügbar

Das novellierte Filmförderungsgesetz (FFG) sieht vor, dass von der FFA unterstützte Kinoproduktionen erst 9 Monate nach Kinostart als Video on Demand oder Pay per View verfügbar sind. Diese Frist kann per Antrag des Videoanbieters aber auf 6 Monate verkürzt werden. Auf DVD können die geförderten Werke grundsätzlich nach 6 Monate Ihren Weg in die Videotheken finden. Pay-TV-Zuschauer müssen nach Kinostart ein ganzes Jahr auf geförderte Filme warten, im Free TV darf ein mit Mitteln der FFA finanziertes Werk erst nach 18 Monaten ausgestrahlt werden. Mit dem 3-monatigen "Verleihfenster" zwischen DVD-Verleih-Release und VoD/PpV-Start ist der Gesetzgeber dem Interessenverband des Video- und Medienfachhandels (IVD) laut dessen Angaben entgegengekommen.

Donnerstag, 7. August 2008

Blu-ray Player holt Filme online

LG bringt in den USA mit dem BD 300 einen Blu-ray Player heraus, der auch Online-Filme vom Video On Demand-Anbieter Netflix beziehen und wiedergeben kann. Das Gerät soll im Herbst auf den amerikanischen Markt kommen. Neben der Blu-ray-Wiedergabe beherrscht es auch das Upscaling herkömmlicher DVDs auf 1080p.