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Mittwoch, 23. Januar 2013

Film-Umsätze wachsen global

Die weltweiten Einnahmen aus der Filmvermarktung sind 2012 auf 62,4 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies bedeutet ein Plus von 2,1% verglichen mit dem Vorjahr. Nach Rückgängen in den Nuller-Jahren waren die Erlöse aus dem Vertireb von Kino-Tickets sowie dem Videoverkauf und -verleih bereits von 2010 auf 2011 um 0,9% geklettert. Dies berichtet das Online-Fachmagazin dvd intelligence auf der Basis einer IHS Screen Digest-Studie. Die Marktanalysten prognostizieren auch für die kommenden 3 Jahre Wachstumsraten von 2-3%,

Das Plus ist insbesondere einem Boom im asiatisch-pazifischen Raum zu verdanken, wo 2012 satte 15,8 Mrd. Dollar mit Bewegtbildern eingenommen wurden. Speziell die Kinos der Region profitierten von der Entwicklung. Die dortigen Filmtheater alleine konnten im letzten 10 Mrd Dollar für sich verbuchen (+12%). Auch in anderen Gegenden der Erde stehen die Lichtspielhäuser bei den Konsumente hoch im Kurs. Global entfielen mehr als die Hälfte aller Verkaufsvorgänge von Filminhalten auf Kinotickets.

Die schwindenden Einnahmen aus dem physischen Videomarkt mit DVDs und Blu-rays ließen die Filmeinnahmen sowohl in den Regionen Westeuropa (16,1 Mrd. Dollar) und Nordamerika (25,6 Mrd. Dollar) schrumpfen. Zentral/Osteuropa mit 2,7 Mrd Dollar Umsatz (+17%) und Lateinamerika mit 2,2 Mrd. Dollar (+7%) haben trotz äußert positiver Tendenz weiterhin eine relativ kleinen Marktanteil am weltweiten Filmmarkt von zusammen acht Prozent. Über die Verkaufslage auf dem schwarzen Kontinent schweigt sich der aktuelle IHS-Report leider aus.
[Foto: Videomarkt bleibt mau, aber Kino boomt | (Logos)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Smartphones knacken Milliardengrenze

Wie die Werbefachzeitschrift W&V berichtet, werden weltweit erstmals mehr als eine Milliarde Smartphones genutzt. Aus der zu Grunde liegenden Analyse von Strategy Analytics geht auch hervor, dass die Verbreitung sich rasant beschleunigt hat.

Vor einem Jahr waren "nur" etwa 700 Millionen Exemplare der mobilen Alleskönner im Umlauf. Das erste Smartphone war für die Marktforscher der Nokia Communicator. Das Gerät beherrschte schon 1996 E-Mail und Internet. Für die erste Absatzmilliarde sind somit 16 Jahre vergangen. Aufgrund der enormen Marktimpulse, die Apple durch das iPhone und Google durch das Betriebssystem Android gegeben haben, soll die zweite Milliarde nach Ansicht von Strategy Analytics bereits bis 2015 erreicht werden.

In den Industrienationen ist derzeit jedes zweite verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone. Weltweit liegt die Quote bei einem Drittel. In Indien, China und auf dem schwarzen Kontinent sehen die Analysten noch enormes Verkaufspotential für die modernen Handys mit Multimedia-Funktion.
[Foto: Der Nokia Communicator von 1996 | cc-by-sa 3.0 R@y]

Artikel von agent-media.de

Montag, 30. Januar 2012

Digitaler Musikmarkt weiter im Aufwind

Wie die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in einer Pressemitteilung bekannt gab, bleibt die rein digitale Vermarktung von Musik weiter auf Wachstumskurs. Aus der im Auftrag des Branchenverbands erstellenten Studie Digital Music Report 2012 geht hervor, dass 2011 die weltweiten Umsätze aus Downloads, Abo-Angeboten und werbefinanzierten Diensten um 8 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar gestiegen sind.

Im vergangenen Jahr vermarkteten Dienste wie iTunes oder Spotify in 58 Ländern Songs und Alben. 2010 noch waren in nur 23 Nationen legale Musikdienste verfügbar.

In Deutschland setzen sich die gar nicht mehr so neuen Möglichkeiten, Musik über das Internet abzusetzen, vergleichsweise langsam durch. Hierzulande wurden 2011 noch immer 74 Prozent der Musikeinnahmen durch den Verkauf von CDs erzielt. Auf den Digitalmarkt entfielen nur 17 Prozent des Umsatzes. Angesichts der 70 gezählten legalen Musik-Services ein recht geringer Anteil.

Die IFPI meldet auch eine Eindämmung illegaler Downloads in Frankreich. Dort weist seit Oktober 2010 das Warnsystem HADOPI widerrechtlich agierende Filesharer auf mögliche Konsequenzen ihres Handelns hin. Laut Studie haben in dem westeuropäischen Land 2 Millionen P2P-Nutzer ihre das Urheberrecht verletzenden Aktivitäten eingestellt. In den USA wurde mittlerweile ein ähnliches Modell auf den Weg gebracht.

Wie von einer Musik-Lobby-Organisation nicht anders zu erwarten, fordert die IFPI auch von der deutschen Politik Schritte, welche die Internet Service Provider mit in die Bekämfung von Copyright-Verletzungen einbeziehen. Kooperationen mit Hostanbietern und Bezahldienste laufen bereits. Seit März 2011 können dadurch 60 Seiten weniger auf Dienste wie PayPal, Visa oder Mastercard zurückgreifen, um sich unlizenziert feilgebotenen Medien-Inhalte bezahlen zu lassen.

In Zukunft sollen Suchmaschinenbetreiber noch stärker in die Pflicht genommen werden. Es wird geschätzt, dass 25-50 Prozent der Download-Diebe über eine Search Engine auf illegale Angebote stoßen. Bereits erfolgte Sperrmaßnahmen Googles sorgten allerdings für reichlich Unmut in der Internetgemeinde.
[Foto: iTunes & Co. erobern die Welt | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 9. August 2010

BDZV: Zeitungsmarkt weltweit stabil

cc-by-sa 2.0
Daniel R. Blume
Redaktionellen Angeboten im Online- und Mobile-Segment zum Trotz ist die weltweilte Zeitungsauflage 2009 laut der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zitierten Studie "World Press Trends 2010" nur um 0,8 Prozent auf 517 Mio. zurückgegangen. Die Zahl unterschiedlicher Tages- und Wochenblätter ist sogar um 1,7% auf 12.477 gestiegen.

In Afrika (Auflagensteigerung +4,8%) und Asien (+1,0%) wurden sogar mehr Zeitungen gedruckt als 2008. In den gesättigten Märkten Europas, Nordamerikas sowie Ozeanien & Australien haben die Verlage jedoch zuletzt deutlich weniger Druckerzeugnisse produziert. Auch Im Mittel über fünf Jahre gingen die Auflagen in diesen Zonen deutlich zurück, in Nordamerika mit 10,6% am stärksten, im europäischen Zeitungsmarkt sieht es bei -7,9% kaum besser aus.

Die Zeitungsmacher trifft der Rückgang der Werbespendings noch härter als der Auflagenschwund. 17% weniger Einnahmen aus dem Anzeigenmarkt stehen weltweit zu Buche. Dennoch ist das Zeitung mit 24% Marktanteil weiterhin das zweitwichtigste Werbemedium nach dem Fernsehen. In TV-Spots werden 40% aller Werbegelder investiert.

Zenith Opitmedia sieht jedoch bereits für das laufende Jahr deutliche Anzeichen der Erholung für die Reklameausgaben. Die Marktanalysten gehen für 2010 von einem Plus von 3,5% aus.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Kein weltweiter Blu-ray-Hype

Wie golem.de unter Bezugnahme auf eine Studie von Screen Digest berichtet, fällt die Markteroberung durch das neue Videoformates Blu-ray wesentlich schleppender aus als seinerzeit der Siegeszug der DVD. So sank weltweit der Umsatz aus dem Verkauf und Verleih von Video-Discs (Blu-rays und DVDs) um 3,6% auf 2,6 Mrd. US-Dollar. Zwei Drittel des Marktes machte der DVD-Verkauf aus. Der Umsatz aus diesem Segment schrumpfte um 5%. Der Umsatz aus dem Blu-ray-Handel stieg zwar im letzten Jahr im Vergleich zu 2007 um das vierfache auf 482 Mio. Dollar. Doch bedeutet dies noch immer nur einen marginalen Marktanteil unter 4 Prozent am Gesamtmarkt. Als Gründe für die vergleichsweise zögerliche Umsatzentwicklung bei Blu-ray-Discs sieht Screen Digest einen raschen Preisverfall des neuen Videoformats und die Konkurrenz durch legale und illegale Internet-Downloads. In Deutschland indes stagnieren die Verkaufs- und Verleihzahlen von Bild-Tonträgern in etwa, während die Umsätze aufgrund des Preisverfalls leicht zurückgehen, wie der BVV unlängst ermittelte. Die Blu-ray legt dabei hierzulande in ähnlichem Maße zu wie dies auch international der Fall ist. [Foto: The Dark Knight, Blu-ray Hit 2008; amazon.de]