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Dienstag, 17. November 2009

Interview mit ODS Gründer

Ein nicht nur für Insider interessantes Interview mit dem Gründer des mittlerweile insolventen Presswerks ODS, Wilhelm F. Mittrich, lässt sich aktuell auf der Website von dvd-intelligence nachlesen. Darin lässt Mittrich die Leser an seiner Branchensicht teilhaben, erklärt die Vorzüge seines neuen Projekts "EcoDisc", neben der Umweltverträglichkeit und Kostenersparnis zählen hierzu laut Mittrich auch die gegenüber vergleichbar dünnen Scheiben eliminierten Abspielprobleme, und gibt Einblicke in die strategische Ausrichtung der EcoDisc Technology. [Foto: EcoDisc.org]

Mittwoch, 19. August 2009

CDs umweltschädlicher als Downloads

Der CD Industrie bleibt wirklich nichts erspart: nachdem wir jüngst darüber berichteten, dass Prognosen zufolge bereits Ende 2010 in den USA mehr Umsatz mit Musikdownloads als mit Musik-CDs gemacht werden wird, kommen Wissenschaftler jetzt zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass durch Downloads wesentlich weniger Kohlendioxid verursacht wird, als durch CDs. Wer hätte das gedacht - womöglich ist auch Fahrradfahren umweltschonender als Autofahren oder Bäume für die Umwelt besser als Fabrikschlote? Nun, das müssten Forscher erst noch untersuchen. In der besagten Studie jedenfalls ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass, abhängig vom Vertriebsweg und davon, worauf der Download schlussendlich gespeichert wird (nur auf ein Abspielgerät oder auf einen Rohling, beides verursacht in verschiedener Ausprägung eigene Emissionen), zwischen 40 und 80 % Kohlendioxid eingespart werden kann, indem Musik aus dem Netz gesaugt wird anstatt Sie in Form einer CD zu erwerben. Gilt vermutlich auch für andere Daten wie beispielsweise Software oder Videos. Die Industrie trägt dem Umwelttrend bereits seit längerem dadurch Rechnung, dass umweltverträglichere Verpackungen, Produktionsverfahren und Datenträger (z.B. die EcoDisc) angeboten werden. Diese Entwicklungen finden in der Studie noch keine Berücksichtigung. [Foto: Luftgüte Messstation; Dschwen@wikimedia.org]

Link: Die Studie als PDF

Montag, 8. Juni 2009

Auch UMG gibt sich grün

Wie die Zeitschrift Musikwoche berichtet, beabsichtigt die Universal Music Group (UMG) am 26. Juni 40 Alben in neuen, umweltfreundlichen Ecopaks herauszubringen. Auf den nach ISO-Umweltnorm produzierten Hüllen finden sich nur auf pflanzlicher Basis hergestellte Farben. Zudem ist die Folie darum biologisch abbaubar und wird CO2-neutral produziert. Dies bescheinigt die CorbonNeutral Company mit einem entsprechenden Zertifikat. Die neuen Verpackungen sind fast zu 100% aus recyclebarer Pappe und als Gatefold Cover ausgelegt, bestehen also aus zwei Teilen, die sich wie ein Buch öffnen lassen. Alben international bekannter Künstler wie Nelly Furtado, Johnny Cash und Amy Winehouse werden in der Öko-Edition erscheinen. Auf Drucksachen wie Booklets müssen Käufer verzichten, sie können sich das Artwork dafür lediglich vom UMG-Webauftritt herunterladen. Grüne Themen scheinen bei den CD Produzenten im Trend zu sein, passend zum jüngst vergangenen World Environment Day am 5 Juni. So hatte vor kurzem cd-agent-Mitglied CDA die umweltfreundlichen CD-Hülle Pro-Earth Pack beworben. Bei HOFA Media gibt es aktuell eine Öko-Sammelbestellung. [Foto: amazon.de]