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Freitag, 18. November 2011

Universal wirtschaftlich stabil

Bei der Universal Music Group (UMG) ist der Umsatz in den ersten drei Geschäftsquartalen 2011 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent auf immer noch stattliche 2,842 Milliaren Euro gesunken. Dies geht aus einer Veröffentlichung der UMG-Mutter Vivendi hervor.

Das weltweit operierende Musikunternehmen hatte erst vor wenigen Tagen mit der Ankündigung, die Musiksparte des Konkurrenten EMI übernehmen zu wollen auf sich aufmerksam gemacht. Eine Stellungnahme zum kursierenden Gerücht, man wolle gemeinsam mit den übrigens Majors die Tonträgerproduktion in Kürze ganz einstellen wurde nicht abgegeben - die Substanz dieser Meldung darf damit weiter in Frage gestellt werden.

Im Gegensatz zu den anhaltenden Rückgängen aus dem Verkauf phyischer Medien verbuchte das Digitalgeschäft ein sattes Plus von 11,9 Prozent. Ebenso konnten die Lizenzeinnahmen gesteigert werden. Unterm Strich konnten die Zuwächse den Rückgang im Tonträgermarkt zwar nicht kompensieren, dank interner Restrukturierungsmaßnahmen verblieb dem Unternehmen mit 244 Millionen EUR ein im Vergleich zum Vorjahr dennoch stabiler Gewinn.
[Foto: Bei UMG läuft's passabel | (c) Universal Music]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 13. November 2011

EMI wird zerschlagen

Die altehrwürdige EMI, eine der vier großen, weltweit agierenden Platten-Majors, wird nach jahrelangem Missmanagement und wechselnden Besitzern zerschlagen. Nach längerem Tauziehen verkauft die aktuelle Eigentümerin Citigroup das Tonträgergeschäft an Branachenführer Universal.

Der luktrative Zweig der Musikrechte geht an Sony. Der japanische Konzern schnappte damit dem Konkurrenten BMG, mit dem es im Tonträgerbereich ein Joint Venture betreibt, die 1,3 Millionen Songs vor der Nase weg. Für das Tonträgergeschäft wurden dem Vernehmen nach 1,2 Milliarden britische Pfund bezahlt, für den Musikrechtebereich unbestätigten Angaben zufolge noch deutlich mehr. Ebenso wie die Bertelsmann Music Group geht auch Warner leer aus.

Die EMI ist der kleinste der vier Major, prägte aber jahrzehntelang die Musikkultur mit Künstlern wie den Beatles oder den Rolling Stones. Der durch das Internet bedingte Wandel der Musikbranche setzte dem Unternehmen stark zu. Die Firmenpolitik von Neueigentümer Hands und dessen Investmentfirma Terra Firra führte dazu, dass prominente Künstler wie Robbie Williams das Unternehmen verließen. Schließlich übernahm die Citigroup die EMI mit dem Ziel, sie so schnell wie möglich gewinnbringend weiter zu verkaufen.
[Foto: Konkurrenz übernimmt EMI | (c) EMI]

Artikel von agent-media.de

Montag, 2. Mai 2011

US-Musikmarkt: Sony Music überholt UMG

Das Musik-Label Sony Music hat erstmals seit 2005 wieder einen höheren Marktanteil im US-Markt als  Universal Music Group (UMG). Vor sechs Jahren hatten Sony und die Bertelsmann Music Group (BMG) fusioniert. Dies berichtet die Website des Billboard Magazines unter Berufung auf Zahlen von Nielsen SoundScan.

In der Woche, die am 24. April endete, hatte Sony Music einen hauchdünnen Vorsprung bei einem Marktanteil von 29,35 Prozent, denen 29,26 Prozent bei UMG gegenüberstehen. Eingerechnet sind Alben-Verkäufe und sogenannte "Track equivalent Albums", bei denen 10 Single-Verkäufe eines Titels zu einem Album zusammengefasst werden.

Betrachtet man alleine das US-Geschäft mit Musikalben, hat Sony mit einem Anteil von 30,5% gegenüber 28% bei UMG die Nase deutlich vorn. Bei Digtal-Tracks steht aber UMG mit 32,4 Prozent klar vor Sony Music mit 26,7 Prozent.

Die Nachricht erhält eine gewisse Brisanz in der Tatsache, dass Sony den derzeitigen UMG-Chef Doug Morris als Geschäftsführer abwirbt. Ab dem 1. Juli wird der für seine Führungsstärke und enormes Talentgespür gerühmte Morris den Chefsessel bei Sony Music übernehmen. Bei seinem neuen Label soll es noch immer Spannungen geben, die aus dem Merger mit BMG resultieren.
[Foto: Sony mit UMG mehr als auf Augenhöhe | sonymusic.com]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 3. März 2011

Durchwachsenes Jahr für UMG

Die Universal Music Group (UMG) hat 2010 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro steigern können. Leider ging der Gewinn vor Steuern (EBITA) trotzdem merklich um 18,8% auf 471 Mio. Euro zurück. Dies geht aus dem Jahresbericht des Mutterkonzerns Vivendi hervor.

Unter dem neuen Chef Lucian Grainge werden nun beim Major-Label Einsparungen durchgesetzt, die sich bis zum Ende des laufenden Jahres auf 100 Mio. Euro belaufen sollen.

Der Konzern möchte trotz der Umstrukturierungen weiter in den globalen digitalen Markt vorstoßen. Immerhin sind die UMG-Einnahmen über den Vertriebsweg Online um 13,8% gestiegen. Jüngst wurde eine Partnerschaft mit dem indischen Telekommunikationsunternehmen  RCOM abgeschlossen. Zusammen soll der erste spezielle Musikdienst für das fast 1,2 Milliarden Bürger zählende Land gestartet werden.
[Foto: UMG investiert und verringert Gewinn | ]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 2. September 2010

Umsatzeinbußen bei Universal Music

cc-by-sa 2.0
Michael Spencer
Lady Gaga
Das erste Halbjahr 2010 ging laut Musikwoche für das Plattenlabel Universal Music Group (UMG) mit Umsatzeinbußen von 5,4 Prozent zu Ende. 1,9 Milliarden Euro nahm das Unternehmen in diesem Zeitraum ein. Rechnet man Schwankungen bei der Umrechnung von Währungen heraus, ergibt sich sogar ein Minus von 7,9%.

159 Millionen Euro konnte der Konzern als Gewinn vor Steuern (EBITA) verbuchen. Das sind 24,6% weniger als im Vorjahr. Um fluktuierende Wechselkurse bereinigt ist das Ergebnis verglichen mit den ersten sechs Monaten 2009 sogar um 28% geschrumpft.

Trotz zugkräftiger Künstler wie Lady Gaga, Eminem und der Black Eyed Peas ist es dem Major wieder nicht gelungen, das nachlassende Kaufinteresse bei CDs mit den laut Konzernangaben weiterhin positiven Entwicklungen im Digitalgeschäft und im Merchandising auszugleichen.

Dienstag, 16. Juni 2009

Internet-Service-Provider plant Musik-Flatrate

In Großbritannien plant der Internet-Dienstanbieter Virgin Media eine Kooperation mit dem Plattenmajor Universal Music Group (UMG). Kunden von Virgin können dann gegen einen Aufpreis zwischen umgerechnet zwischen 11 und 18 Euro Musik aus dem UMG-Katalog im MP3-Format herunterladen. Im Gegenzug möchte Virgin aktiv gegen illegal operierende Filesharer vorgehen und droht sogar mit zeitlich begrenzten Sperren für Internetpiraten. Neben der unbegrenzten Downloadmöglichkeit soll es auch einen günstigeren Vertrag mit eingeschränktem Musikzugang geben. Virgin schließt nicht aus, mit weiteren Majors über die Nutzung derer kreativen Inhalte zu verhandeln. [Foto: umusic.com]

Montag, 8. Juni 2009

Auch UMG gibt sich grün

Wie die Zeitschrift Musikwoche berichtet, beabsichtigt die Universal Music Group (UMG) am 26. Juni 40 Alben in neuen, umweltfreundlichen Ecopaks herauszubringen. Auf den nach ISO-Umweltnorm produzierten Hüllen finden sich nur auf pflanzlicher Basis hergestellte Farben. Zudem ist die Folie darum biologisch abbaubar und wird CO2-neutral produziert. Dies bescheinigt die CorbonNeutral Company mit einem entsprechenden Zertifikat. Die neuen Verpackungen sind fast zu 100% aus recyclebarer Pappe und als Gatefold Cover ausgelegt, bestehen also aus zwei Teilen, die sich wie ein Buch öffnen lassen. Alben international bekannter Künstler wie Nelly Furtado, Johnny Cash und Amy Winehouse werden in der Öko-Edition erscheinen. Auf Drucksachen wie Booklets müssen Käufer verzichten, sie können sich das Artwork dafür lediglich vom UMG-Webauftritt herunterladen. Grüne Themen scheinen bei den CD Produzenten im Trend zu sein, passend zum jüngst vergangenen World Environment Day am 5 Juni. So hatte vor kurzem cd-agent-Mitglied CDA die umweltfreundlichen CD-Hülle Pro-Earth Pack beworben. Bei HOFA Media gibt es aktuell eine Öko-Sammelbestellung. [Foto: amazon.de]

Montag, 6. April 2009

Arvato archiviert UMG-Katalog

Ein kürzlich abgeschlossener Vertrag zwischen der Universal Music Group International (UMGI) und Arvato Digital Services sieht die Archivierung des Kataloges der UMGI seitens der Bertelsmann-Tochter Arvato vor. Neben Audio-Aufnahmen sollen auch Produktgrafiken und Videoaufzeichnungen digitalisiert und aufbewahrt werden. Der Katalog beinhaltet auch physische Datenträger wie Ton- und Filmbänder, deren Entstehung zum Teil bis auf die Anfänge des letzten Jahrhunderts datiert. Diese Aufnahmen sollen von Arvato auch physisch archiviert werden. Die zur Verfügung zu stellende Lösung soll einen schnellen Datenzugriff für herkömmliche CD- oder DVD-Produktionen ebenso ermöglichen wie für digitale Vertriebswege wie Video On Demand. Die Zusammenarbeit der beiden Global Player muss nun noch vom Bundeskartellamt abgesegnet werden. [Bild: arvato.de]

Dienstag, 14. Oktober 2008

Billige MP3s bei dada.net

Die Universal Music Group (UMG) hat einen Deal mit dem Portal dada.net abgeschlossen. Für 9,99 Dollar können somit monatlich 15 Songs oder Klingeltöne als MP3 heruntergeladen werden. Der Katalog von Sony BMG ist bereits Bestandteil des Downloadangebots des Unternehmens, das von der italienischen Firma dada und Sony BMG gemeinsam geführt wird. Das Angebot kann auch als Kampansage an den Marktführer iTunes verstanden werden. Das Abo ist mit heruntergerechnet 66,6 Ct pro Song deutlich günstiger als der Marktführer in Sachen Musik-Downloads. Die Songs sind nur auf der amerikanischen Version der Webseite verfügbar. In Deutschland wird das Portal als Video/Foto-Community mit Handy-Downloads vermarktet. [Foto:dada.net]

Donnerstag, 4. September 2008

Der UMG geht es gut

Die Universal Music Group (UMG) hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr ihren Vorsteuergewinn um 17,7% auf auf 259 Mio. € steigern können. Die UMG nennt gestiegene Marktanteile in den Vereinigten Staaten und in Japan so wie größere Umsätze aus dem Digitalgeschäft als Gründe für die positive Entwicklung. Die Alben von Amy Winehouse, Duffy, Mariah Carey und Jack Johnson verkauften sich hervorragend. Mit neuen Platten u.a. von Bon Jovi, den Black Eyed Peas und den Pussycat Dolls möchte die zum Vivendi-Konzern gehörende Universal Music Group den Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr fortsetzen. [Foto: amazon.de]

Donnerstag, 19. Juni 2008

Universal-Videos auf Last.fm

Last.fm hat mit der Universal Music Group (UMG) einen Deal ausgehandelt, der die Einbindung von UMG-Musikvideos auf der Musik-Plattform beinhaltet. So ein Bericht von Pressetext. Der komplette Videokatalog der UMG ist ab sofort auf last.fm abrufbar. Die Nutzung ist kostenlos, last.fm beteiligt die Universal Music Group an seinem Umsatz. Bisher beschränkte sich der Video-Bereich von last.fm auf eingebundenes Material von YouTube. [Foto:last.fm]