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Mittwoch, 30. Juni 2010

mSpot: Musiksammlung überall

Der gerade gestartete Internet-Dienst mSpot verspricht Nutzern von Android Smartphones, ihre Musik ohne lästiges Verdrahten und Kopieren künftig überall hören zu können.

Auf Windows PC oder Mac muss für die Cloud-Lösung eine Software installiert werden, die Musikstücke auf dem Rechner automatisch im Hintergund auf die mSpot-Server überträgt. Die Songs können auf anderen Computern nach dem Einloggen bei mSpot im Browser oder mit einer App auf Smartphones mit Googles Betriebssystem Android ab Version 2.1 abgespielt werden. In Zukunft sollen auch andere mobile Endgeräte unterstützt werden.

2GB Upload-Kapazität bietet mSpot kostenlos zum Upload der eigenen Song-Bibliothek an. Eine Aufstockung des Speichervolumens auf 10 GB für 2,99 Dollar pro Monat bis maximal 100 GB für 13,99 Dollar pro Monat ist möglich.

Ob sich der Dienst in Zeiten allgegenwärtiger kostenloser Musikberieselung auf YouTube und in Playlisten sozialer Netzwerke wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten.
[Foto: mSport: Musik aus der Internet-Wolke; (c) mspot.com]

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bookcrossing - Bücher werden freigelassen

Ein kulturell interessanter Trend setzt sich in Deutschland derzeit immer mehr durch. Bookcrossing heisst das Phänomen, bei dem Bücher einfach zur Lektüre an beliebigen Plätzen liegen, oder wie die Bookcrosser sagen "frei-"gelassen werden. Möglich war dies natürlich schon immer. Relativ neu ist aber die Möglichkeit, die Reise seines Buches auf Bookcrossing.com zu verfolgen. Dazu vermerkt der Bookcrosser vor der Freilassung eine Identifikationsnummer im Werk. Der Finder kann diese Nummer dann auf der Webseite eintragen und das Buch nach der Lektüre wieder an die Allgemeinheit zurückgeben. Außerdem können Leser die Schmöker auf dem Online-Portal kommentieren und bewerten. In Deutschland haben sich nun vereinzelt Cafés der Idee angeschlossen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt in eine Bibliothek zu machen. Dort können die Wälzer mitgenommen werden, die zuweilen aus Bibliotheks- und sonstigen Restbeständen stammen. Eine freiwillige Spende nehmen die Café-Besitzer dabei gerne entgegen. Noch sehr klein ist hingegen die "CDCrossing"-Bewegung, die auch CDs freilassen möchte. Ein entsprechendes Projekt gibt es unter der Adresse http://freedisc.twoday.net.