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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Beyoncé-Boykott auf Amazon

Beyoncé Knowles hat ihr neues Album "Beyoncé" am 13. Dezember ausschließlich auf iTunes veröffentlicht. Sehr zum Ärger vieler anderer Vertriebspartner, denen das lukrative Release-Geschäft somit durch die Lappen gegangen ist und die großenteils erst am vergangenen Freitag mit CDs respektive Download-Material versorgt wurden.

Amazon zeigt sich sichtlich erbost und verkauft das neue Werk der R&B-Diva derzeit nicht direkt. Lediglich über Drittanbieter kann man den musikalisch wenig aufregenden Longplayer bei dem großen Online-Händler erhalten. Auch die US-Handelskette Target bietet ihren Kunden das Musikwerk aus Protest über den ziemlich sinnfreien Exklusiv-Deal der Sängerin nicht an.

Das Album wurde in den ersten drei Tagen auf iTunes 820.000 mal heruntergeladen. Ein gewinnbringender Rekord für Apples Online-Medienshop. Ob die hübsche Afroamerikanerin und ihr Label Columbia Records, eine Sony BMG-Tochter, auf diesen Top-Wert im Sinne einer Marketing-Kampagne spekuliert haben, ist ungewiss. Sicher ist aber, dass die Gegenreaktionen der Händler den finanziellen Erfolg von "Beyoncé" kaum mindern werden - eher im Gegenteil.
[Foto: Beyoncé erntet Zorn der Plattenhändler | cc-by 2.0 Beelover9481]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. April 2013

Download-Markt USA: iTunes bleibt Platzhirsch

In den USA ist Apple beim Download-Verkauf von Musik weiterhin an erster Stelle. 63 Prozent aller Umsätze aus dem Geschäft mit Digitalen Songs und Alben konnte das Unternehmen mit iTunes verbuchen, wie Musikmarkt auf der Grundlage einer Studie der NPD Group vermeldet. Auf Rang zwei landet Amazon MP3 mit 22 Prozent. Auch wenn dies ein nennenswerter Prozentsatz ist, ist eine echte Konkurrenzsituation noch in weiter Ferne.

Ein weiteres Ergebnis des Reports ist, dass der Download-Markt in den Vereinigten Staaten weiter im Wachstum ist. Die Einkünfte der Branche haben 2012 um sechs Prozent zugelegt. Besonders bei Teenagern erfreuen sich Downloads immer größerer Beliebtheit.

Dass Streaming-Angebote das Geschäft mit den Runtergeladenen Musikdateien torpedieren, enttarnt die Studie als Trugschluss. So empfinden es 38 Prozent der amerikanischen Konsumenten als wichtig ein, die Tonkunst auch zu besitzen. Hörer von Internet-Radios und Nutzer von Spotify & Co. kaufen sogar potentiell mehr Musik im Internet als andere US-Bürger.
[Foto: Weit vorn in der Konsumentengunst: iTunes | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 15. April 2013

Twitter Music vor dem Start

Die Anzeichen verdichten sich, dass der Dienst Twitter Music schon sehr bald startet. Bereits jetzt ist unter dem Link music.twitter.com ein Anmelde-Button zu sehen, mit dem man die Applikation freischalten kann. Wie es bei einem sozialen Netzwerk zu erwarten ist, werden wohl die Aktivitäten auf Twitter Music in den Account des jeweiligen Users gepostet. Die dazu nötigen Rechte jedenfalls fordert die App ein, wenngleich man die Registrierung derzeit noch nicht abschließen kann.

Mit dem kommenden Angebot wird man über Twitter Musik-Clips von Vevo und YouTube konsumieren können. Darüber hinaus bestehen Partnerschaften mit SoundCloud und Spotify. Das Streamen von Songs wird also wohl auch möglich sein. Der MP3-Kauf bei iTunes ist offenbar ebenfalls vorgesehen. Darauf deutet zumindest eine Analyse des HTML-Quellcodes hin, die der neugierige Webdesigner Youssef Sarhan in seinem Blog veröffentlicht hat. Es ist zu erwarten, dass auf Twitter Music auch Infoseiten über Bands und Musiker gepflegt werden, wie es bei größeren Webradios wie last.fm üblich ist.

Ein genauer Starttermin für das neue Klangerlebnis wurde seitens des Microblogging-Dienstes noch nicht bekannt gegeben. Ausgewählte, eingeladene Benutzer sollen jedoch bereits Zugriff darauf haben. Auch die Tatsache, dass die Anmeldemaske bereits öffentlich zugänglich ist, deutet darauf hin, dass der Launch unmittelbar bevorsteht.
[Foto: Der Twitter-Vogel lernt singen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 29. Januar 2013

Neue Services zum mobilen Musik-Konsum

Die Nutzung von Musik auf Mobilgeräten wie Smartphones wird beim Endverbraucher immer beliebter. Da überrascht es nicht, dass dies immer neue Anbieter auf den Plan ruft. Während der stark expandierende Markt derzeit vor allem von Apples iTunes und Streaming-Diensten wie Spotify beherrscht wird, stellen sich nun auch mit Amazon und Samsung weitere ernst zu nehmende Akteure mit eigenen Angeboten dem Wettbewerb.

Amazon bietet seinen Kunden seit Januar eine innovative Autorip Lösung an, mit der Kunden bei Amazob erworbenen Alben zusätzlich zum physischen Medium eine digitale Kopie in der Cloud abrufen kann. Damit kann der User die erworbene Musik nicht nur auf der heimischen Stereoanlage anhören, sondern auch über Smartphone oder  am stationären PC.

Handy-Hersteller Samsung kündigte indes die Ausweitung eines Musik-Hubs an. Damit kann die Musik-Bibliothek des jeweiligen Nutzers mit Angeboten von Streaming-Diensten, Cloud-Anbietern oder Internet-Radios kombiniert werden. Der Service ist zunächst auf die hauseigenen Handys beschränkt. Er soll später für Endgeräte anderer Hersteller freigeschaltet werden.

Laut Bundesverband der Musikindustrie wurden 2012 in Deutschland 115 Millionen Songs offiziell heruntergeladen. Im Gegensatz zum in Deutschland stagnierenden, weltweit sogar stark rückläufigen Geschäft mit physischen Medien trägt die positive Entwicklung im Digitalbereich mit vielfältigen Angeboten zum aktuellen Aufschwung der Musikindustrie bei.
[Foto: Musik mobil: Auch Samsung will mitspielen | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Piraterie? Google soll iTunes-Seiten löschen

Im Rahmen des Digital Millenium Copyright Act (DMCA) können US-Rechteinhaber von Medieninhalten Links zu urheberrechtlich fragwürdigen Seiten aus dem Suchindex von Google & Co. löschen lassen. Wie das Internet-Magazin "The Next Web" berichtet, wurden kürzlich dutzende Löschanträge zu legalen Seiten gestellt. Unter den Piraterieverdacht gerieten etwa iTunes, Wikipedia, und diverse Internet-Magazine.

Das Chaos Verursacht  hat das Unternehmen "Yes It Is - No Piracy". Der Dienstleister handelt im Auftrag der Studios 20th Century Fox, BBC Films, Sony Pictures, Walt Disney Pictures, Lionsgate und Summit Entertainment. Offensichtlich wurden die Löschlisten automatisiert zusammengestellt.

Die getroffenen Abmachungen zwischen Content-Industrie und Suchanbietern machen wenig Sinn, wenn die Rechteinhaber nicht willens sind ihre URL-Listen verdächtiger Seiten in vernünftiger Weise vorzufiltern. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass Google das Beschwerdeaufkommen eigenmächtig beschränkt. 1000 Urls dürfen pro Antrag übermittelt werden. Die Anzahl der möglichen Einreichungen pro Rechteinhaber pro Tag ist ebenfalls begrenzt. Noch im Mai hatte sich die US-amerikanische Musikindustrie-Verband RIAA bitter über diese Limitierungen beschwert.
[Foto: Google muss Löschanträge selbst prüfen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Google Play Music mit kostenloser Match-Funktion

Der Cloud-Service Google Play Music wird am 13. November in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und im Vereinigten Königreich starten. Der Dienst steht in Konkurrenz zu dem seit September hierzulande nutzbaren Amazon Cloud Player und Apples iTunes/iCloud-Lösung.

Wie bei den Mitbewerbern lassen sich Songs auf den eigenen Cloud-Speicherplatz hochladen oder abgleichen. Bei diesem als "Scan & Match" bezeicheten Verfahren werden auf dem Rechner des Anwenders befindlichen Musikdateien analysiert. Sind die Tracks im Repertoire Googles, wandern sie ohne Upload in die eigene, virtuellen Bibliothek bei Google. Seit Kurzem ist mit Warner Music auch der letzte Plattenmajor mit an Bord, was die Erkennungsrate deutlich erhöhen sollte. Bis zu 20.000 Musikdateien lassen sich so in die Cloud verlagern.

Apple und Amazon bieten ebenfalls eine "Matching"-Funktion. Bei den Mitstreitern wird dafür eine jährliche Gebühr von rund 25 EUR fällig. Bei Google Play Music wird dieser Service dagegen kostenlos nutzbar sein. Die Dienste der Konkurrenz sind von der GEMA ein Jahr auf Probe erlaubt worden, um zu sehen welche Gesamtvergütung sich für Künstler und Plattenlabels ergibt. Wie agent media auf Nachfrage bei den deutschen Musik-Verwertern erfahren hat, ist der Google-Service ebenfalls ordnungsgemäß bei der GEMA lizensiert. Offenbar pusht der Internetgigant sein Engagement im Musik-Business mit seinen Werbeeinnahmen aus anderen Quellen.
[Foto: Google Play Music kommt nach Deutschland | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 25. November 2011

Bundestrojaner per i-Tunes-Update

Die IT-Überwachungsfirma Gamma International GmbH aus München hat auf einer gut besuchten Sicherheitskonferenz im September in Berlin offen mit einer Lösung geworben, die Spähsoftware für Behörden und staatliche Organisationen unter anderem durch gefälschte iTunes-Updates verteilen kann. Dies berichtet Spiegel Online. Apple hat iTunes inzwischen nachgebessert und die entsprechende Sicherheitslücke geschlossen.

Dennoch wird deutlich, dass das Thema Onlinedurchsuchung für die ermittelnden Organe unvermindet reizvoll bleibt. Und dies trotz der jüngsten Kontroversen um den sogenannten "Staatstrojaner" der Firma DigiTask, der nach Erkenntnisses des Chaos Computer Club (CCC) mehr konnte, als das Gesetz erlaubte. Die technischen Möglichkeiten sind für die Überwachungsbehörden wohl nach wie vor so interessant, dass man bereit ist sich weiterhin in rechtlich dunkelgraue Zonen zu begeben.

Dass man dabei Methoden anwendet, wie sie der virusgeplagte Internetnutzer von Online-Kriminellen kennt, kümmert offenbar wenig. Auch der Image-Schaden durch die Nähe zu undemokratischen Regimen, die laut Spiegel-Informationen ebenfalls massiv an der Nutzung von Späh-Programmen interessiert sind, wird anscheinend gerne in Kauf genommen.
[Foto: Bundestrojaner-Figur des CCC | cc-by-sa 2.0 mellowbox]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mangelhafter Online-Filmvertrieb

Die um die Rechte der privaten Internetnutzer bemühte Open Rights Group hat den Zustand des nicht phsysischen, digitalen Filmverleihs und -Verkaufs unter die Lupe genommen. Die in Großbritannien beheimatete Organisation bemängelt, dass lediglich 43 Prozent der 50 beliebtesten britischen Filme verfügbar ist. Die Tester suchten auch alle Streifen, die von der Britischen Akademie der Film- und TV-Künste (BAFTA) seit 1960 ausgezeichnet wurden. Nur 58 Prozent dieser Titel waren auffindbar.

Bei neueren Streifen ist die Lage besser. So waren auf iTunes 86% der Amazon-DVD-Topseller verfügbar. Für einen begrenzten Zeitraum ausleihen konnte man in Apples Medien-Store nur 64 Prozent der aktuellen Filme. Beim im vereinigten Königreich beliebten Konkurrenten blinkbox gab es 63% der aktuellen Movie-Highlights zu kaufen, 55 Prozent konnten gemietet werden. Auch die Preise der Digitalen Lieferanten können mit DVDs nicht mithalten. Bei iTunes musste man im August für Top-Bestseller im Schnitt 8,88 Pfund berappen, während die Discs für 6,80 Pfund zu haben waren.

Die Ergebnisse entsprechen auch den Erfahrungen deutscher Nutzer. Vielleicht kann der kürzlich in einer Beta-Phase gestartete Filmverleih von YouTube die digitalen Regale künftig besser befüllen oder wenigstens durch die wachsende Konkurrenz für günstigere Preise sorgen.
[Foto: iTunes: auch als Movie-Store beliebt | (c) Apple]

Artikel von agent-media.de

Montag, 17. Oktober 2011

Google plant MP3-Service

Google soll an einem eigenen MP3-Service arbeiten. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Quellen aus der Musikbranche. Vor fünf Monaten hatte Google seine Music Cloud-Lösung eingeführt. Bislang können Nutzer dieses noch im Beta-Stadium befindlichen Dienstes nur anderweitig erworbene Musik im Online-Speicher des Suchmaschinenbetreibers ablegen. Der erwartete MP3-Store würde sich künftig dazugesellen. Ein offizielles Statement gab es bislang allerdings weder von Google noch von einem der Major-Musiklabels.

Der Internet-Riese würde sich mit dem geplanten MP3-Verkauf in direkter Konkurrenz zu Apple positionieren. Die Firma aus Cuppertino betreibt die ebenfalls unfertige Cloud-Solution iTunes Match. Auch Amazon bietet mit seinem "Cloud Service" eine Web-Festplatte für Medieninhalte an.

Ein Label-Mitarbeiter betonte die Vorbehalte der Musikindustrie gegenüber Google und sagte, man möchte sichergehen, dass der Speicher keine Piratenbastion werde. Viele Branchen-Insider misstrauen dem Suchmaschinenbetreiber, der nach ihrer Ansicht in der Vergangenheit zu wenig gegen Online-Piraterie getan hat. Bereits vor Veröffentlichung seines Musikdienstes war es Google nicht gelungen, eine Einigung mit den Major-Labels zu erzielen. Der Web-Gigant hatte daraufhin damals die Plattenfirmen öffentlich kritisiert und damit weiter an Vertrauen eingebüßt.
[Foto: Google Music - noch immer "Beta" | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Montag, 6. Juni 2011

Infomedia bietet digitalen Film-Vertrieb

Die Infomedia GmbH, die als Teil der Infodisc Gruppe im Bereich der unabhängigen Serviceprovider aktiv ist, erweitert ihr Angebot um die neue Vertriebsschiene iTunes und Co. Eine Partnerschaft mit Inception Digital Media Services (IDS) aus den USA macht dies möglich. IDS ist im Großraum Los Angeles ansässig und arbeitet dort auf dem Gebiet der elektronischen Auslieferung.

Alle digitalen Serviceleistungen, um Filme z.B. in den iTunes Movie Stores anbieten zu können, können damit ab sofort von der Infomedia GmbH übernommen werden. Dies umfasst neben den inhaltlichen auch die technischen Zertifizierungen. Lizenzinhaber, die diese Zertifizierungen nicht besitzen, können somit künftig über die Infomedia GmbH den Digital-Vertieb ihrer Video-Inhalte abwickeln.

Die Unternehmensgruppe versteht die neue Möglichkeit des Filmverkaufs im Web als Ergänzung zum physischen Vertrieb. Das Segment der Blu-ray und DVD-Vervielfältigung ist der angestammte Geschäftszweig der Infomedia-Schwester Infodisc Technology GmbH.
[Foto: Infodisc-CEO Michael Gutowski | (c) Infodisc-Gruppe]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 17. Dezember 2010

iTunes weiter Marktführer

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens NPD Group berichtete, bleibt Apples Onlinestore für Musikdownloads in den USA unangefochtener Branchenprimus mit rund 66 Prozent Marktanteil.

Zweitplatziert ist Amazons MP3 Angebot, welches derzeit die höchsten Wachstumsraten verzeichnet und vor allem mit Dumpingpreisen mittlerweile über 13 Prozent am US-amerikanischen Downloadmarkt für sich reklamieren darf.

Insidern zufolge dürften die Verhältnisse allerdings noch deutlich klarer zugunsten von Apple ausfallen. Den in dem Bericht zitierten Vertriebsprofis zufolge dürfte iTunes Marktanteil eher bei 90 Prozent, der von Amazon zwischen 6 und 10 Prozent liegen.
[Foto: Amazon abgeschlagen hinter Apple | amazon.de]

Artikel von agent-media.de

Montag, 29. November 2010

Beatles mal wieder

Einmal mehr erweisen sich die Beatles als wahre Gelddruckmaschine. Obwohl sich die Liverpooler Musiker bereits 1970 auflösten, sind sie immer wieder gut für umsatzträchtige Neuauflagen Ihrer alten Hits - und wenn es nur für ein neues Medium ist.

Nachdem die Songs der Pilzköpfe lange Zeit nicht legal im Internet heruntergeladen werden konnten, holt das die Fangemeinde nach Abschluss der Lizenzverhandlungen nun umso intensiver nach. So wurden laut Information des Billboard-Musikmagazins in der vergangenen Woche über Apples iTunes-Store auch dank einer massiven Werbekampagne des Internehmens mehr als zwei Millionen Lieder und Hunderttausende Alben der Beatles verkauft.  Yeah!

Die Beatles gelten als die erfolgreichsten Pop-Künstler aller Zeiten und haben Schätzungen zufolge weltweit etwa 1,3 Milliarden Tonträger verkauft.
[Foto: Paul und George von den Beatles | cc-by-sa 3.0 VARA]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 5. September 2010

Apple startet Musik-Netzwerk Ping

(c) Apple Inc.
iTunes 10
bringt Ping
Apple-Chef Steve Jobs kündigte Anfang dieser Woche an, man werde endlich mit dem Online-Netzwerk Ping starten. Ping soll eine Mischung aus Facebook und Twitter sein, sich aber komplett um Musik drehen. So ein Bericht von it-news-world.

Das Prinzip von Ping ist einfach: Anwender der Apple-Musiksoftware iTunes sollen sich über die Plattform mit Freunden und Bekannten über aktuelle Titel unterhalten und austauschen können. Ping wirbt ebenfalls damit, dass hochkarätige Künstler wie Popsängerin Lady Gaga oder die Band U2 eine eigene Seite auf Ping unterhalten werden. So sollen Fans mit ihren Idolen kommunzieren können oder sich über Konzerte und Gigs informieren. Es soll den Nutzern auch erheblich leichter fallen, durch die von anderen Nutzern erhaltenen Tipps die interessantesten Songs aus dem 12 Millionen Songs Angebot von iTunes zu finden.

Der Gedanke dahinter ist ebenso einfach: Apple spekuliert darauf, dass die Debatten auf der Plattform die Nutzer dazu animieren, sich im iTunes Shop die Songs auch zu kaufen.

Die Idee selbst indes ist nicht gänzlich neu: Microsoft versuchte bereits vor Jahren, seinen Musikplayer Zune über ein Social Network mit dem Namen "Zuune Social" bekannt zu machen. Der Versuch scheiterte an der geringen Popularität von Zune, die wenigen registrierten Nutzer der Plattform konnten kaum Gleichgesinnte zum Austauschen finden. Apple hingegen kann auf einen gewaltigen Kundenstamm von 160 Millionen registrierten iTunes-Kunden zurück greifen.

Om Malik, Chef des Technologie-Portals GigaOM ist von dem Erfolg der Plattform überzeugt. "Es gibt drei Medientypen, über die wir gerne sprechen: Filme, die wir sehen, Musik, die wir uns anhören und Bücher, die wir gerade lesen. Das ist eine akzeptierte soziale Norm. Tatsächlich bauen viele persönliche Beziehungen auf der Vorliebe für einen bestimmten Film auf. Und viele Freundschaften haben mit einer individuell zusammengestellten Musikkassette begonnen," ließ er verlauten.

Apple möchte Ping auch durch den behutsamen Umgang mit dem Thema Datensicherheit für Nutzer attraktiv machen. Im Gegensatz zum Branchen-Giganten Facebook, der derzeit das weltweit meistgenutze Online-Netzwerk ist, soll mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Nutzer genommen werden. So muss der Nutzer vorher explizit zustimmen, dass er von anderen Anwendern kontaktiert werden kann. Außerdem kann eingestellt werden, wer alles die musikalischen Vorlieben sehen kann.

Donnerstag, 15. Juli 2010

iTunes-User wollen Musik aus der Cloud

Wie eine aktuelle Studie der Marktforscher der NPD Group belegt, begrüßt ein Viertel aller Nutzer von Apple-Geräten und Musik-Services eine kostenlose Lösung, die es erlaubt seine Musik auf unterschiedlichen Endgeräten überall hören zu können.

Befragt wurden US-amerikanische Nutzer von iPod, iPhone , iPod Touch und Musikkonsumenten, die Songs und Alben über iTunes beziehen. Aufgrund der Erhebung meinen die Forscher ein Marktpotential von 7-8 Mio. iTunes-Kunden ausmachen zu können, die für einen solchen Dienst sogar 10 Dollar monatlich zahlen würden. Musik aus der Internet-Wolke bietet Apple also eine Chance auf Ertragssteigerungen aus dem Musikvertrieb.

Eine Cloud-Lösung für Android-Smartphones, die nicht von Apple stammen, PCs und Mac-Computer existiert bereits. Über diesen Dienst mit dem Namen mSpot berichteten wir kürzlich.
[Logo: (c) Apple Inc.]

Mittwoch, 16. Juni 2010

Google steigt ins digitale Musikgeschäft ein

Bereits im Herbst will Google einen eigenen, kostenpflichtigen Dienst starten, der es Nutzern erlaubt legal auf den Seiten des Onlineriesen Musik zu beziehen. So will es zumindest das IT-Portal CNET aus gut informierte Quellen innerhalb der Musikbranche erfahren haben.

Der Internet-Konzern stellt dabei wohl die mobile Nutzung des neuen Services in den Vordergrund. Dabei sollen auch Smartphones mit einem anderen als dem hauseigenen Android-Betriebssystem unterstützt werden.

Musikliebhaber sollen Songs und Alben nicht nur für Geld herunterladen, sondern bereits erworbene Musik auch streamen und somit überall und mit verschiedenen Endgeräten selbst hören können.

Bei der technischen Umsetzung des iTunes-Konkurrenten kann Google auf die Unterstützung de Unternehmen Simplify Media zurückgreifen, das sich der Suchmaschinen-Primus vor Kurzem einverleibt hat.

Google würde sich durch den Musikservice nach dem Mobiltelefonmarkt in einem zweiten Geschäftsfeld positionieren, in dem Apple sich zuvor erfolgreich etablieren konnte.
[Foto: Google.de]

Mittwoch, 24. Februar 2010

Apple entfernt schlüpfrige Inhalte

Wie heikel es sein kann, von einem Distributionskanal abhängig zu sein, müssen derzeit zahlreiche Softwarefirmen erfahren, die Ihre Produkte auf dem  App Store fürs iPhone und den iPod touch anbieten.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat die Betreiberfirma Apple unangekündigt etwa 5000 Applikationen auf dem Portal entfernt, die nach Ansicht des Unternehmens anrüchige Inhalte enthielten und Beschwerden besorgter Eltern und anderer prüder Zeitgenossen hervorriefen. Das dem moralischem Wohl der Kunden dienende Einschreiten ist für die betroffenen Firmen ein Schlag ins Kontor und beraubt diese zum Teil ihrer Existenzgrundlage, ist der App Store doch zum Teil die einzige offizielle Möglichkeiten, Software für die beliebten Trendprodukte des amerikanischen IT-Riesen zu erwerben. [Foto: cc-by John Ballinger]

Dienstag, 1. Dezember 2009

Verlage planen virtuellen Kiosk


In den USA haben sich mehrere Zeitschriftenverlage, darunter Time, Hearst, Meredith und Condé Nast, zusammengetan und wollen in den nächsten Tagen eine Art iTunes für Magazine präsentieren. Auf einer einzigen online-Plattform werden die verschiedenen Verlage Ihre Magazine präsentieren und verkaufen. Ob es analog zu iTunes auch ein eigenständiges Client-Programm zur Ansicht und zum Erwerb der Zeitschriften geben wird, wurde noch nicht verraten, ist aber zu vermuten. In Deutschland hat laut Meldung von Pressetext der Chef des Verlags Gruner+Jahr sein Interesse an einem solchen Konzept des virtuellen Kiosks geäußert.

Mittwoch, 7. Januar 2009

iTunes-Songs ohne DRM und mit Preisstaffelung

Ab sofort bietet Apples Download-Portal iTunes Songs aller vier Majors ohne DRM-Schutz an. Bisher gab es nur Songs von EMI in DRM-freier Version. Bisher sollen 8 Mio. der 10 Mio. Tracks auf iTunes ohne DRM verfügbar sein, bereits mit Ablauf des 1. Quartals 2009 sollen alle Songs ohne digitalen Kopierschutz bereitstehen. Zudem kommt Apple den Majors bei der Preisgestaltung entgegen. Sie können ihre Songs nach Wunsch für 69 Cent, 0,99 oder 1,29 US-Dollar anbieten. Als weitere Neuerung können Songs nun auch via UMTS auf mobile Endgeräte heruntergeladen werden. [Foto: iTunes.de]

Dienstag, 14. Oktober 2008

AC/DC - nicht auf iTunes?!

Am 17. Oktober wird das neue Werk der australischen Hardrock-Urgesteine von AC/DC in die Läden kommen. "Black Ice" wird es heißen und kann auf Amazon für 16,95 € vorbestellt werden. Auf iTunes wird das Album aber vorraussichtlich nicht erscheinen. Zumindest sollen die Tracks nicht einzeln zum Download bereit stehen. Laut Presseagentur Reuters sieht Sänger Brian Johnson die Musik als solche durch den Platzhirsch unter den Download-Anbietern bedroht. Für Fans ist die komplette CD mit Booklet wohl ohnehin ein Muss. Das letzte Album der vom Blues inspirierten Rocker "Stiff Upper Lip" datiert auf das Jahr 2000. [Foto: amazon.de]

Mittwoch, 25. Juni 2008

Kid Rock - Digitaler Erfolg ohne iTunes

Laut einem Bericht der BBC möchte Kid Rock, US-Rocker und Interims-Gatte von Baywatch-Barbie Pamela Anderson, seine Musik nicht auf iTunes anbieten. Der 37-jährige erklärte, iTunes sei "ein altes System", an dem alle außer den Künstlern verdienen. Trotzdem ist Robert James Ritchie, so der echte Name von Kid Rock, mit seiner Sommersingle "All Summer long" auf Platz 4 in den deutschen Charts eingestiegen. Der Titel ist hierzulande nur als Download erhältlich. Trotz des fehlenden Vertriebs über iTunes hat Kid Rock damit den bisher höchsten Neueinstieg eines "Digital Only"-Songs geschafft. [Foto: wikimedia]