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Donnerstag, 16. Februar 2012

Madonna verschenkt Album

Die Ticketpreise für die anstehenden Madonna Tournee erreichen schwindelerregende Höhen. Medienberichten sollen die Fans beispielsweise für die Auftritte der Pop-Queen im New Yorker Yankee Stadion am 6. September zwischen 140 und 360 US-Dolar berappen. Zum Trost für die happigen Preise erhalten die Konzertbesucher einer Meldung des Branchenmagazins Musikmarkt zufolge pro Ticket das neue Madonna Album "MDNA" kostenlos dazu.

Der Coup des amerikanischen Superstars dürfte sich zwar nicht positiv auf den Charterfolg des Albums auswirken, wo nur verkaufte Titel berücksichtigt werden, die Fans könnte die Aktion aber milde stimmen.

Die CD wird in letzter Zeit in immer vielfältigerer Weise als Promo-Instrument genutzt. Während früher CDs und DVDs selbstverständlich käuflich zu erwerben waren und nur mit eindeutig werbenden Inhalt umsonst abgegeben wurden, tritt sie in letzter Zeit immer mehr als Beilage und Kaufanreiz in Erscheinung. So wird für das eigentliche Produkt geworben, wie jetzt bei der Madonna-Tournee oder bei Spielfilm-DVDs, die den Absatz von TV-Zeitschriften ankurbeln sollen.

Auch Mischformen tauchen immer öfter auf. So veröffentlichte Prince sein 20. Studioalbum im Jahr 2010 exklusiv im Musikmagazin Rolling Stone. Der Künstler profitierte von der Verbreitung bei einem Publikum, welches die CD im regulären Handel womöglich nicht erworben hätte. Die Zeitschrift wiederum durfte sich über ein ungewöhnliches Medienecho, eine Stärkung ihrer Marke sowie hervorragende Verkaufszahlen der Ausgabe freuen.
[Foto: Madonna-CD als Ticketbeilage | cc-by-sa 3.0 David Shankbone]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 4. Februar 2012

Madonna beim Superbowl

Vier Jahre nach ihrem letzten Hit "4 Minutes" meldet sich die Madonna mit der neuen Single "Give Me All Your Luvin" zurück. Der neue Titel entstand in Zusammenarbeit mit Rap-Newcomerin Nicki Minaj und ist der musikalische Vorbote des zwölften Studioalbums der Popdiva, welches am 26. März unter dem Titel "MDNA" erscheinen soll.

Die Vorauskoppelung wird der mittlerweile 53jährige Weltstar am kommenden Sonntag beim Super Bowl live zum Besten geben. Das hierzulande wenig beachtete Finale der amerikanischen Football-Liga ist mit erwarteten 850 Mio. Zuschauern eines der weltweit bedeutendsten Sportveranstaltungen. Das TV-Event spült dem übertragenden US-Sender NBC während der rund vierstündigen Spielzeit 245 Mio. Werbedollar in die Kasse.

Ob die ewig junge Entertainerin im Stadion eine ähnlich gute Figur machen wird wie in ihrem aktuellen Video zur Single darf gespannt abgewartet werden. Den auf den Football-Cup anspielenden Musikclip kann man sich unterdessen als Premiere auf der Bild-Webseite anschauen.
[Foto: Madonna performt beim Super Bowl | cc-by-sa 3.0 David Shankbone]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 31. August 2011

Clooney-Politdrama eröffent Filmfestival in Venedig

Die internationalen Filmfestspiele von Venedig werden heute mit dem neuen George Clooney-Film "The Ides Of March" eröffnet. Neben dem grauhaarigen Hauptdarsteller und Regisseur des Openers haben sich unter anderem Al Pacino, Kate Winslet, Colin Firth, Matt Damon und Gwyneth Paltrow angekündigt.

Das geballte Star-Aufkommen sorgt für gute Stimmung. Die Promi-Parade übertüncht aber auch einige organisatorische Schwierigkeiten in diesem Jahr. Inmitten des Festival-Geländes tut sich ein Bauloch auf. Außerdem soll es Probleme bei der Stromversorgung gegeben haben. Zu allem Überfluss konkurriert Rom in diesem Jahr mit einem eigenen Leinwand-Festival.

Mit "A Dangerous Method" bringt David Cronenberg in Venedig eine vermutlich recht kopflastige Dreieckskonstellation mit den Psychoanalytik-Pionieren Sigmund Freud (Viggo Mortensen), Carl Jung (Michael Fassbender) und Sabina Spielrein (Keira Knightley) als Premiere auf die Leinwand. Der Titel ist ein heißer Kandidat auf den einen oder andere goldenen Löwen.

Auch die mit ihren Filmen bisher nur mäßig erfolgreiche Sängerin Madonna zieht es in die Stadt an der Adriaküste. Außer Konkurrenz wird ihre zweite Regiearbeit "W.E." gezeigt. In dem Film geht es um Wallis Simpson. Die 1986 verstorbene Britin hatte während ihrer zweiten Ehe König Edward VIII. den Kopf verdreht. Er gab für sie kurz nach seiner Thronbesteigung die Krone wieder auf. Wallis werden zahlreiche Affären nachgesagt, darunter eine politisch brisante Liaison mit Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop während des zweiten Weltkrieges. Mehr als genug Stoff also für ein unterhaltsames Zelluloid-Drama.
[Foto: Italien-Fan Clooney mit neuem Film | cc-by-sa 2.0 Nicolas Genin]

Artikel von agent-media.de

Montag, 7. September 2009

Madonna mit Einnahmen-Rekord

Die Sängerin Madonna hat mit ihrer nun beendeten "Sticky and Sweet"-Tour Rekordeinnahmen von 408 Millionen Dollar eingespielt und damit ihre eigene bisherige Bestmarke (194 Mio Dollar mit der Confessions-Tour 2006) im Wortsinne "pulverisiert". So ein Bericht auf der BBC-Webseite. 85 Konzerte führten die 51-Jährige Entertainerin dabei in 32 Nationen, zuletzt war Madonna in Israel aufgetreten. Dem Erfolg waren auch die immer wieder in Web und Klatschpresse kursierenden Schock-Fotos des stark abgemagerten Megastars offenbar nicht abträglich. [Foto: David Shankbone@wikimedia]

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Madonna bricht eigenen Solotour-Rekord

Madonnas "Sticky and Sweet" Tour wird vorraussichtlich 282 Millionen Dollar Einnahmen erbracht haben, wenn sie in Sao Paolo (Brasilien) am 21.12. ihren Abschluss findet. Dies berichtet der Sender BBC. Damit bricht die 50-Jährige Popsängerin ihren eigenen Solotour-Rekord von 193,7 Mio. Dollar, den sie mit der "Confessions"-Tour 2006 aufgestellt hatte. Bislang konnte der Star bereits 207 Mio. Dollar durch Ticketverkäufe der aktuellen Tour verbuchen. Allein in den USA sahen 550.000 Fans die Künstlerin und gaben dafür 91,5 Mio. Dollar aus. Freuen darf sich auch die Konzertagentur Live Nation, für die Madonna im letzten Jahr Warner Music verlassen hatte. Sie wurde damit als erster Musikstar durch einen Konzertveranstalter anstelle eines Plattenlabels unter Vertrag genommen. [Foto: wikimedia]