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Mittwoch, 20. November 2013

Kleine Smartphones vergällen das Surfen

Eine aktuelle Studie der Marktforschungsgruppe NPD hat den Zusammenhang zwischen Displaygröße und Internetnutzung bei Smartphone ermittelt. Das wenig überraschende Ergebnis: Besitzer von Mobiltelefonen mit größerem Bildschirm nutzen das weltweite Netz intensiver.

Eher erstaunlich ist das große Ausmaß der Abweichung. Besitzer von Multimedia-Handys mit einer Display-Größe jenseits der 4,5 Zoll konsumieren 44 Prozent mehr Daten als Eigentümer handlicherer Geräte. Ermittelt wurde dabei der Traffic von US-Bürgern in einem dreimonatigen Zeitraum zwischen Mai und Juli.

Mehr als jedes vierte aktuelle Smartphone-Modell (28 Prozent) in den Vereinigten Staaten hat eine Mattscheibe mit 4,5 Zoll-Diagonale und mehr. Besonders häufig werden die größeren Kleingeräte für Apps aus den Bereichen Social Media, Navigation und Video genutzt, die in den erfassten drei Monaten von mehr als 80 Prozent der Studienteilnehmer in Anspruch genommen wurden.
[Foto: Manchmal anstrengend: Websurfen am Handy | cc-by-sa 3.0 Illythr]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 17. Dezember 2010

iTunes weiter Marktführer

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens NPD Group berichtete, bleibt Apples Onlinestore für Musikdownloads in den USA unangefochtener Branchenprimus mit rund 66 Prozent Marktanteil.

Zweitplatziert ist Amazons MP3 Angebot, welches derzeit die höchsten Wachstumsraten verzeichnet und vor allem mit Dumpingpreisen mittlerweile über 13 Prozent am US-amerikanischen Downloadmarkt für sich reklamieren darf.

Insidern zufolge dürften die Verhältnisse allerdings noch deutlich klarer zugunsten von Apple ausfallen. Den in dem Bericht zitierten Vertriebsprofis zufolge dürfte iTunes Marktanteil eher bei 90 Prozent, der von Amazon zwischen 6 und 10 Prozent liegen.
[Foto: Amazon abgeschlagen hinter Apple | amazon.de]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. November 2010

US Videospielemarkt schrumpft

Der US-amerikanische Markt für Spiele-Hardware und -Software ist im Oktober Berechnungen des Marktforschungsunternehmens NPD Group bereits im siebten Monat in Folge geschrumpft. Demnach wurden im Oktober 1,07 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,11 Milliarden im Vergleichszeitraum des Vorjahres umgesetzt. Daber ist es allerdings alleine der Umsatz mit Hardware, der für die deprimierende Entwicklung verantwortlich ist.  Dieser ging laut Bloomberg.com um 26 Prozent auf 280 Millionen US-Dollar zurück. Der Software-Umsatz hingegen stieg um 6 Prozent auf 605 Millionen US-Dollar,
der Umsatz mit Zubehör schnellte sogar um 18 Prozent auf 142 Millionen US-Dollar.

Bei den Konsolen bleibt Nintendos DS die meistverkaufte Plattform. Bei den übrigen Modellen schnitten besonders diejenigen gut ab, die über ein interaktives Steuerungssystem verfügen. So konnte Microsofts XBox 360 als einzige Konsole dank der neuen Steuerung Kinect bei den verkauften Stückzahlen zulegen. Das Kinect-System erfasst die Personen vor dem Bildschirm und wandelt ihre Bewegungen in Interaktionen um, so dass auf einen extra Controller zur Spielsteuerung verzichtet werden kann. Originelle Alternativen zu den herkömmlichen Gamepads sind seit dem Sensationserfolg von Nintendos Wii eines der Zugpferde der Videospielebranche.
[Foto: Brachte Controller-Boom ins Rollen: Nintendos Wii | cc by AnalogMan]

Artikel von agent-media.de

Montag, 6. April 2009

US-Teenager kaufen weniger Musik

Die Marktanalysten der NPD Group haben einen für die Musikindustrie beunruhigenden Trend festgestellt. Laut hauseigener Pressemitteilung ist nicht nur (wie leider schon gewohnt) der Konsum von CDs unter den US-Teenagern zwischen 13 und 17 Jahren um dramatische 26% gefallen. Auch die Zahl der bezahlten Downloads ging 2008 mit 13% gegenüber 2007 spürbar in den Keller. Diese Zahlen dürften den Branchenriesen Kopfzerbrechen bereiten, die viel Hoffnung in den digitalen Musikmarkt setzen und in ihm die Zukunft sehen. Doch nicht nur die Verbreitung über legale und bezahlte Wege steckt in der Krise. Die Teens luden auch 6% weniger Tracks aus Tauschbörsen und liehen sich 28% weniger Musik von Freunden durch das Brennen oder rippen von CDs auf die Festplatte. Die NPD Group möchte diese Zahlen nicht unbedingt als Rückgang des Musikinteresses unter Jugendlichen verstanden sehen, sondern meint eine Änderung im Nutzungsverhalten der Teens auszumachen. Diese konsumieren Songs immer mehr über soziale Netze wie MySpaceMusic oder über Online-Radios. Die Internet-Musikstationen wurden 2008 von 52% der Befragten genutzt (2007: 34%). MySpaceMusic bietet auch die Möglichkeit, einen Song erneut anzuhören. 54% der US-Teens nutzen dieses Feature, wohingegen nur 1% angab, den Song beim angeschlossenen MP3-Dienst von Amazon zu erwerben. Der Musikkonsum unterwegs scheint immerhin nicht zurückgegangen zu sein. 70 Prozent der US-Teenager nutzten im letzten Quartal 2008 einen mobilen Musikplayer, die entspricht dem Prozentsatz des letzten Quartals 2007.