Posts mit dem Label Android werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Android werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 4. Mai 2013

Facebook kauft Parse

Social Network-Platzhirsch Facebook hat den Entwickler-Service Parse gekauft. Es gibt keine offiziellen Angaben zum Kaufpreis, Insider beziffern ihn aber auf rund 85 Mio. US-Dollar, was beim gegenwärtigen Kurs 65 Mio. EUR entspricht.

Parse stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich mobile Applikationen plattformunabhängig programmieren lassen. Durch ihren Gebrauch ist es also möglich, Apps in einem Entwicklungszyklus für die bei Tablets und Smartphones verbreiteten Betriebssysteme iOS und Android zu erstellen.

Durch den Kauf von Parse will man "Entwicklern ermöglichen, schnell Apps für verschiedene mobile Plattformen und Geräte zu entwickeln", teilte der Konzern in einem entsprechenden Posting auf der Facebook-Entwicklerseite mit. Der neue Deal passt zum Kurs Richtung "mobiles Web" des Unternehmens. Erst vor gut einem Jahr hatte man sich die Foto-Community Instagram einverleibt, die nur auf iOS und Android-Systemen zuhause ist.
[Foto: Neue Mobil-Deal von Facebook | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 14. Januar 2013

Apple dominiert mobile Webnutzung

Laut Studie der Online-Analysten von Webtrekk entfielen im vierten Quartal 2012 mehr als zwei Drittel (67,3%) aller mobilen Internetanfragen auf Apples Mobilgeräte. Für 40 Prozent sind allein iPads verantwortlich, das somit weiter das bedeutendste Tablet darstellt. Über 25 Prozent des mobilen Webtraffics werden durch iPhones aller Generationen erzeugt. Internetfähige iPods spielen mit 1,7% eine eher bescheidene Rolle. Trotz der beeindruckenden Marktmacht ist der Apple-Anteil rückläufig. Zu Beginn der Messungen im ersten Quartal 2010 lag der Marktanteil von iOS noch rund 25 Prozentpunkte höher.

Die Android-Konkurrenz gewinnt hingegen und verursachte zuletzt 21,3 Prozent der mobilen Webnutzung. Samsungs Galaxy-Reihe hat sich unter den Kunden offenbar einen Namen gemacht und verbucht fast 11% aller Web-Aufrufe von unterwegs für sich. Andere Betriebssysteme erreichen 11,3 Prozent Marktanteil. Mobile Windows-Systeme werden in der aktuellen Webtrekk-Statistik noch nicht einzeln aufgeführt, dürften aber für den zuletzt steigenden Trend dieser "Restgruppe" mit verantwortlich sein.

Insgesamt nimmt die mobile Webnutzung merklich zu. Im zurückliegenden Quartal wurden fast 13% aller Internetzugriffe von Tablets und Smartphones aus getätigt. Im ersten Kalenderviertel 2012 hatte der Anteil noch bei lediglich acht Prozent gelegen.
[Foto: Im Aufwind: Samsung Galaxy-Smartphones & Tablets | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Smartphones knacken Milliardengrenze

Wie die Werbefachzeitschrift W&V berichtet, werden weltweit erstmals mehr als eine Milliarde Smartphones genutzt. Aus der zu Grunde liegenden Analyse von Strategy Analytics geht auch hervor, dass die Verbreitung sich rasant beschleunigt hat.

Vor einem Jahr waren "nur" etwa 700 Millionen Exemplare der mobilen Alleskönner im Umlauf. Das erste Smartphone war für die Marktforscher der Nokia Communicator. Das Gerät beherrschte schon 1996 E-Mail und Internet. Für die erste Absatzmilliarde sind somit 16 Jahre vergangen. Aufgrund der enormen Marktimpulse, die Apple durch das iPhone und Google durch das Betriebssystem Android gegeben haben, soll die zweite Milliarde nach Ansicht von Strategy Analytics bereits bis 2015 erreicht werden.

In den Industrienationen ist derzeit jedes zweite verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone. Weltweit liegt die Quote bei einem Drittel. In Indien, China und auf dem schwarzen Kontinent sehen die Analysten noch enormes Verkaufspotential für die modernen Handys mit Multimedia-Funktion.
[Foto: Der Nokia Communicator von 1996 | cc-by-sa 3.0 R@y]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 16. Oktober 2012

Windows 8 kommt mit XBox Music

Das vor Kurzem angekündigte Musikangebot XBox Music ist heute für die XBox 360 gestartet. Rund 30 Millionen Musikstücke stehen für Microsofts beliebte Spielkonsole zur Verfügung. Der Dienst versucht allen Hörerschichten gerecht zu werden. Er bietet neben reklamesubventioniertem, kostenlosem Streaming auch Abo-Angebote und ermöglicht Downloads. Für die Flatrate gibt es den XBox Music Pass für 10 EUR im Monat.

Richtig Fahrt aufnehmen soll der Service mit dem Vertriebsstart von Windows 8. Der Release der wegen umfangreicher Neuerungen umstrittenen Version ist auf den 26. Oktober angesetzt. Eine Client-Software für XBox Music wird mit an Bord sein. Die Applikation soll auch auf Tablets laufen, die das neue Betriebssystem nutzen.

Branchenkenner gehen davon aus, dass Microsoft auch an Apps für Apple- und Android-Geräte arbeitet. Ob es gelingt etablierten Anbietern wie Simfy und iTunes das Wasser abzugraben, bleibt abzuwarten. Die bisherigen Versuche der Redmonder im Entertainment-Business Fuß zu fassen, zeitigten wenig Erfolg. Der Zune-Player ist dafür das wohl prominenteste Beispiel.
[Foto: Windows 8 - ohne Startknopf, mit XBox Music | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

USA: Facebook auf Android-Smartphones stark genutzt

Facebook untermauert laut einer Studie der NPD Group seine Vormachtstellung unter den sozialen Netzwerken auch auf mobilen Endgeräten. Fast drei Viertel aller Smartphone-Besitzer aus den USA, auf deren Gerät des Google-Betriebssystem Android läuft, nutzten im März die App oder die Webseite des seit Kurzem börsennotierten Internet-Unternehmens.

Auch die Nutzungsintensität der von Mark Zuckerberg gegründeten Plattform ist beeindruckend. Über 15 Minuten pro Tag verbrachten Nutzer der Facebook-App im Schnitt mit der Mobilsoftware. Im Mittel loggten sich die Besitzer eines Android-Gadgets damit sechs mal innerhalb 24 Stunden ein. Die Facebook-Webseite ist mit 10% aller Seitenaufrufe die beliebteste überhaupt bei den Smartphones mit dem in den USA verbreitetsten Betriebssystem für internetfähige Handies.

Auf Platz zwei im Ranking der meistgenutzten Netzwerke auf Android-Telefonen rangiert mit weitem Abstand Twitter. 23 Prozent der Nutzer riefen den Kurz-Posting-Dienst über dessen Webseite auf, 18 Prozent verwendeten die offizielle App. Bei Google+ loggten sich zuletzt 16 Prozent der Android-Nutzer per Webseite ein. Die App des noch jungen Angebots des Suchmaschinenbetreibsers nutzten in den vergangenen neun Monaten zwischen 10 und 15 Prozent der Android-User. Ein Aufwärtstrend ist dabei nicht auszumachen.
[Foto: Facebook hat treue Nutzergemeinde | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Februar 2012

Google Music enttäuscht bislang

Der Dienst "Google Music" erfüllt die Umsatzerwartungen des Suchmaschinengiganten bislang noch nicht. Wie das Branchenportal CNET unter Berufung auf Insider berichtet, hat das IT-Unternehmen die teilnehmenden Labels über die derzeitgen Umsätze informiert, die geringer ausfallen als erhofft.

Googles Musikangebot ermöglicht in den USA Downloads und Streaming von Songs der Major-Labels EMI, Universal und Sony Music und einiger unabhängiger Musikfirmen. Der Katalog des vierten Majors Warner Music fehlt derzeit.

Eigene Songs lassen auf die Server des Webunternehmens (in die Google Cloud) übertragen, damit man sie dank Internetverbindung von verschiedenen Endgeräten aus nutzen kann.

Da der Service erst am 16. November dem Beta-Stadium entwachsen und öffentlich nutzbar ist, geben die ernüchternden Zahlen noch keinen Anlass zur Panik. Es verwundert allerdings, dass Google es nicht schafft einen nennenswerten Anteil der Android-Nutzer als zahlende Kunden seiner Musikplattform zu gewinn. Das System wurde schließlich bestens in den Android Market integriert, so dass es für einen Song-Download nur weniger Klicks bedarf.

2011 war das Google-Betriebssystem auf über 237 Mio. verkauften internetfähigen Mobiltelefonen installiert. Dies ergibt einen starken Marktanteil von 48,8% gemessen am gesamten Smartphone-Absatz des letzten Jahres. Zum Vergleich: Apples iOS liegt mit 19,1% (93 Mio. Einheiten) abgeschlagen auf Platz zwei, kann seine Nutzer aber offenbar deutlich besser zum Erwerb von Songs motivieren.
[Foto: Kommt Google Music zu spät? | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 27. Dezember 2011

Google plant eigenen Tablet-PC

Im Sommer 2012 will Google mit einem eigenen Gerät im wachsenden Markt der Tablet PCs mitmischen. Dies geht aus einem Interview von Googles Ex-Chef Eric Schmidt mit der italienischen Zeitung Corriere Della Sera hervor.

Die Produktion der Hardware wird ein Partner übernehmen. Bei Googles Nexus-Smartphones mit dem eigenen Betriebssystem Android hatte Samsung dem IT-Riesen unter die Arme gegriffen. Beim neuen Flachrechner könnte auch die im August aufgekaufte Motorola Mobility-Sparte den Bau realisieren. Asus oder Acer kommen für eine Kooperation bei der Geräte-Herstellung ebenfalls in Frage.

Für den Erfolg des kommenden Gadgets wird entscheidend sein, ob Google genügend Content-Partner für Magazine, Bücher und Filme an Bord hat. Amazons "Fire" und Apples "iPad" haben zur Zeit am Markt gegen die Android-Konkurrenz Vorteile durch ihre gut integrierten und ausgestatteten Media-Angebote.
[Foto: Samsungs "Galaxy Tab" - Der Hersteller könnte auch das Google-Tablet bauen | (c) Samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 8. November 2011

Panasonic ToughPad: Tablet-PC für Grobmotoriker

Der japanische Elektronik-Hersteller Panasonic wird im Rahmen der Produktserie ToughPad robuste Tablets für den Außeneinsatz herausbringen. Angekündigt wurde für kommenden Frühling eine 10-Zoll-Variante namens ToughPad A1 im ungewohnten 4:3-Format. Das matte Display strahlt mit maximal 500 cd/qm bei einer Auflösung von 1024x768 Pixeln, so dass es auch bei starken künstlichen oder natürlichen Lichtquellen ablesbar bleiben sollte.

Bei der für Business-Kunden konzipierten Reihe wird höchster Wert auf die Haltbarkeit gelegt. Stürze aus bis zu 1,2 Metern soll das Gerät schadenfrei überstehen. Bei Temperaturen zwischen -10 und +50 Grad Celsius bleibt der Mobilrechner laut Konzernangaben bedienbar, kurze Temperaturstöße bis zu +93 Grad bzw. -50 Grad machen dem robusten Gerät laut Hersteller ebenfalls nichts aus. Das aus einer Magnesium-Legierung gefertigte Gehäuse kann sich aber aufheizen, die Bedienung mit bloßen Händen ist unter Extrembedingungen nicht zu empfehlen. Für solche Fälle ist dem ToughPad ein Bedienstift beigelegt, der sich in einer Halterung an der Rückseite zum Transport befestigen lässt.

Der mit 950g ziemlich schwere Tablet-PC wird mit Android 3.2 alias "Honeycomb" ausgeliefert und ist mit 16GB Speicher, einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor von Marvell und 1GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Akku soll ca. 10 Stunden halten. WLAN ist in dem Basis-Modell des A1 integriert, das bei Markteinführung rund 1000 EUR kosten soll. Gegen einen Aufpreis von voraussichtlich 200 EUR wird es auch eine Variante geben, mit der man dank der Mobilfunk-Technik 3G praktisch überall surfen kann. Im Herbst 2012 soll dem ToughPad A1 eine kleinere und leichtere 7-Zoll-Variante unter der Bezeichnung B1 folgen.
[Foto: Table-PC ToughPad A1 von Panasonic | (c) panasonic]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Flash Ade? Adobe stellt Weichen auf Zukunft

Im Rahmen der heute zu Ende gehenden Adobe-Konferenz MAX hat das auf Grafik und Design-Tools spezialisierte Softwarehaus einen Serverspeicherdienst angekündigt. Die "Creative Cloud" ermöglicht das Bearbeiten der eigenen Entwürfen und Fotos von verschiedenen Endgeräten aus.

Sinn macht diese Lösung, weil Adobe sechs Mobil-Programme auf den Markt bringt, die auf Android-Tablets und künftig dem iPad lauffähig sein sollen. Die Versionen für Apples mobiles Betriebssystem iOS sind noch nicht komplett fertig gestellt.

Es gibt eine Touch-Edition von Photoshop, die App "Collage" führt Grafiken zu einem neuen Werk zusammen. Zum Design von Webseiten und HTML5-Apps kann "Proto" genutzt werden. Die Touch-Software "Debut" ist ein Ansichtsprogramm mit Kommentarfunktion für Adobes Datei-Formate.

Das Programm "Ideas" erzeugt Verktorgrafiken und ist schon seit einiger Zeit kostenlos für Apples Touchscreen-Gadgets verfügbar. Es wird in künftigen Versionen wohl ein paar Dollar kosten. Den Farbschema-Helfer "Kuler", der bisher als Gratis-Webtool angeboten wird, hat Adobe ebenfalls auf Tablets portiert.

Unter den neueen Programmen findet sich keine Anwendung für das von Apple ebenso gescholtene wie verschmähte Flash-Format, dessen Popularität dadurch wohl weiter schrumpfen wird. Mit den dank HTML5 und CSS3 in modernen Browsern integrierten, standardisierten Lösungen zur Erzeugung von Vektorgrafiken und Anzeige von Filmen verliert das Format nach Ansicht vieler Webdesigner seine Daseinsberechtigung.
[Foto: Adobe Photoshop Touch | (c) Adobe]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 16. August 2011

Google kauft Motorola Mobility

Google übernimmt die Mobil-Sparte des Elektronik-Konzerns Mototola. Für 12,5 Milliarden Dollar erwirbt der IT-Riese, der sich mit dem Betriebssystem Android einen festen Platz auf dem Mobilmarkt erkämpft hat, neben riesigem Know-How auch einen großen Patent-Pool. Unter den Aufsichtsräten der Unternehmen ist der Deal bereits beschlossene Sache, so eine Pressemitteilung der beiden Unternehmen vom Montag.

Der Preis, den der Suchmaschinenexperte zahlt, liegt um 63 Prozent über dem Börsenwert von Motorola am vergangenen Freitag. Die Aktien des Mobilfunk-Urgesteins stiegen in der Folge, während Google-Wertpapiere verloren. Trotzdem dürfte sich der Kauf lohnen, dürfte er doch zahlreichen langwierigen und koststpieligen Rechtsstreitigkeiten mit Patentinhabern vorbeugen.

Die Kartellbehörden in der EU und den USA müssen dem Erwerb noch zustimmen. Sofern dies zügig geht, könnte die Verschmelzung von Motorolas Tablet & Handy-Sparte mit Google noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.
[Foto: Googles Mobil-Strategie wird agressiver | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Montag, 30. Mai 2011

Neue E-Publishing Software

Eine neues Programm namens virtualmagazine verwandelt PDF-Dateien in interaktive Flash-Anwendungen. Damit lassen sich Zeitschriften auf Webseiten sowie Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android lesen und intuitiv bedienen. Die digitalisierten Magazine laufen nicht auf iPhones und iPads, da Apple bei seinen Mobilgeräten auf Flash-Unterstützung verzichtet.

Der als "Software as a Service" konzipierte Dienst akzeptiert druckfähige PDF-Dateien als Eingabe und importiert daraus auch Links, Lesezeichen und Seitenverweise. Die nach dem Upload auf dem Server virtual-magazine.com gehostete Publikation kann der Verleger auch als App auf der eigenen Firmenseite bei Facebook integrieren.

Mit Javascript, der Programmiersprache für dynamische Internetseiten, sind auch selbst gestaltete Schaltflächen und Bedienelemente zum Blättern oder für den Ansichtswechsel der digitalen Zeitschrift realisierbar.

Mit einem optionalen Statistik-Modul kann die Demographie der Leser ermittelt werden. Zudem ist ein Kopierschutz integriert.

Durch Mobile Tagging lassen sich virtuelle und gedruckte Inhalte miteinander verknüpfen. Bei diesem Verfahren wird ein Strichcode auf der Printausgabe über die Handy-Kamera erkannt und auf dem Smartphone passender digitaler Content abgerufen.

Das von Daniel Kuhnlein entwickelte Programm ist im Abo ab 14,25 EUR im Monat nutzbar. Interessenten können die verschiedenen Versionen des E-Publishing-Tools 30 Tage lang kostenlos testen.
[Foto: Flash-Software mit viel Liebe zum Detail | (c) virtualmagazine (tm)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 1. März 2011

E-Book-Store im Android Market

Der Android Market soll einem Bericht von WinFuture zufolge bald medialen Zuwachs bekommen. In den USA ist ein E-Book-Bereich unter der Adresse market.android.com/books verfügbar. Das Feature ist noch nicht offiziell freigegeben, es finden sich jedoch bereits Teaser zu einigen Schmökern unter der URL.

Die Preise liegen auf dem Niveau des Kindle Stores für E-Books. Die Titel-Auswahl ist derzeit noch zu gering um mit Amazons Verkaufsplattform konkurrieren zu können, wird aber sicher bis zum offiziellen Start noch wachsen. Bisher gab es nur vereinzelt digitale Bücher als eigenständige App in Googles Software-Markt für Smartphones und Tablets mit dem hauseigenen Betriebssystem Android.

Aus der Tatsache, dass die Adressen /movies und /music im Android-Market nicht als fehlende Seiten angezeigt werden, schließen einige Experten, dass der IT-Riese in Zukunft auch Musik und Filme auf Mobilgeräten zum Verkauf anbieten wird.
[Foto: Lesefutter für Galaxy Tab & Co | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Montag, 10. Januar 2011

Amazon App-Store für Entwickler geöffnet

Der von Amazon im Herbst angekündigte App-Store für Mobilgeräte nimmt Gestalt an. Seit Kurzem ist eine Upload-Seite für Programmierer verfügbar. In Konkurrenz zu Googles Angebot für Smartphone-Programme wird der Internet-Händler Android-Apps anbieten. Nach Informationen von TechCrunch können Programme für den Google-Store ohne Änderungen auch bei Amazon hochgeladen werden.

Die Apps werden von Amazon zunächst einer Prüfung unterzogen, bevor sie in den virtuellen Ladentheken des Online-Händlers zu finden sind. Innerhalb eines Zeitraums von etwa einer Woche wird getestet, ob die Mobil-Software macht, was der Endkunde anhand von Beschreibung und Titel von ihr erwarten kann und ob sie stabil läuft. Analog zu den prüden Apple-Regeln will auch Amazon anzügliche Inhalte ausschließen.

Die Programm-Anbieter müssen einen jährlichen Satz von 99 Dollar für die Möglichkeit der Teilnahme am Amazon App-Store zahlen. Bei einem App-Kauf werden 70 Prozent des Verkaufspreises an den Hersteller ausgeschüttet. Auch kostenlose Programme können in das System eingespeist werden.
[Foto: Amazon-Gründer Jeff Bezos | cc-by 2.0 James Duncan Davidson]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 23. Dezember 2010

BDZV befindet Tagesschau-App für unrechtmäßig

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat in einer aktuellen Pressemitteilung die jüngst veröffentlichte Tagesschau-App für unrechtmäßig erklärt. Nach den Querelen um den Ausbau von Nachrichten-Webseiten der öffentlich-rechtlichen Sender geht der Zwist zwischen Verlagen und den GEZ-geförderten Sendeanstalten also in eine neue Runde.

Die mobile Anwendung zur Nachrichtensendung ist seit dem 21. Dezember kostenlos erhältlich. Sie läuft auf einer Vielzahl von Endgeräten. Neben iPad und iPhone werden auch Android-Gadgets und Blackberrys unterstützt. Auf Symbian-Smartphones funktioniert die Software allerdings nicht. Die App bietet per Livestream auch Tagesschau-Sendungen als Video an.

Die Mobilanwendung hat nach Auffassung des BDZV-Hauptgeschäftsführers Dietmar Wolff nichts mehr mit öffentlich-rechtlicher Grundversorgung zu tun. Er kritisierte in der hauseigenen Meldung auch den Zeitpunkt der Veröffentlichung kurz vor Weihnachten. Da auf den Gabentischen vielfach neue Mobilgeräte liegen dürften, sieht Wolff die Erfolgsaussichten der Bezahl-Apps von Zeitungen durch die kostenlose Konkurrenz gefährdet. Er verlangt daher nach rechtlicher Klärung. Die BDZV-Pressemitteilung enthält allerdings keine Hinweise, gegen welche Rechte die App im Detail verstoßen soll.
[Foto: Tagesscha-App sorgt für Unmut | tagesschau.de]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 5. September 2010

Samsung macht dem iPad Konkurrenz

(c) samsung
Galaxy Tab
Samsung rüttelt am Thron des iPads: Das Unternehmen kündigte an, man werde auf der vom 3. bis 8. September statt findenden IFA seinen Tablet-Computer, das Galaxy Tab, vorstellen. Dieser soll deutlich kleiner und leichter sein als das iPad. Als Betriebssystem fungiert das von Google entwickelte Android.

Im Gesamten soll das Galaxy Tab 7 Zoll groß sein und 380 Gramm wiegen. Das entspricht etwa der Hälfte des UMTS-iPads, das dafür aber ein größeres Display bietet. Das LCD-Display des Galaxy Tabs verfügt über eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. In dem Gerät selbst steckt auch ein vollwertiges Mobilfunktelefon. Damit ähnelt das Tablet fast einem Smartphone. Durch die hohe Bildschirmauflösung wird das Gerät aber um einiges attraktiver.

Auch bei der Hardware-Austattung hat Samsung nicht gespart: Das Galaxy Tab enthält alle technischen Rafinessen, die man von aktuellen High-End-Smartphones kennt. So befinden sich zwei 3,2 Megapixel-Kameras auf dem Gerät: Eine auf der Rückseite mit Blitz für Fotos und eine auf der Vorderseite für Videogespräche. Ein 1-GHz-Prozessor soll für vollen Mediengenuss sorgen. Ins Internet kommt der Nutzer über das integrierte UMTS-Modul inklusive HSPA und GPS. Ein Kabel-Headset wird mitgeliefert, das kostenpflichtige Zubehörprogramm umfasst Dockingstationen mit HDMI-Ausgang sowie eine Autohalterung. Der interne Speicher wird zunächst bei 16 Gigabyte liegen, kann aber mit microSD-Karten erweitert werden. Samsung plant jedoch eine Version mit 32 Gigabyte-Speicher, die allerdings erst später auf den Markt kommen soll.

Laut Samsung wird der Nutzer neben allen aktuellen Google-Apps wie zum Beispiel dem Flash-Player, Google Mail oder Navigationsprogrammen, auch eigene von Samsung entwickelte Programme herunterladen können. So wird man beispielsweise im Music Hub Musik kaufen können und im Readers Hub Zeitungen, Zeitschriften und Bücher.

Das für das Lesen von E-Books verantwortliche App erinnert jedoch stark an Apples iBooks. Die heruntergeladenen Bücher liegen in einem virtuellen Holzregal, beim Blättern werden die Seiten hübsch animiert. Bisher arbeitet Samsung fest mit dem Libri-Verlag zusammen, weitere Partnerschaften wolle man demnächst verkünden.

Das Galaxy Tab wird jedoch kein Schnäppchen werden. Mit 800 Euro kostet die 16 Gigabyte-Variante ohne Vertrag genauso viel wie das iPad mit UMTS und 64 Gigabyte-Speicher. Laut Samsung werden alle vier großen Mobilfunkanbieter das Galaxy Tab jedoch ab Anfang Oktober vertreiben.

Montag, 12. Juli 2010

Android mischt Smartphone-Markt auf

Musikfirmen und andere Medienmacher sollten in Zukunft bei den digitalen Vertriebswegen nicht allein auf Apple-Gadgets setzen. So lassen sich aktuellen Zahlen zur Konkurrenzsituation auf dem US-Markt deuten.

Die Marktforscher von comScore haben für die Vereinigten Staaten die Entwicklung des Smartphone-Geschäfts untersucht. Von Februar bis Mai hat "Android" dabei im Vergleich mit anderen Betriebssystemen am meisten zugelegt. So ein Bericht von Music Week.

Um vier Prozent ging der Marktanteil der Google-Plattform nach oben und liegt jetzt mit 13% auf Augenhöhe mit Systemen von Microsoft, deren Marktanteil um 1,9% auf 13,2% gesunken ist.

Auch Apples Betriebssystem, dass bei den Handy-Nachfolgern ausschließlich auf iPhones zu finden ist, verlor 1% seines nunmehr 24,4% betragenden Marktanteils.

In den USA ist Blackberry noch immer Marktführer, die Smartphone-Vorreiter haben noch einen Anteil von 41,7% am Markt, dies entspricht einem Minus von 0,4%.

Immerhin hat Apple noch bei den Apps die Nase ein ganzes Stück weit vorn, im letzten Jahr hatten die Programme für Steve Jobs' Mobilgeräte 67% Marktanteil, wie es einer Studie von Ovum zu entnehmen ist.

Die Analysten prognostizieren aber auch für den App-Markt eine weitere Diversifizierung. Nach ihrem Dafürhalten wird der Apple-Marktanteil bis 2015 auf 22% schrumpfen. Allerdings sagen sie bis dahin auch eine Verachtfachung des Umsatzes mit den mobilen Programmen voraus, der 2009 bei 2,69 Mrd. US-Dollar lag und 2015 bereits 21,3 Mrd. Dollar ausmachen soll. [Foto: cc-by-sa 3.0 Google and Android's developpers]

Mittwoch, 30. Juni 2010

mSpot: Musiksammlung überall

Der gerade gestartete Internet-Dienst mSpot verspricht Nutzern von Android Smartphones, ihre Musik ohne lästiges Verdrahten und Kopieren künftig überall hören zu können.

Auf Windows PC oder Mac muss für die Cloud-Lösung eine Software installiert werden, die Musikstücke auf dem Rechner automatisch im Hintergund auf die mSpot-Server überträgt. Die Songs können auf anderen Computern nach dem Einloggen bei mSpot im Browser oder mit einer App auf Smartphones mit Googles Betriebssystem Android ab Version 2.1 abgespielt werden. In Zukunft sollen auch andere mobile Endgeräte unterstützt werden.

2GB Upload-Kapazität bietet mSpot kostenlos zum Upload der eigenen Song-Bibliothek an. Eine Aufstockung des Speichervolumens auf 10 GB für 2,99 Dollar pro Monat bis maximal 100 GB für 13,99 Dollar pro Monat ist möglich.

Ob sich der Dienst in Zeiten allgegenwärtiger kostenloser Musikberieselung auf YouTube und in Playlisten sozialer Netzwerke wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten.
[Foto: mSport: Musik aus der Internet-Wolke; (c) mspot.com]

Mittwoch, 16. Juni 2010

Google steigt ins digitale Musikgeschäft ein

Bereits im Herbst will Google einen eigenen, kostenpflichtigen Dienst starten, der es Nutzern erlaubt legal auf den Seiten des Onlineriesen Musik zu beziehen. So will es zumindest das IT-Portal CNET aus gut informierte Quellen innerhalb der Musikbranche erfahren haben.

Der Internet-Konzern stellt dabei wohl die mobile Nutzung des neuen Services in den Vordergrund. Dabei sollen auch Smartphones mit einem anderen als dem hauseigenen Android-Betriebssystem unterstützt werden.

Musikliebhaber sollen Songs und Alben nicht nur für Geld herunterladen, sondern bereits erworbene Musik auch streamen und somit überall und mit verschiedenen Endgeräten selbst hören können.

Bei der technischen Umsetzung des iTunes-Konkurrenten kann Google auf die Unterstützung de Unternehmen Simplify Media zurückgreifen, das sich der Suchmaschinen-Primus vor Kurzem einverleibt hat.

Google würde sich durch den Musikservice nach dem Mobiltelefonmarkt in einem zweiten Geschäftsfeld positionieren, in dem Apple sich zuvor erfolgreich etablieren konnte.
[Foto: Google.de]