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Dienstag, 6. September 2011

Social Media Plattformen entdecken Musikgeschäft

Facebook, Google+ und andere Plattformen entdecken mehr und mehr das Musikgeschäft als lukrative Einnahmequelle. Umgekehrt erkennen immer mehr Musiker die Vorteile der Vermarktung ihrer Inhalte über Social Media-Kanäle.

In der letzten Woche veröffentlichte David Guetta sein aktuelles Album "Nothing But the Beat" über seine Facebook-Seite, wo Fans das Album mit Facebook-Credits herunterladen können. Für Musiker bieten die Sozialen Netzwerke den Vorteil, einfach und direkt Inhalte an ihre Fans ausliefern zu können. Auch können Künstler ihre Alben kostenlos verbreiten und so die eigene Fanbasis vergrößern. Für Musiker bringt die aktuelle Situation somit ein nie gekanntes Maß an Unabhängigkeit gegenüber Labels, Vertrieben und dem Handel.

Facebook behält bei Musikverkäufen recht happige 30% der Umsätze ein. Das noch junge Netzwerk Google+, das vorwiegend auf Games fokussiert ist, unterbietet den Branchenführer unter den Social Networks mit einer Umsatzbeteiligung von 5% deutlich. Da scheint es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Content-Anbieter und Konsumenten vermehrt dem Internetkonzern aus Seattle zuwenden. Google möchte mit der Preisstrategie offenbar seine Nutzerzahlen erhöhen und Google+ mittelfristig zur echten Facebook-Konkurrenz ausbauen.

Der angeschlagenen Community MySpace dürfte eine Erholung angesichts der Wettbewerbslage schwer fallen. Das Urgestein unter dern sozialen Netzwerken hatte zuletzt angekündigt sich wieder verstärkt um Künstler sowie Musik und ihre Vermarktung kümmern zu wollen.
[Foto: David Guetta nutzt neue Vertriebskanäle | cc-by-sa 2.0 David Guetta & Alain Zirah]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 26. August 2011

MySpace wird Musik-Plattform

Nach dem wenig effektiven Redesign der unter Nutzerschwund leidenden Webseite MySpace im letzten Jahr soll einem weiterer Relaunch dem Netzwerk-Urgestein nun neues Leben einhauchen.

Al Dejewski vom neuen Besitzer Specific Media verriet gegenüber Advertising Age, dass man mit dem Neuanfang nicht länger die in der User-Gunst enteilten Netzwerke Twitter und Facebook ins Visier nehmen will. Vielmehr sollen die existierenden Verträge und Kooperationen mit Musik-Labels und die aus vielen Künstlern bestehende Nutzerbasis für eine stärkere strategische Ausrichtung als Musik-Plattform genutzt werden.

Mit einer Werbekampagne will man das neue und zugleich alte Profil als Künstler-Netzwerk schärfen und so neue Mitglieder für MySpace begeistern. Damit sollen auch die Besucherzahlen stabilisiert werden, die sich seit Jahresanfang laut Erhebungen von ComScore fast halbiert haben.
[Foto: MySpace definiert sich neu | (c) MySpace]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 30. Juni 2011

Justin Timberlake soll MySpace reformieren

Das digitale Medien-Unternehmen Specific Media hat laut eigener Pressemitteilung für 35 Millionen US-Dollar das unter Besucherschwund leidende Netzerwerk MySpace von der News Corporation übernommen. Im Gegenzug erhält Rupert Murdochs Nachrichten-Betrieb Anteile an Specific Media. Vor sechs Jahren war MySpace noch für 580 Millonen Dollar in den Besitz der News Corp. übergegangen.

Der Emmy & Grammy-Gewinner Justin Timberlake hält Anteile am MySpace-Käufer. Ihm wird laut Meldung eine führende Rolle bei der Neuausrichtung des Portals zukommen. Im Kino verkörperte der Pop-Künstler unlängst Napster-Mitbegründer Sean Parker, der auch bei Facebook mitmischte. Eine ähnliche Aufgabe nimmt er nun also im wahren Leben an. Die kriselnde Website soll als erste Adresse für Originalshows, Videos und Musik entwickelt werden und Fans und Künstler in einer Community zusammenbringen.

MySpace war als eine der ersten Social Media Plattformen lange Zeit vor allem bei Musikern und Musikliebhabern beliebt. Zeitgleich zum Facebook-Siegeszug geriet die Seite jedoch in einen Abwärtstrend, der trotz wechselnder Besitzer bislang nicht gestoppt werden konnte.
[Foto: Timberlake soll kreative Ideen entwickeln | cc-by-sa 3.0 Caroline Bonarde Ucci]

Artikel von agent-media.de

Montag, 28. März 2011

MySpace-Talfahrt ungebremst

Trotz des Ende des letzten Jahres vollführten Relaunches scheint die bei Künstlern lange Zeit beliebte Plattform MySpace dem übermächtigen Konkurrenten Facebook nichts mehr entgegensetzen zu können.

Die Generalüberholung hat den Verfall des Urgesteins unter den sozialen Netzten offenbar sogar beschleunigt. Fehlfunktionen und verloren gegangene Profildaten haben laut Mitteilung von pressetext viele Mitglieder vor den Kopf gestoßen.

Das Portal verlor zwischen Januar und Februar rund zehn Millionen User und zählt nunmehr 63 Mio. Nutzer. MySpace hat bereits seit längerer Zeit mit Besucherschwund zu kämpfen. Die in Besitz des Rupert Murdoch-Konzerns News Corp befindliche Website steht derzeit zum Verkauf.
[Foto: Rupert Mordoch will MySpace verkaufen | cc-by-sa 2.0 worldeconomicforum]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 4. Januar 2011

MySpace plant weiteren Stellenabbau

Laut Bericht des Wall Street Journals plant MySpace Mutterkonzern News Corp einen weiteren massiven Stellenabbau bei dem vor allem bei Musikern beliebten Social Network. Nachdem die Mitarbeiterschaft als Reaktion auf schwindende Besucherzahlen bereits 2009 drastisch abgebaut worden war (wir berichteten), sollen von den weltweit 1100 verbliebenen Angestellten mehr als die Hälfte freigestellt werden, so die Zeitung. 

MySpace gilt als Pionier sozialer Netzwerke und sieht sich seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen und Werbeeinahmen konfrontiert. Während Branchenprimus Facebook auf weltweit 500 Millionen User verweisen kann, sind es bei MySpace "nur noch" rund 100 Millonen.
[Foto: MySpace weiterhin unter Druck | myspace.com]

Artikel von agent-media.de

Montag, 3. Mai 2010

TuneCore wird MySpace-Partner

Der Digitalvertrieb TuneCore bietet dank einer Marketing-Kooperation MySpace-Nutzern vergünstigte Konditionen zum digitalen Vertrieb an. Wer MySpace-Mitglied ist, kann seine Musik zum halben Preis in 19 Online-Shops weltweit vermarkten. So ein Bericht von MusicWeek. Für ein Album sind dadurch nur 23,49 Dollar, für einen Song 4,99 Dollar Jahrespauschale fällig. Wer an dem Programm teilimmt, erhält zudem einen 50 Dollar-Gutschein, der sich für die MySpace-interne Werbung (MyAds) nutzen lässt.

MySpace konzentriert sich mit der Partnerschaft weiter auf Musiker, die immer einen großen Anteil der Nutzerschaft ausgemacht haben. MySpace-User sollen sich auf TuneCore künftig auch mit ihren vom Social-Web-Urgestein gewohnten Zugangsdaten einloggen können.[Bild: tunecore.com]

Mittwoch, 24. März 2010

Drachenzähmen wird viral vermarktet

Der neue Dreamworks-Animationsstreifen "Drachenzähmen leicht gemacht" wird auf MySpace mit dem Profil drachenzaehmen beworben. Den menschlichen Charakteren sowie den im Film vorkommenden Drachenarten sind eigene Profile gewidmet. Die Beschreibungen der Feuerspeier erinnern ein wenig an Pokémon. Wohl nicht ganz zufällig erscheinen Videospiele zu "Drachenzähmen leicht gemacht" für PlayStation 3 und Nintendo DS direkt am Tag nach dem Kinostart.

Die Macher des Eintrags gehen derzeit aktiv auf andere Community-Mitglieder zu und versenden auch Freundesanfragen. Diese in der Spam-Grauzone anzusiedelnde Werbeaktion soll auf den Release des in entsprechend ausgestatteten Filmsälen in 3D zu sehenden Werkes am morgigen Donnerstag, den 25. März, aufmerksam machen. [Foto: MySpace-Profil drachenzaehmen]

Links:
Nintendo-DS-Spiel zu "Drachenzähmen leicht gemacht"
PlayStation-3-Spiel zu "Drachenzähmen leicht gemacht"

Mittwoch, 24. Juni 2009

MySpace baut massiv Stellen ab

Nachem MySpace in den USA ca. 420 Stellen abgebaut hat, sind nun auch internationale Dependancen des Urgesteins unter den Web-Communities von der Schrumpfkur betroffen. So ein Bericht von pressetext. Nur ein Drittel des außerhalb der USA tätigen Personals soll den Job behalten. Insgesamt sind dort noch 450 Menschen tätig. In Deutschland sind drei Büros In Berlin, Hamburg und Düsseldorf aktiv. Die Standorte London, Berlin und Sydney sollen als grundlegende regionale Zentren erhalten bleiben. Die Notwendigkeit der lokalen Verwaltungseinheiten in Brasilien, Kanada, Italien, Indien, Russland, Frankreich und Schweden wird genau geprüft. MySpace hat mit fallenden Besucherzahlen und sinkenden Werbeeinnahmen zu kämpfen. Nur die Hälfte der User kommt nicht aus den USA. [Foto: MySpace.com]

Links:
MySpace bangt um Werbeeinnahmen

Mittwoch, 20. Mai 2009

MySpace bangt um Werbeeinnahmen

Laut Bericht von pressetext hat das soziale Netzwerk MySpace, auf dem auch viele Musiker sich und ihre Werke präsentieren, unter rückläufiger Nutzung zu leiden. Im April soll die Anzahl der Seitenaufrufe (Page Views) von 47,7 Mrd. im Vorjahr auf 38 Mrd. in diesem Jahr zurückgegangen sein. Konkurrent Facebook konnte im selben Zeitraum seine Page Views von 44 Mrd. auf 87 Mrd. nahezu verdoppeln. Auch in den USA, traditionell das Kernland der MySpace-Community, gingen die Zahlen im Laufe des vergangenen Jahres um 16% zurück, während Facebook ein Plus von 13% bei den Seitenaufrufen verzeichnen durfte. Mit dem Rückgang der Nutzung einher gehen auch schwindende Einnahmen aus Werbung auf den Seiten von MySpace. Im letzten Jahr wurden noch 800 Mio. Dollar Umsatz erwirtschaftet, in diesem Jahr werden von Experten nur noch 500 Mio. Dollar erwartet. Die Talfahrt trifft MySpace in einer Zeit, da Internet-Werbung sich zumindest in Deutschland trotz Wirtschaftskrise noch immer im Wachstum befindet. Laut Zahlen des Bitkom sind hierzulande allein im ersten Quartal 340 Mio. Euro in Web-Anzeigen geflossen. Dies bedeutet ein Plus von 11,2% gegenüber dem Vorjahr. [Foto: MySpace.com]

Donnerstag, 26. März 2009

Musik-Käuferschwund in den USA

Wie die Marktanalysten der NPD Group festgestellt haben, hatte die Musikindustrie in den USA 2008 mit einem schweren Käuferschwund zu kämpfen. So gab es 17 Millionen weniger CD-Käufer als noch im Jahr zuvor. Dagegen ist die Zahl der im Internet fündig gewordenen Musik-Käufer um 8 Millionen gestiegen. Der Internet-Absatz von Musik-Tracks stieg um 29 Prozent und beträgt nun ein Drittel des Gesamtmarkts. Trotzdem sank auch unter Internetnutzern der Anteil der Musikkäufer. Nur 58% der Websurfer gaben an, 2008 Geld in Downloads oder CD-Käufe investiert zu haben, ein Jahr zuvor lag diese Quote noch bei 65%. Der Absatz von CDs ging um 19 Prozent zurück, auch weil 13 Millionen weniger Amerikaner überhaupt Geld in Musikkäufe investierten. Besonders ausgeprägt war die Kaufabstinenz bei Teenagern und Menschen über 50 Jahren. Als Hauptgrund für die Zurückhaltung gaben die im Rahmen der Studie befragten Konsumenten die derzeitige Rezession an. Als Hoffnungsschimmer teilt NPD die Mutmaßung mit, dass der Konsum von Musik nicht zurückgeht. So kennen 18% aller Internet-User das in den USA aktive Internet-Radio Pandora.com, das laut dem Web-Statistikdienst Alexa unter den 1000 bekanntesten Sites weltweit rangiert. Fast die Hälfte aller Teenager hören oder tauschen Musik in sozialen Netzwerken wie MySpace. Über alle Webnutzer betrachtet lag dieser Anteil bei 19% im letzten Quartal 2008, Ende 2007 waren es noch lediglich 15%.

Montag, 6. Oktober 2008

MySpace Music mit 4 Majors... und die Indies?

Die zunächst nur in den USA verfügbare Erweiterung MySpace-Erweiterung "MySpace Music" der etablierten und besonders bei Musikern beliebten Internet Community macht den Usern die Kataloge der 4 großen Plattenlabel EMI, Sony BMG, Warner und Universal unbegrenzt als Video oder Audio-Stream zugänglich. Als einziges Independent Label ist "The Orchard" an dem Deal beteiligt. Die Songs können auch als DRM-freie MP3s erworben werden. Das Angebot wird unter Anderem durch Werbung finanziert. So schalten Toyota, State Farm, Sony Pictures und Mc Donalds ihre Anzeigen auf MySpace. Wie es sich für eine Music Community gehört, können eigene Playlists angelegt werden und mit Freunden getauscht werden. Das Angebot soll in ein paar Monaten auch in Deutschland starten. Seitens der Independent Labels wird auch Kritik an MySpace Music laut. Die unabhängigen Musikfirmen sind an dem Joint Venture nicht beteiligt und fühlen sich daher ungerecht behandelt, wie der britische Sender BBC zu berichten weiß. [Foto: myspace.com]

Donnerstag, 10. Juli 2008

MySpace-Kolumnist macht Hörbuch

Der Autor Michael Nast veröffentlicht regelmäßig Texte auf dem Community Portal MySpace, die nun auch als Hörbuch veröffentlicht werden. Nast schreibt in seiner "Großstadtkolumne" über komische wie tragische Ereignisse aus dem Alltag. Am heutigen 9. Juli erscheint das Audiobook "Berliner Schule". Damit geht Nast mit prominenter Unterstützung von Oliver Korittke auf Lesetour. Der Schauspieler mit der markanten Stimme ist aus den "Musterknaben"-Filmen bekannt. Für MySpace-Freunde von Michael Nast gibt es einen Bonustrack, der nicht auf dem Hörbuch enthalten ist. Zudem gibt es für MySpace-Friends des Autors signierte Hörbücher und Gästelistenplätze zu gewinnen. [Foto: myspace.com]