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Dienstag, 17. September 2013

Rhapsody verkleinert Belegschaft

Rhapsody entlässt laut eigenen Angaben in etwa 30 seiner rund 200 Mitarbeiter. Dies teilte der Musik-Streamer in einer Pressemeldung mit. Auch Jon Irwin räumt seinen Präsidentensessel und wird zum strategischen Berater degradiert. An seine Stelle sollen künftig vier andere Mitarbeiter aus Führungspositionen ein Exekutivkomittee bilden.

Ob der neue Investor Columbus Nova Technology Partners (CNTP) hinter den Restrukturierungen steckt, verriet Rhapsody nicht. Ebenso blieb die Höhe der Einlagen ungenannt, doch das Unternehmen bezeichntet CNTP nunmehr als "bedeutenden Teilhaber".

Erst Ende 2011 hatte sich der Musikservice den vor einiger Zeit in die Legalität abgedrifteten Konkurrenten Napster einverleibt. Aus der aktuellen Mitteilung geht hervor, dass man das Engagement in Europa weiter vorantreiben möchte. Napster wird bereits in 15 Nationen des hiesigen Kontinents gehört und Rhapsody pflegt Kooperationen unter anderem mit MTV und E-Plus Deutschland. Weitere strategische Partnerschaften sollen folgen.
[Foto: Strukturwandel bei Rhapsody | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 3. Juli 2013

PwC prophezeit goldene Musik-Streaming-Zukunft

Auch wenn zur Zeit hierzulande noch 71 Prozent aller Umsätze im Musikmarkt auf den Verkauf von CDs zurückgehen, werden die digitale Kanäle, und insbesondere das Streaming-Segment, in Zukunft weiter zulegen. So sagt es eine aktuelle Studie von PwC voraus.

Einem 21-prozentige Umsatzanteil aus der Veräußerung von Downloads stehen derzeit nur 2,5 Prozent Einnahmen aus Streaming-Angeboten (36 Mio. EUR im Jahre 2012) gegenüber. Bis 2017 erwarten die Experten einen Zuwachs von 28 Prozent pro Jahr und rechnen mit einem Umsatz von dann 125 Mio. EUR.

Auch eine Umfrage unter Internet-Nutzern von 18 bis 65 Jahren wurde im Rahmen der Studie durchgeführt. Sie zeigt die Wünsche der User auf. So ist es für fast zwei Drittel der 18-30-Jährigen wichtig, dass es Zusatz-Features wie Playlists oder Empfehlungen gibt. Bei den 45-65-Jährigen ist der Anteil mit 52,2 Prozent geringer, aber immer noch recht hoch. 46,7 Prozent der Frauen und 35,8 Prozent der Männer ist eine einfache Bedienung sehr wichtig.

Um die Bekanntheit der größeren Anbieter ist es schon recht gut bestellt. So kennen nur 35 Prozent aller Befragten überhaupt keinen Streamer, der bekannteste Dienstleister ist Napster. Allerdings nutzen nur 14 Prozent überhaupt wenigstens gelegentlich ein Online-Streamer, zu denen PwC im Rahmen der Umfrage neben den On-Demand-Anbieter wie Spotify auch Webradios vom Schlage eines Rdio oder Aupeo zählt. Somit bleibt der Branche also in der Tat noch ein großes Wachstumspotential.
[Foto: Rhapsody-Tochter Napster | cc-by-sa 3.0 PR Rhapsody Europe]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 7. Juni 2011

Kostenloses Musik-Streaming beliebt

28 Prozent aller deutschen Web-Nutzer ab 15 Jahren nutzen Streaming-Angebote zum Musikhören. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage von media control hervor.

Drei Viertel der Streamer nutzen ausschließlich kostenfreie Angebote. Dabei sind die Online-Angebote der auch analog sendenden Rundfunk-Sender und das reine Interetradio last.fm besonders beliebt. 19 Prozent nutzen zusätzlich zu Gratis-Angeboten auch kostenpflichtige Services. Nur die restlichen sechs Prozent der Streaming-Fans beziehen ihre Lieblingssongs ausschließlich über Bezahl-Dienste.

In dieser Zielgruppe hat Simfy.de mit 34 Prozent den höchsten Marktanteil, gefolgt von Napster (30 Prozent) und Musicload (27 Prozent). Der in Deutschland noch nict offiziell verfügbare und nur mit technischen Krücken nutzbare Anbieter Spotify erreicht bereits erstaunliche 7 Prozent der Freunde kostenpflichtiger Musik-Streams.
[Foto: Simfy: Deutschlands Top-Musik-Streamer | simfy AG]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 20. Mai 2008

DRM-freie MP3s bei Napster

Der zum seriösen Unternehmen mutierte Downloadservice Napster bietet nun über 6 Mio. Titel zum DRM-freien Download an. Dies berichtet pressetext. Für einen Track sind in den USA 99 Cent, für ein Album 9,99 Dollar fällig. Für Deutschland wurde leider fast 1 zu 1 in Euro umgerechnet (0,99 € pro Track, 9,95 € pro Album). Dafür können die Audio-Dateien auf jedem MP3-Player gehört oder auf CD gebrannt werden. Napster hat Verträge mit den 4 großen Labels und konnte überdies auch einige Independents an sich binden. Günstiger bleibt aber das Napster-Abo. Für 9,95 € im Monat lassen sich beliebig viele Tracks herunterladen. Diese liegen aber als DRM-geschützte WMA-Dateien vor und können nicht ohne weiteres auf MP3-Player oder CD-Rohlinge übertragen werden. [Foto: Napster.de]