Posts mit dem Label Insolvenz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Insolvenz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 24. April 2013

Umsatzeinruch im UK-Video-Verleihmarkt

In Großbritannien ist im laufenden Jahr mit umfassenede Umwälzungen im DVD- und Blu-ray-Verleih zu rechnen. Dies berichtet das Fachportal DVD and beyond auf der Grundlage einer Studie von IHS Screnn Digest. Man erwartet einen erheblichen Umsatzverlust von 22 Prozent auf nur noch 202 Millionen Pfund.

Die Marktforscher begründen ihre Prognose mit der Schließung vieler stationärer Verleihmärkte. Die seit Januar offiziell insolvente Kette Blockbuster wird die Hälfte ihrer Läden zumachen. Auch wenn einige Shops von anderen Anbietern übernommen werden, müssen sich viele Filmfans nach Alternativen zum Gang zur Videothek umsehen. Wohl nicht alle werden sich Leih-DVDs und Blu-rays per Post über eines der entsprechenden Internetangebote schicken lassen. Viele werden zu Pay-TV wechseln oder Streaming-Angebote nutzen, prophezeit Tony Gunnarsson, Senior Video Analyst bei IHS.

Schlechte Nachrichten für die Disc-Produzenten im Vereinigten Königreich also. Nicht auszuschließen ist auch, dass einige bislang treue Videotheken-Kunden sich erst jetzt auf illegale Angebote im Internet stürzen. Dies würde sogar einen erheblichen Schaden für die gesamte Videoindustrie nach sich ziehen.
[Foto: Zäsur im Videoverleih durch Blockbuster-Pleite | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 19. November 2012

Kahlschlag im Blätterwald

In diesen Tagen reißen die Hiobsbotschaften aus den Kreisen der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage nicht ab. Nachdem letzte Woche die Frankfurter Rundschau in den Konkurs gegangen ist, stehen nun offenbar auch Wirtschaftsblätter von Gruner + Jahr vor dem Aus.

Doch der Reihe nach. Die Frankfurter Rundschau hat am letzten Dienstag Insolvenz angemeldet. Wie der vorläuige Insolvenzverwalter, ein Anwalt aus der hessischen Main-Metropole, durchblicken ließ, droht für 2013 die Zahlungsunfähigkeit. Das Verfahren wird voraussichtlich im nächsten Februar eröffnet. Erst nach Sichtung der Vermögenslage soll entschieden werden, wie es mit der Tageszeitung weitergeht. Die bisherigen Besitzer, der Verlag M. DuMont Schauberg und die SPD-Medienholding DDVG hatten auf einer Betriebsversammlung erklärt, dass sie keine Perspektive zur Fortführung des Unternehmens sehen.

In seiner aktuellen Ausgabe will nun der Focus aus Insiderkreisen auch noch erfahren haben, dass die Gruner + Jahr-Titel "Financial Times Deutschland", "Börse Online" und "Impulse" eingestellt werden sollen. Die monatlich erscheinende "Capital" wird nach Focus-Informationen wohl weiter geführt werden. Laut Hamburger Abendblatt ist jedoch noch keine endgültige Entscheidung gefallen und man wird sich dafür noch ein paar Tage Zeit lassen.
[Foto: Einige G+J-Titel stehen vor dem Aus | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Presseagentur dapd ist zahlungsungfähig

Gerade zwei Jahre sind seit der Gründung der Nachrichtenagentur dapd vergangen. Nun hat das Unternehmen mit Sitz in Berlin Insolvenz angemeldet. Dies berichtet unter anderem das Hamburger Abendblatt. 299 von 515 Arbeitsplätzen sind von der Pleite betroffen. Gegenstand des Insolvenzverfahrens sind acht Teilgesellschaften mit Sitz in der Bundeshauptstadt.

Die aus dem Deutschen Depeschendienst (ddp) und der deutschen Dependance von Associated Press (AP) hervorgegangene Unternehmung war angetreten um der etablierten Deutschen Presseagentur (dpa) Konkurrenz zu machen. Der eingeschlagene Expansionskurs führte noch im April zur Übernahme der Fotoagentur Picture Press, die zuvor vom Verlagskonzern Gruner+Jahr geführt worden war.

Offenbar hat man sich angesichts der großen Ambitionen übernommen. Auch führte die Konkurrenz-Situation wohl zu einer Niedrigpreis-Politik. Auf einer am Dienstag eilig einberufenen Betriebsversammlung wurden die Mitarbeitern mit der Mitteilung der Insolvenz überrumpelt. Ursächlich für die Misere war nach Angaben der Gesellschafter Peter Löw und Martin Vorderwülbecke die Zahlungsmoral der Kunden, welche keine angemessene Vergütung für die dapd-Services entrichten wollten.
[Foto: Presseagentur dapd ist insolvent | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

Französisches Cinram-Presswerk insolvent

Wie das Branchenportal mediabiz.de berichtet, hat die französische Cinram-Tochter Optical Discs SAS Insolvenz angemeldet. Bei dem auf DVDs spezialisierten Presswerk in Louviers bei Rouen sind rund 100 Arbeitsplätze betroffen. Das Unternehmen betonte in einer Pressemitteilung, dass andere Werke von der Insolvenz nicht tangiert würden.

Unterdessen gehen die Sparmaßnahmen für die deutsche Dependance in Alsdorf weiter voran. Obwohl die Fertigungsanlage entgegen dem Branchentrend zuletzt ein Umsatz-Plus verzeichnen konnte, sollen dort 400 Stellen angebaut werden.

Mit der aktuellen Belegschaft werden zur Zeit Lohnverzichte verhandelt. Parallel wird nach einem neuen Investor für den deutschen Cinram-Ableger gesucht. Dem Vernehmen nach war man damit bereits erfolgreich. In den nächsten Tagen ist laut Geschäftsführer Klaus Schramm mit einem konreten Namen zu rechnen.
[Foto: Harte Zeiten bei Cinram | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 18. Januar 2012

Infodisc schließt, KDG startet Blu-ray-Fertigung

Der in Renchen beheimatete Disc-Produzent Infodisc hat die Herstellung optischer Medien endgültig eingestellt. Bereits im Oktober war Insolvenz angemeldet worden. Durch die offenbar besonnene Verflüssigung der Konkursmasse durch Insolvenzverwalter Harald Kroth von Schultze & Braun konnten die Gehälter der 45 Mitarbeiter immerhin bis Dezember weitergezahlt werden.

Infodisc war 2007 als einer der ersten deutschen Hersteller für optische Speichermedien in die Blu-ray-Produktion eingestiegen. Ein Full Service-Angebot inklusive Produktion von 3D-Titeln und Authoring des aktuellen HD-Formats konnte durch das Subunternehmen Infomedia gewährleistet werden. Infomedia wird seinen Betrieb wie gehabt fortsetzen. Infodisc-Gründer Michael Gutofski ist dort ebenfalls weiterhin tätig.

Als wichtiger Auftraggeber ließ der österreichische Partner KDG mediatech bislang Blu-rays beim nun geschlossenen Betrieb fertigen. KDG wird eine BD-Fertigungslinie von Infodisc übernehmen, eine weitere Anlage zur Vervielfältigung des aktuellen HD-Formats ist bestellt. Gutofski wurde laut Informationen des Fachportals dvd intelligence gebeten, KDG im Bereich Blu-ray-Vermarktung zu unterstützen.
[Foto: Infodisc-Gründer Michael Gutofski | (c) Infodisc-Gruppe]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 2. Dezember 2011

Manroland meldet Insolvenz an

Das deutsche Traditionsunternehmen Manroland, einer der weltweit größten Druckmaschinenhersteller, hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Dies berichtet die Aktuelle Papier-Rundschau. Zuvor hatte Mehrheitseigentümer Allianz Capital Partners (ACP), ein Tochterunternehmen der Allianz AG, vergeblich versucht neue Investoren für die angeschlagene Firma zu gewinnen. Die derzeitigen Eigner, zu denen neben ACP auch MAN zählt, waren ebenfalls nicht zu einem stärkeren finanziellen Engagement bereit.

Rund 1.400 Menschen aus der Belegschaft der Offenbacher Firma demonstrierten am gestrigen Donnerstag vor dem Allianz-Gebäude in Frankfurt. Sie verlangten nach einem weiteren Massenkredit. IG-Metall-Chef Armin Schild forderte in einer Rede vor den wütenden Mitarbeitern ebenfalls weitere Unterstützung durch die Eigentümer und eine aktive Rolle der hessischen Landesregierung bei der Rettung des Standorts.

Das Insolvenzverfahren kommt keinesfalls unerwartet. In den letzten Jahren gelang es Manroland trotz massiven Stellenabbaus, Zugeständnissen der Belegschaft und Finanzspritzen im dreistelligen Millionenbereich nicht, schwarze Zahlen zu schreiben. Dem Weltmarktführer im Bereich der Rollendruckmaschinen für Zeitungen droht nun eine Aufteilung in wirtschaftliche Teilbereiche. Diese könnten anschließend einzeln an neue Betreiber verkauft werden.

Bei den Aktionären der Konkurrenz sorgt die Nachricht indes für gute Stimmung. Beim Mitbewerber für Bogendruckmaschinen, Heidelberger Druck, freute man sich über einen Wertzuwachs von 10 Prozent. KBA, Konkurrent bei Rollendruckmaschinen für Zeitungen, konnte einen Kursanstieg von 5 Prozent verzeichnen.
[Foto: Zeitungsrollenoffset-Maschine von Manroland | cc-by-sa 3.0 Sven Teschke, Büdingen]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 5. November 2010

Metro Goldwyn Mayer ist pleite

Das Hollywood-Studio Metro Goldwyn Mayer hat am Mittwoch, den 03.11.2010, Insolvenz angemeldet. Bereits seit einigen Jahren hat sich das Filmunternehmen am Rande des wirtschaftlichen Abgrunds bewegt.

Die Firma wurde 1924 gegründet und wählte 1928 den berühmten brüllenden Löwen als Markenzeichen für ihre Leinwandwerke. Mit Erfolgen wie "Vom Winde verweht", "Ben Hur" oder "Meuterei auf der Bounty" brannte sich das Maskottchen des von Marcus Loew gegründeten und anfangs von Louis B. Mayer geführten Studios ins Gedächtnis der Filmliebhaber. MGM zeichnet auch für 22 James Bond-Streifen verantwortlich.

In den späten 60ern begann der Ausverkauf der Tradtionsmarke mit der Übernahme durch Kirk Kerkonian. Der Milliardär steckte wenig Energie in die Filmproduktion und nutzte stattdessen den Markennamen für seine Hotels in Las Vegas. Auch TV-Mogul Ted Turner, der das Unternehmen 1986 kaufte, konnte keine wirtschaftliche Wende bringen. Im Gegenteil, sein Schuldenberg war so immens, dass er große Teile von MGM bald wieder an Kerkorian abtreten musste.

MGM ist seit 1997 eine börsennotierte Aktiengesellschaft, 2005 wurde sie von einem von Sony angeführten Konsortium erworben. Der japanische Elektronikkonzern war wohl vor allem an den Film-Rechten der MGM-Klassiker zum Zwecke der Vervielfältigung auf Blu-ray interessiert.

Diverse Filmprojekte wurde in jüngster Zeit aufgrund der wirtschafltichen Schieflage verschoben, darunter das "Herr der Ringe"-Prequel "Der kleine Hobbit" und ein neuer 007-Film. Der Sanierungsplan sieht nun eine Übernahme der Kreativabteilung durch das relativ kleine Studio Spyglass Entertainment sowie Restrukturierungen vor. Die Produktion soll auf Sparflamme weiterlaufen. Die Rede ist von etwa einem halben Dutzend Filmen pro Jahr bei einem Budget von maximal 50 Millionen Dollar. [Foto: cc-by-sa 3.0 Deirdre]

Donnerstag, 23. September 2010

VCL Fim + Medien AG schlittert in die Pleite

Liquiditätsprobleme
bei VCL
Die VCL Film + Medien AG hat am 20. September einen Insolvenzantrag beim Langericht München gestellt. Trotz intensiven Bemühens sei die Sanierung des Utnernehmens außerhalb der Insolvenz nicht mehr möglich, ließ der unabhängige DVD-Programmanbieter in einer Ad-Hoc-Meldung verlauten.

Im Mai waren Verhandlungen zur Kooperation mit der SpiritON Media Group plc und der CCV Cinema UK Ltd geführt worden. Einer dieser Partner ist seinen Verpflichtungen wohl nicht nachgekommen und unterließ zugesicherte Investitionen an VCL.

Das börsennotierte Unternehmen hofft, dank noch eingehender Zahlungen die Krise noch vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens überwinden zu können. Notfalls mit Hilfe eines Insolvenzplans will die Gesellschaft wieder in die Erfolgsspur kommen. [Foto: (c) vcl.de]

Eine mögliche Pleite hätte indes überschaubare personelle Konsequenzen. Das Unternehmen zählt zum Zeitpunkt der Insolvenzmeldung vier Beschäftigte.

Sonntag, 18. Juli 2010

Game Over für The Games Company?

Laut Bericht von Golem.de hat der Berliner Computerspielepublisher und -entwickler "The Games Company" Insolvenz angemeldet. Zu diesem Schritt entschloss sich das Unternehmen demnach nur wenige Tage nach dem Rücktritt der Geschäftsführung, die sich mit einer Investorengruppe nicht auf eine Unternehmensstrategie einigen konnten.

Ungeachtet dessen haben die Investoren dem Bericht zufolge fest eingeplante Zahlungen in Millionenhöhe nicht geleistet, weswegen der Softwareschmiede nun die Mittel für den laufenden Betrieb fehlen.

Mit The Games Company geht 2010 bereits der zweite renommierte deutsche Spieleentwickler in die Insolvenz : Im Mai 2010 sah sich Radon Labs zu dem gleichen Schritt gezwungen.

Inwieweit The Games Company vielleicht doch noch gerettet werden und Investoren gefunden werden können, bleibt unterdessen vorerst offen. [Foto: the-games-company.com]

Mittwoch, 24. Februar 2010

SellaBand ist pleite

Die Musikplattform SellaBand ist pleite. Der Insolvenzantrag wurde in Amsterdam am 19.02. gestellt und am gleichen Tage bewilligt. Die Büroräume des in Bocholt  gegründeten Unternehmens sind in der niederländischen Hauptstadt beheimatet. Heute verkündete Insolvenzverwalter Paul Schaink, das Unternehmen sei an Münchener Investoren verkauft worden, welche die Zahlungen an Künstler und ihre "Believer" sicher stellen. Bei SellaBand handelt es sich um eine Art Börse für Musikprojekte. Bands uns Musiker können für ein Vorhaben wie CD-Produktion oder Großauftritt Gelder anderer Nutzer sammeln. Diese "Believer" werden im Gegenzug an den Einkünften der Musik-Projekte beteiligt. Derzeit ist das Portal, das erst im vergangenen Juni eine deutsche Version an den Start gebracht hatte, nicht nutzbar und auf der Hauptseite steht nur ein Infotext zur derzeitigen Krisensituation. [Foto: sellaband.com]

Montag, 2. November 2009

Kammann insolvent

Die Werner Kammann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, die sich auch als Hersteller von Maschinen zur Bedruckung optischer Medien einen Namen gemacht hat, hat Insolvenz angemeldet. 260 Arbeitsplätze stehen damit im nordrhein-westfälischen Bünde zur Disposition. Eine hohe Schuldenlast, resultierend aus dem Firmenverkauf an die Investorengruppe Arcadia im Jahre 2004, allgemeine Absatzschwierigkeiten im Bereich der Medienindustrie sowie Probleme bei der Verlängerung von Kreditlinien seitens der Gläubigerbanken bewogen die Geschäftsführung Anfang Oktober zu diesem Schritt. Dem Vernehmen nach sehen aber sowohl Geschäftsleitung als auch das Umfeld des Unternehmens gute Chancen auf die Fortführung des Betriebs. Das laufende Geschäft wird unterdessen ohne Einschränkungen fortgesetzt. [Foto: kammann.de]

Mittwoch, 27. Mai 2009

Presswerke zu versteigern

Gerade noch berichten wir über die (immer noch aktuelle) Möglichkeit, sich eine eigene Jewelcase-Produktionsstätte zuzulegen, da erreicht uns auch schon die Information, dass zwei heimische Presswerke versteigert werden. Zum einen B+B Datadesign aus Olpe, die Ihre schon 2008 diskutierten finanziellen Schwierigkeiten nicht in den Griff bekamen und offenbar auch keinen solventen Investor fanden, so dass am 16. Juni ab 10 Uhr das Inventar der Firma zur Auktion aufgerufen wird. Zum anderen werden für das Equipment von OK Media Disc Service aus Nortorf neue Besitzer gesucht. Die Auktion beginnt hier am 30. Juni ebenfalls um 10:00 Uhr. Offensichtlich findet die Weltwirtschaftskrise auch in der Medienindustrie namhafte Opfer. [Foto: Fred Chess@wikimedia]

Mittwoch, 15. April 2009

Woolworth Deutschland insolvent

Die Warenhauskette Woolworth hat am Ostersamstag beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet. Neben anderen Haushaltswaren werden in den deutschlandweit 323 Filialen auch viele CDs, DVDs und Videogames verkauft. Der ursprünglich in den USA beheimatete Konzern ist hierzulande bereits seit 1927 aktiv. Woolworth wurde im Oktober 2007 zum Zwecke der Sanierung vom britischen Finanzinvestor Argyll Partners übernommen. Bereits im letzten Jahr ging die Woolworth-Kette im Vereinigten Königreich pleite. In Deutschland sind 11.000 Arbeitsplätze durch die Insolvenz bedroht. [Foto: Friedrich Gahlbeck@Bundesarchiv]

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Tribune Company insolvent

Der US-amerikanische Medienkonzern Tribune hat am Montag Gläubigerschutz beantragt. Das im Zeitungs- und TV-Geschäft tätige Unternehmen kann wohl auch aufgrund der Krise in der Werbebranche seine Unkosten nicht mehr decken. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. Dem Riesenkonzern gehören neun Tageszeitungen, darunter die Los Angeles Times und die Chicago Tribune. Zudem gehörten dem Unternehmen aus Chicago zeitweilig 23 TV-Stationen an, die zum Teil dem TV-Network "The WB" angehören, an dem die Tribune Company gemeinsam mit Time Warner beteiligt ist. Ein Teil der Probleme des Mediengiganten sind jedoch hausgemacht. Im August 2007 hat der Mulitmilliardär und Immobillienunternehmer Sam Zell die Tribune Company gekauft. Ein dafür aufgenommene Kredit über 8 Mrd. Dollar hat Zell aber dem Medienunternehmen als Schulden überschrieben und brachte nur 315 Mio. Dollar Eigenkapital ein. Unter dem momentan beantragten Gläubigerschutz nach "Chapter 11" geht der Betrieb in dem Medienunternehmern vorerst weiter, es wird jedoch "umstrukturiert", was wohl nichts anderes bedeutet als dass massive Entlassungen bevorstehen. [Foto: tribune.com]