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Donnerstag, 19. September 2013

OVK arbeitet an Adblock-Blocker

Onlineauftritte und vor allem journalistische Webangebote hadern seit längerer Zeit mit Adblockern, welche Bannerwerbung im Browser automatisch erkennen und ausblenden. Bereits im Mai dieses Jahres hatten Presse-Schwergewichte wie die "Zeit" und die "FAZ" ihre Besucher dazu aufgefordert entsprechende Software für ihre Internetauftritte zu deaktivieren.

Nun arbeitet der Online Vermarkterkreis (OVK) an härteren Gegenmaßnahmen. Zur Zeit wird eine Software entwickelt, deren Kernaufgabe die Adblock-Erkennung ist. Dies gab das OVK-Mitglied Matthias Wahl auf der zur Zeit in Köln stattfindenden Online-Werbemesse Dmexco bekannt, wie das Marketing-Portal Horizont.net berichtet.

Zunächst sollen den Banner-Verweigerern Informationen angezeigt werden, die erläutern, warum die Internetseiten auf die Finanzierung durch Reklame angewiesen sind. In einem zweiten Schritt wäre auch denkbar, die Angebote für Adblock-Nutzer ganz oder teilweise zu sperren. Wahl betonte, dass man mit den Maßnahmen Transparenz schaffen will dafür, dass Web-User für kostenlose Angebote Verbraucherinformationen akzeptieren müssen.
[Foto: Dorn im Auge der Werbewirtschaft: Adblock Plus | https://www.mozilla.org/MPL]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Mai 2013

Jeder sechste Brite klaut im Internet

Eine aktuellen Studie der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom zufolge haben in der dreimonatigen Periode von November 2012 bis Januar 2013 immerhin 18 Prozent der UK-Bevölkerung ab 12 Jahren illegal Medieninhalte konsumiert. Dies berichtet unter anderem das Fachportal DVD And Beyond.

Besonders Musik wird illegal aus dem Netz gesogen: 10 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, Songs widerrechtlich heruntergeladen zu haben. Innerhalb der Teilgruppe, die überhaupt Toninhalte aus dem Internet bezieht, liegt die Quote sogar bei 26 Prozent. Filme wurden von 7 Prozent aller Websurfer illegal übers Web geschaut. Unter den Online-Filmkonsumenten liegt der Anteil bei deprimierenden 33 Prozent. Für den Buchhandel ist Piraterie bisher eine kleinere Bedrohung. Unter allen Befragten gab lediglich jeder hunderste an, ein Buch illegal heruntergeladen zu haben. Bei den Web-Buchkonsumenten ergibt sich eine Quote von immer noch erträglichen acht Prozent.

Weitere Copyright-geschützte Inhalte, die gerne aus dunklen Quellen stammen, sind TV-Inhalte, die sich 7 Prozent ohne entsprechende Vergütung der Rechteinhaber zugelegt haben, Software (3 Prozent) und Videospiele (2 Prozent). Die wichtigste Methode zur illegalen Verbreitung ist laut Ofcom weiterhin die Peer-To-Peer-Technik.
[Foto: Beliebte Piraterie-Software: μTorrent | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 30. Juli 2012

Freie Bildbearbeitung braucht Hilfe

GIMP, eine nicht-kommerzielle Softwarealternative zu kostespieligen Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, fehlt es an Manpower. Die Entwicklergemeinde programmiert zumeist unter dem ebenfalls freien Betriebssystem Linux.

Die Anwender nutzen GIMP jedoch häufig unter Windows. Auf den Microsoft-Betriebssystemen verhindert eine immer länger werdende Liste zum Teil gravierender Fehler allmählich ein professionelles Arbeiten mit dem ansonsten extrem elaborierten Tool.

In Ermangelung personeller Ressourcen und Geldmittel sahen sich die ehrenamtlichen Leiter des Projekts nun veranlasst, auf Google+ um Hilfe zu bitten. Es werden Programmierer gesucht, die sowohl mit Windows als auch mit DTP Software vertraut sind. Sie sollen sich in die Dienste der guten Sache einer kostenlosen, professionellen Grafiksoftware stellen.
[Foto: GIMP | gpl 3.0, The GIMP's art/developer team]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 6. März 2012

CeBIT 2012 gestartet

Seit heute hat das nach eigener Einschätzung internationalste und wichtigste Event der Digitalindustrie, die Messe CeBIT, ihre Pforten in Hannover geöffnet.

Als Schwerpunktthema wurde in diesem Jahr "Managing Trust" gewählt. Es präsentieren sich unter diesem Motto Anbieter, welche den sicheren Umgang mit persönlichen oder geschäftsentscheidenden Daten gewährleisten möchten. Auch Diskussionen und Vorträge widmen sich dieser Problematik, die sich wie ein roter Faden durch die vier Plattformen "pro", "gov", "life" und "lab" der Branchenveranstaltung ziehen soll.

Der Sektor "pro" bezieht hierbei auf Programme und Webanwendungen im Business-Umfeld, der Bereich "gov" konzentriert sich auf Lösungen für Behörden und den öffentlichen Dienst. Hinter "life" verbirgt sich Hard-und Software zur Unterhaltung und für die Gesundheit. Im Segment "lab", dem eine ganze Halle gewidmet ist, werden Forscher und Hochschulen aktuelle Ergebnisse und nicht produktionstaugliche Prototypen vorstellen. Darüber hinaus werden zahlreiche Hersteller aktuellen Mobilgeräte sowie High End Audio- & Video-Systeme vorstellen.
[Foto: Freude bei Tech-Fans: CeBIT ist offen | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 30. Mai 2011

Neue E-Publishing Software

Eine neues Programm namens virtualmagazine verwandelt PDF-Dateien in interaktive Flash-Anwendungen. Damit lassen sich Zeitschriften auf Webseiten sowie Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android lesen und intuitiv bedienen. Die digitalisierten Magazine laufen nicht auf iPhones und iPads, da Apple bei seinen Mobilgeräten auf Flash-Unterstützung verzichtet.

Der als "Software as a Service" konzipierte Dienst akzeptiert druckfähige PDF-Dateien als Eingabe und importiert daraus auch Links, Lesezeichen und Seitenverweise. Die nach dem Upload auf dem Server virtual-magazine.com gehostete Publikation kann der Verleger auch als App auf der eigenen Firmenseite bei Facebook integrieren.

Mit Javascript, der Programmiersprache für dynamische Internetseiten, sind auch selbst gestaltete Schaltflächen und Bedienelemente zum Blättern oder für den Ansichtswechsel der digitalen Zeitschrift realisierbar.

Mit einem optionalen Statistik-Modul kann die Demographie der Leser ermittelt werden. Zudem ist ein Kopierschutz integriert.

Durch Mobile Tagging lassen sich virtuelle und gedruckte Inhalte miteinander verknüpfen. Bei diesem Verfahren wird ein Strichcode auf der Printausgabe über die Handy-Kamera erkannt und auf dem Smartphone passender digitaler Content abgerufen.

Das von Daniel Kuhnlein entwickelte Programm ist im Abo ab 14,25 EUR im Monat nutzbar. Interessenten können die verschiedenen Versionen des E-Publishing-Tools 30 Tage lang kostenlos testen.
[Foto: Flash-Software mit viel Liebe zum Detail | (c) virtualmagazine (tm)]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 27. Mai 2011

Microsoft-CEO beklagt Software-Diebstahl in China

Steve Ballmer hat laut Wall Street Journal die in China stark ausgeprägte Verbreitung illegaler Kopien von Microsoft-Software beklagt. Bei einem Treffen im bevölkerungsreichsten Land der Erde nannte der Chef des IT-Unternehmens aus Redmond auch Zahlen. Der Umsatz aus dem Verkauf von Betriebssystemen und Programmen beträgt nach seinen Angaben in China nur fünf Prozent der Einnahmen, die mit diesen Produkten in den USA erwirtschaftet werden. Im Mutterland des Software-Unternehmens konnten im letzten Fiskaljahr, das im Juni 2010 zu Ende ging, Umsätze in Höhe von 36,3 Milliarden Dollar verzeichnet werden.

Der 55jährige bemängelte, dass im Reich der Mitte an jeder Straßenecke geknackte Versionen von Microsoft-Produkten für 2-3 Dollar zu bekommen seien. Ballmer lobte Indien als besseren Pirateriebekämpfer. Der dortige Umsatz pro verkauftem Rechner sei sechsmal so hoch wie in der Volksrepublik, sagte der gelernte Manager.

Die Fakten hatte Ballmer vor zwei Tagen in einem neuen Forschungs- und Entwicklungsgebäude in Peking vor einigen hundert Microsoft-Angestellten präsentiert. Er sprach dort von potentiellen Millardenumsätzen pro Tag, die der weltbekannten IT-Firma in China nach seinem Dafürhalten durch den laxen Umgang mit Urheberrechten und Softwarepatenten durch die Lappen gehen.
[Foto: Kann auch ausrasten: "Monkeyboy" Ballmer | GFDL Martin Olsson]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 23. September 2010

Zune: Microsoft bietet international Media-Inhalte an

iTunes-Konkurrent
Zune
Microsoft steigt mit seinem Service Zune nun international ins Digitale Media-Business ein. Unter anderem in England, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland kann man künftig über die Zunesoftware MP3s herunterladen.

Als Endgeräte für den Dienst kommen PCs und Smartphones mit Windows Phone 7 ebenso infrage wie eine XBox 360. Die Redmonder haben Musik von allen vier Majors zu bieten. Auch nicht physischer Film-Verleih und -Download gehören zu den Zune-Features.

Mit Zune besteht in einigen Ländern auch die Möglichkeit Songs zu streamen statt sie herunterzuladen. Für 9,99 EUR monatlich kann man in fast allen genannten europäischen Ländern Musik so oft online hören wie man möchte. In Deutschland steht dieser Dienst leider nicht zur Verfügung.

Auch hierzulande kann man Videos gegen eine Leihgebühr streamen oder aber downloaden und somit käuflich erwerben. Im Filmsegment arbeitet Microsoft unter anderem mit den Inhaltsanbietern Paramount Pictures und Warner Bros. zusammen.

Zune kommt auch nach Kanada, Australien und Neuseeland mit variierenden Service-Angeboten. Der entstandene Flickenteppich von Einschränkungen bei der Nutzung des Dienstes ist wohl den international abweichenden Bestimmungen im Urheberrecht geschuldet. [Foto: (c) Microsoft Corp.]

Mittwoch, 30. September 2009

Programm erkennt Musik-Klau

Eine neue Software könnte in Zukunft Musik-Plagiate automatisch erkennen. Dr. Daniel Müllensiefen, tätig in der psychologischen Fakultät der Goldsmith Universität in London, hat in Zusammenarbeit mit Marc Pendzich, Experte für Remixe und Coverversionen, Algorithmen in ein handliches Desktop-Programm gepackt, das in der Lage sein soll, die Ähnlichkeit zweier Musikstücken zu berechnen. Die Software fällt ihre Entscheidungen auch mittels Prinzipien, die aus der Musikpsychologie seit langem bekannt sind. Getestet wurde das System auf Basis von 20 Plagiatsfällen, die vor US-Gerichten verhandelt wurden. Innerhalb dieser Stichprobe stimmte die Entscheidung der Software, ob es sich um ein abgekupfertes Musikstück handelt, zu 90% mit den abschließenden Richterurteilen überein. Für weitere Tests soll die Fallbasis erheblich erweitert werden und auch britische sowie deutsche Gerichtsverfahren umschließen.

Link:
Pressemitteilung der Goldsmith University

Mittwoch, 2. September 2009

Nintendo verstärkt Kampf gegen Piraterie

Laut Bericht von heise.de sucht der Konsolen- und Videospielhersteller Nintendo derzeit nach Wegen, illegale Vervielfältigung und Verbreitung seiner Softwaretitel zu bekämpfen. Nintendo musste demnach im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Mit Hilfe des Briten Neil Boyd, einem Experten aus der Musikbranche, der die gebeutelte Industrie seit Jahren im Kampf gegen Tauschbörsen und illegale Kopien vertrat, soll nun ein konzertiertes Vorgehen gegen die Software-Piraterie und ihre Verbreitungswege eingeläutet werden. Dabei setze man dem Bericht zufolge auf einen Vierklang aus juristischer Verfolgung von Software-Piraten und Herstellern von Kopiermodulen, Öffentlichkeitsarbeit, verbesserte Kopierschutztechnologien und Lobbyarbeit beim Gesetzgeber. [Foto: Trisreed@wikimedia]

Dienstag, 26. Mai 2009

Disc On Demand Lösungen von X-Net

Die X-Net Technologies GmbH hat sich auf die Einrichtung und den Support von Lösungen zur Disc-Archivierung in Unternehmen spezialisiert. Die Kopierroboter werden in den Geschäftsräumen der X-Net-Kunden betrieben, die Einrichtung und den Support der Software kann X-Net zum großen Teil über das Internet über die Netzwerktechnik VPN erledigen. Dies spart Kosten für Servicemitarbeiter vor Ort. In einer aktuellen Pressemitteilung weist das Linzer Unternehmen auch auf ein besonders kostenschonendes Verfahren zur Produktion individuell gelabelter Discs hin. So können mit einem Grundmotiv vorbedruckte Discs auf einem Freifeld schnell und kosteneffizient mit einem individuellen Text beschriftet werden. Dafür hat X-Net ein Drehteller-System entwickelt. 25% Kosteneinsparung soll es gegenüber vergleichbaren Druckverfahren bieten. Das IT-Unternehmen rechnet weiter vor, dass der Umstieg von papiernen Dokumentationen zu solchen auf Disc festgehaltenen zu bis zu 70% Ersparnis führen kann. Einen Umstieg auf ein Documentation On Disc (DoD)-System wurd mit Hilfe von X-Net bereits von der Endress+Hauser Flowtec AG aus der Schweiz vollzogen. X-Net bietet Maschinen und Software zur CD-, DVD-, und Blu-ray-Archivierung. [Foto: Turntable-System X-TT 3.0; X-Net Technologies GmbH]