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Mittwoch, 27. Juni 2012

Najafi kauft Cinram

Der Disc-Produzent Cinram wird von Najafi Companies aufgekauft. Der Deal zwischen der in Phoenix, Arizona beheimateten Investmentfirma und dem international aufgestellten Medien-Unternehmen mit Firmensitz in Toronto wird voraussichtlich schon im August perfekt gemacht. Ausgenommen von der Übernahme ist die Cinram-Sparte der Logistik für Telekommunikationsprodukte. Auch einige Liegenschaften wurden bei der Vereinbarung ausgeschlossen.

Cinram hat Standorte in Kanada, den USA, Großbritannien und Frankreich. Auch in Alsdorf bei Aachen betreibt der Global Player ein Presswerk. Die dortige Geschäftsführung erhofft sich nun neue Stabilität, wie die Aachener Zeitung berichtet. Trotz vernünftiger Auftragslage hatte man beim deutschen Standort in den letzten Jahren nur mit Bankkrediten weiteroperieren können.

Geschäftsführer Klaus Schramm erwartet eine Neuausrichtung hin zum Endkunden-Geschäft und eine Weiterführung der begonnenen Sparmaßnahmen. Eine bei Investorenfirmen nicht unübliche Zerschlagung zwecks Verkauf und Gewinnoptimierung befürchtet er nicht.
[Foto: Najafi investiert in Cinram | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

Französisches Cinram-Presswerk insolvent

Wie das Branchenportal mediabiz.de berichtet, hat die französische Cinram-Tochter Optical Discs SAS Insolvenz angemeldet. Bei dem auf DVDs spezialisierten Presswerk in Louviers bei Rouen sind rund 100 Arbeitsplätze betroffen. Das Unternehmen betonte in einer Pressemitteilung, dass andere Werke von der Insolvenz nicht tangiert würden.

Unterdessen gehen die Sparmaßnahmen für die deutsche Dependance in Alsdorf weiter voran. Obwohl die Fertigungsanlage entgegen dem Branchentrend zuletzt ein Umsatz-Plus verzeichnen konnte, sollen dort 400 Stellen angebaut werden.

Mit der aktuellen Belegschaft werden zur Zeit Lohnverzichte verhandelt. Parallel wird nach einem neuen Investor für den deutschen Cinram-Ableger gesucht. Dem Vernehmen nach war man damit bereits erfolgreich. In den nächsten Tagen ist laut Geschäftsführer Klaus Schramm mit einem konreten Namen zu rechnen.
[Foto: Harte Zeiten bei Cinram | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 24. Mai 2012

Umsatzrückgang bei Cinram - Deutscher Standort stark

Der international aufgestellte Disc-Replikator Cinram hat seine Quartalszahlen für das am 31. März zu Ende gegangene erste Kalenderviertel bekanntgegeben. Der Umsatz sank verglichen mit dem Vorjahr von 176,7 auf 167,6 Mio. Dollar.

Trotz steigenden Absatzes von Blu-rays sanken die Einnahmen aus dem Segment der Speichermedien von 151,0 auf 143,1 Mio. Dollar. Der EBITA schmolz damit in diesem Bereich von 12,6 Mio. auf 5,7 Mio. Dollar. Der Konzern betont, dass der eigene Negativtrend bei CDs und DVDs dem allgemein schrumpfenden Markt mit den herkömmlichen Discs entspricht.

Bei Videospielen sanken die Einkünfte von 11,2 auf 9,6 Mio. Dollar. Hier verringerte sich die Gewinnkennzahl EBITA von 1,5 Mio. in den ersten drei Monaten 2011 auf zuletzt nur noch 0,1 Mio. Dollar.

Positiver sehen die Zahlen für Europa aus. Vor allem den gut laufenden Geschäften mit Standard-DVDs und zugehörigen Services beim in Alsdorf ansässigen deutschen Cinram-Standort verdankt der Disc-Hersteller ein Umsatzplus von 3% auf zuletzt 75,2 Mio Dollar auf dem hiesigen Kontinent.
[Foto: Cinram liegt im Markttrend | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 20. Mai 2011

Hartes Quartal für CD & DVD-Produzent Cinram

Das zurückliegende erste Quartal 2011 ist für den weltweit aktiven Disc-Hersteller Cinram mit herben Verlusten einhergegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz von 269,3 Mio. Dollar um 44 Prozent auf 149,8 Mio Dollar.

Mit Warner Home Video hat der CD und DVD-Hersteller, der auch auch in Alsdorf bei Aachen ein Werk betreibt, im letzten Jahr einen wichtigen Kunden verloren. In den Monaten Januar bis April 2010 wurden 120 Mio. DVDs produziert. im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor verließen noch mehr als doppelt soviele Video-Discs die Fertigungshallen. Entsprechend halbierte sich auch der Umsatz aus dem DVD-Zweig in etwa und ging von 229, 3 Mio auf 115,8 Mio Dollar zurück. Die Einnahmen aus Blu-ray-Pressungen sanken von 8,6 auf 7,2 Mio. Dollar.

Die Umsätze aus Herstellung und Vertrieb von CDs gaben vergleichweise sachte um 12 Prozent nach und betrugen im zurückligenden Jahresviertel 26,8 Mio Dollar.

Auch die Herstellung physischer Datenträger mit Video-Games brach aufgrund anbgewanderte Kunden zusammen. In diesem Bereich konnten zuletzt 11,2 Mio. Dollar erwirtschaftet werden, vor Jahresfrist waren noch ein Umsätze in Höhe von 17,3 Mio. Dollar erzielt worden.

Immerhin konnten Cinram den Vertrag mit Twentieth Century Fox um mehrere Jahre verlängern. Mit dem Erwerb der 1K Studios aus Los Angeles Anfang des Jahres bewegt sich der Hersteller optischer Speichermedien nun strategisch in Richtung Digitalvermarktung.
[Foto: Schweres Jahresviertel für Cinram | (c) cinram.com]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 6. November 2010

Cinram bilanziert erwartet schwaches Quartal

Das am 30. September zu Ende gegangene dritte Geschäftsquartal schloss der internationional agierende Disc-Hersteller Cinram mit deutlichen Umsatzeinbußen ab. 254,1 Mio. Dollar Umsatz wurden erwirtschaftet, im Vergleichsquartal 2009 lagen die Einnahmen noch bei 348,8 Mio. Dollar. Der Gewinn vor Steuern (EBITA) schrumpfte von 44,6 Mio. auf 25,7 Mio. Dollar zusammen.

Cinram verlor die Aufträge zur Produktion von DVDs und Blu-rays für Warner Home Entertainment Ende Juli.  Die Einbußen im zurückliegenden Jahresviertel sind daher von den Verantwortlichen sogar noch drastischer erwartet worden.

In Cinrams Kerngeschäft mit Video-Discs ging der Umsatz dementsprechend am deutlichsten von rund 275  Mio. auf  ca. 197 Mio. Dollar zurück. Ebenfalls heftig brachen die Einnahmen aus der Herstellung von CDs (von 41 Mio. auf 32 Mio Dollar) und Video-Spielen (von 18 Mio. auf 11 Mio. Dollar)  ein.

Cinram kündigte angesichts seiner wirtschaftlich brisanten Lage weitere Restrukturierungen an. Im deutschen Werk in Alsdorf ist der Abbau von 400 Arbeitsplätzen bereits seit Ende Juli beschlossene Sache. [Foto: (c) Cinram.de]

Dienstag, 17. August 2010

Umsatzeinbußen bei Cinram

(c) cinram.com

Cinram schwächelt

Der Fulfillmentdienstleister Cinram verzeichnete zum Ende des zweiten Quartals dieses Jahres rote Zahlen.  Demnach  verbuchte Cinram einen Umsatz von 255,9 Millionen Dollar, das sind 42,5 Millionen Dollar weniger als im Vorjahr. Enttäuschend fielen vor allem die Erlöse im Kerngeschäft Home-Video aus: DVD-Verkäufe gingen um acht Prozent zurück, der Umsatz sank von 222,6 auf 203,8 Millionen Dollar.

Grund dafür sind laut Cinram sinkende DVD-Stückzahlen in Verbindung mit gleichzeitig fallenden Preisen.  Auch der Markt der Zukunft Blu-ray konnte mit nur geringfügig gestiegenen Einnahmen von 5,6 Millionen Dollar im Vorjahr auf 6 Millionen Dollar den Rückgang bei den DVDs nicht kompensieren. 

Große Einbußen musste das Unternehmen ebenfalls im CD-Segment hinnehmen: Der Umsatz hier betrug nur noch 30,3 Millionen Dollar. Das bedeutet ein Minus von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Gamessparte verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 6,1 auf nun noch 10,5 Millionen Dollar.
Dieser Umsatzrückgang macht sich deutlich bemerkbar bei der Bilanz: Während Cinram im zweiten Quartal 2009 noch einen Nettogewinn von 7,2 Millionen Dollar melden konnte, zeichnet sich für das vergangene Qurtal diesen Jahres ein Nettoverlust von 8,9 Millionen Dollar oder 16 Cent pro Aktie ab. 
Nach Aussage von CEO Steve Brown entspricht dies jedoch generell den Erwartungen des Unternehmens. Er kündigte außerdem an, dass durch den Verlust des Key-Kunden Warner Home Video zum 1. August 2010 auch für das dritte Quartal Einbußen zu erwarten seien. Warner hatte nach Aussage Cinrams 28 Prozent des letztjährigen Gesamtumsatzes beigetragen

Dienstag, 11. August 2009

Deutlich weniger Einnahmen für Cinram

Der international als CD-, DVD- und Blu-ray-Replikator agierende Konzern Cinram hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht, das am 30. Juni beendet wurde. Demnach sind die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal von 386,3 Millionen Dollar auf 301 Mio Dollar geschrumpft. Für das gesamte erste Halbjahr wurden 604,2 Mio. Dollar eingenommen, 2008 waren noch Erlöse von 760,1 Mio. Dollar erzielt worden. Die Umsatzeinbußen betreffen dabei CDs (-34% im 2. Quartal auf 39 Mio Dollar) ebenso wie Film-DVDs (-18% auf 224 Mio. Dollar) und Video Games (-43% auf 16,6 Mio. Dollar). Immerhin brachte die Produktion von Blu-rays ein kleines Plus. 5,5 Mio. Dollar wurden durch die Herstellung der HD-Discs im vergangenen Quartal eingenommen, im Vorjahr lagen die Einkünfte in diesem Segment noch bei 5,1 Mio. Dollar. Die Einnahmen aus europäischen Fertigungsstätten brachen um 18% ein. Für Europa fertigt federführend das in Alsdorf bei Aachen beheimatete Werk. Bei den Europaumsätzen spielten Währungseffekte eine große Rolle. Bereinigt um solche Umrechnungsverluste schrumpften die Einnahmen auf unserem Kontinent lediglich um 5 Prozent. Die Einbußen waren von Cinram-Chef Steve Brown laut eigener Aussage erwartet worden. Brown betonte, der Fokus liege zur Zeit auf der Einsparung von Ausgaben. [Foto: Cinram.com]