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Dienstag, 17. Dezember 2013

USA: 60 Stunden Home-Entertainment pro Woche

Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen nutzen US-Amerikaner durchschnittlich 60 Stunden Medien-Inhalte. Der Fernseher ist dabei ähnlich hoch frequentiert wie in Deutschland. Die Menschen verbringen mehr als fünf Stunden pro Tag vor den TV-Geräten. Ein anderes, herkömmliches Medium steht auf Position zwei in der Rangliste. Das analoge Radio wird 14 Stunden pro Woche eingeschaltet.

Mit weitem Abstand folgt das Internet. Für das Surfen im Netz fahren die Einwohner der Vereinigten Staaten in sieben Tagen rund fünf Stunden ihre Rechner hoch.

Im Bereich der Video-Unterhaltung haben Online-Angebote den Disc-basierten Konsum bereits überholt. Zu Hause sehen sich Amerikaner 1,5 Stunden Internet-Videos pro Woche an. Fast ebenso viel Zeit (1,3 Stunden) schauen sie Clips, Serien und Filme Auf Mobilgeräten. DVDs und Blu-ray-Geräte erreichen ebenfalls 1,3 Stunden. Der Report führt auch den Gebrauch von Spielkonsolen mit auf. Das Daddeln schlägt mit 1,5 Wochenstunden zu Buche.
[Foto: US-Lieblinsgadget: Der Fernseher | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 9. Juli 2013

Radionutzung weiterhin hoch

Vier von fünf Deutschen ab eine Alter von zehn Jahren schalten von montags bis freitags täglich das Radio ein. Die Studie ma 2013 Radio II der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) kommt auf genau 79,4 Prozent. Dieser Wert ist nur geringfügig kleiner als der zu anfang des Jahres gemessene Prozentsatz (79,7% laut ma 2013 Radio I) und entspricht unter der Woche einer Reichweite von 58 Millionen Hörern. Dies berichtet musikmarkt.de in einer Vorabmeldung, der komplette Report wird erst am 16. Juli veröffentlicht.

Die Hördauer liegt unter den Radiokonsumenten bei 249 Minuten. Auch die junge Zielgruppe der Menschen bis einschließlich 29 Jahre hört mit 199 Minuten ziemlich lange Radio und hat ihren Konsum verglichen mit der ersten Datenerhebung dieses Jahres sogar um sieben Minuten gesteigert.
[Foto: Das Radio läuft oft nebenbei | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 3. Juni 2013

Medienfest.NRW 2013 steht an

Auch in diesem Jahr bietet das Medienfest.NRW wieder die Gelegenheit, in Berufsbilder der Media-Branche hineinzuschnuppern. Vom 21. bis zum 23 Juni  stehen im Mediapark  Köln Profis aus den verschiedensten Bereichen wie TV, Radio und Zeitung den Fragen neugieriger Berufsanfänger Rede und Antwort.

Los geht es mit einem Barcamp am Freitag abend. Dies ist eine Form der Mitmach-Konferenz. Es können noch online Themenvorschläge für die offene Diskussion eingereicht werden.

Samstag und Sonntag gibt es neben den umfangreichen Info-Programm auch drei 2-Tages-Workshops. Die anmeldepflichtigen Angebote vermitteln Basiswissen für Journalisten, die Online, im Radio oder für Zeitungen arbeiten möchten.
[Foto: Für alle, die was mit Medien machen wollen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 14. Mai 2013

Junge Politik-Interessierte lesen Zeitung

Gerade junge Erwachsene greifen vermehrt auf althergebrachte Medien zurück, um sich über Politik zu informieren. 80 Prozent der 18-29jährigen lesen zu diesem Zweck Tageszeitungen. Erstaunlicherweise ist dieser Anteil höher als bei der erwachsenen Gesamtbevölkerung (75%). Dies geht aus einer vom IT-Branchenverband BITKOM beauftragten FORSA-Studie unter 1.000 volljährigen Deutschen hervor.

Prozentual ebenso beliebt wie die Tageszeitung ist in der jungen Zielgruppe das Internet als politische Infoquelle. Dahingegen gehen nur 60 Prozent der Gesamtbevölkerung online, um sich über das Weltgeschehen auf dem Laufenden zu halten. Bei beiden Gruppen werden vor allem Webseiten von Nachrichtensendern sowie Wochen- und überregionalen Tageszeitungen angesurft.

Bei den unter 30jährigen sind weitere wichtige Medien für politische Inhalte das Fernsehen mit 90% Nutzung (Gesamtbevölkerung: 91%) und das Radio mit 62% (Gesamt: 70%). Nur etwas mehr als die Hälfte (51%) in der jüngeren Zielgruppe liest den Politikteil von Wochenzeitungen. Der Anteil fällt unter allen Umfrageteilnehmern mit 46% sogar noch bescheidener aus.
[Foto: Junge Menschen vertrauen auf Zeitungen | cc-by-sa 3.0 Daniel R. Blume]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 4. April 2013

Junge Amerikaner lieben Rundfunk & Webradios

Eine aktuelle Studie der NPD-Gruppe gibt Aufschluss über dir Gewohnheiten junger US-Amerikaner beim Musikkonsum. Die Altersgruppe zischen 13 und 35 Jahren verbringt 23 Prozent ihrer Musik-Hörzeit bei einem Webradio. Ein Jahr zuvor hatte dieser Anteil noch bei lediglich 17 Prozent gelegen. Größer ist die Zeitspanne nur beim klassischen Rundfunk, der 24 Prozent der gesamten Konsumdauer von Musik beisteuert.

CDs legen Jugendliche und junge Erwachsene in den Vereinigten Staaten nur noch selten ein. Die Silberscheiben tragen nur neun Prozent zur Gesamtzeit bei, in der die in der Umfrage erfasste Zielgruppe sich dem Genuss von Tonkunst hingibt. Doch auch MP3 & Co. sind bereits auf dem Rückzug. Die digitalen Musikdateien bringen es noch auf 15 Prozent der Hörzeit. Mit 14 Prozent knapp dahinter folgen On-Demand-Services, wie sie etwa Spotify und Grooveshark zur Verfügung stellen. Satellitenradio spielt mit einem Anteil von fünf Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

Unter den beliebten Internetangeboten ist Pandora in den USA bei der untersuchten Altersklasse klarer Marktführer. Das Gratis-Angebot des Webradios wird von 39 Prozent der 13-35jährigen genutzt. Mit weitem Abstand folgen iHeartRadio (11%) und die kostenfreie Version von Spotify (9%).
[Foto: Beliebtes US-Webradio Pandora | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 2. Oktober 2012

Sony blockiert Apple-Radio - noch

Wie in Branchenkreisen bereits vermutet, bastelt Apple an einem eigenen Internet-Radio. Bis zum Start müssen allerdings noch Differenzen mit Sony/ATV ausgeräumt werden. Dies geht aus einer Meldung der New York Times hervor. Der von Sony und Erben Michael Jacksons geführte Musikverlag möchte einen größeren Anteil der Einnahmen durch das kommende Streaming-Angebot. Vorstandschef Martin N. Bandier betonte, man wolle den Service, er sei wie Sauerstoff. Allerdings erwarte man faire Bedingungen.

Apple und Sony/ATV werden direkt miteinander verhandeln. Bereits die mittlerweile übernommene EMI vermarktete das eigene Repertoire nicht mehr über das amerikanische GEMA-Pendant ASCAP.

Im Apple Radio soll Werbung für Umsatz sorgen. Anders als bei den derzeit so erfolgreichen Streamern vom Schlage Spotify und Simfy wird man in klassischer Rundfunk-Manier nur vorgefertigte Playlists hören können. Der Service soll auf mobilen Apple-Geräten laufen. Clients für Windows und Android sind noch nicht angekündigt, gelten aber als wahrscheinlich.
[Foto: Apple-Radio: Sony/ATV stellt sich quer | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 16. Juli 2012

Internet-Werbemarkt wächst global zweistellig

Laut einer aktuellen Studie der Marktforscher von Nielsen kann der weltweite Online-Werbemarkt im ersten Quartal 2012 ein imponierendes Wachstum von 12,1 Prozent verzeichnen. Insgesamt gingen die Spendings der Kanäle Internet, Fernsehen, Radio, Kino, Magazine, Zeitungen, Kino und Außenwerbung um 3,1% nach oben.

Regional stellt sich die Entwicklung höchst unterschiedlich dar. In Afrika inklusive dem mittleren Osten sowie in Lateinamerika konnten mit Online-Werbeformen jeweils Zuwächse von über 30 Prozent erzielt werden. Lediglich in Asien ist im Online-Bereich mit einem Wachstum von 4,4% eine gewisse Sättigung festzustellen.

Der Reklamemarkt für Fernseh-Spots stagniert in Nordamerika (+2,6%) und Europa (-1,2%). In Afrika/Mittlerer Osten (+33,8%) ist hier jedoch noch ein echter Boom zu verzeichnen. Weltweit wuchs der TV-Werbemarkt nur um mäßige 2,8%.

Das Radio bleibt auch im digitalen Zeitalter ein zugkräftiger Werbeträger und verzeichnet weltweit Gewinne, die sich global auf 7,9% belaufen. Besonders ausgeprägt sind die Zuwächse in den Gebieten Afrika/Mittlerer Osten (+21,1%), Lateinamerika (+18%) und Asien/Pazifik (+6,7%). Kino-Reklame (+4,1 weltweit) und Außenwerbung (+6,4%) profitierten ebenfalls überdurchschnittlich von dem allgemein positiven Geschäftsklima.

Verlierer der Entwicklung sind vor allem Zeitschriften. Weltweit wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 1,4% weniger Reklamegelder in Magazin-Anzeigen investiert als ein Jahr zuvor. Zeitungen verzeichneten moderate Zugewinne von 3,1%. Die Nachrichtenblätter konnten allerdings nur in Lateinamerika (+10,3%) und Asien/Pazifik (+5,4%) mehr Werbespendings für sich verbuchen als vor Jahresfrist.
[Foto: Magazine: Verlierer am Werbemarkt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 8. Juli 2011

Radionutzung bleibt konstant

Laut einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. bleibt die Radionutzung über alle Zielgruppen hinweg stabil. In der repräsentativen Erhebung "ma 2011 Radio II" auf Basis von 64.335 Interviews wurde den Analysten zufolge die Werbeträger-Reichweiten von 102 Hörfunksendern und 107 Vermarktungskombinationen ermittelt.

Demnach bleibt die Hördauer an Wochentagen von Montag bis Freitag mit 199 Minuten verglichen mit der letzten Erhebung ebenso konstant wie die Verweildauer, also die Hördauer derjenigen, die Radio hören. Basis dieser Zahlen ist jeweils die deutschsprachige Bevölkerung ab 10 Jahren. Hauptgrund für die enorme Stabilität ist sicher die Tatsache, dass Radio "nebenbei" gehört werden kann, etwa bei Computernutzung oder im Auto.

In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte die Studie sogar leichte Zuwächse verzeichnen. Hier stieg die Hördauer von 201 auf 204 Minuten, die Tagesreichweite  von 78,6 auf 79 Prozent. Die positive Entwicklung gerade in dieser besonders internetaffinen Gruppe belegt die hervorragende Positionierung des Radios in der breitgefächerten Medienlandschaft und festigt dessen Bedeutung als Werbekanal.
[Foto: Das Radio, beliebt wie eh und je | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Montag, 6. Juni 2011

Smartphones steigern Musikkonsum

Laut einer aktuellen Studie der NPD Gruppe gab es in den USA 2010 fast neun Millionne Menschen, die unterwegs digital Musik hörten. Damit stieg der Anteil der Mobilmusik-Konsumentenn unter den Web-Nutzern ab einem Alter von 13 Jahren von 12 Prozent im Jahr 2009 auf zuletzt 17 Prozent.

Neben der relativ konstanten Nutzung von iPod und anderen MP3-Playern zeichnet für diese Entwicklung der Smartphone-Boom verantwortlich. Dabei sind es nicht mehr hauptsächlich junge Männer, die diese Art der Sound-Berieselung frönen. Auch immer mehr Frauen und ältere Menschen hören unterwegs auf ihrem Handy Musik.

Den meisten reicht es dabei aus, ihre bereits am PC oder als CD erworbenen Lieblingsstücke auch mobil zu genießen. Etwas weniger User hören Online-Radios wie das im Land der letzten verbliebenen Weltmacht empfangbare Pandora. Ingesamt empfinden acht von zehn Nutzern kostenlose und werbefinanzierte Dienste als gut genug.

Es ist also eine große aktuelle Herausforderung für die Plattenindustrie, das gestiegene Interesse daran, Musik außerhalb der eigenen vier Wände zu genießen, auch in bare Münze umzusetzen.
[Foto: Smartphones als Musik-Player beliebt | cc-by-sa 3.0 Milkmooney]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 10. März 2011

Radio-Nutzung steigt leicht an

Die Zahl der Radiohörer ist laut aktueller Befragung der Arbeitsgemeinschaft Medienanalyse (ag.ma) gewachsen. Im Vergleich zur Erhebung im Vorjahr stieg die Reichweite von 78,9 auf 79,3 Prozent. Dies bedeutet 312.000 Zuhörer mehr am Tag. In der Altersgruppe von 10 bis 29 Jahren war die Reichweite mit 71,6 Prozent leicht unterdurchschnittlich. Doch auch hier legte der Wert um 1,1 Prozentpunkte zu.

Die Hörer schalteten ihre Empfangseräte im Mittel für 251 Minuten am Tag ein. In der jungen Zielgruppe lag die Hördauer bei 141 Minuten. Beide Werte sind gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Das Hit-Radio Antenne 1 konnte mit einem Plus von 62.000 Hörern pro Stunde den größten Zugewinn verzeichnen. Auch Radio SAW (+46.000) und das Hitradio RTL Sachsen (+40.000) verzeichenten Zuwächse.

Auf hohem Niveau verlor der bajuwarische Top-Sender Antenne Bayern, der bei einem Verlust von 152.000 Zuhörern pro Stunde noch knapp über einer Millionen Hörer pro Stunde bleibt. Bei Bayern 1 schalteten 117.000 Menschen weniger ein, während Bayern 3 bei einem Plus von 52.000 etwa 808.000 Mediennutzer je Stunde erreichen konnte.

RPR1 (-57.000), Hit Radio FFH (-48.000), WDR 2 (-42.000) und Radio Eins (-40.000) büßten merklich an Reichweite ein.
[Foto: Das Radio bleibt modern | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 13. Januar 2011

Deutscher Werbemarkt erholt sich

Im Jahr 2010 sind die Werbe-Ausgaben über alle bedeutenden Mediengattungen gesehen um 11% auf 25 Mrd. Euro gestiegen. Dies geht aus Zahlen von Nielsen Media Research hervor.

In Fernsehwerbung wurde mit insgesamt 10,91 Mrd. Euro am meisten investiert. Dieser Betrag entspricht einem Plus von 11 Prozent verglichen mit 2009. Radiowerbung erwirtschaftete 1,38 Mrd. Euro, das sind 5,2% mehr als im Vorjahr. Auch der traditionell eher kleine Kino-Werbemarkt zog um 12,2% auf 81,24 Mio. Euro an.

Die Budgets für Print-Werbung wurden im vergangenen Jahr ebenfalls wieder aufgestockt. Zeitungen nahmen durch ihre Anzeigen 5,36 Mrd Euro ein. Das sind 1,1% mehr als vor Jahresfrist. Publikumszeitschriften bekamen 3,59 Mrd. Euro vom Werbekuchen und verbesserten ihren Reklameumsatz damit um 4,3%. 398,6 Mio. Euro schwer war das Geschäft mit Anzeigen in Fachzeitschriften. Bei ihnen zeigt der Trend bei einem Plus von 1,3% ebenfalls nach oben.

Ein immer größer werdender Teil ihrer Budgets stecken deutsche Werbetreibende in Internet-Reklame. Der Online-Geschäft hatte mit +34,8% den größten Zuwachs und erwirtschaftete 2010 2,36 Mrd. Euro.

Der Rest der von Nielsen erfassten Spendings floss in Plakatwerbung. 969,9 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftete dieser Markt 2010. Das sind 6,4% mehr als im vorangegangenen Krisenjahr.
[Foto: Zeitschriften-Werbung wieder beliebt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Red Bull sucht Werbe-Ideen

Während die Konkurrenz ganze Manager-Gehälter für Reklamekonzepte verballert, setzt die Softdrink-Marke Red Bull derzeit auf die Macht der "Web-Crowd".

Die Internetuser sollen die "perfekte" Werbeidee beisteuern. Dafür werden Leute gesucht, die mit einer "kreativen Seite" und "Sinn für Humor" ausgestattet sind. Die maximal 30 Sekunden langen Spots für TV und Radio sollen die Slogans "Red Bull verleiht Flügel" und "Belebt Geist und Körper" frech und werbewirksam an potentielle Kunden der Koffeinlimo bringen. Die Beiträge müssen im Cartoonstil als Text, Comic, Audiodatei oder Video eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 6. Dezember.

Die Ideen werden von allen Besuchern der Red Bull-Website bewertet. Nach Einsendeschluss ist eine Fachjury an der Reihe, die Ergebnisse zu filtern und die witzigsten, originellsten und einfallsreichsten Vorschläge herauszusuchen.

Die unter den Einsendungen als Beste gekürte Idee wird natürlich auch tatsächlich produziert und der Gewinner darf sich auf ein speziell für ihn arrangiertes Red Bull-Event freuen. [Foto: (c) Red Bull]

Donnerstag, 17. Juni 2010

Cannes Lions - Werbefestival an der Côte d’Azur

Mit dem Cannes Lions International Advertising Festival findet vom 20. bis zum 26. Juni die wohl wichtigste internationale Veranstaltung für die Werbe- und Kommunikationsbranche statt.

Eines der vielen Seminare sucht Antworten auf die Frage, woher die Inspiration für die Arbeit der Kreativen kommen kann. Dieser Programmpunkt wird von David Harris geleitet, Executive Creative Director bei Wunderman UK.

Bei den Preisverleihungen der bronzenen, silbernen und goldenen "Löwen" von Cannes werden Kampagnen aus Internet, Radio und Presse ebenso geehrt wie Design und PR-Konzepte.

Am abschließenden Samstag werden die Auszeichnungen für Werbefilme und ihre Macher verliehen, ehe das Festival mit der Abschlussgala endet.
[Foto: Verleihung der Werbe-Oscars in Cannes; (c) canneslions.com]

Mittwoch, 14. April 2010

GEMA zieht Bilanz

Auf der Jahrespressekonferenz zieht ein zufriedener Dr. Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr 2009. Demnach freut sich die Verwertungsgesellschaft über einen Ertragszuwachs von 2,2 % auf nunmehr 841 Millionen EUR. Die Einnahmen aus dem Bereich Tonträger blieben mit etwa 149 Millionen EUR nahezu auf Vorjahresniveu. Während sich dieser Bereich immerhin konsolidiert zu haben scheint, konnten im Bereich Radio und Fernsehen (plus 19 %) und Internet (plus 45 %) deutliche Zuwächse erzielt werden. Dennoch stellt die GEMA eine bis dato unzureichende Verwertung im Onlinebereich fest. Für 2010 rechnet man trotz der aktuell positiven Zahlen mit einem Ertragsrückgang.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Werbemarkt: Trendwende spürbar

Laut Bericht von horizont.net basierend auf Zahlen der Marktforscher des Nielsen Instituts sind die Bruttoinvestitionen in den deutschen Werbemarkt gestiegen. Letzten Monat ergab sich ein Plus von 4,3% im Vergleich zum Vorjahr, der gesamte Reklameetat der deutschen Firmen belief sich laut Studie im letzten Monat (inklusive online) auf 1,56 Mrd. Euro. Erstmalig genannt (und daher im Gesamtvergleich außen vorgelassen) wurden auch Werbespendings im Online-Bereich, die alleine 127 Millionen Euro ausmachten. Der größte Anteil der Werbespendings entfiel mit 596 Euro auf TV-Spots. Dieser Markt wuchs mit +16,8% auch am stärksten. Auch in Zeitungen (397 Mio. Euro) wurden wieder viele Anzeigen geschaltet, bei jedoch fallender Tendenz (-4,6%). Die für breite Leserschaften ausgerichteten Publikumzeitschriften konnten 274 Mio Euro Anzeigenbudget abgreifen, ein kleines Plus von 0,8%. In Plakatwerbung wurde mit 52 Mio. Euro (-17,9%) recht wenig investiert, auch Fachzeitschriften hatten mit einem Einnahmenrückgang im Reklamesegment zu kämpfen (31 Mio. Euro, -9,2%). Radiospots leiden ebenfalls unter sinkendem Vertrauen bei den Marketing-Entscheidern. In das Funkmedium flossen noch 87 Mio. Reklame-Euro (-17,9%).  Wohl aufgrund der zur Zeit oft vollen Kinosäle konnten die Lichtspielhäuser ihre Werbeeinnahmen fast verdoppeln. 5 Millionen Euro war die Leinwandwerbung deutschen Unternehmen wert, ein Plus von 94,2 Prozent.

Handelsunternehmen, allen voran Lebensmittel-und Elektronikanbieter, gaben mit 180 Mio. Euro am meisten Geld für Werbung aus. Auch Zeitungen (96 Mio. Euro) und der PKW-Markt (89 Mio. Euro) waren im Januar recht reklamefreudig. Die Pharma-Branche investierte 76 Mio. Euro, ein kräftiges Plus von 15,6%.
[Foto: Plakat-Werbung im Abwärtstrend; cc-by Immanuel Giel]

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Hörspiel Experiment im Radio

Am 10. Dezember zwischen 23.05 und 00.00 Uhr strahlt der WDR das Mystery-Hörspiel "Haus" von Mark Z. Danielewski aus - und das auf drei Kanälen gleichzeitig. Auf EinsLive, WDR3 und WDR5 werden parallel unterschiedliche Hörspielfassungen der gruseligen Geschichte ausgestrahlt, womit sich dem Hörer beim Zappen verschiedene Perspektiven des Geschehens eröffnen. Die Story selbst erinnert etwas an das Blair Witch Project: Im Haus der Familie Navidson im amerikanischen Wisconsin tauchte Anfang Juni 1990 der Zugang zu einem schier endlosen Höhlensystem auf, bei dessen Erkundung drei Menschen ihr Leben verlieren. Diese Ereignisse sind belegt (so will es die Story) und werden im fiktiven Dokumentarfilm "The Navidson Record" wiedergegeben. Der Film war nur kurz in den amerikanischen Kinos zu sehe, dann verschwanden rätselhafterweise alle Kopien des Streifens. Nur die Hinterlassenschaft des mysteriösen Cinematologen "Zampano" gibt in Form von Dokumenten und Aufzeichnungen Hinweise auf das seltsame Geschehen im Hause Navidson und hilft, den verschollenen Film zu rekonstruieren. Was dem Finder des Materials, Johnny Truant, allerdings zum Verhängnis wurde, denn er verlor darüber seinen Verstand.

Ein ähnliches Medienexperiment, bei dem eine Story zeitgleich, aber in unterschiedlichen Perspektiven auf mehreren Sendern ausgestrahlt wurde, fand vor etlichen Jahren im Fernsehen auf ARD und ZDF statt. Der Erfolg des an sich interessanten Projekts war damals allerdings nicht so groß, als dass man das Format seitdem wiederholt hätte. [Foto: wdr.de]

Freitag, 23. Oktober 2009

Medientage München - Kongress, Messe & Party

Vom 28. bis zum 30. Oktober findet die Branchenveranstaltung "Medientage München" statt.

Beim Kongress wird in Vorträgen und Diskussionen derzeitige Lage, Ausblick und Chancen der Medienbranche erörtert. Dabei steht bei vielen Referenten der Umgang klassischer Medien mit den Herausforderungen des Internet-Zeitalters und die noch immer in vielen Bereichen kriselnde Werbebranche im Fokus. Es werden beispielsweise das Zusammenspiel von Druck- und Online-Ausgaben bei Zeitschriftenmarken und die Chancen von Online-Radio diskutiert. Den Bereich "Werbung" decken weitere Seminaren ab, die z.B. den Boom bei Online-Anzeigen oder effiziente Targeting-Methoden thematisieren.

Auf der Messe präsentieren Firmen Neuheiten aus den Bereichen Radio, Fernsehen, Film, Internet und Mobilkommunikation. Zudem präsentieren sich Fachverbände und -Institutionen. Der Verein MedienCampus Bayern e.V. rundet das Programm mit seinen Informationen zur Aus- und Weiterbildung ab.

Unter den Events der Medientage München versprüht die Nacht der Medien wohl am meisten Glamour. Es bedarf einer Einladung von einem der Sponsoren wie ProSiebenSat.1 oder Burda, um bei der Veranstaltung teilzunehmen. Für Medienfachleute, die sich nicht zu den VIPs der Szene zählen, bietet die Après Fair-Party die Möglichkeit zum lockeren Austausch bei Cocktails und Musik. Zudem kann bei den Medientagen München im Rahmen mehrerer Preisverleihungen das Sektglas erhoben werden. [Foto: medientage.de]

Donnerstag, 26. März 2009

Musik-Käuferschwund in den USA

Wie die Marktanalysten der NPD Group festgestellt haben, hatte die Musikindustrie in den USA 2008 mit einem schweren Käuferschwund zu kämpfen. So gab es 17 Millionen weniger CD-Käufer als noch im Jahr zuvor. Dagegen ist die Zahl der im Internet fündig gewordenen Musik-Käufer um 8 Millionen gestiegen. Der Internet-Absatz von Musik-Tracks stieg um 29 Prozent und beträgt nun ein Drittel des Gesamtmarkts. Trotzdem sank auch unter Internetnutzern der Anteil der Musikkäufer. Nur 58% der Websurfer gaben an, 2008 Geld in Downloads oder CD-Käufe investiert zu haben, ein Jahr zuvor lag diese Quote noch bei 65%. Der Absatz von CDs ging um 19 Prozent zurück, auch weil 13 Millionen weniger Amerikaner überhaupt Geld in Musikkäufe investierten. Besonders ausgeprägt war die Kaufabstinenz bei Teenagern und Menschen über 50 Jahren. Als Hauptgrund für die Zurückhaltung gaben die im Rahmen der Studie befragten Konsumenten die derzeitige Rezession an. Als Hoffnungsschimmer teilt NPD die Mutmaßung mit, dass der Konsum von Musik nicht zurückgeht. So kennen 18% aller Internet-User das in den USA aktive Internet-Radio Pandora.com, das laut dem Web-Statistikdienst Alexa unter den 1000 bekanntesten Sites weltweit rangiert. Fast die Hälfte aller Teenager hören oder tauschen Musik in sozialen Netzwerken wie MySpace. Über alle Webnutzer betrachtet lag dieser Anteil bei 19% im letzten Quartal 2008, Ende 2007 waren es noch lediglich 15%.

Dienstag, 23. September 2008

EarBooks - Radiowerbung für Medienzwitter

Als "EarBooks" werden Bücher mit integrierter CD-Beilage bezeichnet. Die Tonträger sind mit einer speziell entwickelten Halterung im Buchdeckel befestigt. Auf der laut alexa.com nicht unbedingt überlaufenen Seite www.earbooks.net sind alle bisher erschienenen Titel des Hybrids zu finden. Neu sind EarBooks nicht, der erste Titel wurde bereits 2003 veröffentlicht. Der recht unbekannte Medienzwitter wird derzeit in Radiospots als Augen- und Ohrenschmaus beworben. [Foto: earbooks.net]

Donnerstag, 7. August 2008

3 Tage Medienfrei

Im Selbstexperiment hat der cd-agent-Chef 3 Tage ohne Medien verbracht. Das heisst: Keine Zeitung, kein Fernsehen und kein Computer. Auch Ablenkung durch Radio, CD oder DVD sind nicht erlaubt. Hier der Erfahrungsbericht. "3 Tage ohne Medien, das klingt erstmal nicht viel. Immerhin befinde ich mich im Urlaub und so kann ich die Zeit ja auch mit anderen Dingen verbringen. Doch schon nach dem ersten Tag beschleicht mich das ungute Gefühl, nicht informiert zu sein. Gut, dass die kleine Bootstour zum Nachbarort im Mittelmeer mich auf andere Gedanken bringt. Und so vergeht die Zeit zwischen Wanderungen, Meeresbaden und dem recht beschwerlichen Aufstieg zum Appartement ohne Fernsehen und Radio (iPod und andere Gadges zum Zeit totschlagen sind bewusst nicht im Reisekoffer gelandet) wirklich wie im Flug. Nun sind die Tage rum, und hier im Internetcafe am ligurischen Meer gibt es Screensaver der umliegenden Orte auf CD-ROM. Ein Blick auf selbigen gibt mir die Gewissheit, dass man schöne Dinge doch besser selbst erlebt, als sie nur per Medium vermittelt zu bekommen. Und gleich werd ich schnell checken was so los ist in Deutschland und der Welt. Endlich..."