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Dienstag, 10. Januar 2012

MySpace TV - Social Web im Fernseher

MySpace, einst Branchenführer im Bereich der sozialen Netzwerke und vor allem im Musikbereich positioniert, längst aber durch die Konkurrenz von Facebook und Google+ ins Hintertreffen geraten, nimmt einen neuen Anlauf, um wieder Schwung ins siechende Geschäft zu bringen. Gemeinsam mit Panasonic kündigen die neuen Betreiber Specific Media, vertreten durch ihren prominenten Anteilseigner, den Sänger und Schauspieler Justin Timberlake, die Einführung von MySpace TV auf Fernsehgeräten der Vierra Serie an.

MySpace TV soll es ermöglichen, dass sich Fernsehnutzer ortsunabhängig miteinander vernetzen und das laufende Programm gemeinsam kommentieren können. Geplant ist das neue Fernseherlebnis zunächst für die MySpace-Domäne Musik, später sollen weitere Sparten wie Sport, Film, Reality Shows und Inhalte von Drittanbietern folgen. "Wir sind bereit, TV und Unterhaltung auf die nächste Stufe zu heben, indem wir sie zu einem sozialen Netzwerkerlebnis ausbauen", äußerte sich der begeisterte Timberlake gegenüber Journalisten auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas.

Der neuerliche Versuch die jahrelange Krise und den massiven Verlust aktiver User zu beenden fällt in eine Zeit, da sich auch Google und Apple anschicken das Internet ins Wohnzimmer zu bringen. Ob sich MySpace in Kooperation mit Panasonic als First Mover erweisen und eine Trendwende beim eigenen Geschäftsverlauf einleiten kann, bleibt ungewiss. Bis dato war noch jeder Versuch der wechselnden Besitzer erfolglos, dem Social Network der ersten Stunde wieder auf die Beine zu helfen.
[Foto: Timberlake unterstützt MySpace TV | cc-by-sa 3.0 Caroline Bonarde Ucci]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 8. November 2011

Panasonic ToughPad: Tablet-PC für Grobmotoriker

Der japanische Elektronik-Hersteller Panasonic wird im Rahmen der Produktserie ToughPad robuste Tablets für den Außeneinsatz herausbringen. Angekündigt wurde für kommenden Frühling eine 10-Zoll-Variante namens ToughPad A1 im ungewohnten 4:3-Format. Das matte Display strahlt mit maximal 500 cd/qm bei einer Auflösung von 1024x768 Pixeln, so dass es auch bei starken künstlichen oder natürlichen Lichtquellen ablesbar bleiben sollte.

Bei der für Business-Kunden konzipierten Reihe wird höchster Wert auf die Haltbarkeit gelegt. Stürze aus bis zu 1,2 Metern soll das Gerät schadenfrei überstehen. Bei Temperaturen zwischen -10 und +50 Grad Celsius bleibt der Mobilrechner laut Konzernangaben bedienbar, kurze Temperaturstöße bis zu +93 Grad bzw. -50 Grad machen dem robusten Gerät laut Hersteller ebenfalls nichts aus. Das aus einer Magnesium-Legierung gefertigte Gehäuse kann sich aber aufheizen, die Bedienung mit bloßen Händen ist unter Extrembedingungen nicht zu empfehlen. Für solche Fälle ist dem ToughPad ein Bedienstift beigelegt, der sich in einer Halterung an der Rückseite zum Transport befestigen lässt.

Der mit 950g ziemlich schwere Tablet-PC wird mit Android 3.2 alias "Honeycomb" ausgeliefert und ist mit 16GB Speicher, einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor von Marvell und 1GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Akku soll ca. 10 Stunden halten. WLAN ist in dem Basis-Modell des A1 integriert, das bei Markteinführung rund 1000 EUR kosten soll. Gegen einen Aufpreis von voraussichtlich 200 EUR wird es auch eine Variante geben, mit der man dank der Mobilfunk-Technik 3G praktisch überall surfen kann. Im Herbst 2012 soll dem ToughPad A1 eine kleinere und leichtere 7-Zoll-Variante unter der Bezeichnung B1 folgen.
[Foto: Table-PC ToughPad A1 von Panasonic | (c) panasonic]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 4. November 2010

Panasonic lockt mit "Avatar"

Elektronik-Riese Panasonic hat sich laut Mitteilung des Konzerns die Exklusivrechte an der 3D Version vom Blockbuster "Avatar" gesichert.  Während die reguläre Blu-ray Version den Kassenschlager zwar hochauflösend, aber ohne Tiefenwirkung zeigt, bietet die 3D-Fassung das mehrdimensionale visuelle Erlebnis, welches den Fiction-Streifen überhaupt erst zum erfolgreichsten Film aller Zeiten gemacht hat.

Um in diesen Genuss zu kommen, muss man allerdings einen 3D-fähigen Blu-ray-Player, einen Plasmafernsehers oder eine Heimunterhaltungsanlage von Panasonic dazu kaufen. Die 3D Version von Avatar wird nämlich ab November exklusiv für Panasonic produziert und als Give-away zu den Multimedia-Produkten der Firma vertrieben. Cineasten, die bereits über entsprechendes Equipment verfügen, müssen sich also noch gedulden, bis der 3D-Film auf normalem Wege erhältlich ist - ein Datum hierfür ist derzeit noch nicht bekannt.

Wie zuvor schon Samsung versucht auch Panasonic durch exklusive Vermarktungsrechte an spektakulären und raren 3D-Filmen die eigenen Produkte leichter an den Endkunden bringen zu können. Zu diesem Zweck wurde eine Marketing-Partnerschaft mit dem für Avatar verantwortlichen Hollywood-Studio Twentieth Century Fox vereinbart. [Foto: (c) Twentieth Century Fox]

Donnerstag, 7. Januar 2010

CES - 3D kommt ins Wohnzimmer

Auf der Elektronik-Messe Consumer Electronics Summit (CES) in Las Vegas sind sich die der Videotechnik-Konzerne einig: dem dreidimensionalen Fernsehen gehört die Zukunft des Home-Entertainment. Im letzen Jahr konnte die räumliche Tiefe bereits die Gunst der Kinobesucher erobern. 4 der meisgesehene Filme 2009 in den USA waren laut Panasonics US-Chef Yoshi Yamada 3D-Produktionen. Am Tag der Pressekonferenzen vor der Messe-Eröffnung stellten zunächst die Konzerne LG, Panasonic, Samsung und Toshiba ihre Neuerungen in Sachen räumlicher Film-Aufnahme und Wiedergabe vor. Panasonic zeigte beispielsweise einen mit nur 3 Kilogramm bereits recht handlichen 3D-fähigen Camcorder, der 21.000 Dollar kosten soll, wenn er im voraussichtlich 3. Quartal 2010 auf den Markt kommt. Den Schlusspunkt setzte Sony mit einem Live-Konzert der in den USA außerordentlich erfolgreichen Sängerin und Songwriterin Taylor Swift. Während die Künstlerin mit einer Band auf der Bühne performte, wurde sie gleichzeitig von Sonys (schweren) 3ality-Kameras aufgenommen und das Bild auf eine Leinwand im Bühnen-Hintergrund projiziert, sodass sich Realität und 3D-Aufnahme direkt vergleichen ließen.

Link:
Taylor Swift-Auftritt bei Sony-Pressekonferenz (Video)
Taylor Swift im agent media-Shop

[Foto: cc-by Faigl.ladislav]

Donnerstag, 25. September 2008

Blu-ray - HD in 3D

Panasonic will nach Angaben des Fachportals areadvd.de auf der am 30.September startenden Messe CEATEC in Japan ein Komplettsystem zur dreidimensionalen Darstellung von Filmen auf Blu-ray demonstrieren. Neben einem Player besteht das Paket aus einem LCD-Player mit 260 cm Bildschirmdiagonale und einer aktiven Shutterbrille. Die Brille sorgt dafür, dass die zeitlich versetzten Bilder für das linke und rechte Auge den Weg in den vorgesehenen Sehschlitz finden. Panasonic will 3D in den bei der Blu-ray Disc Association zum Standard hinzufügen. Auch Hollywood treibt die Aufnahme und Wiedergabe von Filmen in 3D aktiv voran. [Foto: ©Gerd Altmann, PIXELIO/www.pixelio.de]

Dienstag, 2. September 2008

IFA - Panasonic beklagt mangelndes HD-Engagement

Der europäische Chef von Panasonic, Joachim Reinhard, hält laut Zeitschrift "PC Welt" Blu-ray erst in 2 Jahren für massentauglich. Er beschuldigt die großen deutschen Fernsehanstalten, nur zögerlich ins HD-Geschäft einzusteigen, und dies obwohl 120 Mio Euro für die Umrüstung bewilligt worden seien. Reinhard hat sicher Recht damit, dass durch das Fehlen von HDTV-Inhalten auch kaum Serien auf Blu-ray Discs landen. Ebenso gibt es nicht den großen Anreiz zur Investition in neue Bildschirme, welche die feine Auflösungspracht auch darstellen können. Immerhin werden ARD und ZDF ab 2010 HD-Material ausstrahlen. [Foto: amazon.de]