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Dienstag, 2. Juli 2013

TV-Konsum konstant hoch

Die Deutschen verbringen nach wie vor viel Zeit vor der Flimmerkisten. Rund vier Stunden täglich sind es laut einer aktuellen Studie von media control. Im ersten Halbjahr 2013 lag der TV-Konsum wie schon im Vorjahreszeitraum bei 242 Minuten pro Tag.

Regional ergeben sich sehr unterschiedliche Werte, die sich zum Teil aus der Arbeitslosenquote und einem höheren Altersniveau erklären. So stieg der Fernsehdauer in Sachsen-Anhalt um 16 Minuten auf 304 Minuten. Das ist der Spitzenplatz unter allen Bundesländern.

Doch auch in den westlichen Gebieten gab es kräftige Zuwächse. In Schleswig-Holstein schalteten die Bundesbürger 11 Minuten länger ein als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor und schlossen mit 239 Minuten TV-Schauen in 24 Stunden zum Durchschnitt auf.

Der niedrigste Wert wurde in Baden-Württemberg gemessen. Im "Ländle" wurden die Empfangsgeräte 211 Minuten täglich eingeschaltet, eine Minute weniger in den ersten sechs Monaten 2012.
[Foto: TV bleibt beliebtestes Medium | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 26. März 2013

Männer sehen weniger fern als Frauen

Laut einer aktuellen Geschlechter-Analyse von mediacontrol sehen Männer deutlich weniger fern als Frauen. Beide Bevölkerungsgruppen nutzen das größtenteils passiv konsumierte Medium allerdings erschreckend viel. Während Männer ab 14 Jahren von Montag bis Freitag 232 Minuten täglich vor den Empfangsgeräten verbringen, sind es in der weiblichen Bevölkerung dieser weit gesteckten Altersgruppe 268 Minuten, also über eine halbe Stunde mehr.

Am Wochenende nivelliert sich das Geschlechtergefälle. An Samstagen und Sonntagen sitzen Frauen ab 14 Jahren im Schnitt 295 Minuten pro Tag vor der Flimmerkiste, bei Männern sind es 289 Minuten.

Am meisten Zeit verbringen Frauen und Männer am Sonntag vor den Bildschirmen. Die TV-Seherinnen bringen es an diesem Wochentag auf 312 Nutzungsminuten, die männlichen Fernsehkonsumenten schalten 309 Minuten die Glotze ein.

Angesichts der Vielzahl durch Bewegungsmangel verursachter Krankheiten sind allerdings all diese Zahlen nicht sonderlich ermutigend. Außer natürlich für die TV-Macher und die in diesem Medium Werbung treibende Industrie.
[Foto: Anhaltend hoher TV-Konsum erfreut Werbeindustrie | cc-by-sa 3.0 Franciscoceba]

Artikel von agent-media.de

Montag, 6. Juni 2011

Smartphones steigern Musikkonsum

Laut einer aktuellen Studie der NPD Gruppe gab es in den USA 2010 fast neun Millionne Menschen, die unterwegs digital Musik hörten. Damit stieg der Anteil der Mobilmusik-Konsumentenn unter den Web-Nutzern ab einem Alter von 13 Jahren von 12 Prozent im Jahr 2009 auf zuletzt 17 Prozent.

Neben der relativ konstanten Nutzung von iPod und anderen MP3-Playern zeichnet für diese Entwicklung der Smartphone-Boom verantwortlich. Dabei sind es nicht mehr hauptsächlich junge Männer, die diese Art der Sound-Berieselung frönen. Auch immer mehr Frauen und ältere Menschen hören unterwegs auf ihrem Handy Musik.

Den meisten reicht es dabei aus, ihre bereits am PC oder als CD erworbenen Lieblingsstücke auch mobil zu genießen. Etwas weniger User hören Online-Radios wie das im Land der letzten verbliebenen Weltmacht empfangbare Pandora. Ingesamt empfinden acht von zehn Nutzern kostenlose und werbefinanzierte Dienste als gut genug.

Es ist also eine große aktuelle Herausforderung für die Plattenindustrie, das gestiegene Interesse daran, Musik außerhalb der eigenen vier Wände zu genießen, auch in bare Münze umzusetzen.
[Foto: Smartphones als Musik-Player beliebt | cc-by-sa 3.0 Milkmooney]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 6. Januar 2010

US-Kids bevorzugen physische Medien

In einer Studie hat die NPD Group das Kaufverhalten US-amerikanischer Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren analysiert. 79 Prozent dieser Junkonsumenten haben demnach schon Geld für Musik, Filme oder Video-Spiele ausgegeben. Überraschend: Downloads sind bei den Kids längst nicht so beliebt wie greifbare Datenträger. 85 Prozent der Ausgaben werden in CDs, DVDs, Blu-rays und Speichermodule für mobile Spiele investiert, nur 15% in Downloads. Zwar kaufen nur 31% ausschließlich physische Medien. Umgekehrt liegt der Anteil der Heranwachsenden, die nur den digitalen Markt nutzen jedoch bei gerade mal einem Prozent. 12% der Befragten sind Kunden einer Online-Videothek (19% leihen in einer herkömmlichen Videothek), 14% frequentieren Musik-Dienste wie iTunes im Internet. Mit ihrem ersten Bezahl-Download kauften sich die meisten Kinder (41%) der genannten Altersgruppe Musik. Bei 38% der Befragten begann der kostenpflichtige Digitalkonsum mit einem Spiel. Im Schnitt fand der erste Download mit sieben Jahren statt, doch 43% der Erstkäufer digitaler Medieninhalte waren sechs Jahre und jünger. [Foto: amazon.de]

Links:
Studie der NPD Group zum Medien-Kaufverhalten US-amerikanischer Kinder

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Studie belegt Filmaffinität von Filesharern

Wenn eine Studie zu dem Ergebnis kommt, dass User von Filesharing-Programmen wie BitTorrent gerne Filme betrachten, dürfte das keine große Überraschung auslösen. Eine von Frank Magid Associated durchgeführte Umfrage ergab jedoch zusätzlich, dass BitTorrent-Nutzer für den Filmgenuss auch überdurchschnittlich viel legale Quellen nutzen. Konkret wurden 693 Amerikaner zwischen 18 und 44 Jahren befragt, die das Programm Vuze zum verteilten Zugang zu Downloadquellen über das Protokoll BitTorrent nutzen. Die Ergebnisse wurden mit den Antworten von 606 anderen Websurfern aus den USA in derselben Altersgruppe verglichen. Laut Studie gehen FileSharer achtmal jährlich ins Kino, während die anderen User nur sechsmal innerhalb von 12 Monaten Lichtspielhäuser aufsuchen. Zudem kauften die Vuze-Nutzer 16 DVDs pro Jahr, 3 mehr als die Menschen aus der Vergleichsgruppe. Die Studie wurde von nicht ganz objektiver Seite, nämlich den Machern des Programms Vuze, in Auftrag gegeben. Dennoch sollten die Ergebnisse die Filmindustrie zum Nachdenken darüber anregen, warum die Filesharer bereit sind, für physische Datenträger Geld auszugeben, während legale Downloadangebote von ihnen kaum genutzt werden. Ein Blick auf andere Medienbranchen könnte Antworten liefern. Im Musik-Bereich kam ein Schub des Downloadmarktes mit dem Wegfall des DRM-Schutzes. Bei fast allen Anbietern gibt es die Tracks heute im überall lauffähigen MP3-Format. In den USA generierte der Digitalmarkt so im letzten Jahr fast 40% des Umsatzes der Musikindustrie. Eine derart verbraucherfreundliche Strategie dürfte auch den Verkauf von Video-Downloads ankurbeln.

Dienstag, 26. Mai 2009

Die Medienbranche trinkt zuviel

Laut Studie des britischen Ministeriums für Gesundheit steht die Medienbranche in puncto Alkoholkonsum gemessen an anderen Wirtschaftszweigen an unrühmlicher erster Stelle. Mehr als 4 Flaschen Wein oder 19 Halbliter-Flaschen Bier trinkt demnach z.B. ein durchschnittlicher Journalist oder TV-Schaffender pro Woche. Dies entspricht nach Rechnung der Politiker 44 Alkohol-Einheiten, doppelt so viel wie der nationale Gesundheitsdienst des vereinigten Königreichs empfiehlt. Auch IT-Angestellte übersteigen laut der Umfrage das "gesunde Maß" und landen bei 34 Einheiten pro Woche, dicht gefolgt vom Dienstleistungssektor (33 Einheiten) so wie der Finanz-, Versicherungs- und Immobilienbranche (29 Einheiten). Die soziale Komponente vieler Medienberufe, in denen man mit zunächst fremden Menschen zwecks "flüssiger" Kommunikation warm werden muss, mag eine Erklärung für den gesteigerten Alkoholkonsum der Branche sein, der sich laut Studie auch auf Hochprozentiges erstreckt. Auch jobbedingter Stress kann ein Grund für den Griff zur Flasche sein. Allerdings dürfte die Arbeit in anderen Bereichen ähnlich viele Nerven kosten.