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Dienstag, 9. Juli 2013

Radionutzung weiterhin hoch

Vier von fünf Deutschen ab eine Alter von zehn Jahren schalten von montags bis freitags täglich das Radio ein. Die Studie ma 2013 Radio II der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) kommt auf genau 79,4 Prozent. Dieser Wert ist nur geringfügig kleiner als der zu anfang des Jahres gemessene Prozentsatz (79,7% laut ma 2013 Radio I) und entspricht unter der Woche einer Reichweite von 58 Millionen Hörern. Dies berichtet musikmarkt.de in einer Vorabmeldung, der komplette Report wird erst am 16. Juli veröffentlicht.

Die Hördauer liegt unter den Radiokonsumenten bei 249 Minuten. Auch die junge Zielgruppe der Menschen bis einschließlich 29 Jahre hört mit 199 Minuten ziemlich lange Radio und hat ihren Konsum verglichen mit der ersten Datenerhebung dieses Jahres sogar um sieben Minuten gesteigert.
[Foto: Das Radio läuft oft nebenbei | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 22. Oktober 2012

Zeitungen weiter stark im Netz

Während die Auflagen gedruckter Zeitungen sich auf einem langsamen Rückzug befinden, erfreuen sich die Internetauftritte der Tagesblätter weiter großer Beliebtheit. Dies hat die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) laut Pressemitteilung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger ermittelt.

Zeitungen erreichten im Zeitraum Juni bis August über das Web 39,5 Prozent oder aller Deutschen. Das entspricht 27,7 Mio. eindeutigen Besuchern. Die regionalen Abo-Ausgaben allein konnten 20,2 Mio. regelmäßige Leser auf ihren Webseiten verzeichnen.

Bei den Usern im Alter zwischen 14 und 29 Jahren surfen fast zwei von drei Befragten (62,7%) auf Verlags-Websites. In der nächsten Altersgruppe (30-49 Jahre) bewegen sich noch etwa die Hälfte der Nutzer (49,9%) auf den professionell aktuell gehaltenen News-Seiten. Für die Werbeindustrie entscheidend: Ein starker Prozentsatz von 45,8% alle Menschen, deren Haushalt über ein monatliches Einkommen von mehr als 2.500 EUR verfügen, finden regelmäßig den Weg zu Online-Angeboten von Zeitungen.
[Foto: BDZV vermeldet gute Webreichweiten | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 19. Juli 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012

Zeitungswerbung nach wie vor effizient

Zeitungen können auch heute noch eine wichtige Rolle im Werbemix spielen. Dies will die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) in ihrer Studie "Zeitungsqualitäten 2012" herausgefunden haben.

Trotz über vier Stunden durchschnitlichen Fernsehkonsums und immer weiterer Verbreitung stationärer und mobiler Internetgeräte nehmen noch immer 72,1% der über 14jährigen Deutschen regelmäßig eine herkömmliche, gedruckte Zeitung in die Hand. 81 Prozent dieser Leser halten die Anzeigen in den Printmedien für "glaubwürdig und zuverlässig".

Im Fallbeispiel einer C&A-Kampagne wurde bei Tageszeitungen ein höherer Anteil (17%) an der generierten Werbeerinnerung gemessen als bei TV-Spots (10%). Gemessen an der Reichweite sind Werbeblöcke in Presse-Erzeugnissen dabei sogar günstiger als Fernsehreklame.

Die komplette Studie enthält weitere Untersuchungen, die zum Teil von Quellen stammen, die unabhängiger sind als es die ZMG sein kann. Sie ist als PDF für ZMG-Kunden und Werbeagenturen kostenlos unter der Mail sek@zmg.de bestellbar.
[Foto: Beliebtes Ritual: Morgens Zeitung Lesen | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Montag, 26. September 2011

Regionalzeitungen: Internet stärkt Reichweite

Wie die aktuelle "VerbraucherAnalyse" laut Angaben der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) beweist, profitieren auch regionale Zeitungen von einem gut gepflegten und aktuellen Online-Auftritt.

Die erfassten Titel können über den klassischen Print-Sektor und online 68,8 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren erreichen. Zählt man nur die Druck-Ausgaben, liegt die Reichweite 13 Prozentpunkte niedriger. Die Online-Präsenzen bringen also ein Plus von 9,2 Mio. Lesern. Der Reichweitenzugewinn durch die Zeitungs-Website ist in den jüngeren Altersgruppen der 14-29-jährigen (+25%) und 30-49-jährigen (+17%) erwartungsgemäß am größten.

21 Prozent der Zeitungsnutzer lesen sowohl das Druckwerk als auch Online-Artikel. Ein etwas kleinerer Anteil von 19 Prozent nutzt nur die Internet-Angebote der regionalen Zeitungen. Mit 60 Prozent greift die Mehrheit noch ausschließlich auf die klassische Print-Form zurück.

An der Studie beteiligt ware die folgenden regionalen Abo-Blätter: Badische Zeitung, B.Z., Berliner Morgenpost, ACN, EXPRESS, Zeitungsgruppe Köln, Hannoversche Allgemeine/Neue Presse, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Rheinische Post, Rhein Main Presse, Rhein-Zeitung, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, WAZ Mediengruppe, ZG Ruhr Nachrichten und das Hamburger Abendblatt.
[Foto: Online--Zeitungs-Angebote sehr beliebt | (c) express.de]

Artikel von agent-media.de

Montag, 11. Juli 2011

Print-Abwärtstrend gestoppt - oder nicht?

In Deutschland haben laut Studie der Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA) Zeitungen und Magazine seit 2006 erstmals wieder eine positive Reichweitenentwicklung erzielt. Über alle erfassten Titel ist die Reichweite um 0,7% gestiegen. Bei jungen Lesern von 14 bis 29 Jahren gab es einen Reichweitenzugewinn von 1,1%, bei Frauen betrug er sogar 1,5%. 99 der 243 Presse-Titel konnten ihr Publikum vergrößern, bei 80 blieb es gleich. Bei den übrigen 64 gab es weniger Leser als im Vorjahr.

Die beliebteste Zeitung ist laut AWA die Apotheken-Umschau mit 21,16 Mio. Lesern. Dahinter folgt ADAC Motorwelt, die 13,75 Mio. Interessierte erreicht. Erfolgreichstes kostenpflichtiges Print-Erzeugnis ist die BamS, die von 9,59 Mio. Menschen durchgeschaut wird. Auch Der Stern (7,94 Mio.), Der Spiegel (6,28 Mio.) und die Bunte (3,96 Mio.) erzielten gute Reichweiten. Viele Regionalzeitungen liegen bei der Reichweite allerdings im Minus.

Die Ergebnisse der 21.000 Menschen ab 14 Jahren umfassenden Umfrage werden allerdings auch heiß diskutiert. Zum einen verbreiterte sich die Datengrundlage von "deutschen" auf "deutschsprachige" Personen und somit von hochgerechnet 64,6 auf 70,3 Millionen Menschen. Außerdem wirken die ermittelten Reichweiten der Allensbacher in Relation zu verkauften Auflagen zu hoch gegriffen. So kam der Stern zuletzt auf 860.000 abgesetzte Exemplare. Auch der Spiegel wird mittlweile von weniger als einer Millionen Menschen käuflich erworben. Es müsste also jedes Exemplar von etwa sechs bis neun Personen gelesen werden. Dies scheint auch bei Berücksichtigung von Lesezirkeln unrealistisch.
[Foto: "Rentnerbravo": Über 20 Mio. Leser | Wort & Bild Verlag]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 10. März 2011

Radio-Nutzung steigt leicht an

Die Zahl der Radiohörer ist laut aktueller Befragung der Arbeitsgemeinschaft Medienanalyse (ag.ma) gewachsen. Im Vergleich zur Erhebung im Vorjahr stieg die Reichweite von 78,9 auf 79,3 Prozent. Dies bedeutet 312.000 Zuhörer mehr am Tag. In der Altersgruppe von 10 bis 29 Jahren war die Reichweite mit 71,6 Prozent leicht unterdurchschnittlich. Doch auch hier legte der Wert um 1,1 Prozentpunkte zu.

Die Hörer schalteten ihre Empfangseräte im Mittel für 251 Minuten am Tag ein. In der jungen Zielgruppe lag die Hördauer bei 141 Minuten. Beide Werte sind gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Das Hit-Radio Antenne 1 konnte mit einem Plus von 62.000 Hörern pro Stunde den größten Zugewinn verzeichnen. Auch Radio SAW (+46.000) und das Hitradio RTL Sachsen (+40.000) verzeichenten Zuwächse.

Auf hohem Niveau verlor der bajuwarische Top-Sender Antenne Bayern, der bei einem Verlust von 152.000 Zuhörern pro Stunde noch knapp über einer Millionen Hörer pro Stunde bleibt. Bei Bayern 1 schalteten 117.000 Menschen weniger ein, während Bayern 3 bei einem Plus von 52.000 etwa 808.000 Mediennutzer je Stunde erreichen konnte.

RPR1 (-57.000), Hit Radio FFH (-48.000), WDR 2 (-42.000) und Radio Eins (-40.000) büßten merklich an Reichweite ein.
[Foto: Das Radio bleibt modern | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 9. November 2010

Springer denkt multimedial

Die allgemein noch angespannte wirtschaftliche Lage der Verlagsbranche ist für den Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG Mathias Döpfner kein Grund zur Sorge. Der Verlag hat im ersten Halbjahr 2010 Rekordgewinne verbucht. "Die Depression unter den Verlagen ist völlig unangebracht", verriet der 47-Jährige in einem Interview dem "Handelsblatt". Das klassische Feld der Print-Medien erfahre zwar einen Abschwung, doch die Vertriebszweige Mobil und Internet führen nach seiner Meinung vermehrt zu hohen Zuwächsen.

Döpfner sieht sich in seinem Optimismus vom Beispiel der "Times" bestärkt. Die Website der Zeitung wurde vor einem Jahr auf kostenpflichtige Artikel umgestellt. Die Besucherzahlen sind erwartungsgemäß stark zurückgegangen, doch gibt es mittlerweile über 100.000 zahlende Nutzer. Auch die Einführung von Bezahl-Inhalten beim "Hamburger Abendblatt" sieht der Springer-Mann positiv. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen der abonnierten Apps für iPhone und iPad.

Aufgrund der Entwicklungen hat sich Döpfner nun für die Einführung einer "multimediale Reichweite" ausgesprochen. "Uns interessiert nicht mehr die einzelne Zeitungsauflage oder die Reichweite einer Website," äußerte er sich gegenüber dem "Handelsblatt", "uns interessiert die die multimediale Reichweite einer Marke und ihrer Inhalte auf allen Plattformen". Die neue Kenngröße wird derzeit von der Unternehmensleitung mit der Informationsgesellschaf zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) diskutiert.

Das neue Konzept macht für Döpfner nur Sinn, wenn die Angebote für Internet und Mobilgeräte gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. "Gute Inhalte bedeuten einen Aufwand. Sie stellen einen Wert dar und müssen daher bezahlt werden", begründete er seine Meinung. "Man kann nicht mit Aufmerksamkeit bezahlen", so Döpfner weiter. Die These, Aufmerksamkeit stelle einen unternehmerischen Wert dar, hält er für falsch. [Foto: Matthias Döpfner | (c) Axel Springer AG]