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Donnerstag, 23. Mai 2013

Kim Dotcom pocht aufs Urheberrecht

Der Internet-Schurke Kim Schmitz (alias Kim Dotcom) lässt wieder von sich hören. Laut Bericht der Bild-Zeitung pocht der derzeit im neuseeländischen Exil lebende Schmitz auf ein im Jahr 2000 in den USA angemeldetes Patent für ein doppeltes Authentifizierungsverfahren im Internet. Es werde von Facebook, Google und Twitter verletzt, meldete er unter anderem über seinen Kanal beim zuletzt genannten Kurztext-Dienst. Twitter hat seine Routinen erst kürzlich abgesichert, da zuletzt gehäuft Accounts geknackt worden waren.

Im Grunde geht es Dotcom (wie schon häufiger in seinem Leben) mit seinen aktuellen Äußerungen wohl ums Geld. Die USA fordern die Auslieferung des 39-jährigen wegen der Copyright-Verletzungen auf dem inzwischen geschlossenen Portal Megaupload. Für seine Verteidigung braucht der ehemalige Internet-Millionär laut eigener Aussage 50 Millionen Dollar. Für ein solches Sümmchen wäre er bereit, auf eine Klage zu verzichten und sein Patent zu verkaufen.
[Foto: Hoffentlich verklagt er uns nicht: Bild von Dotcoms Twitter-Account | (c) Kim Schmitz]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 13. Dezember 2012

#DroidRage - Social Media-Desaster für Windows Phone

Bisher kam Werbung für das neue Windows Phone 8 vor allem gemütlich im Fernsehen mit lokaler Prominenz wie Collien Ulmen-Fernandes daher. Auf der offiziellen Windows Phone-Twitterseite hat Microsoft nun aber eine Art Hetzkampagne gegen Android gestartet. Enttäuschte User von Geräten mit dem Google-Betriebssystem sollen unter dem Hashtag #DroidRage schildern, welche Erfahrungen sie mit Malware gemacht haben. DroidRage lässt sich grob mit "Android-Wut" übersetzen. Für passende Tweets stellt Microsoft sogar nicht näher spezifizierte Geschenke in Aussicht.

Offenbar wollten sich die Nutzer des Kurznachrichten-Dienstes nicht in dieser Weise von den Redmondern instrumentalisieren lassen. Und so finden sich unter dem Tag nun vor allem abfällige Bemerkungen über Smartphones mit Windows-Bedienoberfläche. Auch Microsofts neuer Notebook-Tablet-Zwitter "Surface" bekommt sein Fett weg.

Der Marketing-Fauxpas des bekannten Softwarehauses zeigt vor allem Eines. Man sollte seine Kunden eher dazu ermutigen die eigenen Produkte zu besprechen und zu bewerten, als die Konkurrenz anzuschwärzen. Auch wenn dabei Kritik geäußert wird, ist dies immer noch produktiver als ein aufbrandender Shitstorm der Liebhaber von Produkten anderer Hersteller.
[Foto: Social PR-Debakel um Windows Phone 8 | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 27. November 2012

Google-Kampagne gegen Leistungsschutz-Änderung

Suchmaschinenriese Google ruft zusammen mit anderen Internetfirmen wie Facebook oder Twitter Internet-User dazu auf gegen die in Deutschland geplanten Änderungen des Leistungsschutzrechtes zu protestieren. Kernpunkt der Kritik ist das von den Printverlagen propagierte neue Vergütungsmodell. Ausschnitte aus Artikeln sollen nicht wie bis dato in den Onlinemedien unter Verweis auf die Quelle kostenlos angezeigt werden dürfen. Vielmehr steht eine kostenpflichtige Vergütung auch für diese Art der Nutzung Raum. Google sieht die Informationsfreiheit im Netz gefährdet. Da auch ein Teil des Werbe-Geschäftes bedroht wird, wirkt der Schlachtruf der Kampage "Verteidige dein Netz" etwas scheinheilig.

Die Verlage erhoffen sich von der Änderung eine stärkere finanzielle Partizipation am Wandel des Lesegewohnheiten ihres Publikums, das sich mehr und mehr Onlineinhalten zuwendet. Die etablierten Medien konnten das Wasser dieses Trends bislang kaum auf ihre Mühlen lenken. Umso interessierter sind sie an der Änderung des Leistungsschutzrechts, die ihnen ohne eigenes Zutun finanzielle Mehreinnahmen garantieren würde.

Die von den Verlagen vehement eingeforderten Änderungen dienen aber nur scheinbar dazu, die kostenlose Nutzung ihrer Inhalte zu stoppen und wirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Dies zeigt der Umstand, dass die Firmen schon jetzt durch eine simple Quellcode-Änderung Google und anderen Suchmaschinen den Zugang zu ihrem geistigen Eigentum verwehren könnten. Mit der Konsequenz, auch keine Besucher mehr von diesen Seiten zu bekommen, wollen jedoch die wenigsten leben.
[Foto: Google-Kampagne gegen Presse-Leistungsschutz | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

USA: Facebook auf Android-Smartphones stark genutzt

Facebook untermauert laut einer Studie der NPD Group seine Vormachtstellung unter den sozialen Netzwerken auch auf mobilen Endgeräten. Fast drei Viertel aller Smartphone-Besitzer aus den USA, auf deren Gerät des Google-Betriebssystem Android läuft, nutzten im März die App oder die Webseite des seit Kurzem börsennotierten Internet-Unternehmens.

Auch die Nutzungsintensität der von Mark Zuckerberg gegründeten Plattform ist beeindruckend. Über 15 Minuten pro Tag verbrachten Nutzer der Facebook-App im Schnitt mit der Mobilsoftware. Im Mittel loggten sich die Besitzer eines Android-Gadgets damit sechs mal innerhalb 24 Stunden ein. Die Facebook-Webseite ist mit 10% aller Seitenaufrufe die beliebteste überhaupt bei den Smartphones mit dem in den USA verbreitetsten Betriebssystem für internetfähige Handies.

Auf Platz zwei im Ranking der meistgenutzten Netzwerke auf Android-Telefonen rangiert mit weitem Abstand Twitter. 23 Prozent der Nutzer riefen den Kurz-Posting-Dienst über dessen Webseite auf, 18 Prozent verwendeten die offizielle App. Bei Google+ loggten sich zuletzt 16 Prozent der Android-Nutzer per Webseite ein. Die App des noch jungen Angebots des Suchmaschinenbetreibsers nutzten in den vergangenen neun Monaten zwischen 10 und 15 Prozent der Android-User. Ein Aufwärtstrend ist dabei nicht auszumachen.
[Foto: Facebook hat treue Nutzergemeinde | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 13. Juni 2011

Teurer Werbemarkt Twitter

Erst im Laufe des vergangenen Jahres hat der 2006 gegründete Internet-Service für Kurznachrichten Twitter begonnnen, seinen weltweiten Erfolg mittels Werbung zu monetarisieren. Pressetext zieht nun in einer Mitteilung eine erste Bilanz. In der Zwischenzeit gab es bereits 6000 Kampagnen von 600 Werbetreibenden. Angefangen hatte die Twitter-Reklame mit sechs Interessenten.

Bei den Reklameformen "Promoted Tweets" und "Promoted Accounts" berechnen sich die Kosten nach Clicks bzw. Followern. Bei diesen Kampagne-Optionen müssen Werber laut Pressetext bereits Budgets von 15.000 Dollar im Vierteljahr veranschlagen.

Die "Promoted Trends" sind als zusätzliche Reklamemöglichkeit seit einem Jahr verfügbar. Für die Erwähnung in den Listen "heißer" Themen verlangte der Dienst mit den knappen, nutzergenerierten Texten anfangs Festpreise zwischen 25.000 und 30.000 Dollar täglich. Die Kosten sind hier in der Zwischenzeit auf 120.000 Dollar gestiegen.
[Foto: Twitter-Reklame geht ins Geld | (c) Twitter Inc.]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 10. Juni 2011

agent media Updates: Wochenangebote & Social Plugins

Im agent media-Newsletter werden bei den Angeboten der Woche ab sofort jedesmal die Preishits von fünf verschiedenen Firmen aus den Bereichen Druck, Design, Audio und Video gezeigt. Sie werden nicht wie bislang rollierend ausgesucht, sondern über die neuesten Angebotseinträge der Anbieter im kostenpflichtigen Standard-Eintrag ermittelt. Regelmäßiges Einstellen neuer Angebote erhöht die Chance der Erwähnung im Newsletter ab sofort deutlich!

Für alle Mitglieder mit eigenem Twitter- oder Facebook-Account gibt es zudem seit Kurzem die Möglichkeit, die eigenen Angebote auch mit einem Klick auf diesen und anderen sozialen Netzwerken und Bookmark-Diensten einzustellen. Die Schaltflächen dafür befinden sich unten auf jeder Seite.

Mit diesen Diensten können Sie Ihre Reichweite steigern und somit schneller neue Kundenkontakte erzielen.
[Foto: Angebote auf agent media | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 19. August 2010

Teenie-Star Bieber disst Stalker

cc-by-sa 2.0
Kevin Aranibar


Nicht immer lieb:
Justin Bieber
Einen Stalker ist Teenie-Sänger Justin Bieber mit Mitteln des Web 2.0 losgeworden. Der 16jährige veröffentlichte die Telefonnummer seines Verfolgers auf seinem Twitter-Account.

Mit dem Hinweis "Ruft mich alle an und schickt mir SMS" suggerierte der Popstar seinen 4,5 Millionen Followern, es handele sich bei der angegebenen Zahl um seine eigene Handydurchwahl.

Laut Bericht von pressetext bekam der so gedisste 15jährige in der Folge 26.000 Textbotschaften und pausenlos Anrufe. Der Vater des Jungen rechnet nun mit Passivkosten in sechsstelligem Dollarbereich auf der nächsten Handyrechnung. Der Anschluss musste gekündigt werden.

Das Vorgehen Biebers könnte ein rechtliches Nachspiel haben, die Veröffentlichung einer datenschutzrechtlich relevanten Information wie sie eine Telefonnummer darstellt ist ohne die Einwilligung des Besitzers auch in den USA nicht erlaubt.

Mit  seiner bedenklichen Aktion schafft sich Justin Bieber erstmals echte Negativ-PR über das Web 2.0. Über selbstgemachte Videos auf YouTube wurde die Musikindustrie auf ihn aufmerksam, gleichzeitig wird der Mädchenschwarm in den Kommentaren des Videoportals permanent verunglimpft.

Dienstag, 13. April 2010

Web 2.0-Vermarktungsplattform für Musiker

Mit iMuscTweet steht seit kurzem ein neuer Web 2.0-Vertriebskanal für Musiker zur Verfügung. Nach dem Upload eigener MP3-Dateien können diese von anderen Usern angehört und je nach Wunsch des Besitzers kostenlos oder kostenpflichtig heruntergeladen werden.

Die Musik lässt sich auf vorhandenen Twitter und Facebook-Profile verlinken. Einen Player, der die hochgeladenen Dateien abspielt, kann man per Script-Code auf der eigenen Webseite einbauen.

Alleinstellungsmerkmal von iMusicTweet ist die Verkaufsmöglichkeit. Anderen Twitter-Musikdienste wie Twisten und TwitterTunes fehlt es bislang an Features zur kommerziellen Musik-Verbreitung. [Foto: iMusicTweet.com]

Dienstag, 8. Dezember 2009

60% der Firmen werben im Web 2.0

Die Werbenutzung der Web 2.0-Flaggschiffe Twitter, Facebook und YouTube steht im Fokus einer aktuellen Studie der construktiv GmbH in Kooperation mit der Universität Oldenburg. Als vierter Reklamekanal wurde auch die Blogging-Aktivität der Unternehmen ermittelt. Von 100 befragten Firmen gaben 39% an, Twitter für Werbebotschaften zu nutzen. YouTube (37%) und Facebook (28%) werden ebenfalls gerne für die Präsentation von Angeboten genutzt. Nur 12% der Befragten Unternehmen unterhalten indes einen eigenen Firmen-Blog. Der Gebrauch sozialer Netzwerke ist in den Branchen sehr unterschiedlich. Telekommunikations- (92%) und Elektonik-Unternehmen (80%) sind über die genannten Kanäle im Web 2.0 am besten vertreten. Erst auf Platz drei folgen die Film-, Musik, Print- und Medienindustrie (75%).  Einzelhandel (50%), Nahrungs- und Genussmittelhersteller (43%) und Kreditinstitute (40%) sind im Web 2.0 noch unterrepräsentiert. Das Schlusslicht bildet die chemische Industrie mit 18%. [Foto: construktiv.de]

Link:
Studie construktiv GmbH & Uni Oldenburg (PDF)

Dienstag, 24. November 2009

Twitter-Account als Werbeplattform

In den USA bieten Werbeunternehmen Twitter-Usern Geld an, wenn sie bereit sind ihren Followern Produkte und Dienstleistungen zu empfehlen. So ein Bericht von Pressetext. Firmen wie Ad.ly, peer2 oder izea offerieren diese Verdienstmöglichkeit. Bis zu 3000 Dollar im Monat sollen möglich sein, jedoch dürfte dieser Betrag für Normalnutzer, die keine Demi Moore zur Ehefrau haben, nur schwer zu erreichen sein. Auch Amazon plant Provisionen für Nutzer des Kurztext-Dienstes, die ihre Kontakte zu Kunden des Online-Warenhauses machen. Eine neue Idee im Bereich des viralen Marketings also, die den Twitterern ein paar Dollar Nebenverdienst bringen, reale Freundschaften unter den Kontakten jedoch auch gefährden kann. [Foto: twitter.com]