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Dienstag, 29. Oktober 2013

Apples Gewinnmarge sinkt

Trotz um vier Prozentpunkte gestiegener Einnahmen in Höhe von 37,5 Mrd. US-Dollar hat Apple im zurückliegenden Geschäftsquartal 700 Mio. Dollar weniger Gewinn gemacht als ein Jahr zuvor. Das Nettoergebnis beziffert der Konzern im aktuellen Geschäftsbericht auf nunmehr 7,5 Mrd. Dollar, während im Kalenderviertel 12 Monate zuvor noch 8,2 Mrd. Dollar zu Buche standen.

Besonders der Markt mit herkömmlichen Rechnern schwächelt. Apple verkaufte zwischen Juli und September 4,9 Mio. Macs, das sind rund eine Drittelmillionen weniger als im Vergleichszeitraum 2012. Doch auch mit Tablet-PCs verlief das Geschäft schwächer als erwartet. Obwohl die modernen Touchscreen-Geräte boomen, fand Apple "nur" 14,1  Mio. iPad-Käufer. Das sind lediglich 100.000 mehr als in der letztjährigen Abrechnungsperiode. Das relativ neue iPad Mini konnte den bereits seit Längerem sinkenden Marktanteil Apples auch nicht wieder mehren. Offensichtlich hat man der günstigeren Android-Konkurrenz nicht genügend Qualitätsargumente entgegenzusetzen.

iPhones sind dagegen beliebter denn je. Es wurden 33,8 Mio. Apple-Smartphones im Berichtszeitraum verkauft, das sind 6,9 Millionen mehr als vor einem Jahr. Die farbenfrohen 5C-Varianten stießen allerdings bei den Konsumenten auf wenig Gegenliebe, so dass Apple deren Produktion zuletzt drosseln musste. Einige US-Händler boten die Geräte zuletzt stark vergünstigt an. Die aktuellen, in den Standardfarben schwarz und weiß gehaltenen 5S-Modelle laufen aber gut und sind stabil im Preis.
[Foto: Konkurrenz nagt am iPad-Absatz | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Tabletnachfrage boomt weiter

In diesem Jahr werden die deutschen Verbraucher rund acht Millionen Tablets kaufen. Das sind 59 Prozent mehr als noch 2012. Diese Entwicklung prognostiziert der IT-Branchenverband BITKOM, der sich dafür auf aktuelle Erhebungen vom European Information Technology Observatory (EITO) stützt.

Trotz etwas günstiger werdender Hardware wird auch der Umsatz mit den tastaturlosen Rechnern kräftig anziehen. Die Einnahmen werden voraussichtlich um eine Milliarde auf 2,8 Milliarden EUR anwachsen. Der im Mittel pro Tablet-PC zu zahlende Betrag sinkt damit um 2,6 Prozent auf 345 EUR. Verantwortlich dafür ist der Trend zu kleineren Geräte bis acht Zoll, die auch von namhaften Herstellern wie Asus (Google Nexus 7, ab etwa 150 EUR) und Apple (iPad Mini, ab etwa 300 EUR) zu erschwinglichen Preisen angeboten werden.

Die flachen Computer werden von der Mehrzahl ihrer Eigentümer zum Surfen im Netz (60% aller Tablet-Besitzer) und zum checken von E-Mails (64%) genutzt. Auch für Spiele (56%) und zum Online-Einkauf (53%) setzen Tablet-Fans ihr Multimediagerät gerne ein. 48 Prozent schauen sich Fotos auf iPad & Co. an und 43 Prozent begeben sich damit in soziale Netze wie Facebook und Twitter.
[Foto: High Tech-Preisbrecher: Google Nexus 7 | cc-by 2.5 Developers.android.com]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 8. Oktober 2013

UK & USA: Sättigung bei Single-Downloads

Während in Großbritannien der Download-Markt für Musiktracks noch marginal wächst, ist der Absatz digitaler Einzellieder in den USA bereits im dritten aufeinander folgenden Quartal rückläufig. In diesen wichtigen englischsprachigen Musikmärkten ist dieser "moderne" Musikvertrieb damit als gesättigt anzusehen.

Wie das Magazin Musikmarkt berichtet, wurden im Vereinigten Königreich im dritten Kalenderviertel dieses Jahres 188,6 Millionen Singles kostenpflichtig gekauft, 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wesentlichen Anteil an der Positiventwicklung hatte der Song "Blurred Lines" von Thicke feat. T.I. & Pharell Williams, der sich bis letzten Donnerstag 1,36 Millionen Mal verkaufte. Der in Lyrics und Video-Clip nicht gerade von einem modernen Geschlechterverständnis zeugende Hit ist aber nicht der einzige Track mit siebenstelliger Absatzzahl. So hat "Get Lucky" von Daft Punk die Millionengrenze ebenfalls gekannt und bereits 1,24 Millionen Käufer gefunden. Auch "Wake me Up" dürfte diese magische Marke überschritten haben, wurden doch bis Ende letzter Woche bereits 980.000 UK-Downloads des spritzigen Avicii-Mixes gezählt.

In den USA ist der MP3-Absatz dagegen weiter auf dem Rückzug. 292,4 Millionen Song-Downloads im dritten Quartal bedeuten ein Minus von sechs Prozent verglichen mit der entsprechenden Zeitspanne im Vorjahr. Im zweiten Quartal hatte man bereits ein Minus von 3,3 Prozent, im ersten Quartal von 1,3 Prozent hinnehmen müssen.
[Foto: Robin Thicke landet UK-Topseller | cc-by-sa 3.0 Robin-.jpg: cbgrfx123]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 26. September 2013

E-Reader-Markt wächst schwächer als erwartet

Der BITKOM geht davon aus, dass 2013 mehr als 830.000 Lesegeräte für digitale Bücher abgesetzt werden. Das wären 22 Prozent mehr als noch 2012. Aufgrund gefallener Preise wird der Umsatz etwas weniger stark um 19% auf 81 Millionen EUR wachsen. Der IT-Branchenverband stützt sich bei diesen Prognosen auf Erhebungen der GfK.

Auch wenn damit die Erfolgsgeschichte der Reader weitergeht, hatte man zum Anfang des Jahres noch weit höhere Steigerungsquoten angenommen und 1,4 Millionen Verkäufe vorhergesagt. Bedenkt man, dass der Absatz 2012 verglichen mit dem Vorjahr noch fast verdreifacht werden konnte, ist eine beginnende Marktsättigung kaum zu leugnen. Die Analysten kommen zu dem Schluss, dass Tablets den elektronischen Lesegeräten das Wasser zunehmend abgraben. Rund 8 Millionen der mobilen PCs ohne physische Tastatur werden nach BITKOM-Einschätzung dieses Jahr deutschlandweit abgesetzt.

Die E-Book-Reader bieten für Vielleser gegenüber Tablets einige Vorteile. Sie verbrauchen kaum Strom und sind aufgrund ihrer Bildschirmtechnik auch in der Sonne stets lesbar. Zudem sind sie mit einem Durchschnittspreis von unter 100 EUR mittlerweile sehr günstig zu bekommen und um einiges leichter als Tablets. Trotzdem ziehen viele Konsumenten Tablet-PCs aufgrund ihrer Allround-Talente den E-Readern vor. Und bei den kleineren und leichteren Geräten bis 8 Zoll Display-Diagonale ermüden die Arme selbst bei längerer Lektüre deutlich weniger als bei den größeren Varianten.
[Foto: E-Reader stehen in Konkurrenz zu Mini-Tablets | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 31. Juli 2013

Technicolor vermeldet Gewinn

Technicolor hat seine Quartalsergebnisse präsentiert. Im ersten Halbjahr konnte der französische Disc-Producer einen Netto-Gewinn von 6 Mio. EUR einfahren. Im Vorjahr lag man in den ersten sechs Monaten noch 26 Mio. EUR im Minus. Auch der Umsatz wurde um 3,1 Prozent auf 1,6 Mrd. EUR gesteigert.

Das Unternehmen konnte seine Stellung als DVD und Blu-ray-Produzent merklich stärken. Die Anzahl hergestellter Video-Discs stieg um 8 Prozent auf 601 Mio Einheiten verglichen mit dem ersten Halbjahr 2012. Bei der Blu-ray-Disc-Vervielfältigung konnte man tüchtig zulegen: Das Herstellungsvolumen stieg um 83 Prozent auf 99 Mio. Einheiten. Bei DVDs stagnierte die Produktion bei 470 Mio. Stück.

Zu verschmerzen daher die lahmende Produktion von Spiele-Discs, die von 25 Millionen auf 20 Millionen Einheiten zurückging. Im Bereich Software dagegen wuchs die Herstellungsmenge von 10 auf 12 Millionen EUR.
[Foto: Technicolor ist wieder auf Kurs | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 25. Juli 2013

Videomarkt Frankreich: Einnahmen fallen um ein Achtel

Im ersten Halbjar 2013 sind die Einnahmen aus dem Verkauf von DVDs und Blu-rays in Frankreich um 12,5 Prozent gesunken. Verglichen mit den ersten sechs Monaten 2012 purzelten die Umsätze von 495 auf knapp 440 Millionen EUR. Dies berichtet die staatliche französische Behörde für Filmförderung CNC, die eine entsprechende Erhebung von der GfK hat durchführen lassen.

Besonders das DVD-Format ließ in unserem westlichen Nachbarland kräftig Federn. Der Absatz der Discs für Videos in Standardauflösung sank von 47,3 Millionen im ersten Halbjahr 2012 um 12,4% auf zuletzt 40,77 Millionen Stück. Durch den gleichzeitigen Preisverfall ging der Umsatz sogar um 15,8% auf 341,5 Mio. EUR zurück.

Auch der Blu-ray-Boom ist in der Grande Nation merklich abgeklungen und kann den allgemeinen Negativtrend im physischen Videogeschäft nicht abfangen. Der Umsatz aus dem Verkauf der HD-Discs stieg nur noch marginal um 1,5% auf zuletzt 98,33 Mio. EUR. Auch beim neueren Format macht sich ein allgemeiner Preisrückgang bemerkbar, stieg der Absatz im selben Zeitraum doch um 3,9% auf 6,53 Mio. Einheiten.
[Foto: Frankreich guckt immer weniger DVDs | GNU LGPL Oxygen Team (oxygen-icons.org)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tablet wird zur beliebtesten Rechnerform

Im ersten Quartal dieses Jahres hat der Absatz von Tablets in Deutschland zu dem von Notebooks aufgeschlossen. Es wurden 1,226 Millionen iPads, Galaxy Tabs und andere Flachrechner verkauft. Nur wenig mehr Laptops (1,272 Mio. Stück) gingen über die Ladentheken. Das geht laut Bericht auf heise.de aus der aktuellen CEMIX-Studie hervor. Angesichts der Entwicklung werden die mobilen Touchscreen-Computer ohne Tastatur den Notebooks wohl schon im laufenden Quartal den Rang ablaufen.

Der Laptop-Markt bricht nämlich zugungsten des Tablet-Booms fast zusammen. Im ersten Quartal 2011 konnten noch 1,828 Mio. Stück an den Kunden gebracht werden, ein Jahr später sorgten noch 1,491 Mio. Geräte für Umsatz. Dahingegen stieg der Tablet-Absatz von 177.000 im ersten Kalenderviertel 2011 auf 500.000 in den ersten drei Monaten 2012, um die Millionengrenze nun deutlich zu überschreiten.

Der Markt für Desktop-PCs schwächelt schon länger, allerdings ist der Abwärtstrend weniger dramatisch als bei den Laptops. Fanden zwischen Januar und März 2011 noch 382.000 stationäre Computer einen Käufer, so lag der Absatz ein Jahr später nur noch bei 350.000 Geräten. Zuletzt wurden noch 302.000 Verkaufsabschlüsse in dieser Produktkategorie gezählt.
[Foto: Tablet-Siegeszug schreitet fort | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 3. April 2013

Sinkender Blu-ray-Umsatz in Dänemark

Dass Blu-rays dem physischen Videomarkt noch entscheidende positive Impulse werden geben können, wird wohl eine unerfüllte Hoffnung bleiben. Zumindest darf das vermutet werden, wenn man einen Blick nach Dänemark wirft.

Im nördlichen Nachbarland Deutschlands ist 2012 der Absatz von der BDs um lediglich 3,9 Prozent gewachsen. Aufgrund des gleichzeitig massiven Preisverfalls der HD-Discs gingen die Umsätze leicht zurück. Dänemark ist das erste Land, in dem die Einnahmen im Kaufmarkt des seit 2007 verfügbaren Videodatenträgers zurückgehen.

Das Entertainment-Geschäft mit filmischen Inhalte steht in der skandinavischen Nation momentan generell unter einem schlechten Stern. In den letzten drei Jahren verzeichnete der dänische Video-Verkauf in allen Formaten Umsatzeinbußen im zweistelligen Prozentbereich. Im letzten Jahr wurde in diesem Markt 12,3 Prozent weniger Geld verdient als 2011, wie das Fachportal DVD And Beyond berichtet.
[Foto: Blu-ray-Boom geht zu Ende | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 12. Februar 2013

Über 12 Millionen E-Books verkauft

Dank einer sprunghaften Entwicklung des E-Bookmarktes konnte der Umsatz im deutschen Literaturmarkt letztes Jahr gesteigert werden. Der Anteil der Digitaleditionen an den Gesamteinnahmen der Buchhändler lag 2012 zwar bei noch immer bescheidenen 2 Prozent (2011: 1 Prozent). Dennoch sorgte der Boom im Download-Segment dafür, dass der Buchmarkt 2012 nicht ins Umsatzminus rutschte. Vielmehr konnte man einen bescheidenen Einnahmenzuwachs von  0,3 Prozent erwirtschaften, wie Media Control berichtet.

Die Anzahl der gegen Bezahlung heruntergeladenen elektronischen Schmöker betrug vergangenes Jahr 12,3 Millionen Stück. Allein im Weihnachtsgeschäft des letzten Quartals wurden 5,8 Mio. E-Books verkauft. 2011 hatten insgesamt lediglich 4,9 Mio. Exemplare einen zahlunsgswilligen Käufer gefunden.

E-Books leiden wie die meisten jungen Medienformate noch unter einem beachtlichen Preisverfall. Zahlten die Konsumenten für einen Download 2011 noch im Schnitt 9,56 EUR, so berappten sie im vergangenen Jahr nur noch 8,61 pro Digital-Titel. Bei konstantem Preisniveau wäre das Umsatzplus im Buchmarkt noch etwas üppiger ausgefallen.
[Foto: E-Books sind im Kommen | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 28. November 2012

Großbritannien: Soundbars im Trend

Moderne High-End-Fernseher protzen oftmals mit gewaltiger Auflösung, knackigen Farben und tagheller 3D-Darstellung. Zudem gehören Internet-Fähigkeiten bei den neueren Produkten zum Standard.

Zu kurz kommen dabei meistens die Sound-Qualitäten. Dies liegt daran, daß den baubedingt sehr flachen Lautsprechern schwerlich volle Bassklänge zu entlocken sind. Nur logisch ist daher die jüngste Entwicklung hin zu Soundbars mit separatem Subwoofer, welche die GfK im Vereinigten Königreich ausgemacht hat.

Um satte 125 Prozent sind laut Erhebung der Nürnberger Marktforscher die Ausgaben der Briten für die Klangleisten in den letzten 12 Monaten gestiegen. Rund 80 Prozent der in diesem Zeitraum erworbenen Soundbars haben einen extra Subwoofer für wuchtig-wohlige Tiefen. Die Verkaufszahlen stiegen aufgrund sinkender Preise sogar um 172 Prozent. Mehr als zwei Drittel der abgesetzten Soundbars bewegten sich in den zurückliegenden sechs Monaten im für die Verbraucher offenbar akzeptablen Preissegment zwischen 100 und 300 Pfund.
[Foto: Flat-TVs: Auch der Sound ist flach | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 8. November 2012

Steigender Absatz bei elektronischen Zeitungen

Deutsche Verlage verkaufen immer mehr Ihrer Zeitungen als E-Paper. Im dritten Quartal 2012 wurde erstmals in einem Kalenderviertel die 200.000er- Marke geknackt. Zwischen Juli und September fanden 227.669 Exemplare den Weg auf digitale Lesegeräte. Dies berichtet der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) auf Grundlage von Zahlen, welche die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) bei 121 Verlagen ermittelt hat.

Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von mehr 50 Prozent. Gegenüber 2010 hat sich die Digitalauflage sogar verdoppelt. Der Anstieg ist rasant, muss jedoch in Relation gesehen werden.

Insgesamt wurden im betrachteten Kalenderviertel 22,8 Mio. Tages- Sonntags und Wochenzeitungen an die Leser veräußert. Der Digitale Vertriebsweg macht also lediglich 1 Prozent der gesamten verkauften Auflage aus.
[Foto: Viele Zeitungen sind als App erhältlich | (c) Axel Springer-Verlag]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 6. November 2012

Apple-Anteil am Tablet-Markt sinkt

Im dritten Quartal 2012 hat Apple einen Anteil von 50,4 Prozent am weltweiten Tablet-Absatz erzielt. Im Zeitraum Juli-September 2011 hatte der Prozentsatz noch bei 59,7 gelegen. Dies berichtet  die International Data Corporation (IDC). Da der Markt der Handhelds zwischen diesen Perioden von 18,6 Mio. auf 27,8 Mio. verkaufte Geräte angewachsen ist, konnte man trotzdem 14 Mio. iPads absetzen. Das sind fast drei Millionen mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Besonders Samsung konnte dank einer großen Produktpalette seine zweite Position hinter Apple ausbauen und verkaufte im vergangenen Kalenderviertel 5,1 Mio. mobile Flachrechner. Dies bedeutet einen Marktanteil von 18,4%. Im vorletzten Quartal 2011 hatten die Koreaner lediglich 1,1 Mio. Geräte veräußern können.

Erst seit Kurzem mischt Amazon mit seinem Kindle Fire im Tablet-Markt mit. Dies allerdings mit bemerkenswerten Erfolg. Hinter den beiden Erzrivalen belegt das Online-Warenhaus bereits Platz drei mit 2,5 Mio. verkauften Einheiten (Marktanteil: 9,0%). Dicht dahinter folgt laut IDC-Studie der taiwanesische Hersteller Asus, der mit 2,4 Mio. Tablets (Marktanteil: 8,6%) seinen Absatz mehr als verdreifachen konnte. Von Lenovo wanderten zuletzt 0,4 Mio. mobile Touchscreen-Apparate ohne Tastatur über reale und virtuelle Ladentheken. Trotz der Verdopplung der Verkaufszahlen spielen die Chinesen damit weiter nur eine untergeordnete Rolle im globalen Tabletmarkt.

Den übrigen Anteil von 12,2 Prozent teilen sich neben einer Reihe kleinerer Hersteller auch Schwergewichte wie Google, Sony, LG und Motorola. In Zukunft wird die Szene dank Windows 8 und Windows RT mit neuen Rechnern belebt, welche die Grenze zwischen Tablets und Notebooks verschwimmen lassen.
[Foto: iPad-Rivale: Samsung Galaxy Tab | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Prognose: E-Book-Absatz wächst auf 12 Millionen

Einer aktuelle Studie von media control zufolge sind im ersten Halbjahr 2012 in Deutschland etwa 4,59 Millionen E-Books verkauft worden. Das entspricht schon fast dem Absatz des gesamten letzten Jahres, als 4,9 Mio. elektronische Bücher kostenpflichtig den Besitzer wechselten.

2011 entfiel rund die Hälfte aller Käufe auf das letzte Kalenderviertel, über ein Drittel auf das Weihnachtsgeschäft im Dezember. Setzt man für das laufende Jahr eine vergleichbare Entwicklung voraus, könnte der Absatz von E-Books 2012 auf über 12 Mio. anwachsen, wie media control-Geschäftsführerin Ulrike Altig in einer Pressemitteilung vorrechnet.

Bei den Konsumenten setzt sich offenbar die Erkenntnis durch, dass sie mit E-Book-Readern ein ähnliches Lesevergnügen erreichen können wie mit Papier-Versionen. Wurde 2011 nur etwa jedes zweite digitale Literaturstück auf solch einem spezialisierten Lesegerät konsumiert, stieg dieser Anteil in den ersten sechs Monaten 2012 bereits auf 75%.
[Foto: Reader wie Amazons Kindle öffnen E-Bookmarkt | (c) Amazon]

Artikel von agent-media.de

Montag, 23. Januar 2012

Tageszeitungen verlieren Leser

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verkäufe der Tageszeitungen im vierten Quartal 2011 um rund drei Prozent zurückgegangen. 21,58 Mllionen Exemplare fanden in dem zurückliegenden Kalenderviertel den Weg zum zahlungswilligen Leser (2010: 22,26 Millionen). Am Kiosk sank der Absatz besonders deutlich von 6,38 auf 5,83 Mio. Stück. Dies berichtet die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW).

Ein Blick auf die überregionalen Blätter zeigt, dass etwa die Bildzeitung in den zurückliegenden drei Monaten 6,83 Prozent weniger Käufer erreicht hat als in Quartal Vier 2010. Zwar konnte die Zahl der Abonnenten um 20% auf 44.700 gesteigert werden. Leider macht dies nur einen kleinen Teil der in dem Zeitraum verkauften Auflage aus, die zuletzt etwas mehr als 2,7 Mio. betrug. Kleiner Trost für die Axel Springer AG: "Die Welt" (inkl. "Welt Kompakt") erzielte ein kleines Absatz-Plus von knapp 1% bei knapp 253.000 verkauften Exemplaren in der jüngst erfassten Periode. Allerdings ging hier der Abo-Bezug um 2,8 Prozent auf 118.000 Stück zurück.

In etwa stabil blieben das Handelsblatt mit zuletzt fast 137.000 verkauften Exemplaren (+0.14) und die Financial Times Deutschland mit einer Absatzsteigerung von +0,21% auf knapp 100.800 Stück in den Monaten Oktober bis Dezember 2011. Nur wenig Federn lassen musste die FAZ, die in der Zeitspanne rund 360.000 mal verkauft wurde (-0,87%).
[Foto: Handelsblatt gegen den Trend im Plus | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 12. Januar 2012

Video-Markt Großbritannien 2011

Der Videoindustrie im vereinigten Königreich hat das Weihnachtsgeschäft 2011 ein glänzendes Umsatzergebnis beschert. Aus dem Verkauf von DVDs und Blu-rays wurden im Dezember Einnahmen in Höhe von 473,3 Mio. Pfund erzielt. Das sind 8,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Dies berichtet die British Video Association (BVA).

Zu Weihnachten wurden auf der Insel mit Abstand die meisten Videos verkauft. Satte 23 Prozent des Absatzes der optischen Filmdatenträger im gerade zu Ende gegangenen Jahr entfielen auf den finalen Kalendermonat

Die Einnahmen aus dem Handel mit Video-DVDs stiegen um 6,0% auf 410,1 Mio. Pfund. Der Umsatzanteil der DVD war also mit 87 Prozent auch im Dezember 2011 dominant. Die herkömmlichen Silberlinge werden den Kunden also wohl noch eine Weile erhalten bleiben. Die Menge der verkauften Einheiten wuchs ebenso um 6 Prozent auf 43 Mio. Blu-rays brachten 26,3 Prozent Mehr Umsatz als vor Jahresfrist. Ihr Absatz vergrößerte sich dabei um 31,1%.

Das hervorragende Monatsergebnis im Dezember kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in Großbritannien eine allmähliche Verschiebung zu Internet-Angeboten erfolgt. Der UK-Videomarkt mit digitalen und physischen Formaten hatte 2011 ein Umsatzvolumen von rund 2,25 Mrd. Pfund. 292 Mio. und somit 13 Prozent davon entfielen auf den digitalen Sektor der VOD-Dienste und Streaming-Angebote. Dies bedeutet ein Umsatzplus von 15% im Jahresvergleich, die Zahl der Kauf- und Leihtransaktionen stieg um 12% auf 71 Millionen. Hingegen wurden 2011 satte 7,2 Prozent weniger DVDs und Blu-ray an die Kunden gebracht. Durch den zunehmenden Marktanteil der teureren Blu-rays fällt das Umsatzminus mit 4,9% wesentlich geringer aus.
[Foto: Blu-ray verdrängt DVD nur langsam | (Logos)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 29. Dezember 2011

US-Käufer verlieren Interesse an 3D-TV

In den USA ist im dritten Quartal des zu Ende gehenden Jahres der Anteil verkaufter Fernsehgeräte, die über 3D-Technik verfügen, auf sieben Prozent gesunken. In vorangegangenen Kalenderviertel konnte noch jeder zehnte abgesetzte TV-Empfänger Tiefeneffekte darstellen. Dies berichtet das Home Media Magazin auf Grundlage von Zahlen der NPD Group. In Westeuropa stieg im selben Zeitraum die Marktdurchdringung beim Verkauf von Neugeräten von 17 auf 18 Prozent, in China von 12 auf 15 Prozent. Weltweit wuchs der ermittelte 3D-TV-Anteil von 8 auf über 12 Prozent.

Die US-Verbraucher griffen zuletzt eher zu Discountware ohne dreidimensionale Features. Dies spricht dafür, dass der Effekt durch rückläufige Kaufkraft bei den Bürgern der seit langer Zeit wirtschaftlich kriselnden Weltmacht begründet ist.

Auf mangelnde Film-Inhalte ist das abnehmende Interesse in den USA jedenfalls nicht zurückzuführen. Die Studios liefern mittlerweile reichlich Nachschub an dreidimensionalen Titeln. Der Prozentsatz der 3D-Kinofilme stieg auf 22 Prozent im dritten Quartal 2011. Vor zwei Jahre lag dieser Wert noch bei lediglich 11 Prozent.
[Foto: 3D-Brille für Kinos mit RealD-Technik | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Tablet-PC als Notebook-Ersatz?

Im Privatkundenbereich zeigen sich erste Hinweise dafür, dass Tablet-Computer beginnen den Markt der herkömmlichen Notebooks und PCs anzuknabbern.

 Im Weihnachtsendspurt möchte mehr als jeder achte Bundesbürger noch eines der gefragten Gadgets für sich oder einen seiner Liebsten besorgen. In diesem Jahr werden daher laut Bericht des IT-Branchenverbands BITKOM voraussichtlich 2,1 Mio. iPads, Galaxy Tabs und ähnliche Touchscreen-Geräte verkauft werden. Dies bedeutet ein Plus von 162 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Durchschnittspreis ist gegenüber 2010 um acht Prozent auf 534 EUR gesunken. Daher wird es beim Umsatz zu einem prognostizierten Zuwachs von "nur" 141 Prozent kommen.

Der gesamte Markt der Rechner für Endanwender wird mit 13,4 Mio. Geräten in etwa gleich groß bleiben. Die Zugewinne der Tablets gehen unter anderem zu Lasten von Notebooks für Privatanwender. In diesem Segment werden 2011 laut Schätzung 3,8 Mio. Geräte abgesetzt, 15% weniger als vor Jahresfrist. Der Absatz von Business-Laptops wird hingegen wohl um acht Prozent auf 3 Mio. Stück zulegen.
[Foto: iPad startete Tablet-PC-Boom | (c) Apple]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 1. Dezember 2011

CD in Deutschland ein Dauerbrenner

Trotz weltweit steigender Absätze im Digitalmarkt liegen den deutschen Konsumenten physische Tonträgern weiterhin am Herzen. Der Anteil der CD-Verkäufe an den Umätzen der Musikindustrie betrug hierzulande in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 74 Prozent. Weltweit werden gerade noch 60 Prozent der Einnahmen durch die Silberlinge erwirtschaftet. Dies berichtet der Bundesverband Musikindustrie, der eine entsprechende Studie durch die GfK hat durchführen lassen.

Weitere neun Prozent des Gesamt-Umsatzes entfallen auf andere physische Musik-Produkte wie DVDs und Schallplatten. Lediglich die restlichen 17 Prozent entstammen dem Online-Vertrieb mit MP3s und anderen Digitalformaten.

Es wurden 64 Mio. Compact Discs abgesetzt. Die deutschen Kunden ändern ihre Einkaufgewohneiten offenbar nur langsam. Viele Käufer greifen bei Musik-Alben lieber zum optischen Speichermedium als zum Download, der oft kaum billiger ist und weder haptische noch optische Reize zu bieten hat. Ein besonders erstaunliches Ergebnis ist, dass der CD-Absatz bei neu erschienenen Alben sogar um 2,4 Prozent zulegen konnte.
[Foto: CDs sind weiterhin gefragt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 24. November 2011

Physischer Videomarkt Frankreich rückläufig

Der Absatz von DVDs in Frankreich ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres verglichen mit dem Vorjahr um 10,5 Prozent zurückgegangen. 75,44 Mio. Discs des herkömmlichen Formats wurden verkauft. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom Centre national du cinéma et de l'image animée (CNC) und der GfK erstellt wurde.

Der Umsatz ist durch den zu erwartenden Preisrückgang noch etwas stärker um 12,9% auf 672,06 Mio. EUR gesunken. Allerdings sind die Vertriebe und Händler offenbar kaum noch bereit oder in der Lage ihre Margen weiter zu verringern. Neue DVD-Titel wurden in diesem Jahr bei unseren westlichen Nachbarn sogar um 1,2% teurer. Im Schnitt kostete eine DVD 8,08 EUR (-0,1%).

Der wachsende Blu-ray-Markt kann den Abwärtstrend nicht stoppen. In den ersten drei Quartalen wurden 7,93 Mio. Blu-ray Discs abgesetzt. Das sind 35,4% mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Der Umsatz mit den Scheiben für hochaufgelöste Inhalte ging um 20,4% nach oben. Der Durchschnitts-Preis für einen neuen Blu-ray-Titel fiel um 1,9% auf 23,59 EUR. Im Mittel kostete eine Blu-ray noch 12,59 EUR, dies bedeutet einen Preisverfall von 13,9%.
[Foto: Blu-rays ersetzen DVDs noch nicht | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 18. Oktober 2011

Blu-ray & 3D-Boom in schwachem Videoplayer-Markt

In Deutschland ist der Absatz von Video-Abspielgeräten laut Gfk-Erhebung im laufenden Jahr um 11,8% gesunken. Zwar wurden 30,5% mehr Blu-ray-Player verkauft als im Vergleichszeitraum 2010. Dies konnte den Negativtrend jedoch nicht umkehren, denn nur etwa jeder dritte abgesetzte Player ist für das aktuelle Disc-Format ausgelegt. Von den im Juli verkauften Blu-ray-Geräten waren bereits 58 Prozent 3D-fähig.

Immerhin sind die Umsätze auf dem Markt der Heimkino-Systeme leicht um 2,9% gestiegen. Fast verdoppelt haben sich die Verkaufszahlen der Film & Sound-Kombinationen mit integrierter Blu-ray-Funktion (+91%). Sie machen nun bereits die Hälfte aller abgesetzten Home Cinema-Einheiten aus. Über zwei Drittel der im Juli an die Kunden gebrachten Blu-ray-Heimkinos waren mit 3D-Funktion ausgestattet.

Die Branche hat mit dem im Elektronik-Sektor üblichen Preisverfall zu kämpfen. BD-Spieler und Recorder waren im Juli 2011 immerhin 23% günstiger als im Vergleichsmonat 2010. Heimkino-Kombis mit Blu-ray-Player kosteten 18,3% weniger als im Jahr zuvor.
[Foto: 3D-Blu-rays setzen sich langsam durch | ]

Artikel von agent-media.de