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Mittwoch, 1. Februar 2012

Positive Entwicklung im Werbemarkt 2011

Der Werbemarkt in Deutschland ist 2011 brutto um 3,5% auf 25,8 Mrd. EUR gewachsen. Dabei wies das erste Halbjahr eine deutlichere Steigerung um 5,0% auf, während sich die Werbetreibenden in der zweiten Jahreshälfte mit Mehraufwänden von 2,1% beschieden. Dies weiß das Marktforschungsinstitut Nielsen zu berichten.

Tageszeitungen konnten von der allgemeinen Reklamefreude nicht profitieren. Ihre Einnahmen aus dem Anzeigenmarkt gingen um 2,1% auf 5,2 Mrd. EUR zurück. Dafür ist nicht zuletzt Aldi verantwortlich. Der Discounter allein zog 135 Mio. EUR aus diesem Werbesegment ab. Dass Presseerzeugnisse ein wichtiges Medium der Marketing-Kommunikation bleiben, zeigt der positive Trend bei Publikumszeitschriften. In die Blätter für den Massenmarkt wurden 3,6 Mrd. Werbemillionen gepumpt, ein Plus von 1,4%. Auch das Geschäft mit Anzeigen in Fachzeitschriften generierte mit 408 Mio. EUR satte 2,9 Prozent mehr Brutto-Umsatz als 2010.

In TV-Spots wurden 1,8% mehr Geld investiert. Mit 11,1 Mrd. EUR brutto war das Fernsehen weiterhin das umsatzstärkste Werbemedium. Im Radio liefen Verbraucherinformationen im Wert von 1,4 Mrd. EUR, ein Plus von 3,9% verglichen mit 2010.

Den höchsten Zuwachs gab es erwartungsgemäß bei der Online-Werbung. Hier stieg der Werbedruck um 22,5 Prozent auf 2,9 Mrd. EUR.

Neben dem Web-Bereich konnten auch zwei klassische  Medien die Werbeumsätze um zweistellige Prozentsätze verbessern. Das Plakat legte um 11,5 auf zuletzt 1,1 Mrd zu. Kinowerbung lag ebenfalls erneut stark im Trend und ergatterte 96 Mio EUR der Werbespendings (+17,6%).
[Foto: TV-Reklame bleibt bestbezahlte Werbeform | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 13. Januar 2011

Deutscher Werbemarkt erholt sich

Im Jahr 2010 sind die Werbe-Ausgaben über alle bedeutenden Mediengattungen gesehen um 11% auf 25 Mrd. Euro gestiegen. Dies geht aus Zahlen von Nielsen Media Research hervor.

In Fernsehwerbung wurde mit insgesamt 10,91 Mrd. Euro am meisten investiert. Dieser Betrag entspricht einem Plus von 11 Prozent verglichen mit 2009. Radiowerbung erwirtschaftete 1,38 Mrd. Euro, das sind 5,2% mehr als im Vorjahr. Auch der traditionell eher kleine Kino-Werbemarkt zog um 12,2% auf 81,24 Mio. Euro an.

Die Budgets für Print-Werbung wurden im vergangenen Jahr ebenfalls wieder aufgestockt. Zeitungen nahmen durch ihre Anzeigen 5,36 Mrd Euro ein. Das sind 1,1% mehr als vor Jahresfrist. Publikumszeitschriften bekamen 3,59 Mrd. Euro vom Werbekuchen und verbesserten ihren Reklameumsatz damit um 4,3%. 398,6 Mio. Euro schwer war das Geschäft mit Anzeigen in Fachzeitschriften. Bei ihnen zeigt der Trend bei einem Plus von 1,3% ebenfalls nach oben.

Ein immer größer werdender Teil ihrer Budgets stecken deutsche Werbetreibende in Internet-Reklame. Der Online-Geschäft hatte mit +34,8% den größten Zuwachs und erwirtschaftete 2010 2,36 Mrd. Euro.

Der Rest der von Nielsen erfassten Spendings floss in Plakatwerbung. 969,9 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftete dieser Markt 2010. Das sind 6,4% mehr als im vorangegangenen Krisenjahr.
[Foto: Zeitschriften-Werbung wieder beliebt | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 11. Februar 2010

Werbemarkt: Trendwende spürbar

Laut Bericht von horizont.net basierend auf Zahlen der Marktforscher des Nielsen Instituts sind die Bruttoinvestitionen in den deutschen Werbemarkt gestiegen. Letzten Monat ergab sich ein Plus von 4,3% im Vergleich zum Vorjahr, der gesamte Reklameetat der deutschen Firmen belief sich laut Studie im letzten Monat (inklusive online) auf 1,56 Mrd. Euro. Erstmalig genannt (und daher im Gesamtvergleich außen vorgelassen) wurden auch Werbespendings im Online-Bereich, die alleine 127 Millionen Euro ausmachten. Der größte Anteil der Werbespendings entfiel mit 596 Euro auf TV-Spots. Dieser Markt wuchs mit +16,8% auch am stärksten. Auch in Zeitungen (397 Mio. Euro) wurden wieder viele Anzeigen geschaltet, bei jedoch fallender Tendenz (-4,6%). Die für breite Leserschaften ausgerichteten Publikumzeitschriften konnten 274 Mio Euro Anzeigenbudget abgreifen, ein kleines Plus von 0,8%. In Plakatwerbung wurde mit 52 Mio. Euro (-17,9%) recht wenig investiert, auch Fachzeitschriften hatten mit einem Einnahmenrückgang im Reklamesegment zu kämpfen (31 Mio. Euro, -9,2%). Radiospots leiden ebenfalls unter sinkendem Vertrauen bei den Marketing-Entscheidern. In das Funkmedium flossen noch 87 Mio. Reklame-Euro (-17,9%).  Wohl aufgrund der zur Zeit oft vollen Kinosäle konnten die Lichtspielhäuser ihre Werbeeinnahmen fast verdoppeln. 5 Millionen Euro war die Leinwandwerbung deutschen Unternehmen wert, ein Plus von 94,2 Prozent.

Handelsunternehmen, allen voran Lebensmittel-und Elektronikanbieter, gaben mit 180 Mio. Euro am meisten Geld für Werbung aus. Auch Zeitungen (96 Mio. Euro) und der PKW-Markt (89 Mio. Euro) waren im Januar recht reklamefreudig. Die Pharma-Branche investierte 76 Mio. Euro, ein kräftiges Plus von 15,6%.
[Foto: Plakat-Werbung im Abwärtstrend; cc-by Immanuel Giel]