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Mittwoch, 13. November 2013

Buchmarkt wieder im Minus

Im Oktober hat der deutsche Buchhandel laut dem allmonatlich erscheinenden "Branchenmonitor Buch" ein Umsatzminus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingefahren. In der Kumulation für die ersten zehn Monate steht -0,2% ein Minus vor dem Komma. Der Barverkauf im klassischen Sortimentshandel war im zurückliegenden Monat mit -1,2 Prozent Einnahmenschwund etwas weniger stark betroffen. Zusammen bleiben die Einnahmen des Sortiments für die Monate Januar bis Oktober fast punktgenau auf Vorjahresniveau. Die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der GfK erstellte Studie erfasst zusätzlich die Vertriebswege E-Commerce und Warenhaus.

Bei den drei im Rahmen des Reports dargestellten Editionsformen Taschenbuch (-10,2%), Hardcover (+0,5%) und Hörbuch/Audiobook (+1,6%) zeigt sich, dass nur die Paperbacks schlechter liefen als 12 Monate zuvor.

Unter den Warengruppen manifestiert sich allein in der Belletristik (-10,2%) eine deutlich rückläufige Umsatzentwicklung. Namentlich sind es wohl die Titel der Shades of Grey-Reihe, die vor einem Jahr den Unterschied machten. Andere wichtige Sparten wie "Ratgeber" (+7,9%), "Reisen" (+4,7%), "Kinder- & Jugendbücher" (+4,7%) und "Sachbuch" (-0,1%) entwickelten sich positiv oder gaben nur marginal nach. Auch die weniger auflagenstarken Bereiche "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (+1,0%), "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (+0,7%) ließen die Kassen der Händler letzten Monat etwas heftiger klingeln als im Oktober 2013. Das Einnahmenminus bei "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" von -4,7% ist aufgrund geringerer Stückzahlen für die leichte Abwärtstendenz nicht verantwortlich zu machen.
[Foto: Gute &schlechte Nachrichten vom Branchenmonitor | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 15. November 2012

Freundlicher Herbst für die Buch-Branche

Aufgrund zugkräftiger Titel und eines zusätzlichen Verkaufstages konnte der deutsche Buchhandel sich im Oktober über einen merklichen Einnahmenzuwachs freuen. Verglichen mit dem Oktober des Vorjahres stiegen die Umsätze der Literaturbranche um 5,1 Prozent. Nach mauen Vormonaten verbleibt über das Jahr kumuliert ein Minus von 1,2% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2011. Dies geht aus der monatlich erscheinenden Studie "Branchenmonitor Buch" hervor, die von der GfK im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erstellt wird.

Die Verschiebung des Marktes zu Online-Shops ist in der Buchbranche weiterhin im Gange und sorgt dafür, dass die klassischen Sortimentshändler mit einem Plus von 1,8% nur mäßig von der guten Kauflaune profitieren. Für das bisherige Kalenderjahr steht insgesamt ein Umsatzminus von 4,0% für das Sortiment zu Buche.

Zu dem Plus trugen alle drei Editionsformen bei. Sowohl Taschenbücher (+10,7%) als auch Hörbücher (+9,2%) und Hardcover-Ausgaben (+2,7%) spülten im letzten Monat mehr Geld in die Kassen als vor einem Jahr.

Auch die Warengruppen entwickelten sich allesamt positiv. Der Trend ist in den wichtigen Bereichen "Ratgeber" (+7,6%), "Belletristik"(+6,5%) und "Kinder- & Jugendbuch" (+5,5%) besonders stark ausgeprägt. Auch andere Sparten wie "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (+5,1%) und "Reisen" (+3,0%) brachten merklich mehr Geld ein als vor Jahresfrist. Für die übrigen Gruppen "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (+1,3%), "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (+1,0%) und "Sachbuch" (+0,8%) fielen die Steigerungen eher bescheiden aus.
[Foto: Humoriger Liebes-Ratgeber & Bestseller | (c) Verlag rororo]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 16. November 2011

Buchumsätze purzeln weiter

Im Oktober hat der deutsche Buchhandel einen Umsatz-Rückgang von 3,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 hinnehmen müssen. Dabei rutschten die Einnahmen bei allen drei Editionsformen ab. Am stärksten waren Hörbücher mit einem Minus von 12,1%. Auch Hardcover-Titel (-4,0%) und Taschenbücher (-2,6%) brachten dem Literatur-Handel weniger Geld ein als im Vorjahr. Bei der im "Branchenmonitor Buch" des Börsenvereins des deutschen Buchandels veröffentlichten Erhebung der GfK sind die drei Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce erfasst. Das klassische Sortiment allein musste sogar einen Umsatzrückgang von 5,6% verkraften.

Die Einbußen des zurückliegenden Monats sind zum Teil durch 1,5 Tage weniger Verkaufstage als im Vorjahr zu erklären. Beachtet man die Tatsache, dass es bereits seit Juli negative Umsatzentwicklungen gibt, scheint sich dennoch ein konsumbedingter Abwärtstrend abzuzeichnen.

Verursacht wurden die mauen Zahlen auch durch den Mangel an starken Titeln. So sanken die Umsätze bei Sachbüchern um beträchtliche 18,1%. Vor einem Jahr erhitzte in dieser Warengruppe Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" die Gemüter. Lediglich die in der Sparte Belletristik wurde ein Umsatz-Plus von 3,4 Prozent erwirtschaftet. In alle anderen Gruppen, darunter die wichtigen Bereiche "Kinder & Jugenduch" (-6,5%), "Ratgeber" (-6,3%) und "Reisen" (-2,4%) gingen die Einnahmen zurück.
[Foto: Belletristik-Bestseller von Eugen Ruge | (c) Rowohlt Verlag]

Artikel von agent-media.de

Montag, 15. November 2010

Buchhandel: Zugkräftige Romane fehlen

Während vor Jahresfrist Frank Schätzings "Limit" und Dan Browns "Das verlorene Symbol" die Kassen der Buchhändler vorweihnachtlich klingeln ließen, fehlt es der Branche derzeit an zugkräftigen Belletristik-Titeln. Der Umsatz des Buchhandels über die Vertriebswege Sortiment, E-Commerce und Warenhaus ist daher im vergangenen Monat im Vergleich zu 2009 um 2,3 Prozent eingesackt, wie aus dem Branchenmonitor Buch hervorgeht.

Vor allem das klassische Sortiment musste leiden. Hier brach das Rechnungsgeschäft um 4,7 Prozent ein. Gerechnet über die ersten zehn Monate 2010 und alle genannten Vertriebswege verbleibt der Branche ein Umsatzplus von 1,3%, während sich für den Sortimentsbuchhandel mit -2,0% auch in der kumulierten Berechnung ein Rückgang ergibt.

Mit allen drei Editionsformen "Hörbuch" (-3,9%), "Taschenbuch" (-3,9%) und "Hard/Softcover" (-1,6%) wurden im letzten Monat weniger Einnahmen erzielt als im Oktober 2009.

In den Warengruppen sticht wie in den Vormonaten der Bereich "Sachbuch" mit 30,5% Umsatzplus hervor, angetrieben von Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" und neuerdings von der Biografie "Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben" über die vor einem Jahr tragisch beendete irdische Existenz des damaligen Nationaltorhüters.

Für die Belletristik zeigt der Trend aufgrund der eingangs erwähnten Ausbleibens von Romanen bekannter Autoren mit 11,8% Umsatzminus deutlich nach unten. Auch mit Literatur aus den kleineren Sparten "Sozialwissenschaft, Recht & Wirtschaft" (-7,7%), "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-6,1%) sowie "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-2,6%)  wurden weniger Einnahmen erzielt. Die Umsätze der Warengruppen "Reisen" (-0,3) und "Ratgeber" (-0,8%) blieben etwa auf Vorjahresniveau. Bei Kinder- & Jugend-Büchern (+4,3%) zeigte die Tendenz indes wieder nach oben.
[Foto: Enke-Retrospektive seit Oktober im Handel | cc-by-sa 3.0 Ina96]

Artikel von agent-media.de

Montag, 16. November 2009

"Limit" und "Das verlorene Symbol" lassen Buchhandel jubeln

Im Oktober konnte der deutsche Buchhandel ein sattes Umsatz-Plus von 6,4% gegenüber dem Vorjahres-Monat erwirtschaften. Kumuliert über die ersten 10 Monate ergibt sich ein immer noch stattlicher Zugewinn von 3,2%. Dies berichtet der Branchenmonitor Buch anhand von Zahlen der GfK. Alle drei Editionsformen liefen besser als im Oktober 2008. Die Einnahmen durch den Verkauf von Hörbüchern nahmen dabei mit 9,3% am stärksten zu. Doch auch auf Taschenbücher (+8,4%) und Hardcover (+5,5%) schlug sich die gute Kauflaune nieder. Befeuert von den Neuerscheinungen "Limit" (Frank Schätzing) und "Das verlorene Symbol" konnten in der Warengruppe "Belletristik" 24,4% Mehreinnahmen erzielt werden. Bei Sachbüchern (-6,6%) und Literatur aus dem Bereich "Sozialwissenschaft, Recht & Wirtschaft" (-9,2%) knickte der Umsatz hingegen deutlich ab. Andere Warengruppen wie "Kinder & Jugendbuch" (-2,3%), Reisen (+1,0%), Ratgeber (-2,5%), "Geisteswissenschaft, Kunst & Musik" (+3,2%) und "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-1,8%) blieben etwa auf Vorjahresniveau. [Foto: amazon.de]

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