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Mittwoch, 15. August 2012

Forscher erreichen maximale Pixeldichte

Forscher des Institute of Materials Research and Engineering (IMRE) in Singapur haben einen Durchbruch in der Drucktechnik erzielt. Es ist ihnen gelungen ein Farbbild in der "maximalen" Auflösung von 100.000 DPI zu erzeugen. Industriedrucker erreichen bisher maximal 10.000 DPI.

Der Abstand im einfarbigen Licht theoretisch noch trennbarer Punkte entspricht dessen halber Wellenlänge. Dies errechnete der deutsche Physiker Ernst Abbe bereits 1873. Im sichtbaren Bereich entspricht dies etwa den nun erreichten 100.000 Punkten pro Zoll.

Die Wissenschaftler trugen für den Effekt winzige Metallscheiben auf einem Trägermetall auf. Die Farbe wurde in die Größe und Position dieser Flecken codiert. Dies geschah mit Hilfe einer Computersimulation. Die heutigen Nanotechnologie erlaubt die maschinelle Ausführung der erforderlichen Feinstarbeit. Das bunte Bild entsteht, wie Projektleiter Joel Yang erklärt, durch das quantenmechanische Phänomen der Plasmonenresonanz.

Laut IMRE könnte das neue Verfahren für neuartige, bunte reflektiven Displays eingesetzt werden. Bei optischen Datenträgern wäre es möglich, Informationen künftig in feinen Farbstrukturen abzubilden.
[Foto: Das fertige Bild misst kaum 50 Mikrometer | (c) imre.a-star.edu.sg]

Artikel von agent-media.de

Montag, 26. März 2012

Hubert Burda mit sattem Umsatzplus

Die Hubert Burda Media hat sehr positive Bilanzen für 2011 präsentiert. Die mutigen Schritte ins Digitalgeschäft brachten bei ein Plus von über 26 Prozent mehr als 2,175 Milliarden EUR Gesamtumsatz ein. Das schon lange nicht mehr nur als Verlagshaus geführte Unternehmen konnte im Web-Bereich Einnnahmen von 937 Mio. EUR verbuchen, im Vorjahr hatte der Umsatz in diesem Segment nur 587 Mio. EUR eingebracht. Konsolidierungen beim Tiernahrungs-Webshop Zooplus AG führten zu diesem positiven Resultat. Bereits 43,1 Prozent der Burda-Einnahmen kommen somit aus dem Digital-Bereich. Das vermehrte Engagement in die Business-Plattform Xing hofft man auf weitere Geldflüsse aus dem immer noch boomenden Online-Markt.

Der Inlands-Verlagsarm der Firma hat "nur" 657 Mio. EUR eingebracht, das sind 11 Mio. EUR weniger als 2010. Das Minus konnte durch das Auslandsgeschäft mit den hauseigenen Magazinen jedoch mehr als wettgemacht werden. Außerhalb der deutschen Grenzen wurden knapp 385 Mio. EUR erwirtschaftet, dies bedeutet eine Steigerung von über 50 Mio. EUR verglichen mit dem Vorjahr.

Auch die Druckereien der Firma machten mehr Umsätze als 2010. Durch den Aufkauf von Sebald Druck kletterten die Einnahmen aus der Printproduktion um mehr als 60 Mio. auf fast 189 Mio. EUR. Gewinne oder Verluste wurden wie schon in der Vergangenheit nicht veröffentlicht.
[Foto: Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen | (c) Hubert Burda Media]

Artikel von agent-media.de

Montag, 26. September 2011

Regionalzeitungen: Internet stärkt Reichweite

Wie die aktuelle "VerbraucherAnalyse" laut Angaben der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) beweist, profitieren auch regionale Zeitungen von einem gut gepflegten und aktuellen Online-Auftritt.

Die erfassten Titel können über den klassischen Print-Sektor und online 68,8 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren erreichen. Zählt man nur die Druck-Ausgaben, liegt die Reichweite 13 Prozentpunkte niedriger. Die Online-Präsenzen bringen also ein Plus von 9,2 Mio. Lesern. Der Reichweitenzugewinn durch die Zeitungs-Website ist in den jüngeren Altersgruppen der 14-29-jährigen (+25%) und 30-49-jährigen (+17%) erwartungsgemäß am größten.

21 Prozent der Zeitungsnutzer lesen sowohl das Druckwerk als auch Online-Artikel. Ein etwas kleinerer Anteil von 19 Prozent nutzt nur die Internet-Angebote der regionalen Zeitungen. Mit 60 Prozent greift die Mehrheit noch ausschließlich auf die klassische Print-Form zurück.

An der Studie beteiligt ware die folgenden regionalen Abo-Blätter: Badische Zeitung, B.Z., Berliner Morgenpost, ACN, EXPRESS, Zeitungsgruppe Köln, Hannoversche Allgemeine/Neue Presse, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Rheinische Post, Rhein Main Presse, Rhein-Zeitung, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, WAZ Mediengruppe, ZG Ruhr Nachrichten und das Hamburger Abendblatt.
[Foto: Online--Zeitungs-Angebote sehr beliebt | (c) express.de]

Artikel von agent-media.de

Montag, 4. Juli 2011

Neuer Tarifvertrag für die Druckbranche

Nach von Streiks begleitetem, zähem Ringen haben sich die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Druckindustrie letzte Woche auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Für 33 Monate soll die neue Regelung gelten. Neben einer linearen Lohnerhöhung um zwei Prozent wird es in diesem Zeitraum zwei Einmalzahlungen geben. Auf den Septemberlohn erhalten Vollzeitkräfte 280 EUR brutto zusätzlich. Auf das Juli-Gehalt 2013 gibt es 150 EUR brutto Nachschlag. Für Auszubildende belaufen sich die Zusatzsummen auf 140 EUR und 75 EUR, Teilzeit-Angestellte erhalten Extra-Beträge anteilig nach ihrer Stundenzahl.

Die Gewerkschaft ver.di hatte auch Änderungen am Manteltarifvertrags gefordert. Dieses Vorhaben hätte die Verhandlungen wohl noch weiter in die Länge gezogen, und so zeigte sich der Arbeitgeberverband BVDM in einer Pressemitteilung zufrieden mit dem Abschluss. Die Bosse konnten hingegen ihre Forderung nach flexibleren Arbeitszeiten und geringerem Lohn für Hilfskräfte nicht durchsetzen. Es bleibt bei der 35-Stunden-Woche für alle Angestellten und 13-15 EUR pro Stunde für Aushilfen in Print-Betrieben.
[Foto: Druckindustrie kann weiterplanen | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 14. Juni 2011

Druckindustrie - Zähe Tarifverhandlungen

Nach mehreren erfolglosen Anläufen gehen die Verhandlungen zu den Lohntarifen zwischen der Gewerkschaft ver.di und Arbeitgebern der Druck- und Verlagsindustrie heute in München in eine neue Runde.

Um die Arbeitgeber unter Druck zu setzen hatten ver.di und der bayerische Journalistenverband (BJV)  zum Streik aufgerufen. 1.500 Berufstätige ließen nach ver.di-Angaben die Arbeit ruhen, 500 beteiligten sich letzte Woche an einer Großkundgebung am Frankfurter Römer. Nach Angaben des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) sind seit Ende April 170 Betriebe bestreikt worden.

Heute stehen in der bayerischen Landeshauptstadt die Angestellten der Zeitungsverlage im Mittelpunkt. Die Arbeitgeber hatten ihnen eine Lohnsteigerung von 2 Prozent sowie zwei Einmalzahlungen in den nächsten 25 Monaten angeboten. Dies erachten die Gewerkschaften für viel zu wenig.

Aus Sicht der Arbeitgeber, vertreten unter anderem vom bvdm, befindet sich die Branche noch immer in einer tiefen Krise. Laut Pressemitteilung des Verbands sind in den letzten Jahren 4000 Betriebe dicht gemacht worden, 60.000 Druck- und Verlagsangestellte haben in diesem Zeitraum ihre Jobs verloren. Nach Rechnung des bvdm kann ein Drucker bis zu 60.000 EUR verdienen, wobei hier mögliche Schichtzulagen mitberechnet werden. Für Maschinenführer sind bis zu 80.000 EUR drin.

Aufgrund der vorgeblich schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möchten die Verantwortlichen der Branche die im Manteltarifvertrag vorgeschriebene 35-Stunden-Woche aufweichen. Unter Einbeziehung der Betriebsräte sollen die Unternehmen künftig Verträge mit bis zu 40 Stunden Arbeitszeit je Woche aushandeln dürfen. Dies widerstrebt den Gewerkschaften naturgemäß.
[Foto: Drucker wollen mehr Geld | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Positives Klima in der Druckindustrie

Die Druckindustrie schätzt die Geschäftslage im November wie in den letzten beiden Monaten positiv ein. So ein Bericht des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm). Der vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung im Rahmen seines Konjunkturtests erhobene Wert zeigt ein leichtes Wachstum von 3 Prozent. Das Institut berechnet die Zahlen als Differenz der Prozentsätze positiver und negativer Einschätzungen.

Die Bewertungssalden zu Nachfrage und Produktionsentwicklung haben sich laut Umfrage im Vergleich zum Oktober leicht verschlechtert, verbleiben jedoch im positiven Bereich. Auch die Entwicklung der Auftragsbestände ist positiv beurteilt worden, verliert aber bereits im dritten Monat in Serie an Prozentpunkten. Etwa 35 Prozent der befragten Druckereibetriebe gaben an, im Ausland tätig zu sein. Die Bewertung der Auslandsaufträge fiel um 9 Prozent schlechter aus als im Vormonat und sinkt auf einen Minuswert von 12 Prozent.

Die Geschäftserwartung entwickelt sich positiv. Die Antwortsalden klettern gegenüber Oktober um 4 Punkte auf 9 Prozent. Im Detail erwarten 21 Prozent der Unternehmer eine Verbesserung und 12 Prozent eine Verschlechterung der Geschäftslage. Die restlichen 67 Prozent äußerten sich neutral. Im Vorjahr lag der Wert für die Geschäftserwartung noch bei Minus 4 Prozent.

Nach wie vor herrscht ein positives Geschäftsklima in der Druckbranche. Der Geschäftsklima-Index ist als Mittelwert der Salden für Geschäftserwartung und Geschäftslage auf +7 Prozent gestiegen. Die für das nächste Quartal prognostizierten Erwartungen für das Auslandsgeschäft fallen jedoch mit minus 2 Prozent nach einem knappen halben Jahr erstmals wieder auf einen negativen Wert.
[Foto: Drucker erwarten mehr Aufträge | cc-by-sa 3.0 Sven Teschke, Büdingen]

Artikel von agent-media.de

Montag, 20. September 2010

Stellenabbau und Neuausrichtung bei manroland

Vorstands-
vorsitzender
Gerd Finkbeiner
Die manroland AG, nach eigenen Angaben weltweit zweitgrößter Hersteller von Drucksystemen und Weltmarktführer beim Rollenoffset, hat Umstrukturierungen angekündigt. Der Vorstand und die Investoren einigten sich laut Pressemeldung darauf, den drei deutschen Standorten künftig eine klarere Aufgabenteilung zukommen zu lassen.

Der Standort für den Rollendruck bleibt Augsburg, für den Bogendruck ist nach wie vor das Werk in Plauen zuständig. In beiden Städten sollen in Zukunft nur noch komplexe Systeme zusammengebaut werden und die Montage erfolgen. In Plauen wird der Geschäftsbereich "Industrielle Fertigung" entstehen. Der sächsische Betrieb ist dann für Baugruppenmontage und  mechanische Fertigung für manroland und Drittfirmen zuständig.

Augsburg bleibt das Zentrum für große Drucksysteme für den Zeitungsdruck. Hinzu kommen die kleineren Einheiten zur Zeitungsproduktion, die bislang in Plauen gebaut wurden. Auch die zentral zu organisierenden Gruppenfunktionen sollen in der schwäbischen Metropole konzentriert werden. Die Gießerei in Offenbach liefert künftig Gussteile an die beiden anderen Standorte.

Aufgrund der sinkenden Nachfrage im Produkionssektor möchte der Konzern mehr auf Service setzen und in diesem Segment wachsen. Mit 300 Mitarbeitern soll das neue Standbein "Technische und Industrielle Dienstleistungen" aufgebaut werden. Dieser Bereich wird sich um die Verleihung von Fachkräften und Industrieberatung kümmern.

Leider werden im Rahmen der Restrukturierung 500 Arbeitsplätze abgebaut. Bis 2012 soll es nur noch 6000 Beschäftigte bei dem Unternehmen geben, das in Hochzeiten knapp 8000 Menschen in Lohn und Brot brachte. Die manroland AG beteuert, die Stellenkürzungen sozialverträglich vornehmen zu wollen und weist auf das gegenüber 2007 bereits um 30 Prozent gesunkene Auftragsvolumen von nunmehr 1,4 Milliarden Euro im Stammgeschäft hin.

Gerd Finkbeiner, Vorstandsvorsitzender der AG, betonte die Absicht, manroland als autonomen Konzern weiterführen zu wollen. "Mit unseren nun eingeleiteten Maßnahmen reagieren wir aktiv auf geänderte Rahmenbedingungen und positionieren uns, um auch künftig zu wachsen. Wir sind davon überzeugt, dass manroland diese Chancen als eigenständiges Unternehmen wahrnehmen sollte", sagte Finkbeiner. [Abbildung: manroland AG]

Donnerstag, 9. September 2010

US-Zeitungen: Anzeigenmarkt noch rückläufig

cc-by-sa 2.0
Daniel R. Blume
Der amerikanische Werbemarkt für Zeitungen ist im zweiten Quartal 2010 wieder geschrumpft. Laut Erhebung der Newspaper Association of America (NAA) gingen die Spendings in Print und Online um 5,55%  auf 6,44 Milliarden Dollar verglichen mit dem Vorjahresquartal zurück. Mit gedruckten Anzeigen wurden 5,69 Milliarden Dollar erwirtschaftet, 744 Milliarden entfielen auf den Online-Markt. Damit gingen die Umsätze im Internet um 13,9% nach oben, im Printbereich um 7,6% nach unten.

Geben die Zahlen auch keinen Anlass zur Euphorie, so zeigt sich die Talfahrt doch gegenüber 2009 deutlich gebremst. Im letzten Jahr mussten die Verlage für Druckanzeigen in jedem Quartal Einbrüche von über 25% hinnehmen, und in den ersten drei Quartalen war auch der Online-Markt mit mehr als 13% Einbußen stark rückläufig.

Internetanzeigen sind seit 2003 Teil der NAA-Analysen. Seitdem bis einschließlich 2007 verdienten US-Zeitungen in jedem Quartal mehr als 10 Milliarden Dollar durch Werbung. Erst mit Einsetzen der Wirtschaftskrise 2008 wurde diese Marke wieder unterschritten.

Dienstag, 3. August 2010

Preise für Papier und Druckfarben steigen

Druckfarben der Flint
Group werden teurer
flintgrp.com
Bereits zum 1. September hat die Flint Group Print Media Europe in einer Mitteilung die Anhebung der Preise für Druckfarben und -lacke angekündigt. Von der Erhöhung betroffen sind Farben für den UV Bogenoffset, deren Preise um 6% klettern ebenso wie UV-Lacke (+7 - 15%) und Dispersionslacke (+6%).

Auch für Papier werden Verlage in Zukunft tiefer in ihre durch zur Zeit knausernde Werbekunden bereits nicht mehr allzu vollen Taschen greifen müssen. Der namhafte Zulieferer Arjowiggins kündigte laut druck-medien.net eine Steigerung der Verkaufspreise an. Sie tritt im September in Kraft und betrifft UWF- und CWF-Papiere. Holzfreie, gestrichenen Papiere werden um sechs Prozent teurer, holzfreie ungestrichene um neun Prozent.

Beide Unternehmen beteuern, mit dem Preisanstieg gestiegene Kosten für Rohstoffe weiterzugeben. Bei Arjowiggins tragen auch höhere Aufwände für Transport und Energie zu Preiserhöhung bei.

Montag, 21. Juni 2010

Bedruckbare Blu-ray-Rohlinge im Test

Für die aktuelle Ausgabe 14/10 der Computerzeitschrift c't wurden Blu-ray-Rohlinge auf Haltbarkeit und Brennqualität hin getestet. Ein Großteil der überprüften Scheiben kann man auch, einen geeigneten Tintenstrahl-Printer vorausgesetzt, mit einem Labelmotiv versehen. Diese BD-Rs haben die Tester auch auf ihre Druckeigenschaften hin abgeklopft.

Von den mit einem Stückpreis von 1,50 EUR sehr günstigen 4x-Rohlingen von Prodye (Nierle) ist nach den Ergebnissen aufgrund der sehr kurzen Lebenserwartung (getestet in einer Klimakammer) abzuraten, zumindest wenn die Scheiben zur Archivierung gedacht sind. In den Druckeigenschaften leistet sich der "Günstling" nur in puncto Lichtbeständigkeit einen Ausrutscher. Qualität und Wischfestigkeit der Aufdrucke fallen befriedigend aus.

Mit 2,08 Euro ebenfalls noch auf niedrigem Preisniveau sind 4x-Medien von Maxell, sie halten allerdings der Bruthitze der Klimakammer ebenfalls nicht stand. Der Labeldruck hat eine gute wischfestigkeit bei zufriedenstellender Lichtbeständigkeit und Fotoqualität.

Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet die Mediarange BD-R 25GB 6X, im Handel für 2,99 EUR erhältlich. Das von Moser Baer India produzierte Modell zeigt eine gute Haltbarkeit und kann auch bei zehnfacher Geschwindigkeit zufriedenstellend gebrannt werden. Die Wischfestigkeit des Labels ist ebenfalls zufriedenstellend, die Qualität des Drucks gut. Leider hält die Bedruckung intensiver Sonneneinstrahlung schlecht Stand.

Wer Wert auf sehr gute Haltbarkeit der Discs legt, greift am besten zur Panasonic BD-R 25GB 4X (3,50 EUR) oder zur Verbatim BD-R 25 GB 4X (5,30 EUR). Leider zeigen die günstigeren Panasonic-Rohlinge eine schlechte Brennqualität, gerade bei hohen Brenngeschwindigkeiten. Dafür ist das Label wischfester, wenngleich weniger lichtbeständig als bei Verbatim.

Überteuert wirken die Rohlinge von Blu-ray-Miterfinder Sony. Sie kosten 5,99 EUR pro Stück, haben aber eine lediglich zufriedenstellende Lebenserwartung. Die Brennqualität wurde von den Testern als schlecht eingestuft.
[Foto: Blu-ray-Rohlinge unter der Lupe | cc-by-sa 2.5 Wolfgang "MrWichtig"]

Dienstag, 2. Februar 2010

Digitaler Musikmarkt wächst weiter

Der kürzlich vorgestellte "Digital Music Report 2010" des internationalen Musik-Businessverbandes IFPI zeigt einen fortschreitenden Trend zum digitalen Vertriebsweg. Der Anteil der Erlöse aus Downloads Und Streamingangeboten am Gesamtumsatz betrug demnach 27%, absolut wurden 4,2 Milliarden Dollar Umsatz im Digitalgeschäft erwirtschaftet. Das sind 12% mehr als im Vorjahr. Erstaunlich ist vor allem die Entwicklung der letzten Jahre. Über 400 Musikdienste warben 2009 mit insgesamt 11,6 Millionen lizenzierten Songs um die Gunst von Internet- und Handynutzern, 2003 gab es nur 50 solcher Anbieter, die rund eine Millionen Tracks bei einem Umsatz von damals weltweit 20 Mio. Euro zur Verfügung stellten. Das Digitalgeschäft fängt die Verluste bei den physischen Datenträgern jedoch nur bedingt auf. Seit 2004 ist der Umsatz im Digitalgeschäft mit Musikinhalten um 940% gestiegen, dennoch fiel der Gesamtumsatz der Musikindustrie in diesem Zeitraum um 30%. Lohnenswert ist auch ein Vergleich mit anderen Branchen. Beim Digitalvertrieb wird die Musikindustrie nur von der Games-Industrie getoppt, bei Videospielen stammt mit 32% fast ein Drittel aller Umsätze aus Downloads. Kein Wunder, gilt die Klientel hier doch als besonders jung und technikbegeistert. Mit Filmen wird online weit weniger Kasse gemacht, hier beträgt der Umsatzanteil des Digitalgeschäfts (Download & Streaming) nur 5%. Auch bei Zeitungen und Magazinen (4% bzw. 2% Umsatzanteil) kommt der Digitalvertrieb nur langsam in Schwung. [Foto: iTunes.de]

Montag, 2. November 2009

Kammann insolvent

Die Werner Kammann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, die sich auch als Hersteller von Maschinen zur Bedruckung optischer Medien einen Namen gemacht hat, hat Insolvenz angemeldet. 260 Arbeitsplätze stehen damit im nordrhein-westfälischen Bünde zur Disposition. Eine hohe Schuldenlast, resultierend aus dem Firmenverkauf an die Investorengruppe Arcadia im Jahre 2004, allgemeine Absatzschwierigkeiten im Bereich der Medienindustrie sowie Probleme bei der Verlängerung von Kreditlinien seitens der Gläubigerbanken bewogen die Geschäftsführung Anfang Oktober zu diesem Schritt. Dem Vernehmen nach sehen aber sowohl Geschäftsleitung als auch das Umfeld des Unternehmens gute Chancen auf die Fortführung des Betriebs. Das laufende Geschäft wird unterdessen ohne Einschränkungen fortgesetzt. [Foto: kammann.de]

Freitag, 23. Oktober 2009

Medientage München - Kongress, Messe & Party

Vom 28. bis zum 30. Oktober findet die Branchenveranstaltung "Medientage München" statt.

Beim Kongress wird in Vorträgen und Diskussionen derzeitige Lage, Ausblick und Chancen der Medienbranche erörtert. Dabei steht bei vielen Referenten der Umgang klassischer Medien mit den Herausforderungen des Internet-Zeitalters und die noch immer in vielen Bereichen kriselnde Werbebranche im Fokus. Es werden beispielsweise das Zusammenspiel von Druck- und Online-Ausgaben bei Zeitschriftenmarken und die Chancen von Online-Radio diskutiert. Den Bereich "Werbung" decken weitere Seminaren ab, die z.B. den Boom bei Online-Anzeigen oder effiziente Targeting-Methoden thematisieren.

Auf der Messe präsentieren Firmen Neuheiten aus den Bereichen Radio, Fernsehen, Film, Internet und Mobilkommunikation. Zudem präsentieren sich Fachverbände und -Institutionen. Der Verein MedienCampus Bayern e.V. rundet das Programm mit seinen Informationen zur Aus- und Weiterbildung ab.

Unter den Events der Medientage München versprüht die Nacht der Medien wohl am meisten Glamour. Es bedarf einer Einladung von einem der Sponsoren wie ProSiebenSat.1 oder Burda, um bei der Veranstaltung teilzunehmen. Für Medienfachleute, die sich nicht zu den VIPs der Szene zählen, bietet die Après Fair-Party die Möglichkeit zum lockeren Austausch bei Cocktails und Musik. Zudem kann bei den Medientagen München im Rahmen mehrerer Preisverleihungen das Sektglas erhoben werden. [Foto: medientage.de]

Mittwoch, 9. September 2009

EU-Druckaufträge - Fängt Stoiber den Amtsschimmel?

Nach Beschwerde des Bundesverbandes Druck & Medien (bvdm) sollen bestehende EU-Ausschreibungsverfahren für Druckaufträge geprüft werden. Konkret geht es um die Hürden, die das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat) Druckereien in den Weg stellt, welche die Ergebnisse der Behörde zu Papier bringen möchten. Wird ein Druckauftrag von Eurostat ausgeschrieben, müssen sich die Bewerber mit über 100 Seiten starken Formularen herumschlagen. Vorsitzender der Expertengruppe zum Verwaltungsabbau ist Edmund Stoiber. Der frühere bayrische Ministerpräsident hat nun die Prüfung der Ausschreibungspraxis durch das ihm unterstellte Sekretariat veranlasst. Es bleibt abzuwarten, ob sich Bürokratie durch noch mehr Bürokratie wirklich abbauen lässt. Aufgrund der Federführung durch den für seine verschnörkelten Gedankenwege bekannten Edmund Stoiber mögen sich da bei dem einen oder anderen Zweifel regen. [Foto: VisualBeo@wikimedia]

Donnerstag, 3. September 2009

Print Media Production Forum in Stuttgart

An den ersten beiden Oktobertagen findet in Stuttgart das Print Media Production Forum statt, das sich an im Druckgewerbe tätige Personen wendet. Als Veranstalter treten der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die European Color Initiative (ECI) auf. Neben Lösungen zum Workflow und zur Prozessoptimierung wird auch ein ganzer Vormittag dem Thema Digitaldruck gewidmet. Bereits im Vorfeld (am 30. September) werden in zwei Seminaren Details des für den Druck optimierten Dokumentformats PDF/X-4 erläutert. 31 Aussteller und Experten werden beim PMPF einen Eindruck ihrer Arbeit im Druck- und Vorstufenbereich vermitteln. [FOTO: print-media-production-forum.de]

Donnerstag, 4. Juni 2009

Moderate Lohnerhöhung in der Druckindustrie

Als Ergebnis der erfolgreichen Verhandlungen zwischen dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und der Gewerkschaft ver.di werden die Tariflöhne der Druckindustrie zum 1. April 2010 um zwei Prozent erhöht. Zudem wurde eine Einmalzahlung von 280 Euro für Angestellte und 130 Euro für Azubis beschlossen. Die Arbeitnehmer sollen diesen Bonus im September erhalten. Der neue Tarifvertrag betrifft 170.000 Beschäftigte der Druckindustrie und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Die Güligkeit des bestehenden Manteltarifvertrags wurde bis zum Ende des nächsten Jahres verlängert. [Foto: Deutsches Museum München]

Donnerstag, 2. April 2009

Druckindustrie leidet unter Krise

Gegenüber dem Vormonat ist die Beurteilung der Geschäftslage in der Druckindustrie um 10% gesunken. Damit ist dieser Wert, der als Differenz aus den Prozentwerten positiver und negativer Antworten gebildet wird, bei pessimistischen -47% (März 08: +9%). Dies geht aus einer Pressemitteilung des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) hervor. Vor allem die Produktions- (-10%) und Auftragsentwicklung (-16%) wurden negativ beurteilt. Rund ein Drittel der Unternehmen ist im Auslandsgeschäft tätig, dies lässt sich aus dem zugrundeliegenden ifo-Konjunkturtest ablesen. Diese Unternehmen beurteilen die Lage der Auslandsaufträge mit -21% negativ (Vorjahr: -14%). Noch negativer als die Lage ist die Geschäftserwartung der Druckfirmen für das nächste halbe Jahr. Nur 4% der Befragten mutmaßen eine positive Geschäftsentwicklung, 59% erwarten eine Verschlechterung, der Rest geht von einer konstanten Lage aus. Damit liegt die Geschäftserwartung bei -55%, was den schlechtesten Wert seit Beginn der Erhebungen 1991 darstellt. Um den oft zitierten Geschäftsklimaindex, der als Mittelwert aus den Werten für Geschäftslage und Geschäftserwartung gebildet wird und als Indikator für das nächste Quartal gilt, ist es in der Druckindustrie mit -51% wenig besser bestellt.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Bewerbungsphase zum DID-Award startet

Die Bewerbungsphase für den vom Deutschen Institut Druck gestifteten DID Award für innovative Druckweiterverarbeitung beginnt am 16. Februar und endet am 15.Mai. Dies berichtet der Bundesverband Druck und Medien. Mit der Auszeichnung können kreative Ideen z.B. für Werbedrucksachen oder Buchgestaltung geehrt werden. Teilnehmen dürfen neben Druckereien auch Verlage, Agenturen so wie Betriebe, die auf Druckvorstufe und Weiterverarbeitung spezialisiert sind. Der Preis wird in mehreren Kategorien im Rahmen der "Print Night" am 24. September in Stuttgart verliehen. [Foto: did-award.de]

Donnerstag, 8. Mai 2008

cd-agent: Neu - CDs, DVDs & Bücher

In den Bereichen Musik, Film und Druck besteht für Sie ab sofort die Möglichkeit, sich über neuerschienene CDs, DVDs und Bücher zu informieren. Auch nach Schallplatten, Filmklassikern, Comics und älteren Schmökern kann gesucht werden - Viel Spaß wünscht Ihr Team von cd-agent.de!