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Samstag, 4. Mai 2013

Facebook kauft Parse

Social Network-Platzhirsch Facebook hat den Entwickler-Service Parse gekauft. Es gibt keine offiziellen Angaben zum Kaufpreis, Insider beziffern ihn aber auf rund 85 Mio. US-Dollar, was beim gegenwärtigen Kurs 65 Mio. EUR entspricht.

Parse stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich mobile Applikationen plattformunabhängig programmieren lassen. Durch ihren Gebrauch ist es also möglich, Apps in einem Entwicklungszyklus für die bei Tablets und Smartphones verbreiteten Betriebssysteme iOS und Android zu erstellen.

Durch den Kauf von Parse will man "Entwicklern ermöglichen, schnell Apps für verschiedene mobile Plattformen und Geräte zu entwickeln", teilte der Konzern in einem entsprechenden Posting auf der Facebook-Entwicklerseite mit. Der neue Deal passt zum Kurs Richtung "mobiles Web" des Unternehmens. Erst vor gut einem Jahr hatte man sich die Foto-Community Instagram einverleibt, die nur auf iOS und Android-Systemen zuhause ist.
[Foto: Neue Mobil-Deal von Facebook | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 29. Oktober 2012

Apples App-Preise gestiegen

Apple hat am Freitag die Preisstufen für Apps im Euro-Raum angehoben. Der Anstieg liegt je nach Preisniveau zwischen 10 und 20 Prozent. Die günstigsten Mobilprogramme kosten von nun an 89 Cent. Bislang lag der Mindestbetrag bei 79 Cent. Für Apps, die bisher für 3,99 EUR zu haben waren, sind nun 4,49 EUR fällig.

Vor allem Verlage reagierten verschnupft auf die Anpassungen, die vermutlich auf den Euro-Dollar-Kurs zurückzuführen sind. Genaue Erklärungen gab es aus Cupertino nicht. Die Änderungen wurden leicht übersehbar in einer E-Mail mit dem Betreff "Neue Währungen im App-Store" angekündigt. Die bei teureren Apps gravierenden Preisanstiege kamen daher für viele Entwickler und Anbieter überraschend. Viele hätten die Teuerung Ihren Kunden gerne im Vorhinein mitgeteilt.

Neben der Euro-Zone sind auch Dänemark und Mexiko von Apples Korrekturen betroffen. Bereits im Juli waren die Preise in Großbritannien erhöht worden. Es bleibt zu hoffen, dass der IT-Konzern seine Preisstrategie in Zukunft besser kommuniziert.
[Foto: Apple verteuert Apps | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 13. November 2011

Porno-Videos auf Google TV

Wie Spiegel Online berichtet, eröffnet US-Erotikfilmproduzent Vivid gerade einen eigenen Sex-Kanal auf Google TV. Von Google gab es bislang nur die allgemeine Stellungnahme, jeder dürfe Inhalte ins Netz stellen und für Anwendungen wie Google TV optimieren. Nutzer können unliebige Anwendungen selbst sperren.

Die Offenheit für Angebote der Erotikindustrie könnte für Google zum Trumpf gegenüber dem Rivalen Apple werden, der mit seinem Apple TV bislang nur wenig Erfolg hat. Zwar wird gemutmaßt, eine neue Version der Settop-Box oder TV-Geräte mit dem markanten Apfel könnten dank Sprachsteuerung Siri und durchdachter Steuerung den Fernsehmarkt in Kürze revolutionieren. Den Zugang zu schlüpfrigen Inhalten behandelt das Unternehmen aus Cupertino jedoch sehr restriktiv. Apple verbannt Apps mit Adult-Content bislang komplett von iPhone und iPad.

 Inwieweit Erotikinhalte über Sieg und Niederlage in diesem Wettstreit entscheiden werden, bleibt abzuwarten. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass die Sexindustrie einem Medium zum Durchbruch verholfen hätte. Andererseits ist die Unterhaltung für Erwachsene längst allgegenwärtig und schon lange fester Bestandteil im Angebot von Pay-TV-Sendern und unzähligen Anbietern im Internet. Ob die Verfügbarkeit über Streamingangebote im Wohnzimmer einen entscheidenden Kaufanreiz auf die breite Masse ausüben wird, ist daher fraglich.
[Foto: Google TV nun mit Porno-Kanal | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 29. Juni 2011

Apple macht Zugeständisse an Verlage

Apple möchte wichtigen Forderungen der Presse-Branche nachgegeben. Vor allem sollen Preis-Zwänge entfallen, die einigen Verlagen den Spaß am App-Vertrieb bisher gründlich vermiest hatten. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV begrüßten das Einlenken in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Pressemacher dürfen App-Abos künftig auch außerhalb des App Stores feilbieten, zum Beispiel über ihre Webseite. Hier darf in Zukunft sogar der Preis im Vergleich zum direkt auf iTunes bezogenen Abo niedriger liegen. Dies ermöglicht Kombi-Angebote, in denen man z.B. zwei Zeitschriften zu einem reduzierten Gesamtpreis bestellen kann.

Lob bekam der IT-Riese von den Branchenverbänden auch für den neuen Newsstand. Dieser digitale Kiosk soll digitale Blättchen von übrigen Apps abheben und sie leichter auffindbar machen.

Einige Kritikpunkte bleiben bestehen. Verlinken darf man externe Angebote in einer App nicht. Auch besteht aus Sicht des Computer-Unternehmens aus Cupertino nur eine Geschäftsbeziehung zwischen Abonnent und Apple. Die Verlage erhalten also keine Kundendaten.
[Foto: Apples Newsstand wird sich füllen | (c) Apple]

Artikel von agent-media.de

Montag, 7. März 2011

Digitaler Kiosk der Telekom

Die Deutsche Telekom hat Anfang März im Rahmen der CeBIT die Kiosk-App PagePlace vorgestellt, die vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wohlwollend aufgenommen wurde. Zum Start waren unter anderem die "Süddeutsche Zeitung", die "WAZ", "Die Zeit", Die "Westfälische Rundschau" und das "Handelsblatt" über PagePlace erhältlich.

Die neue Mobilsoftware überzeugte die Nachrichtenprofis durch die Möglichkeit, Abos in direktem Kundenkontakt verkaufen zu können. Die Telekom tritt also, anders als iPad-Macher Apple, nicht als ungeliebter Zwischenhändler auf.

Auf PagePlace kann man neben Digitaleditionen von Magazinen und Zeitungen auch E-Books beziehen. Bisher funktioniert die Applikation in einer Preview-Version auf den iOS Geräten iPad, iPod Touch und iPad sowie auf Windows-PCs. Im April will der deutsche Anbieter seine Anwendung auch für Android-Geräte zur Verfügung stellen.
[Foto: Telekom launcht PagePlace | (c) Deutsche Telekom]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 1. März 2011

E-Book-Store im Android Market

Der Android Market soll einem Bericht von WinFuture zufolge bald medialen Zuwachs bekommen. In den USA ist ein E-Book-Bereich unter der Adresse market.android.com/books verfügbar. Das Feature ist noch nicht offiziell freigegeben, es finden sich jedoch bereits Teaser zu einigen Schmökern unter der URL.

Die Preise liegen auf dem Niveau des Kindle Stores für E-Books. Die Titel-Auswahl ist derzeit noch zu gering um mit Amazons Verkaufsplattform konkurrieren zu können, wird aber sicher bis zum offiziellen Start noch wachsen. Bisher gab es nur vereinzelt digitale Bücher als eigenständige App in Googles Software-Markt für Smartphones und Tablets mit dem hauseigenen Betriebssystem Android.

Aus der Tatsache, dass die Adressen /movies und /music im Android-Market nicht als fehlende Seiten angezeigt werden, schließen einige Experten, dass der IT-Riese in Zukunft auch Musik und Filme auf Mobilgeräten zum Verkauf anbieten wird.
[Foto: Lesefutter für Galaxy Tab & Co | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 9. Februar 2011

Verlage unzufrieden mit Apple

Der Europäische Zeitungsverlegerverband (ENPA) hat Apple gegenüber freien Zugang zur Programmierung von iPad-Apps gefordert. Der Verband möchte nicht, dass Verlage an das von Apple vorgegebene Geschäftsmodell gebunden sind.

Vor allem geht es der Printbranche darum, App-Abos mit ihren Druckausgaben kombinieren zu können. Zu solchen Überlegungen hat Apple bislang keine klaren Aussagen getroffen. Die Verlage haben zudem keinen Zugang zu den Daten der Käufer ihrer Nachrichten-Apps.

Auch die hiesigen Lobbyisten des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger verlangen in einer Pressemitteilung Planungssicherheit von der IT-Firma aus Cupertino. Apple hat angekündigt in einer baldigen Stellungnahme auf die Forderungen einzugehen.
[Foto: iPad als Reader | cc-by-sa 3.0 FHKE]

Artikel von agent-media.de

Montag, 10. Januar 2011

Amazon App-Store für Entwickler geöffnet

Der von Amazon im Herbst angekündigte App-Store für Mobilgeräte nimmt Gestalt an. Seit Kurzem ist eine Upload-Seite für Programmierer verfügbar. In Konkurrenz zu Googles Angebot für Smartphone-Programme wird der Internet-Händler Android-Apps anbieten. Nach Informationen von TechCrunch können Programme für den Google-Store ohne Änderungen auch bei Amazon hochgeladen werden.

Die Apps werden von Amazon zunächst einer Prüfung unterzogen, bevor sie in den virtuellen Ladentheken des Online-Händlers zu finden sind. Innerhalb eines Zeitraums von etwa einer Woche wird getestet, ob die Mobil-Software macht, was der Endkunde anhand von Beschreibung und Titel von ihr erwarten kann und ob sie stabil läuft. Analog zu den prüden Apple-Regeln will auch Amazon anzügliche Inhalte ausschließen.

Die Programm-Anbieter müssen einen jährlichen Satz von 99 Dollar für die Möglichkeit der Teilnahme am Amazon App-Store zahlen. Bei einem App-Kauf werden 70 Prozent des Verkaufspreises an den Hersteller ausgeschüttet. Auch kostenlose Programme können in das System eingespeist werden.
[Foto: Amazon-Gründer Jeff Bezos | cc-by 2.0 James Duncan Davidson]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Analyse zum Kauf von Videospielen

In einem aktuellen Bericht präsentieren die US-amerikanischen Marktforscher der NPD Group Faktoren, die für den Erwerb von Videospielen entscheidend sind. Die Studie wurde an 3.704 Mitglieder des NPD-Panels ab zwei Jahren durchgeführt. Nur Personen, die in den letzten drei Monaten mindestens ein Spiel gekauft haben, wurden befragt. Bei Kindern unter 13 Jahren hat zum Teil die Mutter für ihren Sprössling geantwortet.

71% der Spiele werden auf physischen Datenträgern erworben, 29% entfallen aufs Digitalgeschäft. Bei den Digitalkäufen domineren spezialisierte Download-Seiten wie BigFishGames oder SteamPowered das Geschäft. 47% der Käufer nutzen diese und ähnliche Web-Angebote. 42% der Käufer erwerben neues Daddel-Futter für ihre Handys und Mobilgeräte in App-Stores. 30% kaufen bei Konsolen-Portalen wie XBox Live oder dem PlayStation Network.

In den letzten drei Monaten wurden von den Befragten im Schnitt 3,1 Vollversionen gekauft. Etwa 20% der Spieler haben sich neben Haupttiteln auch Add-Ons zugelegt.
[Foto: Digitalkauf bei XBox-Spielen beliebt | public domain]

Artikel von agent-media.de

BDZV befindet Tagesschau-App für unrechtmäßig

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat in einer aktuellen Pressemitteilung die jüngst veröffentlichte Tagesschau-App für unrechtmäßig erklärt. Nach den Querelen um den Ausbau von Nachrichten-Webseiten der öffentlich-rechtlichen Sender geht der Zwist zwischen Verlagen und den GEZ-geförderten Sendeanstalten also in eine neue Runde.

Die mobile Anwendung zur Nachrichtensendung ist seit dem 21. Dezember kostenlos erhältlich. Sie läuft auf einer Vielzahl von Endgeräten. Neben iPad und iPhone werden auch Android-Gadgets und Blackberrys unterstützt. Auf Symbian-Smartphones funktioniert die Software allerdings nicht. Die App bietet per Livestream auch Tagesschau-Sendungen als Video an.

Die Mobilanwendung hat nach Auffassung des BDZV-Hauptgeschäftsführers Dietmar Wolff nichts mehr mit öffentlich-rechtlicher Grundversorgung zu tun. Er kritisierte in der hauseigenen Meldung auch den Zeitpunkt der Veröffentlichung kurz vor Weihnachten. Da auf den Gabentischen vielfach neue Mobilgeräte liegen dürften, sieht Wolff die Erfolgsaussichten der Bezahl-Apps von Zeitungen durch die kostenlose Konkurrenz gefährdet. Er verlangt daher nach rechtlicher Klärung. Die BDZV-Pressemitteilung enthält allerdings keine Hinweise, gegen welche Rechte die App im Detail verstoßen soll.
[Foto: Tagesscha-App sorgt für Unmut | tagesschau.de]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 10. Dezember 2010

Springer zieht erste Mobil-Bilanz

Nach etwa einem Jahr zieht die Axel Springer AG eine erste Bilanz ihrer Aktivitäten auf dem mobilen Sektor. 15 kostenpflichtige Angebote hat das Verlagshaus seit Ende 2009 etabliert.

Anlässlich eines Pressegesprächs im Berliner Axel-Springer-Haus präsentierte der Vorstandsvositzende Mathias Döpfner die vorliegenden Zahlen. 800.000 Downloads haben demnach seit Beginn der der Premium-Angebote stattgefunden. 500.000 Umsatz bringende Verkäufe stehen zu Buche. Döpfner fand die Zahlen sehr ermutigend.

Mit mehr als 400.000 Downloads geht ein Großteil des Erfolgs auf die Bild-App für das iPhone zurück. Das Mobilprogramm der Zeitschrift "Die Welt" wurde immerhin 50.000 mal auf iPad und iPhone installiert.

Speziell für das iPad mit seinem größeren Display startet Springer nun die aufwändige Innovation "Bild HD". Während die bereits bestehende Bild-App nur als animationsloses e-paper daherkommt, soll Bild HD die multimedialen Möglichkeiten des Tablets voll nutzen. Spielerische, interaktive Inhalte und Animationen ergänzen dabei die Textinhalte.

Döpfner kündigte als weitere Neuerung auch eine Implementierung des iKiosk für das gewöhnliche Internet an. Die bislang nur als iPad-App verfügbare Anwendung dient bereits über 30 Zeitschriften und Zeitungen als digitale Verkaufsplattform .
[Foto: Döpfner zieht positive Bilanz | (c) Axel Springer AG]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 3. Juni 2010

iPad: Focus App 25.000 mal heruntergeladen

Nach dem Marktantritt des iPads in Deutschland vergangenen Freitag stimmen erste Downloadzahlen die Verlage positiv. So wurde beispielsweise die Focus App 25.000 mal auf Apples neuem Tablet-Rechner installiert, allerdings handelt es sich um ein kostenloses Angebot. Dies berichtet Horizont.net unter Berufung auf eine Mitteilung von Tomorrow Focus.

Die digitale Burda-Zeitschrift rangiert somit hinter den Applikationen von N24 und der "Welt" auf Platz 3 der beliebtesten iPad-Apps.

Auch internationale Zahlen machen der schreibenden Zunft und ihren Bossen Mut. Das "Wall Street Journal" aus dem Murdoch-Imperium verkaufte sich laut Verlag bereits 10.000 mal zum Preis von 17,29 Dollar im Monat.

Gar 130.000 mal wurde die Digitalversion der "Financial Times" bereits installiert, allerdings ist das Angebot aufgrund eines Werbedeals zwei Monate kostenlos.

Es bleibt also abzuwarten, ob Apples neues Gadget den Verlagen den erhofften Geldsegen beschert, zumal Steve Jobs' Weltunternehmen an jedem Download kräftig mitverdient. [Foto: In Zukunft iPad statt Papier? - (c) obs/Focus Online]

Mittwoch, 31. März 2010

Springer-App für das iPad

Mit einer Kiosk-Applikation können künftige iPad-Besitzer die "Welt", "Welt kompakt" und "Welt am Sonntag" aus dem Hause Springer auf ihrem Tablet-Computer beziehen. So ein Bericht von Horizont.net. Der Verlag bekräftigt damit einmal mehr seine Vorreiterrolle beim Ausbau des Digitalgeschäfts. Ein Abo kostet für "Welt" 29,99 Euro, für die WamS (Tabloid-Version) 7,99 Euro. Die "Welt kompakt" gibt es für einen Monatsbeitrag von 12,99 Euro auf dem neuen Apple-Gadget.

Auch die Werbevermarktung der Kiosk-App soll bereits recht konkrete Formen angenommen haben. Einige Interessenten wollen wohl zum Deutschlandstart des iPad in der Springer-App Reklame einblenden.

Die Applikation soll dabei recht einfach daher kommen und keine Spielereien beinhalten. Auf Audio- und Video-Inhalte werden die Konsumenten zumindest vorerst verzichten müssen.

Das iPad kommt am 3. April in US-amerikanische Läden. Der Springer-Verlag hofft bereits zu diesem Stichtag seine App zur Verfügung stellen zu können. Die Entscheidung darüber, welche Programme die Anwender beim Verkaufsstart auf den iPad laden können, liegt jedoch letztlich beim Apple-Konzern, der sich diesbezüglich bislang bedeckt hält.