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Sonntag, 5. Mai 2013

Apple verliert Marktanteile im Tablet-Markt

Samsung macht im Rennen um den gefragtesten Tablet-Hersteller gegenüber Apple langsam Boden gut. Gemessen am weltweiten Absatz im ersten Quartal 2013 liegen die verschiedenen iPad-Varianten mit einem Marktanteil von 39,6 Prozent noch klar vorne. Im Vorquartal stammten jedoch noch 43,6 Prozent der verkauften Flach-PCs vom Hersteller aus Cupertino, vor einem Jahr sogar 58 Prozent. Dies geht aus einer Studie von IDC hervor.

Samsung legte von 11,3% auf 17,9% zu und festigte seinen zweiten Platz damit deutlich. Asus kommt mit 5,5% Marktanteil auf Position drei und überholt Amazon (3,7%), das mit seinem Kindle Fire auf Rang vier zurückfällt. Der taiwanesische Konzern Asus fertigt unter anderem das Google-Produkt Nexus 7. Microsoft erreicht mit seinem Surface-Gerät 1,8% und dringt damit immerhin in die Top 5 der beliebtesten Hersteller ein.

In absoluten Zahlen ist die Ausbeute der Redmonder jedoch enttäuschend. Von den insgesamt 49,2 Millionen Tablets verkauften Tablets im ersten Kalenderviertel kamen gerade mal 900.000 von Microsoft. Apple hingegen wird mit der zunehmenden Konkurrenz in dem Wachstumsmarkt wohl noch eine Weile sehr gut leben können. Da der Gesamtabsatz seit dem letzten Jahr um mehr als 142 Prozent gestiegen ist, hat auch Apple trotz sinkenden Absatzanteils ein sattes Plus von 65% beim Verkauf seiner iPads vorzuweisen
[Foto: iPad in Aktion | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 29. Januar 2013

Neue Services zum mobilen Musik-Konsum

Die Nutzung von Musik auf Mobilgeräten wie Smartphones wird beim Endverbraucher immer beliebter. Da überrascht es nicht, dass dies immer neue Anbieter auf den Plan ruft. Während der stark expandierende Markt derzeit vor allem von Apples iTunes und Streaming-Diensten wie Spotify beherrscht wird, stellen sich nun auch mit Amazon und Samsung weitere ernst zu nehmende Akteure mit eigenen Angeboten dem Wettbewerb.

Amazon bietet seinen Kunden seit Januar eine innovative Autorip Lösung an, mit der Kunden bei Amazob erworbenen Alben zusätzlich zum physischen Medium eine digitale Kopie in der Cloud abrufen kann. Damit kann der User die erworbene Musik nicht nur auf der heimischen Stereoanlage anhören, sondern auch über Smartphone oder  am stationären PC.

Handy-Hersteller Samsung kündigte indes die Ausweitung eines Musik-Hubs an. Damit kann die Musik-Bibliothek des jeweiligen Nutzers mit Angeboten von Streaming-Diensten, Cloud-Anbietern oder Internet-Radios kombiniert werden. Der Service ist zunächst auf die hauseigenen Handys beschränkt. Er soll später für Endgeräte anderer Hersteller freigeschaltet werden.

Laut Bundesverband der Musikindustrie wurden 2012 in Deutschland 115 Millionen Songs offiziell heruntergeladen. Im Gegensatz zum in Deutschland stagnierenden, weltweit sogar stark rückläufigen Geschäft mit physischen Medien trägt die positive Entwicklung im Digitalbereich mit vielfältigen Angeboten zum aktuellen Aufschwung der Musikindustrie bei.
[Foto: Musik mobil: Auch Samsung will mitspielen | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 14. Januar 2013

Apple dominiert mobile Webnutzung

Laut Studie der Online-Analysten von Webtrekk entfielen im vierten Quartal 2012 mehr als zwei Drittel (67,3%) aller mobilen Internetanfragen auf Apples Mobilgeräte. Für 40 Prozent sind allein iPads verantwortlich, das somit weiter das bedeutendste Tablet darstellt. Über 25 Prozent des mobilen Webtraffics werden durch iPhones aller Generationen erzeugt. Internetfähige iPods spielen mit 1,7% eine eher bescheidene Rolle. Trotz der beeindruckenden Marktmacht ist der Apple-Anteil rückläufig. Zu Beginn der Messungen im ersten Quartal 2010 lag der Marktanteil von iOS noch rund 25 Prozentpunkte höher.

Die Android-Konkurrenz gewinnt hingegen und verursachte zuletzt 21,3 Prozent der mobilen Webnutzung. Samsungs Galaxy-Reihe hat sich unter den Kunden offenbar einen Namen gemacht und verbucht fast 11% aller Web-Aufrufe von unterwegs für sich. Andere Betriebssysteme erreichen 11,3 Prozent Marktanteil. Mobile Windows-Systeme werden in der aktuellen Webtrekk-Statistik noch nicht einzeln aufgeführt, dürften aber für den zuletzt steigenden Trend dieser "Restgruppe" mit verantwortlich sein.

Insgesamt nimmt die mobile Webnutzung merklich zu. Im zurückliegenden Quartal wurden fast 13% aller Internetzugriffe von Tablets und Smartphones aus getätigt. Im ersten Kalenderviertel 2012 hatte der Anteil noch bei lediglich acht Prozent gelegen.
[Foto: Im Aufwind: Samsung Galaxy-Smartphones & Tablets | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 6. November 2012

Apple-Anteil am Tablet-Markt sinkt

Im dritten Quartal 2012 hat Apple einen Anteil von 50,4 Prozent am weltweiten Tablet-Absatz erzielt. Im Zeitraum Juli-September 2011 hatte der Prozentsatz noch bei 59,7 gelegen. Dies berichtet  die International Data Corporation (IDC). Da der Markt der Handhelds zwischen diesen Perioden von 18,6 Mio. auf 27,8 Mio. verkaufte Geräte angewachsen ist, konnte man trotzdem 14 Mio. iPads absetzen. Das sind fast drei Millionen mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Besonders Samsung konnte dank einer großen Produktpalette seine zweite Position hinter Apple ausbauen und verkaufte im vergangenen Kalenderviertel 5,1 Mio. mobile Flachrechner. Dies bedeutet einen Marktanteil von 18,4%. Im vorletzten Quartal 2011 hatten die Koreaner lediglich 1,1 Mio. Geräte veräußern können.

Erst seit Kurzem mischt Amazon mit seinem Kindle Fire im Tablet-Markt mit. Dies allerdings mit bemerkenswerten Erfolg. Hinter den beiden Erzrivalen belegt das Online-Warenhaus bereits Platz drei mit 2,5 Mio. verkauften Einheiten (Marktanteil: 9,0%). Dicht dahinter folgt laut IDC-Studie der taiwanesische Hersteller Asus, der mit 2,4 Mio. Tablets (Marktanteil: 8,6%) seinen Absatz mehr als verdreifachen konnte. Von Lenovo wanderten zuletzt 0,4 Mio. mobile Touchscreen-Apparate ohne Tastatur über reale und virtuelle Ladentheken. Trotz der Verdopplung der Verkaufszahlen spielen die Chinesen damit weiter nur eine untergeordnete Rolle im globalen Tabletmarkt.

Den übrigen Anteil von 12,2 Prozent teilen sich neben einer Reihe kleinerer Hersteller auch Schwergewichte wie Google, Sony, LG und Motorola. In Zukunft wird die Szene dank Windows 8 und Windows RT mit neuen Rechnern belebt, welche die Grenze zwischen Tablets und Notebooks verschwimmen lassen.
[Foto: iPad-Rivale: Samsung Galaxy Tab | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 27. September 2012

Teilerfolg für Samsung gegen Apple

Nach der Niederlage Samsungs gegen Apple im Patentstreit vor einem amerikanischen Gericht deutet sich in Europa eine andere Entwicklung ab. Wie das Handelsblatt berichtet, sieht das Landgericht Düsseldorf keine Geschmacksmustern Apples durch Tablets des südkoreanischen Herstellers verletzt.

Apple hatte fünf Geräte von Samsung beanstandet und wollte für sie einen Verkaufsstopp erwirken. Die Kammer des Gerichts schloss sich den Argumenten Apples in keinem entscheidenden Punkt an. Auch unlauteren Wettbewerb konnte man nicht konstatieren, erklärte die zuständige Richterin Johanna Brückner-Hofmann.

Eine Entscheidung des Gerichts wurde jedoch vertagt. Erst möchte man eine übergeordnetes Verfahren des Harmonsisierungsamt der EU in Alicante abwarten. Dort ficht Samsung die vom kalifornischen Elektronik-Unternehmen eingetragenen Geschmacksmuster wegen angeblicher Nichtigkeit an. Sollte man bei der EU-Behörde zugunsten der Koreaner urteilen, wäre das Düsseldorfer Verfahren ohnehin gegenstandslos.
[Foto: Kleines Samsung Galaxy-Modell | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Montag, 27. August 2012

Samsung unterliegt Apple im Patentstreit

Samsung wurde vor einem US-Gericht in San Jose des Kopierens von sechs Apple-Patenten für schuldig befunden. Der Elektronik-Riese soll 1,05 Mrd. Dollar Schadensersatz an die Firma aus Cupertino zahlen. Die Koreaner haben nach Ansicht der Geschworenen um Richterin Lucy Koh mehrere Erfindungen von Apples iOS, das auf iPhones  und iPads aktiv ist, unrechtmäßig kopiert.

Vom Gericht beanstandet wurden unter anderem das Design des Start-Screens mit den App-Icons, das Zoomen, das Zurückfedern beim Scrollen sowie die Erkennung von Zweifinger-Berührungen. Apple sieht sogar sieben Patente verletzt und klagte dafür Zahlungen in Höhe von 2,5 Mrd. Dollar ein. Samsung hatte im Verlauf der Verhandlungen seinerseits Lizenzansprüche gegen Apple geltend machen wollen. Die Forderung über 422 Mio. Dollar wurde vom Gericht jedoch als unbegründet abgewiesen.

Samsung reagierte geknickt auf die Entscheidung. "Das wird zu einer geringeren Auswahl, wenniger Neuerungen und möglicherweise höheren Preisen führen", meldete das Unternehmen in einem Statement. Man will in Kürze Berufung einlegen.
[Foto: Schwerer Schlag für Samsung | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 9. April 2012

Samsung überrascht positiv

Der Elektronikkonzern Samsung hat vorläufige Bilanzen für sein erstes Geschäfstquartal 2012 vorgelegt. Die Zahlen übertreffen die Erwartungen der Analysten bei Weitem. Der Umsatz beträgt für das vergangene Kalenderviertel 30,5 Mrd. EUR. Der Gewinn wurde mit 3,9 Mrd. EUR beziffert. Einen detailierten Geschäftsbericht wird das börsennotierte koreanische Unternehmen am 27. April vorlegen.

Mit verantwortlich für die positive Entwicklung ist der überraschend gute Absatz des neuen Galaxy Note. Fünf Millionen Mal wurde das viel beworbene Gadget bereits verkauft. Das Gerät ist für ein Handy fast schon zu groß, wartet dafür aber mit einem großen Display auf, das sich auch mit einem Stift bedienen lässt.

Samsung liegt derzeit mit Apple wegen Patent- und Geschmacksmuster-Streitigkeiten über Kreuz. Der Erfolg des Galaxy Note zeigt, dass zwischen Touchscreen-Handy und Tablet noch Platz für eine weitere Geräteklasse ist und die Südkoreaner mehr Innovationskraft besitzen als es die beliebten Nachahmungen erfolgreicher Apple-Geräte vermuten lassen.
[Foto: Überraschungserfolg: Galaxy Note | (c) Samsung]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 15. Januar 2012

Google-Fernseher kommen 2012

Google möchte Gerüchten zufolge Refenzgeräte für sein Smart TV-System "Google TV" von LG produzieren lassen. Dies berichtet der Nachrichtendienst Bloomberg. Bei den Smartphones der Galaxy Nexus-Serie hat der Suchmaschinenbetreiber derselbeln Strategie folgend Hand in Hand mit Samsung zusammengearbeitet. Die LG-Fernseher würden also wohl ebenso wie die Nexus-Handys ein Google-Logo erhalten.

Bestätigt wurde diese enge Kooperation bislang nicht. Sicher ist jedoch, dass LG und Samsung 2012 Pantoffelkinos mit Google TV produzieren werden. Die beiden südkoreanischen Hersteller zeigten entsprechende Modelle anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Sony wird den Service in einen Blu ray-Spieler und einen Netzwerk-Media-Player integrieren.

Das System des IT-Riesen soll Web und TV miteinander verschmelzen. Web-Videoportale und Spiele-Apps sind dank Google TV an der Flimmerkiste nutzbar.

Bislang gab es allerdings nur Settop-Boxen für Google TV. Die Nachrüst-Kästchen haben sich bisher als Ladenhüter erwiesen. Viele Teilaspekte der ersten Version von Google TV gelten als noch nicht ausgereift. Hardware-Partner Logitech hat daher im vergangenen November nach Verlusten von geschätzten 100 Millionen Dollar die Reißleine gezogen und die Kooperation vorerst beendet.

Google hat jedoch reagiert und sein System zuletzt im Herbst aktualisiert. Die YouTube-Anbindung wurde dabei verbessert. Außerdem können Entwickler nun leichter Apps entwickeln, die an die Gegebenheiten großer Flachbildschirme angepasst sind. Eine dritte Version ist ebenfalls angekündigt. Bereits in diesem Jahr könnte es dadurch TVs mit dem Google-Programm geben, die mit Sprachsteuerung aufwarten. Pläne zur Integration der Online-Spieleplattform OnLive wurden auf der CES ebenfalls bekannt.

Dass Google so offensichtlich Dampf bei der Erweiterung seines bislang erfolglosen TV-Dienstes macht, könnte an den immer konkreter werdenden Spekulationen um den angeblich kommenden Apple-Fernseher liegen. Es gilt in der Branche schon als beinahe ausgemachte Sache, dass das "iTV" von Sharp produziert und bereits im Sommer verkauft werden wird.
[Foto: CES im Zeichen von Google TV | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 27. Dezember 2011

Google plant eigenen Tablet-PC

Im Sommer 2012 will Google mit einem eigenen Gerät im wachsenden Markt der Tablet PCs mitmischen. Dies geht aus einem Interview von Googles Ex-Chef Eric Schmidt mit der italienischen Zeitung Corriere Della Sera hervor.

Die Produktion der Hardware wird ein Partner übernehmen. Bei Googles Nexus-Smartphones mit dem eigenen Betriebssystem Android hatte Samsung dem IT-Riesen unter die Arme gegriffen. Beim neuen Flachrechner könnte auch die im August aufgekaufte Motorola Mobility-Sparte den Bau realisieren. Asus oder Acer kommen für eine Kooperation bei der Geräte-Herstellung ebenfalls in Frage.

Für den Erfolg des kommenden Gadgets wird entscheidend sein, ob Google genügend Content-Partner für Magazine, Bücher und Filme an Bord hat. Amazons "Fire" und Apples "iPad" haben zur Zeit am Markt gegen die Android-Konkurrenz Vorteile durch ihre gut integrierten und ausgestatteten Media-Angebote.
[Foto: Samsungs "Galaxy Tab" - Der Hersteller könnte auch das Google-Tablet bauen | (c) Samsung]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 24. August 2011

iPad-Design: Wer hat's erfunden?

In mehreren Rechtsverfahren versucht Apple derzeit, den Verkauf von Samsung-Geräten zu verhindern. Der IT-Riese mit Hauptsitz in Cupertino beschäftigt derzeit unter anderem ein kalifornisches Gericht mit seiner Behauptung, die Südkoreaner verletzten Geschmacksmuster, die angebotenen Tablets seien dem iPad zu ähnlich.

Samsung konterte in den USA mit Filmszenen aus dem Science Fiction-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von 1968. Ein auf YouTube zu sehender Filmausschnitt zeigt Astronauten, die offenbar Neuigkeiten auf flachen Computern lesen. Die Gegenstrategie zielt darauf ab, dass Apple das Tablet-Design nicht erfunden haben kann.

Ein weiteres Verfahren hat das Elektronik-Unternehmen aus den USA in Den Haag angestrengt. Dort soll laut der Webseite webwereld ein europaweites Verkaufsverbot für die komplette Galaxy-Reihe (Smartphones und Tablets) durchgesetzt werden.

Vor dem Landgericht Düsseldorf hatte Apple zudem eine einstweilige Verfügung für den hiesigen Vertriebsstopp des Galaxy Tab 10.1 erwirkt, die inzwischen wieder aufgehoben wurde. In den europäischen Prozessen hat Apple laut verschiedenen Presseberichten mit skalierten Bildern operiert, welche die mobilen Rechner Samsungs noch mehr nach dem iPad aussehen ließen.
[Foto: Galaxy Tab: wird Apple nervös? | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 12. Januar 2011

Test: iPad und Galaxy Tab im Vergleich

Das Portal AreaDVD hat einen lesenswerten Vergleichstest zu zwei der beliebtesten Tablets veröffentlicht. Das Samsung Galaxy Tab GT-P1000 trat dabei gegen das iPad von Apple an.

Das mit Android 2.2 ausgestattete Samsung-Gerät offenbarte kaum Schwächen. Im Vergleich zum Apple-Gadget mit seinen 9,7 Zoll Bildschirmdiagonale ist das Galaxy Tab deutlich kleiner ausgefallen. Die gute Auflösung von 1024x600 Pixeln bringt die Samsung-Kreation auf einen 7 Zoll-Screen. Zwar mag man dadurch bei der einen oder anderen Webseite mehr zoomen oder genauer hinsehen müssen, andererseits fällt das Galaxy Tab dadurch mit einem Gewicht von 380 Gramm deutlich leichter aus als das iPad, das 680 Gramm auf die Waage bringt.

Der eingebaute Speicher des Samsung-Gadgets beträgt 16 GB, er lässt sich per microSD jedoch um bis zu 32 GB erweitern. Das iPad gibt es in Varianten mit 16, 32 oder 64 GB. Immerhin ist der Arbeitsspeicher des Galaxy Tabs mit 512 MB für ein Tablet genügend großzügig bemessen. iPad-Programme müssen sich mit 256 MB begnügen.

Im Test konnten auch die 3,2 Megapixel-Kamera und die eingebauten Telefon- und SMS-Funktionen des kleinen Tablet PCs überzeugen. Diese Merkmale fehlen dem iPad gänzlich. Allerdings ist der Sound des Galaxy Tabs sehr blechern. Man sollte bei Anrufen und für unbeschwerten Musikgenuss auf das mitgelieferte Headset zurückgreifen, das laut Test einen mehr als ordentlichen Klang liefert.

Das iPad verfügt über ein helleres Display, reagiert etwas zügiger auf Eingaben und der Akku des Apple-Geräts hält deutlich länger als bei der Samsung-Kreation. Bei mittelintensiver Nutzung bleibt das Galaxy Tab etwa einen Tag aktiv, iPad-User können ihr Gerät etwa einen halben Tag länger ohne erneutes Aufladen nutzen.
[Foto: iPad-Konkurrenz schläft nicht | Courtesy of Apple]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 16. September 2010

Nachlese IFA: 3D - viel Technik, wenig Content

Avatar: auf Blu-ray,
aber nicht in 3D
Die IFA in Berlin ist vorbei. Ein Eindruck der diesjährigen Messe jedoch bleibt: 3D ist die Zukunft. Ausnahmslos jeder Hersteller von TV-Geräten präsentierte auch ein 3D-fähiges Gerät. Der Versuch, einen Fernseher ohne diese Funktion zu finden, glich der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Es gab sie faktisch nicht. Und dennoch: Beobachter bemängeln die fehlenden Inhalte zur Technik. So titelte das IT-Portal Golem.de: "Das 3D-Fernsehen verpasst seine Chance."

Als Anfang des Jahres auf der Consumer Electronics Show, der CES, in Las Vegas die 3D-Technik das Bild der Messe dominierte, war klar, dass sich auch die IFA diesem Trend anschließen würde. Die zahlreichen Aussteller warteten mit jeder Menge 3D auf. Angesichts der Masse an 3D-Technik entstand schnell der Eindruck: 3D ist ausgereift und fertig, das muss man haben. Von Kinderkrankheiten war die Rede, jedoch kaum erwähnenswert. Sogar die noch notwendige Brille will man über kurz oder lang unnötig machen.

Beide Messen zeigten jedoch deutlich, dass der Trend 3D noch lange nicht im Alltag angekommen ist. Denn wer sich nun tatsächlich einen 3D-Fernseher anschafft, wird schnell merken: Er hat fast nichts, was er sich auf seinem neuen Gerät ansehen kann. Es fehlen die Inhalte. Es gibt kaum Filme, Serien oder Spiele für die neue Technik.

Momentan gibt es ganze drei Filme im viel gelobten Format Blu-ray 3D auf dem deutschen Markt zu erwerben. Weitere drei Titel lassen sich über Umwege aus dem Ausland besorgen. Das macht zusammen ganze sechs Titel, die man auf Geräten abspielen soll, die momentan noch im vierstelligen Euro Bereich liegen. Sony kündigte zwar für seine Home Entertainment Sparte eine Reihe von Veröffentlichungen in den nächsten zwei Jahren an, konnte aber nicht mehr als sieben Titel konkret nennen. Besser sieht es aus, wenn man eine XBox 360 im Wohnzimmer stehen hat. Da arbeitet die Branche unter Hochdruck an 3D-Titeln und die Liste der bisher veröffentlichten Spiele ist um ein Vielfaches länger als die bisher erschienenen und noch geplanten 3D-Filme.

Kritisch dürften auch die Preise sein. Alleine die für das 3D-Erlebnis notwendigen Brillen kosten um die 100 Euro das Stück. Zudem sind die Produkte der einzelnen Hersteller zueinander nicht kompatibel. Wer also einen 3D-Fernseher von Samsung besitzt kann sich die Filme nicht mit einer Brille von Sony ansehen. Für die Branche bleibt also noch viel zu tun, um dem Hoffnungsträger 3D zum erwünschten Durchbruch zu verhelfen. [Foto: amazon.de]

Sonntag, 5. September 2010

Samsung macht dem iPad Konkurrenz

(c) samsung
Galaxy Tab
Samsung rüttelt am Thron des iPads: Das Unternehmen kündigte an, man werde auf der vom 3. bis 8. September statt findenden IFA seinen Tablet-Computer, das Galaxy Tab, vorstellen. Dieser soll deutlich kleiner und leichter sein als das iPad. Als Betriebssystem fungiert das von Google entwickelte Android.

Im Gesamten soll das Galaxy Tab 7 Zoll groß sein und 380 Gramm wiegen. Das entspricht etwa der Hälfte des UMTS-iPads, das dafür aber ein größeres Display bietet. Das LCD-Display des Galaxy Tabs verfügt über eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. In dem Gerät selbst steckt auch ein vollwertiges Mobilfunktelefon. Damit ähnelt das Tablet fast einem Smartphone. Durch die hohe Bildschirmauflösung wird das Gerät aber um einiges attraktiver.

Auch bei der Hardware-Austattung hat Samsung nicht gespart: Das Galaxy Tab enthält alle technischen Rafinessen, die man von aktuellen High-End-Smartphones kennt. So befinden sich zwei 3,2 Megapixel-Kameras auf dem Gerät: Eine auf der Rückseite mit Blitz für Fotos und eine auf der Vorderseite für Videogespräche. Ein 1-GHz-Prozessor soll für vollen Mediengenuss sorgen. Ins Internet kommt der Nutzer über das integrierte UMTS-Modul inklusive HSPA und GPS. Ein Kabel-Headset wird mitgeliefert, das kostenpflichtige Zubehörprogramm umfasst Dockingstationen mit HDMI-Ausgang sowie eine Autohalterung. Der interne Speicher wird zunächst bei 16 Gigabyte liegen, kann aber mit microSD-Karten erweitert werden. Samsung plant jedoch eine Version mit 32 Gigabyte-Speicher, die allerdings erst später auf den Markt kommen soll.

Laut Samsung wird der Nutzer neben allen aktuellen Google-Apps wie zum Beispiel dem Flash-Player, Google Mail oder Navigationsprogrammen, auch eigene von Samsung entwickelte Programme herunterladen können. So wird man beispielsweise im Music Hub Musik kaufen können und im Readers Hub Zeitungen, Zeitschriften und Bücher.

Das für das Lesen von E-Books verantwortliche App erinnert jedoch stark an Apples iBooks. Die heruntergeladenen Bücher liegen in einem virtuellen Holzregal, beim Blättern werden die Seiten hübsch animiert. Bisher arbeitet Samsung fest mit dem Libri-Verlag zusammen, weitere Partnerschaften wolle man demnächst verkünden.

Das Galaxy Tab wird jedoch kein Schnäppchen werden. Mit 800 Euro kostet die 16 Gigabyte-Variante ohne Vertrag genauso viel wie das iPad mit UMTS und 64 Gigabyte-Speicher. Laut Samsung werden alle vier großen Mobilfunkanbieter das Galaxy Tab jedoch ab Anfang Oktober vertreiben.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Hulu bekommt Bezahl-Abo

Der nur in den USA verfügbare und bislang kostenlose Video On Demand-Service hulu bietet künftig auch ein monatlich 9,99 Dollar teures Abo an. Auf hulu.com sind vorwiegend amerikanische Serien und Shows zu sehen. Auch einige Filme sind auf dem Portal vertreten.

Der Bezahl-Modus bietet komplette Serien-Staffeln, auch von TV-Klassikern. Im kostenlosen Modell sind dagegen nur die aktuellsten fünf Teile laufender TV-Shows verfügbar. Zudem wird nur im Abo hochaufgelöstes HD-Material gestreamt.

Auf einigen Flat-TVs und Blu-ray-Playern von Samsung sowie auf Apples iPhone 4 und iPad Touch der dritten Generation (ab OS 4) kann man das Abo ebenfalls beziehen. Auch auf dem iPad läuft der VOD-Bezahldienst.

Die Walt Disney Company ist an hulu seit 2009 beteiligt. Das traditionsreiche Medienunternehmen hat nach dem Deal aus seinem Interesse an wirtschaftlichen Erträgen des Videoportals keinen Hehl gemacht und auf ein Paid Content-Modell hingearbeitet.

[Foto: Kostenpflichtiges Abo für hulu; (c) hulu.com]

Donnerstag, 7. Januar 2010

CES - 3D kommt ins Wohnzimmer

Auf der Elektronik-Messe Consumer Electronics Summit (CES) in Las Vegas sind sich die der Videotechnik-Konzerne einig: dem dreidimensionalen Fernsehen gehört die Zukunft des Home-Entertainment. Im letzen Jahr konnte die räumliche Tiefe bereits die Gunst der Kinobesucher erobern. 4 der meisgesehene Filme 2009 in den USA waren laut Panasonics US-Chef Yoshi Yamada 3D-Produktionen. Am Tag der Pressekonferenzen vor der Messe-Eröffnung stellten zunächst die Konzerne LG, Panasonic, Samsung und Toshiba ihre Neuerungen in Sachen räumlicher Film-Aufnahme und Wiedergabe vor. Panasonic zeigte beispielsweise einen mit nur 3 Kilogramm bereits recht handlichen 3D-fähigen Camcorder, der 21.000 Dollar kosten soll, wenn er im voraussichtlich 3. Quartal 2010 auf den Markt kommt. Den Schlusspunkt setzte Sony mit einem Live-Konzert der in den USA außerordentlich erfolgreichen Sängerin und Songwriterin Taylor Swift. Während die Künstlerin mit einer Band auf der Bühne performte, wurde sie gleichzeitig von Sonys (schweren) 3ality-Kameras aufgenommen und das Bild auf eine Leinwand im Bühnen-Hintergrund projiziert, sodass sich Realität und 3D-Aufnahme direkt vergleichen ließen.

Link:
Taylor Swift-Auftritt bei Sony-Pressekonferenz (Video)
Taylor Swift im agent media-Shop

[Foto: cc-by Faigl.ladislav]

Mittwoch, 15. April 2009

Samsung ergänzt seine BD-Player-Serie

Nachdem der Blu-ray-Player BD-P1600 im vergangenen Monat den hiesigen Markt erreicht hat, bringt Elektronik-Hersteller Samsung nun die leistungsfähigeren Modelle BD-P3600 und BD-P4610 in den Handel. Der Player BD-P3600 bietet als Zusatzfeatures zum BD-P1600 einen analogen Audio-Ausgang mit 7.1 Kanälen, 1GB internen Speicher und Streaming-Funktionen für Musik, Bilder und Filme, die sich mit dem (in allen Geräten vorbauten) WLAN-Anschluss aus dem Heimnetz beziehen lassen. Dem BD-P4610 fehlt der analoge Mehrkanal-Audioausgang, das Modell wartet dafür aber mit einer anderen Besonderheit auf. Das Gerät lässt sich nämlich an der Wand montieren und nimmt so keinen Platz unter der heimischen Entertainment-Anlage in Anspruch. Aufgrund seines stylischen, abgerundeten Designs (mit Klavierlack-Optik) ist der BD-P4610 nicht ohne weiteres stapelbar, lässt sich jedoch flach oder mit Hilfe des integrierten Fußes geneigt auf ebener Flächen positionieren. Die Standalone-Geräte sind für 279€ (BD-P1600), 339€ (BD-P3600) bzw 449€ (BD-P4610) unverbindliche Preisempfehlung zu haben. [Foto: BD-P4610; Samsung.de]

Weitere Informationen finden Sie auf den Produktseiten von Samsung.

Details BD-P1600
Details BD-P3600
Details BD-P4610

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Flache DVD-Brenner ohne Netzteil

Ohne Steckdose kommen die neuen, flachen DVD-Brenner SE-S084B und SE-T084 von Samsung aus. Insbesondere für den Netbook-Markt konzipiert genügen den Laufwerken ein bis zwei USB-Buchsen für die Stromversorgung. Beide Modelle lesen und brennen CDs mit 8facher, DVDs mit 24facher Geschwindigkeit. Die Brennqualität ist laut Test der aktuellen c't, Ausgabe 25/08 durch die moderaten Umdrehungsraten recht gut. Das S-Modell hat eine Schublade und kann DVD-RAMs zwar lesen, aber nicht brennen. Es wird für 62 € mit der Brennsoftware Nero Express Essentials 7 verkauft. Für 17€ mehr bekommt man mit der T-Variante einen Slot-Einzug, der auch 8cm-Discs entgegennimmt. Zudem können DVD-RAMs gebrannt werden. Dem teureren Modell liegt das Programm TruDirect bei, welches das einfache Erstellen von DVDs aus Camcorder-, Webcam- oder Fotomaterial ermöglicht. [Fotos: Amazon.de]