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Donnerstag, 19. September 2013

Gewinnchance für kritikfreudige Bücherwürmer

Mit einem Buch-Gewinnspiel fordert das Rezensionsportal MyCrits.de zur Zeit Leseratten heraus, die auch selbst gerne schreiben. In Form eines Wettbewerbs gilt es, möglichst viele Literaturkritiken während der Laufzeit der Challenge zu verfassen, um am Ende bis zu zwei Bücher zu gewinnen. Bei den Preisen darf man zwischen fünf literarischen Leckerbissen, darunter "Ein ganzes halbes Jahr" und "Tschick", wählen.

Das Spin-Off von agent media greift bei der Gewinnaktion auf ein erst kürzlich entwickeltes Punktesystem zurück, mit dem eifrige Rezensenten für ihre Beiträge belohnt werden. Das stetig weiterentwickelte Portal bietet inzwischen auch Film-Trailer und Hörproben zu Musik-Alben und Audiobooks.

Teilnehmen dürfen Buchenthusiasten mit Wohnsitz in Deutschland ab 18 Jahren. Die fünf Gewinner werden an Heiligabend ermittelt und kurz darauf benachrichtigt. Wer sich angesprochen fühlt sollte aber nicht allzulange zögern, denn eine frühe Registrierung erhöht die Gewinnchancen. So bleibt mehr Zeit mit den eigenen Kritiken Punkte zu sammeln.
[Foto: Auf MyCrits gibt es Bestseller zu gewinnen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Mai 2013

Jeder sechste Brite klaut im Internet

Eine aktuellen Studie der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom zufolge haben in der dreimonatigen Periode von November 2012 bis Januar 2013 immerhin 18 Prozent der UK-Bevölkerung ab 12 Jahren illegal Medieninhalte konsumiert. Dies berichtet unter anderem das Fachportal DVD And Beyond.

Besonders Musik wird illegal aus dem Netz gesogen: 10 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, Songs widerrechtlich heruntergeladen zu haben. Innerhalb der Teilgruppe, die überhaupt Toninhalte aus dem Internet bezieht, liegt die Quote sogar bei 26 Prozent. Filme wurden von 7 Prozent aller Websurfer illegal übers Web geschaut. Unter den Online-Filmkonsumenten liegt der Anteil bei deprimierenden 33 Prozent. Für den Buchhandel ist Piraterie bisher eine kleinere Bedrohung. Unter allen Befragten gab lediglich jeder hunderste an, ein Buch illegal heruntergeladen zu haben. Bei den Web-Buchkonsumenten ergibt sich eine Quote von immer noch erträglichen acht Prozent.

Weitere Copyright-geschützte Inhalte, die gerne aus dunklen Quellen stammen, sind TV-Inhalte, die sich 7 Prozent ohne entsprechende Vergütung der Rechteinhaber zugelegt haben, Software (3 Prozent) und Videospiele (2 Prozent). Die wichtigste Methode zur illegalen Verbreitung ist laut Ofcom weiterhin die Peer-To-Peer-Technik.
[Foto: Beliebte Piraterie-Software: μTorrent | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 8. April 2013

Amazon kauft Goodreads

Amazon wird das Buchfan-Portal Goodreads.com erwerben. Auf der Community können sich Nutzer über Ihre Erfahrungen mit Büchern austauschen. Etwas Ähnliches gibt es (in kleinerem Rahmen) im deutschsprachigen Raum mit dem Portal MyCrits.de, das seinen Usern allerdings auch Bewertungen zu Filmen und CDs ermöglicht.

In den USA haben Diskussionsclubs für Bücher eine lange  Tradition. Gerade Frauen partizipieren oft an Buch-Clubs in ihrer Nähe. Man trifft sich um über die neuesten Literatur-Entdeckungen und den aktuellen Tratsch auszutauschen.

So verwundert es nicht, dass auch Goodreads über eine große Mitgliedschaft verfügt. 14 Millionen Nutzer, darunter auch Autoren, sollen sich derzeit aktiv an dem Portal beteiligen, das dadurch für andere Internetuser als sehr vertrauenswürdig gilt. Mitgründer Otis Chandler verspricht in einem Blog-Eintrag zur Amazon-Übernahme, dass dies aich so bleiben wird.
[Foto: Goodreads kommt zur Amazon-Familie | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 19. März 2013

E-Book-Reader immer beliebter

Die Vorteile tragbarer Lesegeräte werden immer mehr Menschen bewusst. Beinahe jeder Fünfte Deutsche (18%) präferiert einen E-Book-Reader verglichen mit einem gedruckten Buch. 73 Prozent finden althergebrachte Schmöker besser, neun Prozent haben keinen klaren Favoriten. Dies berichtet der High Tech-Branchenverband BITKOM, der dazu eine repräsentative Umfrage mit 1.007 Teilnehmern ab 14 Jahren durchgeführt hat.

In der Altergruppen von 14-29 Jahren bevorzugt jeder Vierte den E-Reader. Bei den 30-49 ist der Anteil mit 24% nur unmerklich geringer. Unter den 50-64-jährigen mögen immerhin noch 16 Prozent E-Books lieber lesen als Bücher mit Seiten aus Papier. In der Altersgruppe 65+ ziehen nur noch fünf Prozent elektronische Leseware althergebrachten Druckwerken vor.

Diese Altersverteilung mag sich künftig ändern, wenn die Senioren im Netz stärker vertreten sind. Zur Zeit sind nur 37 Prozent der Deutschen über 65 Jahren im Web aktiv und haben so auch Zugriff auf E-Book-Stores. Bei nachlassender Sehkraft bieten E-Reader eigentlich große Vorteile aufgrund ihrer anpassbaren Schriftgröße.
[Foto: E-Book-Reader haben Vorteile | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 12. März 2013

Kritik gegen Amazons .book-Domain

Amazon ist derzeit bemüht sich die Rechte an den Domain-Endungen .book, .read und .author zu sichern. Damit erntet der Online-Händler erwartungsgemäß neue Kritik.

So kam bereits eine Breitseite vom US-Buchverlagsverband Association of American Publishers (AAP). In einer aktuellen Pressemitteilung befindet die AAP, dass die Vergabe einer solchen Top-Level-Domain (TLD) an eine einzige Firma dem öffentlichen Interesse widerspreche. Die zuständige Internet Coorporation for Assigned Names (ICANN) wird daher dazu aufgefordert Amazon keine Exklusiv-TLDs zu überlassen.

Der IT-Riese ist hierzulande aufgrund von Medienberichten wegen Billiglöhnen, Mitarbeiter-Überwachungen und schlechten Arbeitsverhältnissen in die Schusslinie geraten. Verlage und Autoren werfen Amazon überdies vor, die Preisbindung für Bücher aushebeln zu wollen. Das fordernde Auftreten Amazons gegenüber der ICANN wird dem Unternehmen kaum neue Freunde bescheren, ist aber für eine erfolgreiche US-Firma sicher nicht untypisch.
[Foto: Amazon möchte TLDs für sich allein | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 7. März 2013

MyCrits.de: Offenes Kritikportal gestartet

Mit MyCrits.de hat agent media vor wenigen Tagen ein neuartiges Kritik-Portal zum Mitmachen gelauncht. Auf der Webseite können Internetnutzer Bücher, Videos und CDs bewerten.

Die Community-Features auf MyCrits ermöglichen es, Rezensionen anderer Mitglieder zu verfolgen, die ähnliche Interessen und einen ähnlichen Geschmack haben wie man selbst. So lassen sich Fehlgriffe beim Kauf von DVDs, Musik-Alben und Literaturwerken vermeiden.

Das Design von MyCrits unterstützt neben herkömmlichen PCs und Macs auch Smartphones und Tablets sehr gut. Die maximal einfache Bedienbarkeit stand bei der Konzeption der Website ebenfalls im Vordergrund. So ist die Erstellung eines Lobes (oder eines Verrisses) etwa für das aktuelle Liebligsbuch mit wenigen Clicks möglich und auch von unterwegs kein Problem. Tipp: Noch heute registrieren, es kostet nichts und macht Spaß!
[Foto: Offenes Kritikportal MyCrits | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 27. Dezember 2011

Google plant eigenen Tablet-PC

Im Sommer 2012 will Google mit einem eigenen Gerät im wachsenden Markt der Tablet PCs mitmischen. Dies geht aus einem Interview von Googles Ex-Chef Eric Schmidt mit der italienischen Zeitung Corriere Della Sera hervor.

Die Produktion der Hardware wird ein Partner übernehmen. Bei Googles Nexus-Smartphones mit dem eigenen Betriebssystem Android hatte Samsung dem IT-Riesen unter die Arme gegriffen. Beim neuen Flachrechner könnte auch die im August aufgekaufte Motorola Mobility-Sparte den Bau realisieren. Asus oder Acer kommen für eine Kooperation bei der Geräte-Herstellung ebenfalls in Frage.

Für den Erfolg des kommenden Gadgets wird entscheidend sein, ob Google genügend Content-Partner für Magazine, Bücher und Filme an Bord hat. Amazons "Fire" und Apples "iPad" haben zur Zeit am Markt gegen die Android-Konkurrenz Vorteile durch ihre gut integrierten und ausgestatteten Media-Angebote.
[Foto: Samsungs "Galaxy Tab" - Der Hersteller könnte auch das Google-Tablet bauen | (c) Samsung]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 16. November 2011

Buchumsätze purzeln weiter

Im Oktober hat der deutsche Buchhandel einen Umsatz-Rückgang von 3,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 hinnehmen müssen. Dabei rutschten die Einnahmen bei allen drei Editionsformen ab. Am stärksten waren Hörbücher mit einem Minus von 12,1%. Auch Hardcover-Titel (-4,0%) und Taschenbücher (-2,6%) brachten dem Literatur-Handel weniger Geld ein als im Vorjahr. Bei der im "Branchenmonitor Buch" des Börsenvereins des deutschen Buchandels veröffentlichten Erhebung der GfK sind die drei Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce erfasst. Das klassische Sortiment allein musste sogar einen Umsatzrückgang von 5,6% verkraften.

Die Einbußen des zurückliegenden Monats sind zum Teil durch 1,5 Tage weniger Verkaufstage als im Vorjahr zu erklären. Beachtet man die Tatsache, dass es bereits seit Juli negative Umsatzentwicklungen gibt, scheint sich dennoch ein konsumbedingter Abwärtstrend abzuzeichnen.

Verursacht wurden die mauen Zahlen auch durch den Mangel an starken Titeln. So sanken die Umsätze bei Sachbüchern um beträchtliche 18,1%. Vor einem Jahr erhitzte in dieser Warengruppe Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" die Gemüter. Lediglich die in der Sparte Belletristik wurde ein Umsatz-Plus von 3,4 Prozent erwirtschaftet. In alle anderen Gruppen, darunter die wichtigen Bereiche "Kinder & Jugenduch" (-6,5%), "Ratgeber" (-6,3%) und "Reisen" (-2,4%) gingen die Einnahmen zurück.
[Foto: Belletristik-Bestseller von Eugen Ruge | (c) Rowohlt Verlag]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Umsatz-Einbruch im Buchhandel

Mit sieben Prozent weniger Umsatz musste der deutsche Buchhandel im letzten Monat verglichen mit September 2010 auskommen. Dies geht aus dem Branchenmonitor Buch hervor, in dem der Börsenverein des deutschen Buchhandels monatlich die Einnahmen über die Vertriebswege Sortiment, E-Commerce und Warenhaus durch die GfK auswerten lässt. Der Sortimentshandel, der im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte aller Buchumsätze in Deutschland verbuchen konnte, steht mit einem Minus von 7,2 Prozent noch ein wenig schlechter da. Kumuliert über die ersten neun Monate 2011 sind die Einnahmen der erfassten Vertriebswege um zwei Prozent gesunken, beim Sortiment ergibt sich in der Jahresabrechnung ein Minus von 2,9%.

Der Negativ-Trend schlägt sich in den Einnahmen aus dem Verkauf (-9,7%) von Hardcover-Editionen und Hörbüchern (-3,7%) nieder. Bei der dritten im Branchenmonitor erfassten Editionsform "Taschenbuch" gab es keine Umsatzveränderung.

Das entmudigende Monatsergebnis resultiert vor allem aus dem schwachen Verkauf von Sachbüchern. Mit dieser Warengruppe verdienten die Händler 35,3% weniger Geld als im September 2010. Damals war das ebenso polarisierende wie erfolgreiche Buch "Deutschland löst sich auf" von Thilo Sarrazin erschienen.

Die rückläufigen Einnahmen in den Bereichen "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik & Technik" (-8,2%) sowie "Geisteswissenschaft, Kunst & Musik" (-7,3%) und "Sozialwissenschaft, Recht & Wirtschaft" (-4,0%) fallen aufgrund ihrer kleineren Marktanteile weniger ins Gewicht. Sie sind allerdings erstaunlich, da es durch die Schulzeitverkürzung derzeit zwei Abitur-Jahrgänge gibt und daher deutlich mehr Studenten als sonst in die Hörsäle strömen.

Auch bei den Ratgebern liegt der Umsatz mit -6,1% deutlich unter Vorjahresniveau. Vor allem bei den Sport-Ratgebern gingen die Einnahmen zurück. Ein Zusammenhang mit der letztjährigen Fußball-WM ist wahrscheinlich. In den wichtigen Warengruppen Belletristik (+1,5%) und Reise (+2,6%) ging der Umsatz nach oben. Bei Kinder- und Jugendliteratur hielt sich der Einnahmenrückgang mit -1,9% immerhin in Grenzen.
[Foto: Bücher derzeit nicht sehr gefragt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 29. September 2011

Amazon Tablet "Kindle Fire" vorgestellt

Der Gründer des Online-Händlers Amazon, Jeff Bezos, hat in New York einen firmeneigenen Tablet-PC vorgestellt. Das "Kindle Fire" genannte Gerät steht naturgemäß in Konkurrenz zu Apples iPad, fällt mit sieben Zoll Bildschirm-Diagonale jedoch deutlich kleiner aus. Dafür soll es bei seiner Markteinführung am 15. November mit einem geringen Preis von 199 Dollar punkten. Apples Referenz-Tablet wird in den USA ab 499 Dollar angeboten.

Leider kopiert das Internet-Warenhaus die ebenso zugeknöpfte wie umsatzfördernde Verkaufspolitik von Apple. In der Voreinstellung kann man Apps, MP3s, E-Books und Filmstreams am leichtesten von Amazon erwerben. Obwohl das Kindle Fire auf Googles Android-Technik beruht, ist der Google App Store nicht ab Werk eingebunden. Es spricht Einiges dafür, dass so manche Anwendungen aus dem virtuellen Programmladen des Suchmaschinenbetreibers auf dem neuen Gadget nicht funktionieren werden, denn das Betriebssystem wurde von Amazon stark angepasst.

Das Gerät verfügt über W-LAN, Mobilfunkstandards wie UMTS hat Amazon ausgespart. Gekaufte Inhalte landen in der Amazon Cloud. Die digitalen Waren werden also nicht auf das Tablet kopiert, sondern liegen auf den Servern des Web-Kaufhauses, wo sie lediglich mit dem Konto des Käufers verknüpft sind. Der Konsument kann dadurch Bücher und Musik auch von anderen Internet-Geräten wie dem Laptop nutzen.
[Foto: Kindle Fire: klein & günstig | (c) Amazon.com]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 27. September 2011

Leitfaden zur Musiker-Selbstvermarktung

Wer sich und seine Musik als junger Künstler selbst im Internet vermarkten möchte, steht nach der ersten, oft euphorischen Schaffensphase des Internetauftritts und der Registrierung in sozialen Netzwerken und Musik-Communities schnell vor einigen großen Fragezeichen. Wie mache ich meine Webseite bekannt? Wie nutze ich meinen Facebook-Account umsatzfördernd? Welche rechtlichen Fallstricke gilt es zu beachten?

Auf diese und weitere Fragen geht die Buchreihe "Leitfaden Künstler-Selbstvermarktung" ein, die von der Popakademie Baden-Württemberg und das Musiker-Portal audiomagnet.com herausgegeben wird. Nun ist der zweite Band unter dem Titel "Online Künstler Promotion" erschienen.

Unterstützt wird der Wissenstransfer durch den Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen. Der VUT empfiehlt die Lektüre auch seinen Mitgliedern, den kleineren Independent Labels.

Bereits bei der Verteilung der Broschüre demonstriert audiomagnet sein Know-How im Bereich des viralen Marketings. Der Download des Leitfadens lässt sich mit einem Tweet bei Twitter oder einer "Like"-Empfehlung bei Facebook bezahlen.
[Foto: Anleitung zur Web-Vermarktung | (c) popakademie bw, audiomagnet.com]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. August 2011

Amazon tauscht Bücher ein

Amazon nimmt benutzte Bücher in Zahlung. Leseratten können ein Gebrauchtexemplar mit Hilfe eines ausgedruckten Versandetiketts kostenlos einschicken. Eine Preisliste gibt Auskunft über den Warenwert. Der Betrag kann als Einkaufsgutschein beim Online-Händler eingelöst werden.

Amazon nimmt allerdings stark abgenutzte Schmöker ebensowenig an wie Bücher mit persönlichen Notizen. Scheint ein eingesandtes Werk Amazon nicht gut genug für den Wiederverkauf, wird das Exemplar kostenlos zurückgeschickt. Alternativ kann Amazon den Titel auch entsorgen.

Der Preis für gebrauchte Titel errechnet das Internet-Kaufhaus aus dem Neupreis und seiner aktuellen Beliebtheit, die aus den Verkaufscharts ermittelt wird. In den USA ist dieser Service bereits seit einiger Zeit nutzbar.
[Foto: Amazon nimmt Gebraucht-Literatur | cc-by-sa 3.0 Dr. Marcus Gossler]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 10. August 2011

Google kooperiert mit französischem Verlag

Google ist seinem Plan, die Literatur der Welt zu digitalisieren, einen kleinen Schritt näher gekommen. Nach bisheriger, teils barscher Ablehnung seitens französischer Interessensverbände konnte der IT-Riese nun erstmals eine Abmachung mit einem in dem westeuropäischen Staat beheimateten Buch-Verlag treffen.

Hachette Livre erlaubt es Google laut eigener Pressemitteilung künftig, Bücher einzuscannen, die nicht mehr Im Druck sind. Den älteren Titeln kann so neues Leben eingehaucht werden. Insbesondere wird der Verlag und die Urheber an möglichen Einnahmen beteiligt. Vorstellbar sind laut Verlagsangaben neben E-Book-Editionen auch Print On Demand-Ausgaben der zur Zeit vergriffenen Schmöker.

Der Suchmaschinen-Primus überlässt dem Verlag die volle Kontrolle, welche Werke digitalisiert werden dürfen. Hachette möchte Google im Gegenzug beim Einscannen von Büchern aus der Nationalbibliothek unterstützen und proklamiert dieses Vorhaben werbewirksam als kulturerhaltende Maßnahme.

In den USA kommt der IT-Riese mit seinen Bemühungen hingegen derzeit nicht weiter. Das umstrittene Google Book Settlement, das die Einverleibung von Werken mit unklarem oder abgelaufenem Copyright durch das Web-Unternehmen regeln sollte, wird weiterhin gerichtlich geprüft. Das Schriftstück wird voraussichtlich noch einiger Anpassungen bedürfen, ehe es von Rechtssprechung und Buchbranche gleichermaßen akzeptiert wird.
[Foto: Google scannt französische Bücher | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 27. Juli 2011

Media Control wird E-Book-Vermittler

Media Control steigt in den wachsenden Markt für E-Books ein und startet mit ceebo eine Handelsplattform für das elektronische Lesefutter. Verleger können auf der zentralen Plattform ihre Veröffentlichungen den teilnehmenden Händlern zur Verfügung stellen und minimieren somit ihren Verwaltungs- und Konvertierungsaufwand.

Händler wiederum haben die Möglichkeit, die Ebook-Vermarktung in ihr bestehendes System in Form einer Shop-in-Shop Lösung zu integrieren, die Titel über ihren regulären Onlineshop zu verkaufen oder auch über ein spezielles Cash-System in einem stationären Ladenlokal anzubieten.

Stammdatenpflege, Verkäufe und Abrechnungen können allesamt über die ceebo-Software erfolgen. Media Control selbst fungiert dabei als neutraler Mittler und Treuhänder, so die Darstellung des Unternehmens.

Das System unterstützt das Format Epub, den Branchenstandard für E-Books, der allerdings von Amazons Kindle, Marktführer im Bereich Ebook-Reader, bislang nicht komplett unterstützt wird.
[Foto: Amazons erfolgreicher Reader Kindle | (c) Amazon.com]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 7. Dezember 2010

Google startet E-Book-Shop

Mit einem umfangreichen Inventar von drei Millionen virtuellen Büchern hat Google gestern in den USA seinen E-Book-Vertrieb gestartet. Ein Großteil der erhältlichen Literatur in "Google eBooks" ist gemeinfrei und kostenlos lesbar. Etwa 200.000 Verlagstitel befinden sich laut Presseberichten im Programm.

Google bewirbt in einem Promotion-Video vor allem die hohe Verfügbarkeit der Bücher aus der "Cloud" auf unterschiedlichsten Endgeräten. Der Web-Riese ermöglicht den Zugriff auf das eigene, virtuelle Bücherregal per Web-Reader im Internet-Browser. Auch Apps fürs Apples iOS-Gadgets (iPhone, iPad, iPod Touch) sowie für Android-Geräte stellt Google zur Verfügung. "Klassische" E-Book-Reader wie das Nook von Barnes & Noble oder die Lesegeräte von Sony kann man ebenfalls zum Schmökern nutzen.

Die Buchhändler Powell's und Allibris kooperieren ebenso wie zahlreiche kleinere Anbieter mit Google eBooks im Rahmen eines Partnerprogramms. Verlage können ihre Titel als PDF oder ePub anliefern. Als Kopierschutz  erlaubt der Suchmaschinen-Primus Adobe Digital Editions.

Der Dienst soll im kommenden Frühjahr nach Europa kommen. Einen einheitlichen Starttermin für den hiesigen Subkontinent nannte Google aber nicht. Bereits der US-Start war mehrere Male verschoben worden.
[Foto: Digitale Bücher bei Google | google.com]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 28. September 2010

Gutachten kritisiert ermäßigte Steuersätze

Steuersätze:
Spielraum für Schäuble
Das Bundesministerium der Finanzen hat im Rahmen eines vor einem Jahr initiierten Forschungsprojekts ein Gutachten zur Mehrwertsteuer in Auftrag gegeben. Insbesondere sollten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der ermäßigten Mehrwertsteuer erarbeitet werden. Auch ging es darum zu ermitteln, welche Folgen das aktuelle EU-Recht für die Anwendung der Mehrwertsteuer hat. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass es mit Ausnahme von Lebensmitteln keine EU-rechtliche Begründung für die Fortführung ermäßigter Steuersätze gibt. Bislang werden unter anderem Kulturgüter wie Bücher und Zeitungen mit nur sieben Prozent besteuert. Ein für die Behörde um Wolfgang Schäuble sehr willkommenes Ergebnis.

Die Expertise prangert auch die ungleiche Behandlungen bei Kulturprodukten an, ohne eine spezielle Empfehlung für diese Waren und Dienstleistungen auszusprechen. Verschiedene Steuersätze für Bücher und Zeitungen einerseits sowie E-Paper und Audiobooks andererseits seien beispielsweise problematisch, heißt es in dem Bericht.

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels sieht laut eigener Pressemeldung in diesen Aussagen eine Bestätigung seiner Forderung nach einer Anpassung des Steuersatzes bei Hörbüchern und E-Books. Die Gesellschaft, die sich als Sprachrohr der Buchbranche sieht, kann die Schlussfolgerung der Gutachter, künftig im Sinne einer Vereinfachung nach Möglichkeit nur noch Lebensmittel geringer zu besteuern, natürlich nicht nachvollziehen.

Sonntag, 5. September 2010

Apple startet Musik-Netzwerk Ping

(c) Apple Inc.
iTunes 10
bringt Ping
Apple-Chef Steve Jobs kündigte Anfang dieser Woche an, man werde endlich mit dem Online-Netzwerk Ping starten. Ping soll eine Mischung aus Facebook und Twitter sein, sich aber komplett um Musik drehen. So ein Bericht von it-news-world.

Das Prinzip von Ping ist einfach: Anwender der Apple-Musiksoftware iTunes sollen sich über die Plattform mit Freunden und Bekannten über aktuelle Titel unterhalten und austauschen können. Ping wirbt ebenfalls damit, dass hochkarätige Künstler wie Popsängerin Lady Gaga oder die Band U2 eine eigene Seite auf Ping unterhalten werden. So sollen Fans mit ihren Idolen kommunzieren können oder sich über Konzerte und Gigs informieren. Es soll den Nutzern auch erheblich leichter fallen, durch die von anderen Nutzern erhaltenen Tipps die interessantesten Songs aus dem 12 Millionen Songs Angebot von iTunes zu finden.

Der Gedanke dahinter ist ebenso einfach: Apple spekuliert darauf, dass die Debatten auf der Plattform die Nutzer dazu animieren, sich im iTunes Shop die Songs auch zu kaufen.

Die Idee selbst indes ist nicht gänzlich neu: Microsoft versuchte bereits vor Jahren, seinen Musikplayer Zune über ein Social Network mit dem Namen "Zuune Social" bekannt zu machen. Der Versuch scheiterte an der geringen Popularität von Zune, die wenigen registrierten Nutzer der Plattform konnten kaum Gleichgesinnte zum Austauschen finden. Apple hingegen kann auf einen gewaltigen Kundenstamm von 160 Millionen registrierten iTunes-Kunden zurück greifen.

Om Malik, Chef des Technologie-Portals GigaOM ist von dem Erfolg der Plattform überzeugt. "Es gibt drei Medientypen, über die wir gerne sprechen: Filme, die wir sehen, Musik, die wir uns anhören und Bücher, die wir gerade lesen. Das ist eine akzeptierte soziale Norm. Tatsächlich bauen viele persönliche Beziehungen auf der Vorliebe für einen bestimmten Film auf. Und viele Freundschaften haben mit einer individuell zusammengestellten Musikkassette begonnen," ließ er verlauten.

Apple möchte Ping auch durch den behutsamen Umgang mit dem Thema Datensicherheit für Nutzer attraktiv machen. Im Gegensatz zum Branchen-Giganten Facebook, der derzeit das weltweit meistgenutze Online-Netzwerk ist, soll mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Nutzer genommen werden. So muss der Nutzer vorher explizit zustimmen, dass er von anderen Anwendern kontaktiert werden kann. Außerdem kann eingestellt werden, wer alles die musikalischen Vorlieben sehen kann.

Mittwoch, 25. August 2010

Geteiltes Presseecho zum Sarrazin-Buch

cc-by-sa 3.0 own Work
Thilo Sarrazin
Noch vor seinem Erscheinungstermin am 30. August hat das Buch des SPD-Mitglieds Thilo Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" für ein großes Medienecho gesorgt.

Die Bild-Zeitung druckt die politischen Thesen des politischen Rechtsauslegers ziemlich ungefiltert ab. Der Politiker scheint die zurükliegende WM verpasst zu haben und hält insbesondere muslimische Migranten in Deutschland für nicht integrationsfähig. Er kritisiert gewalttätige Züge in deren Sozialstrukturen, vor allem bei männlichen Zuwanderern aus islamisch geprägten Ländern.

Der Spiegel stellt indes die Kritik bedeutender Politiker in den Vordergrund. So versteht SPD-Parteichef Sigmar Gabriel nicht, warum der Ex-Finanzsenator in seiner Partei bleiben möchte. Sarrazins Thesen seien teils "dämlich", die Sprüche gewalttätig.

Bundeskanzlerin Merkel ließ über ihren Pressesprecher verlauten, das Buch sei "äußerst verletzend, diffamierend und sehr polemisch zugespitzt".

Sarrazin, der seit Mai 2009 Mitglied im Vorstand der deutschen Bundesbank ist, dürfte sich so oder so über die PR für sein Werk freuen. In seinem Amt ist er praktisch unkündbar, wenngleich ihm aufgrund früherer Entgleisungen bereits einige seiner Kompetenzen entzogen wurden. Einen Rausschmiss aus der SPD dürfte der Berufsprovokateur verschmerzen können.

Link:
Politik-Bücher im agent media-Shop

Dienstag, 20. Juli 2010

Unterhaltungsmarkt bleibt stabil

Der Entertainment-Markt hat sich im abgelaufenen Halbjahr 2010 zumindest im Absatz als stabil herausgestellt. Dies berichtet media control vor dem Hintergrund einer Studie der GfK. Durch steigende Zahlen im Bereich legaler digitaler Downloads konnte besonders die Musikbranche im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2009 zulegen.

41% aller verkauften Songs und Alben gingen in digitaler Form an die Konsumenten. Trotzdem ist der Umsatz in der Musik-Industrie weiter rückläufig.

In der Buch- und Videospiel-Industrie war hingegen in den ersten sechs Monaten sowohl Absatz als auch Umsatz rückläufig.

Gemessen an den Einnahmen entfällt mehr als die Hälfte (52,6%) des Unterhaltungsmarkts auf den Buchhandel. Jeder fünfte Euro (20,0%) wird für physische Tonträger und Musik-Downloads ausgegeben.
[Foto: Bücher: Rückgrat des Unterhaltungsmarkts | cc-by-sa 3.0 Dr. Marcus Gossler]

Freitag, 4. Juni 2010

Fachpreis für Internet-Journalismus & Literatur

[Foto: Fast schon vergessen: Sony Reader; cc-by-sa 2.0 Rama]
Wer nimmt die Herausforderungen der Zukunft am besten an und schafft es auch im digitalen Zeitalter, Qualitätsjournalismus und Literatur gewinnbringend an den Mann zu bringen? Welche Verlage nutzen die Möglichkeiten der neuen Medien innovativ für den Ausbau Ihrer Services?

Diese und ähnliche Fragen stellt sich der Arbeitskreis für elektronisches Publizieren (AKEP) und beantwortet sie alljährlich in Form einer Preisverleihung. Der AKEP ist als Verlegerausschuss im Börsenverein des deutschen Buchhandels organisiert.

Am 9 Juni werden in Berlin die AKEP Awards in den Kategorien "Business to Business" (B2B)  und "Business to Customer" verliehen. Als Nachwuchspreis kommt der AKEP Junior Award hinzu.

In diesem Jahr wird erstmals auch der AKEP Award für die beste Arbeit ausgelobt. Mit der neuen Auszeichnung sollen noch unveröffentlichte Bücher zum Themenkreis Verlagswesen und neue Medien gewürdigt werden. Nele Müller wird ihn wohl für Ihre Ausführungen zu eBooks für Sehbehinderte mit nach Hause nehmen. Sie wird auf den Internetseiten des Börsenvereins als einzige Nominierte erwähnt.