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Donnerstag, 29. September 2011

Amazon Tablet "Kindle Fire" vorgestellt

Der Gründer des Online-Händlers Amazon, Jeff Bezos, hat in New York einen firmeneigenen Tablet-PC vorgestellt. Das "Kindle Fire" genannte Gerät steht naturgemäß in Konkurrenz zu Apples iPad, fällt mit sieben Zoll Bildschirm-Diagonale jedoch deutlich kleiner aus. Dafür soll es bei seiner Markteinführung am 15. November mit einem geringen Preis von 199 Dollar punkten. Apples Referenz-Tablet wird in den USA ab 499 Dollar angeboten.

Leider kopiert das Internet-Warenhaus die ebenso zugeknöpfte wie umsatzfördernde Verkaufspolitik von Apple. In der Voreinstellung kann man Apps, MP3s, E-Books und Filmstreams am leichtesten von Amazon erwerben. Obwohl das Kindle Fire auf Googles Android-Technik beruht, ist der Google App Store nicht ab Werk eingebunden. Es spricht Einiges dafür, dass so manche Anwendungen aus dem virtuellen Programmladen des Suchmaschinenbetreibers auf dem neuen Gadget nicht funktionieren werden, denn das Betriebssystem wurde von Amazon stark angepasst.

Das Gerät verfügt über W-LAN, Mobilfunkstandards wie UMTS hat Amazon ausgespart. Gekaufte Inhalte landen in der Amazon Cloud. Die digitalen Waren werden also nicht auf das Tablet kopiert, sondern liegen auf den Servern des Web-Kaufhauses, wo sie lediglich mit dem Konto des Käufers verknüpft sind. Der Konsument kann dadurch Bücher und Musik auch von anderen Internet-Geräten wie dem Laptop nutzen.
[Foto: Kindle Fire: klein & günstig | (c) Amazon.com]

Artikel von agent-media.de

Montag, 28. Juni 2010

YouTube gewinnt Prozess gegen Viacom

Einen Tag, nachdem die US Regierung ihre Pläne zum Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet öffentlich gemacht hatte,  entschied ein New Yorker Richter gegen eine Klage des Medienkonzerns Viacom (u.a. MTV) auf Verletzung des Urheberrechts durch die Internetvideoplattform YouTube zu Gunsten des Angeklagten.
 
Googles Videoplattform YouTube müsse, so die Argumentation des Richters, nicht per se im Vorfeld prüfen, ob Urheberrechte bei hochgeladenen Videoclips verletzt werden. Es sei vielmehr ausreichend und mit den Anforderungen des US- Urheberrechts im Einklang, wenn illegales Material nach Kenntnisnahme umgehend gelöscht werde. Dies habe YouTube der Ansicht des Gerichts immer so gehandhabt.

Das Urteil dürfte auch hierzulande auf Interesse stoßen, ist die wirtschaftliche Verwertung fremden geistigen Eigentums durch YouTube doch auch hiesigen Rechteinhabern oder -waltern wie der GEMA ein Dorn im Auge. Auch in den USA ist der Fall für YouTube längst nicht ausgestanden.

Der im Rechtsstreit unterlegene Medienkonzern Viacom, dessen Klage sich Firmen wie Disney oder Warner anschlossen, kündigte jedenfalls bereits an, in Berufung gehen zu wollen.
[Foto: YouTube.com]

Mittwoch, 20. Januar 2010

Benefiz-Konzerte für Haiti

In New York, Los Angeles und London soll mit Benefiz-Musikveranstaltungen am Freitag Geld für die Opfer des Erdbebens in Haiti gesammelt werden. Bei der von Wyclef Jean moderierten Gala in New York werden unter anderem Jennifer Hudson, Sting, Mary J. Blige, Bruce Springsteen und Shakira auftreten. In Los Angeles präsentiert Frauenschwarm George Clooney Künstler wie Dave Matthews, Alicia Keys, Stevie Wonder, Keith Urban, Taylor Swift und Sheryl Crow. Top-Acts in LA sind Christina Aguilera und Justin Timberlake. Auch in London performen Superstars anlässlich des von MTV und weiteren Sendern übertragenen Charity-Events. Rihanna, Jay-Z, Coldplay sowie The Edge und sein stets sozial engagierter U2-Bandkollege Bono treten in der englischen Millionenmetropole auf. Haiti galt bereits vor der Katastrophe als ärmstes Land der westlichen Hemisphere.


Link: Auflistung von Spendenkonten bei sueddeutsche.de