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Samstag, 4. Mai 2013

Facebook kauft Parse

Social Network-Platzhirsch Facebook hat den Entwickler-Service Parse gekauft. Es gibt keine offiziellen Angaben zum Kaufpreis, Insider beziffern ihn aber auf rund 85 Mio. US-Dollar, was beim gegenwärtigen Kurs 65 Mio. EUR entspricht.

Parse stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich mobile Applikationen plattformunabhängig programmieren lassen. Durch ihren Gebrauch ist es also möglich, Apps in einem Entwicklungszyklus für die bei Tablets und Smartphones verbreiteten Betriebssysteme iOS und Android zu erstellen.

Durch den Kauf von Parse will man "Entwicklern ermöglichen, schnell Apps für verschiedene mobile Plattformen und Geräte zu entwickeln", teilte der Konzern in einem entsprechenden Posting auf der Facebook-Entwicklerseite mit. Der neue Deal passt zum Kurs Richtung "mobiles Web" des Unternehmens. Erst vor gut einem Jahr hatte man sich die Foto-Community Instagram einverleibt, die nur auf iOS und Android-Systemen zuhause ist.
[Foto: Neue Mobil-Deal von Facebook | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 14. Januar 2013

Apple dominiert mobile Webnutzung

Laut Studie der Online-Analysten von Webtrekk entfielen im vierten Quartal 2012 mehr als zwei Drittel (67,3%) aller mobilen Internetanfragen auf Apples Mobilgeräte. Für 40 Prozent sind allein iPads verantwortlich, das somit weiter das bedeutendste Tablet darstellt. Über 25 Prozent des mobilen Webtraffics werden durch iPhones aller Generationen erzeugt. Internetfähige iPods spielen mit 1,7% eine eher bescheidene Rolle. Trotz der beeindruckenden Marktmacht ist der Apple-Anteil rückläufig. Zu Beginn der Messungen im ersten Quartal 2010 lag der Marktanteil von iOS noch rund 25 Prozentpunkte höher.

Die Android-Konkurrenz gewinnt hingegen und verursachte zuletzt 21,3 Prozent der mobilen Webnutzung. Samsungs Galaxy-Reihe hat sich unter den Kunden offenbar einen Namen gemacht und verbucht fast 11% aller Web-Aufrufe von unterwegs für sich. Andere Betriebssysteme erreichen 11,3 Prozent Marktanteil. Mobile Windows-Systeme werden in der aktuellen Webtrekk-Statistik noch nicht einzeln aufgeführt, dürften aber für den zuletzt steigenden Trend dieser "Restgruppe" mit verantwortlich sein.

Insgesamt nimmt die mobile Webnutzung merklich zu. Im zurückliegenden Quartal wurden fast 13% aller Internetzugriffe von Tablets und Smartphones aus getätigt. Im ersten Kalenderviertel 2012 hatte der Anteil noch bei lediglich acht Prozent gelegen.
[Foto: Im Aufwind: Samsung Galaxy-Smartphones & Tablets | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Montag, 29. Oktober 2012

Apples App-Preise gestiegen

Apple hat am Freitag die Preisstufen für Apps im Euro-Raum angehoben. Der Anstieg liegt je nach Preisniveau zwischen 10 und 20 Prozent. Die günstigsten Mobilprogramme kosten von nun an 89 Cent. Bislang lag der Mindestbetrag bei 79 Cent. Für Apps, die bisher für 3,99 EUR zu haben waren, sind nun 4,49 EUR fällig.

Vor allem Verlage reagierten verschnupft auf die Anpassungen, die vermutlich auf den Euro-Dollar-Kurs zurückzuführen sind. Genaue Erklärungen gab es aus Cupertino nicht. Die Änderungen wurden leicht übersehbar in einer E-Mail mit dem Betreff "Neue Währungen im App-Store" angekündigt. Die bei teureren Apps gravierenden Preisanstiege kamen daher für viele Entwickler und Anbieter überraschend. Viele hätten die Teuerung Ihren Kunden gerne im Vorhinein mitgeteilt.

Neben der Euro-Zone sind auch Dänemark und Mexiko von Apples Korrekturen betroffen. Bereits im Juli waren die Preise in Großbritannien erhöht worden. Es bleibt zu hoffen, dass der IT-Konzern seine Preisstrategie in Zukunft besser kommuniziert.
[Foto: Apple verteuert Apps | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Februar 2012

Google Music enttäuscht bislang

Der Dienst "Google Music" erfüllt die Umsatzerwartungen des Suchmaschinengiganten bislang noch nicht. Wie das Branchenportal CNET unter Berufung auf Insider berichtet, hat das IT-Unternehmen die teilnehmenden Labels über die derzeitgen Umsätze informiert, die geringer ausfallen als erhofft.

Googles Musikangebot ermöglicht in den USA Downloads und Streaming von Songs der Major-Labels EMI, Universal und Sony Music und einiger unabhängiger Musikfirmen. Der Katalog des vierten Majors Warner Music fehlt derzeit.

Eigene Songs lassen auf die Server des Webunternehmens (in die Google Cloud) übertragen, damit man sie dank Internetverbindung von verschiedenen Endgeräten aus nutzen kann.

Da der Service erst am 16. November dem Beta-Stadium entwachsen und öffentlich nutzbar ist, geben die ernüchternden Zahlen noch keinen Anlass zur Panik. Es verwundert allerdings, dass Google es nicht schafft einen nennenswerten Anteil der Android-Nutzer als zahlende Kunden seiner Musikplattform zu gewinn. Das System wurde schließlich bestens in den Android Market integriert, so dass es für einen Song-Download nur weniger Klicks bedarf.

2011 war das Google-Betriebssystem auf über 237 Mio. verkauften internetfähigen Mobiltelefonen installiert. Dies ergibt einen starken Marktanteil von 48,8% gemessen am gesamten Smartphone-Absatz des letzten Jahres. Zum Vergleich: Apples iOS liegt mit 19,1% (93 Mio. Einheiten) abgeschlagen auf Platz zwei, kann seine Nutzer aber offenbar deutlich besser zum Erwerb von Songs motivieren.
[Foto: Kommt Google Music zu spät? | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 7. Mai 2011

Mobile Webnutzung: Apple iOS vor Android

In einer aktuellen Studie hat netbiscuits Internet-Seitenaufrufe von mobilen Browsern analysisert. Weltweit erfolgen demnach 42,1% aller Besuche von mobilen Endgeräten durch ein Smartphone oder Tablet mit Apples Betriebssystem iOS. Mit weitem Abstand folgen Android-Geräte. Internetfähige Mobilelektronik mit Googles Betriebssystem machen 23,19% aller Webseiten-Aufrufe aus. Nokias Symbian-Plattform (16,47%) und das auf Blackberries eingesetzte RIM OS (11,78%) haben ebenfalls zweistellige Marktanteile. Microsoft liegt in der Studie, die Daten aus dem letzten November berücksichtigt, mit seinem älteren System Mobile (3,51%) und dem zum Erhebungszeitpunkt noch sehr frischen Windows Phone (0,1%) abgeschlagen zurück.

Der Bericht zeigt auch große regionale Unterschiede auf. So hat Android dem iOS in den USA längst den Rang abgelaufen. Stolze 43,78 Prozent Marktanteil des Google-Betriebssystems stehen 36,93% für Apples iOS gegenüber. In Deutschland haben indes Apple-Geräte klar die Nase vorn. 59,27% aller Page Calls von unterwegs gehen auf das Konto von iOS, Android bleibt hierzulande mit 11,84 Prozent sogar noch hinter Symbian (18,35%) zurück. Das Blackberry-Betriebssystem RIM OS (2,26%) spielt hingegen im Land der Dichter und Denker kaum eine Rolle.

Im vereinigten Königreich teilen Symbian (28,06%), RIM OS (26,57%) sowie iOS (22,45%) und Android (20,45%) fast den gesamten mobilen Online-Verkehr zu annähernd gleichen Teilen unter sich auf.
[Foto: Android rüttelt an Apples Mobilherrschaft | google]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 24. Juli 2010

Apple-Quartalszahlen: Milliardenumsatz mit iTunes

Apple hat seine aktuellen Quartalszahlen präsentiert. Der Umsatz beträgt 15,7 Milliarden bei einem Gewinn von 3,25 Milliarden Dollar. Neben 9,4 Mio. iPods und 8,4 Mio. iPhones wurden auch bereits 3,27 Mio. iPads in dem Abrechnungszeitraum verkauft. Von den mit dem Betriebssystem iOS ausgestatetten Geräten iPhone, iPod Touch und iPad wurden insgesamt 100 Mio. Stück abgesetzt.

Der App Store beinhaltet derzeit etwa 225.000 Programme. 11.000 davon sind speziell für das iPad konzipiert. Fünf Milliarden Downloads wurden seit Eröffnung des virtuellen Ladens getätigt.

Beeindruckend auch die Zahlen für den iTunes Store. Darüber heruntergeladene Media-Inhalte (Musik, Apps, TV-Sendungen und Filme) brachten dem Konzern um Vertriebsguru Steve Jobs eine Milliarde Dollar Umsatz, ein Plus von 25% gegenüber dem Vorquartal.

Zahlen zum neuen iPhone 4 beinhaltet der Quartalsbericht nicht, da das Gerät erst zum Ende des Zeitraums in die Läden kam. Das neue Smartphone machte zuletzt mehr mit den kaum zu verschmerzenden Empfangsproblemen als durch sein überragendes Display und die stark verbesserte Kamerahardware von sich reden.

Eine für iPhone4-Kunden kostenlose Hülle soll die Leistung des Handys bald stabilisieren, versprach Apples Finanzvorstand Peter Oppenheimer. Diese Nachbesserung wird das Medienunternehmen 175 Mio. Dollar kosten.