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Dienstag, 20. November 2012

Einstiegsseiten zur digitalen Medien-Suche

Sowohl die den deutschen Videohandel vertretende BVV als auch die BVA, die in Großbritannien eine ähnliche Interessengruppe vertritt, haben kürzlich mitgeholfen nützliche Informationsseiten für Verbraucher ins Netz zu stellen. Die Websites dienen jeweils als Überblick über digitale Medien-Services.

Auf der Site mit dem etwas sperrigen Namen was-ist-vod.de lassen sich  im deutschsprachigen Raum aktive Dienstleister der Videobranche nach verschiedenen Kriterien wie etwa den gebotenen Formaten (SD/HD-Qualität) oder der Abrufart (Einzeln, Flatrate, Abo) filtern. Zu jedem Anbieter werden die technische Voraussetzungen für den Empfang via Hybrid-TV, Set-Top-Box, auf Tablets oder im Browser genannt. Die Info-Seite kennt derzeit 30 webbasierte Filmservices. Man ist löblicherweise sichtlich bemüht, auch technisch weniger versierten Film-Fans Starthilfe beim Schritt ins digitale Zeitalter zu geben.

Die englischsprachige Seite thecontentmap.com geht noch einen Schritt weiter und listet legale digitale Contentlieferanten aus den Bereichen Film/TV, Musik, Spiele, E-Books und Sportübertragung auf. Die Seite ist für das vereinigte Königreich optimiert, zahlreiche Seiten laufen hierzulande nicht. Dennoch ist die Idee einer Übersichtsseite für Anbieter mehrer Mediengattungen gut umgesetzt und dürfte gerne auch deutsche Nachhahmer finden.
[Foto: VOD-Infoportal gestartet | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 20. Juli 2010

Unterhaltungsmarkt bleibt stabil

Der Entertainment-Markt hat sich im abgelaufenen Halbjahr 2010 zumindest im Absatz als stabil herausgestellt. Dies berichtet media control vor dem Hintergrund einer Studie der GfK. Durch steigende Zahlen im Bereich legaler digitaler Downloads konnte besonders die Musikbranche im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2009 zulegen.

41% aller verkauften Songs und Alben gingen in digitaler Form an die Konsumenten. Trotzdem ist der Umsatz in der Musik-Industrie weiter rückläufig.

In der Buch- und Videospiel-Industrie war hingegen in den ersten sechs Monaten sowohl Absatz als auch Umsatz rückläufig.

Gemessen an den Einnahmen entfällt mehr als die Hälfte (52,6%) des Unterhaltungsmarkts auf den Buchhandel. Jeder fünfte Euro (20,0%) wird für physische Tonträger und Musik-Downloads ausgegeben.
[Foto: Bücher: Rückgrat des Unterhaltungsmarkts | cc-by-sa 3.0 Dr. Marcus Gossler]

Dienstag, 13. Oktober 2009

Frankfurter Buchmesse startet am Mittwoch

Am Mittwoch, den 14.10.2009 startet die diesjährige Frankfurter Buchmesse.

Ein Schwerpunkt für das Fachpublikum wird "Focus on Creative Content“ sein. Dabei geht es um einen Austausch der kreativen Branchen Buch, Film und TV, Games, Musik, Bild und Design. So widmet man sich im Film & Media Forum beispielsweise der Frage, welche Möglichkeiten es für crossmediale Kooperationsgeschäfte zwischen den Branchen gibt, welche Chancen das Web 2.0 bei der Vermarktung von Inhalten bietet und welche Herausforderungen die Mediennutzung der jungen Generation mit sich bringt. Für Freunde der klingenden Literatur und Branchenvertreter aus dem Bereich der CD Produktion dürften die vielfältigen Angebote rund um das boomende Thema Hörbuch von Interesse sein, welches sich beispielsweise in Halle 4 in Form eines 500qm großen Gemeinschaftsstandes von 60 Hörbuchverlagen oder mit dem Hörbuch-Rahmenprogramm präsentiert.

Die Frankfurter Buchmesse ist das weltweit größte Treffen der Verlagsbranche und erwartet im 61. Jahr ihres Bestehens knapp 7.000 Aussteller aus 100 Ländern, etwa 400 weniger als im Vorjahr, welche an die 400.000 Titel präsentieren werden. 2008 strömten rund 300.000 Besucher und rund 10.000 Journalisten in die Messehallen. Die Veranstaltungstage Mittwoch bis Freitag sind dem Fachpublikum vorbehalten, am Wochenende öffnet die Veranstaltung auch für Privatbesucher ihre Tore.

Donnerstag, 6. August 2009

Die Deutschen sind Spielkinder

Laut aktueller Erhebung des Branchenverbandes Bitkom spielt mit 30% fast jeder dritte Bundesbürger über 14 Jahre digitale Spiele. Besonders Games-affin ist dabei die Gruppe der unter 30-jährigen, in der 70 Prozent gerne Gamepad oder Tastatur zum zocken verwenden. Ein Hauptteil der Nutzung entfällt dabei auf Computer. Der klassische PC, Mac oder Laptop wird von 23% aller Befragten zum Spielen gebraucht. 10% nutzen Spielkonsolen fürs digitale Amüsement. Interessanterweise landen Handys mit 5% noch vor mobilen Spielkonsolen, an denen nur 2% der über 14-jährigen daddeln. Weiteres Ergebnis der Befragung von 1002 Jugendlichen und Erwachsenen: der Spielekonsum wächst mit dem Bildungsniveau. Jeder dritte Abiturient spielt gerne digital; Bei den Befragten mit Hauptschulabschluss taucht nur jeder fünfte in digitale Spielwelten ab. [Foto: amazon.de]