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Donnerstag, 21. November 2013

Studie zur E-Book-Piraterie

Das Problem illegaler Downloads schadet zunehmend auch der Buchindustrie. Laut einer aktuellen Studie, die von der irischen Firma Lisheennagha Consulting in Auftrag gegeben wurde, werden in Deutschland zehnmal mehr E-Books illegal heruntergeladen als rechtmäßig erworben. Für das laufende Jahr werden zwischen 20 bis 30 Millionen E-Book-Verkäufe erwarten, führen die Autoren Manuel Bonik und Dr. Andreas Schaale aus.

Allein die illegale Tauschplattform Torboox hat laut eigenen Angaben zwischen Januar und September bereits rund 10 Millionen E-Book-Downloads verzeichnet, mit stark wachsender Tendenz. Allerdings hat die Plattform letzten Monat auf ein kostenpflichtiges Abo-Modell umgestellt, was zu einer leicht nachgelassenen Beliebtheit geführt hat.

Auch das Surfverhalten der Besucher illegaler Seiten wurde untersucht. Oft kommen die Nutzer von Online-Buchhändlern wie Amazon. Vermutlich informieren sich die Leseratten dort ausführlich über die gewünschte Literatur, bevor sie auf den dubiosen Seiten zuschlagen.

Die Autoren des ausführlichen, aber nicht in allen Details gut recherchierten Berichts kommen zu dem Schluss, dass es an attraktiven, legalen Aboangeboten mangelt, wie es sie seit einiger Zeit für Musik- und Video-Inhalte gibt. Mit Skoobe gibt es aber bereits mindestens ein Online-Leihangebot mit monatlicher Abrechnung. Auch einige Stadtbibliotheken bieten für einen vergleichsweise geringfügigen jährlichen Obolus E-Books an. 
[Foto: Digital-Lesestoff wird oft illegal besorgt | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 20. November 2013

Kleine Smartphones vergällen das Surfen

Eine aktuelle Studie der Marktforschungsgruppe NPD hat den Zusammenhang zwischen Displaygröße und Internetnutzung bei Smartphone ermittelt. Das wenig überraschende Ergebnis: Besitzer von Mobiltelefonen mit größerem Bildschirm nutzen das weltweite Netz intensiver.

Eher erstaunlich ist das große Ausmaß der Abweichung. Besitzer von Multimedia-Handys mit einer Display-Größe jenseits der 4,5 Zoll konsumieren 44 Prozent mehr Daten als Eigentümer handlicherer Geräte. Ermittelt wurde dabei der Traffic von US-Bürgern in einem dreimonatigen Zeitraum zwischen Mai und Juli.

Mehr als jedes vierte aktuelle Smartphone-Modell (28 Prozent) in den Vereinigten Staaten hat eine Mattscheibe mit 4,5 Zoll-Diagonale und mehr. Besonders häufig werden die größeren Kleingeräte für Apps aus den Bereichen Social Media, Navigation und Video genutzt, die in den erfassten drei Monaten von mehr als 80 Prozent der Studienteilnehmer in Anspruch genommen wurden.
[Foto: Manchmal anstrengend: Websurfen am Handy | cc-by-sa 3.0 Illythr]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Tablet: Umsatzmotor für die Medien-Industrie

Tablets werden immer mehr zum Umschlagplatz für Medieninhalte. Wie eine aktuelle Studie des IT-Branchenverbandes BITKOM aufzeigt, haben mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller Besitzer eines modernen Flachrechners bereits kostenpflichtige Downloads zur Unterhaltung getätigt.

Besonders Spiele sind bei den Tablet-Nutzern beliebt. 31 Prozent haben bereits ein Videogame für ihr Gadget erworben. Die Quote der E-Book-Käufer ist mit 30 Prozent kaum geringer. Relativ gut laufen auch Musik-Inhalte, für die ein Viertel der Nutzer mindestens einmal in die Tasche gegriffen haben. 12 Prozent haben schon in Hörbücher investiert. Für 16 Prozent war auch eine Digitalzeitung zumindest gelegentlich ein paar Euro wert. Weniger beliebt ist Videomaterial wie Filme und TV-Serien, die von nur 11 Prozent der Tablet-Eigentümer mit Hilfe ihres Gerätes gekauft wurden.

Laut einer früheren Erhebung von EITO wird für das laufende Jahr ein Absatz von acht Millionen Tablets in Deutschland erwartet. Der Vertrieb über den Tablet-PC wird also für die Kreativindustrie immer wichtiger. Entsprechende angepasste Apps und auf den vergleichsweise kleinen Displays gut bedienbare Websites werden für die Online-Marktplätze also immer wichtiger.
[Foto: Apples iPad in Aktion | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 13. Oktober 2013

UK-Videomarkt: Ladenverkauf immens wichtig

Eine jüngst von der der British Video Association (BVA) veröffentlichte Studie zeigt die ungebrochene Bedeutung von Ladenlokalen für den Videoabsatz auf. Laut Erhebung des Kantar Worldpanel gaben 57 Prozent aller Videokonsumenten an, auch beim Lebensmittelkauf nach DVDs und Blu-rays Ausschau halten, wie das Fachportal DVD and beyond berichtet. 25 Prozent wählen ihre Einkaufsläden sogar unter anderem nach dem Kriterium, dass dort Videos im Angebot sind.

Im Vereinigten Königreich wurde in den letzten zwölf Kalendermonaten zwar jede dritte Disc (34,5%) online erworben. Doch 40 Prozent aller Heimfilm-Fans kaufen sowohl im Internet als auch im realen Shop.

Der BVA will herausgefunden haben, dass Discs im Web vor allem geplant gekauft werden, zum Beispiel als Geschenk. Spontane Impulskäufe sollen die Briten in den letzten zwölf Monaten dagegen zu 88 Prozent im Laden getätigt haben. Die beiden Vertriebswege ergänzen sich somit.
[Foto: Briten shoppen gerne Blu-rays & DVDs im Laden | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 7. Oktober 2013

BDZV-Studie zu Paid Content

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat eine Studie zum Einsatz von Paid Content-Modellen auf  Zeitungswebseiten veröffentlicht. Der Trend zu Paywalls und anderen Formen der Web-Bezahlung ist demnach bei den journalistischen Online-Auftritten weiter steigend.

Der BDZV hat 56 Titel gezählt, die von ihren Lesern in irgendeiner Form Geld für ihre journalistischen Inhalte verlangen. Das sind 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei 70 Prozent dieser Websites sind nur ausgewählte Artikel kostenpflichtig (Freemium-Modell). Jedes vierte Paid Content-Angebot schränkt die Nutzung nach einer gewissen Zahl von Page Views ein und bittet die Nutzer dann zur Kasse. Dieses Verfahren wird auch als "Metered" bezeichnet. Nur fünf Prozent der Anbieter hält alle Artikel hinter einer Paywall. Die taz fordert als einzige die Nutzer zu freiwilligen Zahlungen auf.

Zwei Drittel der Verlage bieten ihren Lesern die Alternative, ein Online-Abo abzuschließen oder lediglich für einen Tag zu bezahlen. Bei 28 Prozent kommt ausschließlich das Abonnement in Frage. Fünf Prozent setzen voll auf die Zahlung einzelner Artikel.
[Foto: Nur taz.de setzt auf freiwillige Zahlung | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 1. Oktober 2013

BVDW-Studie zu Musiknutzung im Internet

Eine aktuelle Erhebung der Fachgruppe Audio Digital im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. offenbart die Gewohnheiten und Vorlieben der Web-Musikhörer. 86 Prozent der Befragten Online-Musikkonsumenten ist es wichtig, dass Sie mit den Musikservices immer genau das hören können, was sie wollen. 78 Prozent lassen sich gerne inspirieren und nutzen die Online-Angebote, da sie dort neue Musik und begleitende Inhalte wie etwa Nachrichten und Konzertinfos entdecken können.

Nur relativ wenige User (27 Prozent) greifen auf nur einen Dienstleister zurück. Die Hälfte begnügen sich mit zwei bis vier Digitalservices. Im Schnitt werden vier Anbieter konsumiert. Dabei geben sich die Fans der Klangkunst dennoch relativ treu. Nur 15 Prozent wechseln nach eigenen Angaben häufig zwischen unterschiedlichen Musikangeboten im Netz.
[Foto: Auch Google bietet Web-Musik | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 5. September 2013

OVK-Studie zur Wirksamkeit von Online-Kampagnen

Zwar werden zur Zeit immer höhere Etats in Werbeformen im Internet und auf Mobilplattformen investiert, nicht immer aber ist es den Reklametreibenden klar, ob dieses Geld sinnvoll angelegt ist. Um dies herauszufinden hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) eine Studie auf der Basis von 193 Markenkampagnen von sieben Vermarktern erstellt. Der OVK ist Teile des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW). Wie nicht anders zu erwarten, unterstützt Online-Reklame die Markenbekanntheit nicht unerheblich. Der OVK macht dies an relevanten Kennzahlen fest.

Die gestützte Markenbekantheit, dies entspricht dem Anteil positiver Antworten auf die Frage "Kennen Sie die Marke XY", stieg um acht Prozent bei Befragten, die der Online-Werbung ausgesetzt waren. Diese "Brand Awareness" gilt unter Marktforschern als entscheidendes Kriterium bei der Messung der Wirksamkeit von Markenwerbung.

Der Wert für Die Erinnerung an die Werbung einer Marke (Recall) konnte durch die Internetmaßnahmen um 35 Prozent verbessert werden. Die Messgröße "gestützten Kampagnenerinneung" (Recognition) wuchs  sogar um 53 Prozent.
[Foto: BDZV-Suborganisation OVK studiert Effizienz von Online-Reklame | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 3. September 2013

Webkonnektivität steht hoch im Kurs

Die Verbindung von Geräten der Unterhaltungselektronik mit dem Internet ist den deutschen Konsumenten offenbar wichtig. Wie der High-Tech-Branchenverband BITKOM berichtet, generieren Smart-TVs, die sich mit dem heimischen Internetzugang vernetzen lassen, 78 Prozent der Umsätze im Fernsehverkauf. Bei Blu-ray-Playern ist der entsprechende Prozentsatz mit 82 Prozent noch ein wenig höher. Für Digicams ist der Anteil mit 58 Prozent ebenfalls schon recht hoch. Mit den modernen Fotoapparaten lassen sich Schnappschüsse ohne Umschweife im Web-Freundeskreis teilen oder auf den persönlichen Cloud-Speicher verlagern.

Insgesamt sind derzeit bereits 14 Millionen Internet-Anschlussmöglichkeiten in hiesigen Fernsehern und deren Peripheriegeräten verbaut. 6,8 Mio. Smart-TVs befinden sich unter deutschen Dächern, dazu gesellen sich mehr als 5 Mio. webfähige Spielkonsolen, 1,9 Mio. vernetzbare Set-Top-Boxen und 0,5 Mio internetkompatible Blu-ray-Player.

Zusätzlich zu den Home-Entertainment-Geräten hält auch der Run auf Smartphones und Tablets an, so dass viele Menschen fast permanent online sind. 26 Mio. Smartphones uns 8 Mio. Tablet-PCs werden voraussichtlich dieses Jahr an den Konsumenten gebracht. Im vorigen Jahr waren die Absatzzahlen mit 22 Mio. Multimedia-Handys und 5 Mio. Flachrechnern noch merklich geringer.
[Foto: HbbTV-Standard bereichert das TV-Erlebnis | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 1. August 2013

Hohe Parallelnutzung von Internet und TV

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit dem IAB Europe hat ergeben, dass 49 Prozent aller Deutschen gelegentlich gleichzeitig surft und währenddessen Fernsehen schaut.

Längst nicht alle jedoch nutzen das Web zur Suche nach vertiefenden Hintergründen zum TV-Programm. Lediglich 26 Prozent aller surfenden Fernsehzuschauer geben an, dass ihr Onlineverhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit mit den Fernsehinhalten in Verbindung steht. Bei Unterhaltungssendungen (67 %), Nachrichten (57 %) und Dokumentationen (51 %) fallen die entsprechenden Anteile der sich ergänzenden Parallelnutzung allerdings deutlich höher aus.

Erstaunlicherweise gehen 41 Prozent der Deutschen am liebsten mit dem PC online, wenn die Flimmerkiste läuft. Neun Prozent setzen dafür am ehesten ein Mobiltelefon ein, nur sieben Prozent nehmen ihren Tablet-PC zur Hand. Diese relativ geringe Zahl ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass erst 11 Prozent der Deutschen einen der flachen Unterhaltungscomputer ihr Eigen nennen. Unter den Besitzern von iPad & Co. ist die crossmediale Nutzung viel weiter verbreitet als unter den Menschen, die sich nur an einen herkömmlichen Rechner setzen.
[Foto: iPad wird gerne vor der Glotze benutzt | (c) Apple]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 24. Juli 2013

Zeitungsnutzung weiter hoch

Fast zwei Drittel (64,7%) aller Deutschen ab 14 Jahren hält pro Tag eine gedruckte Zeitung in der Hand. In absoluten Zahlen bedeutet dies 45,5 Millionen Menschen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) hervor, die der BDZV in einer Pressemitteilung zitiert.

Die regionalen Blätter erreichen alleine im Print-Abo bereits 51,6% Prozent der theoretisch möglichen Leserschaft (36,6 Millionen). 19,5 Prozent kaufen ein Einzelexemplar. Dagegen nimmt sich der Markt der überregional ausgerichteten Blätter kleiner aus. Diese Gattung wird pro Tag nur von 5,3 Prozent der deutschsprachigen Mitbürger konsumiert.

Über die Zeitungsangebote im Internet informieren sich laut eines Berichts der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) immerhin 28,6 Millionen Menschen über das Tagesgeschehen. Bereits mehr als 6,2 Millionen Deutsche nutzen Mobilangebote wie Zeitungsapp, um auf dem Laufenden zu bleiben.
[Foto: Noch immer aktuell: Gedruckte Zeitungen | cc-by-sa 3.0 Daniel R. Blume]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. Juli 2013

Musik-Piraterie: Zahlen stürzen ins bodenlose

Im Vergleich zum Jahr 2008 sind illegale Musik-Downloads im letzten Jahr um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Allerdings nur in Norwegen. Dies berichtet die österreichische Tageszeitung Krone auf der Grundlage einer Studie von Ipsos Mori. In Zahlen ausgedrückt kommen die Marktforscher auf 1,2 Milliarden illegal erstelle Musikkopien im Jahre 2008. Im vergangenen Jahr wurden in dem von fünf Millionen Einwohnern bevölkerten Land nur noch 210 Millionen Musikstücke widerrechtlich kopiert.

Bei TV-Serien ging die Zahl der aus dem Netz gezogenen Schwarzkopien von 135 auf 55 Millionen zurück. Bei Filmen bewegte sich die Entwicklung bei einem Rückgang von 125 auf 65 Millionen in einem ähnlichen Rahmen. Als flankierende Maßnahmen gegen Copyright-Verletzungen sind zu Anfang dieses Monats auch noch neue Gesetze in Kraft getreten, welche die Verfolgung von Piraterie-Sündern und die Sperrung von Tauschbörsen in der skandinavischen Nation vereinfachen sollen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass legale Dienste funktionieren, wenn sie leicht zu bedienen und günstig genug sind.  Norwegen gehörte zu den ersten Nationen, in denen Streaming-Dienste wie Spotify Fuß fassen konnten. Heute ist laut einer anderen Ipsos Mori-Umfrage etwa jeder vierte Norweger zahlender Kunde eines solchen Dienstleisters.
[Foto: Norwegen ist kein Piratenland | cc-by-sa 3.0 WarX, edited by Manuel Strehl]

Artikel von agent-media.de

Montag, 8. Juli 2013

Studie zur Buchnutzung

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat eine Studie zu Interesse und Nutzung von Medien herausgebracht. Der AWA 2013 genannte Report zeigt auch auf, wie es um die Lesegewohnheiten der Deutschen bestellt ist.

So haben sich 59,7% der Deutschen in den vergangenen 12 Monaten ein Buch zugelegt. Rund ein Sechstel (16,3%) der Deutschen haben sich innerhalb des Jahres 1-2 Bücher gekauft, bei etwa ebensovielen (16,4%) waren es 3-4 Bücher (16,3%). 5-9 Schmöker besorgten sich innerhalb dieses Zeitraums 14,2%. Echte Vielkäufer mit 10-19 erstandenen Bücher (7,5%) oder noch mehr (4,7%) sind dagegen eher selten. 25,7 Prozent der Befragten gaben an, dass sie generell niemals Bücher kaufen.

Besonders die oft günstigen Taschenbücher haben es den Deutschen angetan. Diese wenig robuste Editionsform wird von 28,6 Prozent hauptsächlich erworben. Nur 8,5 Prozent greifen lieber zu gebundenen Ausgaben. Allerdings meinen 37,2 Prozent auch, sie hätten keine Präferenz bezüglich der Editionsvariante.

Die nicht mehr ganz junge E-Book-Szene bleibt in Deutschland weiter in den Kinderschuhen stecken. Nur 5,2 Prozent der Umfrageteilnehmer haben einen E-Reader, mit dem sie digitale Leseware komfortabel konsumieren könnten. Weitere 3,5 Prozent planen den baldigen Erwerb eines solchen Geräts. Offensichtlich werden die Digitaleditionen jedoch auch auf anderen Zielplattformen gelesen, denn immerhin sechs Prozent haben in den letzten 12 Monaten ein E-Book gekauft. Auch Hörbücher erfreuen sich eher bescheidener Beliebtheit und wurden nur von 7,4 Prozent der Befragten innerhalb der 365 Tage vor dem Studieninterview als Hörbuch oder in CD-Form erworben.
[Foto: Nur jeder 19te Deutsche hat einen E-Reader | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 3. Juli 2013

PwC prophezeit goldene Musik-Streaming-Zukunft

Auch wenn zur Zeit hierzulande noch 71 Prozent aller Umsätze im Musikmarkt auf den Verkauf von CDs zurückgehen, werden die digitale Kanäle, und insbesondere das Streaming-Segment, in Zukunft weiter zulegen. So sagt es eine aktuelle Studie von PwC voraus.

Einem 21-prozentige Umsatzanteil aus der Veräußerung von Downloads stehen derzeit nur 2,5 Prozent Einnahmen aus Streaming-Angeboten (36 Mio. EUR im Jahre 2012) gegenüber. Bis 2017 erwarten die Experten einen Zuwachs von 28 Prozent pro Jahr und rechnen mit einem Umsatz von dann 125 Mio. EUR.

Auch eine Umfrage unter Internet-Nutzern von 18 bis 65 Jahren wurde im Rahmen der Studie durchgeführt. Sie zeigt die Wünsche der User auf. So ist es für fast zwei Drittel der 18-30-Jährigen wichtig, dass es Zusatz-Features wie Playlists oder Empfehlungen gibt. Bei den 45-65-Jährigen ist der Anteil mit 52,2 Prozent geringer, aber immer noch recht hoch. 46,7 Prozent der Frauen und 35,8 Prozent der Männer ist eine einfache Bedienung sehr wichtig.

Um die Bekanntheit der größeren Anbieter ist es schon recht gut bestellt. So kennen nur 35 Prozent aller Befragten überhaupt keinen Streamer, der bekannteste Dienstleister ist Napster. Allerdings nutzen nur 14 Prozent überhaupt wenigstens gelegentlich ein Online-Streamer, zu denen PwC im Rahmen der Umfrage neben den On-Demand-Anbieter wie Spotify auch Webradios vom Schlage eines Rdio oder Aupeo zählt. Somit bleibt der Branche also in der Tat noch ein großes Wachstumspotential.
[Foto: Rhapsody-Tochter Napster | cc-by-sa 3.0 PR Rhapsody Europe]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 2. Juli 2013

TV-Konsum konstant hoch

Die Deutschen verbringen nach wie vor viel Zeit vor der Flimmerkisten. Rund vier Stunden täglich sind es laut einer aktuellen Studie von media control. Im ersten Halbjahr 2013 lag der TV-Konsum wie schon im Vorjahreszeitraum bei 242 Minuten pro Tag.

Regional ergeben sich sehr unterschiedliche Werte, die sich zum Teil aus der Arbeitslosenquote und einem höheren Altersniveau erklären. So stieg der Fernsehdauer in Sachsen-Anhalt um 16 Minuten auf 304 Minuten. Das ist der Spitzenplatz unter allen Bundesländern.

Doch auch in den westlichen Gebieten gab es kräftige Zuwächse. In Schleswig-Holstein schalteten die Bundesbürger 11 Minuten länger ein als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor und schlossen mit 239 Minuten TV-Schauen in 24 Stunden zum Durchschnitt auf.

Der niedrigste Wert wurde in Baden-Württemberg gemessen. Im "Ländle" wurden die Empfangsgeräte 211 Minuten täglich eingeschaltet, eine Minute weniger in den ersten sechs Monaten 2012.
[Foto: TV bleibt beliebtestes Medium | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 27. Juni 2013

Erst Kino, dann DVD

Eine aktuelle Studie belegt, dass Kinogänger oft ihre Lieblingsfilme aus dem Lichtspielhaus später als DVD erwerben. Die Marktforschungsgruppe Ipsos hat im Auftrag der Kinogruppe Cineplex eine entsprechende Studie unter 2.104 Einwohnern Kanadas erstellt.

Die Liebe zum Home-Entertainment nimmt mit zunehmenden Alter allerdings ab. So gaben 55 Prozent der Befragten zwischen 18 und 34 Jahren an, einen im Kino für gut befundenen Film später auch gerne als DVD zu kaufen. Bei den "mittelalten" 35-54jährigen liegt der entsprechende Prozentsatz bei 39. Unter den älteren Semestern ab 55 Jahren kommt diese Form des Doppelkonsums nur noch bei jedem Fünften (21%) in Frage.

Ihren Lieblingsfilm haben die Kanadier im Schnitt 17 Mal gesehen. Frauen halten ihrem Favoriten besonders lang die Treue und kommen sogar auf 20 mal. Bei den Männern wird der allerliebste Streifen dagegen "nur" 14 mal angesehen. Auch gibt es ein Altersgefälle. Die jüngste der oben genannten Altersgruppe zieht sich ihren Lieblingsstreifen 31 mal rein, die mittlere 13 mal, die Senioren nur neun mal.
[Foto: Studie zum Filmkonsum im Kino und auf DVD | GNU LGPL oxygen-icons.org]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 20. Juni 2013

Tablet: Lieblings-Spielzeug der Stubenhocker

Trotz der bei Tablets oft integrierten mobilen Internetverbindung werden die Gadgets vor allem in den eigenen vier Wänden genutzt. 27 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM gaben an, ihren Flachrechner nur zu Hause zu verwenden. Weitere 34 Prozent nutzen die noch junge Geräteklasse vorwiegend im heimischen Umfeld. 30 Prozent verwenden nach eigener Einschätzung ihr Tablet etwa gleichermaßen in- und außerhalb des Haushalts. Nur bei acht Prozent kommt das Tablet ausschließlich unterwegs zum Einsatz.

92 Prozent der Nutzer, die ihr Touchscreen-Gerät im heimischen Umfeld verwenden, tun dies auf dem Sofa sitzend. Immerhin 53 Prozent zieht es mit dem leichten High-Tech-Begleiter in den Garten oder auf den Balkon. 48 Prozent nehmen das Technik-Spielzeug mit ins Bett, 38 Prozent schalten es auch am Schreibtisch ein. 34 Prozent setzen sich mit dem Tablet an den Küchentisch. Trotz der Gefahr von wasserbedingten Schäden nehmen sieben Prozent das Tablet auch mit ins Bad.

Gerne wird das Tablet als Begleiter beim Fernsehen genutzt. Außerdem lassen sich die Flat-PCs auch mit der heimischen Unterhaltungselektronik verbinden und zum Beispiel als Fernbedienung einsetzen. Zusammen mit den Möglichkeiten auf dem Gerät selbst Filme zu schauen, Musik zu hören E-Books zu lesen oder über soziale Netze mit Freunden zu kommunizieren, bietet sich das Tablet als heimischer Begleiter geradezu an.
[Foto: Das iPad wird gerne daheim gelassen | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 13. Juni 2013

Ungeliebte Online-Werbung

Produkt-Promotion im Internet gehört zu einer vernünftigen Marketingstrategie unabdingbar dazu. So bekommen es die verantwortlichen Marketing-Entscheider seit Jahren von den Profiteuren zu hören. Was die Effektivität und Akzeptanz angeht, bleibt die Web-Reklame aber weit hinter klassischen Werbeformen zurück. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die Adobe kostenlos ins Netz gestellt hat.

Global halten 32% der Befragten Konsumenten Online-Werbung für ineffektiv, bei den Werbetreibenden tun dies 21%. Vor allem die oft als aufdringlich empfundenen Banner sind in Ungnade gefallen. Sie funktionieren nicht, gaben 49% der weltweit befragten Endkunden an und diese Ansicht wird von 36% der Marketingentscheider geteilt. In den drei großen EU-Märkten Großbritannien, Frankreich und Deutschland ist die Ablehnung der bebilderten Web-Anzeigen unter den potentiellen Kunden mit 55% sogar noch größer.

Ihren schlechten Ruf verdankt die Internetwerbung auch den intransparenten Tracking-Methoden, mit denen Google  & Co. das Surfverhalten analysieren. So empfinden es weltweit 68% aller Befragten als gruselig ("creepy"), wenn Werbeeinblendungen aufpoppen, die zu vorher aufgerufenen Seiten passen. In den genannten EU-Ländern (71%) und den USA (74%) befällt dieses Unbehagen noch mehr Menschen.

Die asiatisch-pazifische Region steht den "neuen" Reklamemmöglichkeiten generell etwas aufgeschlossener gegenüber. In den dort untersuchten Ländern Japan, Südkorea und Australien gaben 42 Prozent an, sie würden das Lesen oder Anschauen von Werbung im Internet genießen. In den USA (31%) und den drei von der Studie abgedeckten europäischen Ländern (38%) sind die entsprechenden Prozentsätze deutlich niedriger.
[Foto: Textwerbung wird am ehesten akzeptiert | (Screenshot)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tablet wird zur beliebtesten Rechnerform

Im ersten Quartal dieses Jahres hat der Absatz von Tablets in Deutschland zu dem von Notebooks aufgeschlossen. Es wurden 1,226 Millionen iPads, Galaxy Tabs und andere Flachrechner verkauft. Nur wenig mehr Laptops (1,272 Mio. Stück) gingen über die Ladentheken. Das geht laut Bericht auf heise.de aus der aktuellen CEMIX-Studie hervor. Angesichts der Entwicklung werden die mobilen Touchscreen-Computer ohne Tastatur den Notebooks wohl schon im laufenden Quartal den Rang ablaufen.

Der Laptop-Markt bricht nämlich zugungsten des Tablet-Booms fast zusammen. Im ersten Quartal 2011 konnten noch 1,828 Mio. Stück an den Kunden gebracht werden, ein Jahr später sorgten noch 1,491 Mio. Geräte für Umsatz. Dahingegen stieg der Tablet-Absatz von 177.000 im ersten Kalenderviertel 2011 auf 500.000 in den ersten drei Monaten 2012, um die Millionengrenze nun deutlich zu überschreiten.

Der Markt für Desktop-PCs schwächelt schon länger, allerdings ist der Abwärtstrend weniger dramatisch als bei den Laptops. Fanden zwischen Januar und März 2011 noch 382.000 stationäre Computer einen Käufer, so lag der Absatz ein Jahr später nur noch bei 350.000 Geräten. Zuletzt wurden noch 302.000 Verkaufsabschlüsse in dieser Produktkategorie gezählt.
[Foto: Tablet-Siegeszug schreitet fort | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Mai 2013

Jeder sechste Brite klaut im Internet

Eine aktuellen Studie der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom zufolge haben in der dreimonatigen Periode von November 2012 bis Januar 2013 immerhin 18 Prozent der UK-Bevölkerung ab 12 Jahren illegal Medieninhalte konsumiert. Dies berichtet unter anderem das Fachportal DVD And Beyond.

Besonders Musik wird illegal aus dem Netz gesogen: 10 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, Songs widerrechtlich heruntergeladen zu haben. Innerhalb der Teilgruppe, die überhaupt Toninhalte aus dem Internet bezieht, liegt die Quote sogar bei 26 Prozent. Filme wurden von 7 Prozent aller Websurfer illegal übers Web geschaut. Unter den Online-Filmkonsumenten liegt der Anteil bei deprimierenden 33 Prozent. Für den Buchhandel ist Piraterie bisher eine kleinere Bedrohung. Unter allen Befragten gab lediglich jeder hunderste an, ein Buch illegal heruntergeladen zu haben. Bei den Web-Buchkonsumenten ergibt sich eine Quote von immer noch erträglichen acht Prozent.

Weitere Copyright-geschützte Inhalte, die gerne aus dunklen Quellen stammen, sind TV-Inhalte, die sich 7 Prozent ohne entsprechende Vergütung der Rechteinhaber zugelegt haben, Software (3 Prozent) und Videospiele (2 Prozent). Die wichtigste Methode zur illegalen Verbreitung ist laut Ofcom weiterhin die Peer-To-Peer-Technik.
[Foto: Beliebte Piraterie-Software: μTorrent | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 28. Mai 2013

Männer streamen mehr Musik als Frauen

Laut media control-Studie hören 43 Prozent aller Internetnutzer ab 15 Jahren Musik über Online-Streams. Bei den Männern liegt der Anteil mit 47,4 Prozent noch wesentlich höher, die Frauen (38,8%) senken den Schnitt.

Mehr als die Hälfte (50,6%) der Nutzer verwenden verschiedene Formen des Audio-Streamings. Für 36,3 Prozent kommen nur Videoplattformen wie YouTube und Webradios in Frage. 13,1 Prozent verlegen sich ganz auf spezialisierte Dienstleister wie Spotify und Simfy.

67,9 Prozent der Menschen, welche auf die reinen Musik-Streamer zurückgreifen, tun dies beim hiesigen Branchenprimus Spotify. Der in Schweden beheimatete Service lässt mit diesen Zahlen die Konkurrenz weit hinter sich.

Notebooks werden von 61,9 Prozent der Musik-Fans zum Streamen eingesetzt. Dahinter folgen stationäre PCs (51,5%) und Smartphones (34,8%). Tablets landen bei einer Nutzungsrate von vergleichsweise bescheidenen 15,6 Prozent unter allen Musikstream-Freunden.
[Foto: Spotify: Beliebtester Musik-Streamer in Deutschland | (Logo)]

Artikel von agent-media.de