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Dienstag, 13. August 2013

Zwei Blu-ray-Audio-Formate zur IFA

Das Major-Label Universal wartet eine Eigenentwicklung im Bereich der Audio-Discs auf, die auf der IFA einem breiteren Publikum vorgestellt werden soll. Die Innovation namens High Fidelity Pure Audio (HFPA) ist technisch eine vollwertige Blu-ray-Disc. Sie soll die Musik in Haushalten mit Surround-Sound-Anlage in einem neuen Klangreichtum erklingen lassen  und ist besonders für Werke mit reicher Instrumentierung geeignet.

Bereits vor einigen Monaten wurde allerdings das sehr ähnliche Format Blu-ray Pure Audio (BDPA) vorgestellt, das in etwa dieselben Features hat wie das HFPA, im Detail aber noch andere Boxenanordnungen unterstützt. BDPA-Discs werden unter anderem von der Bertelsmann-Tochter Arvato produziert und vom Bundesverband Musikindustrie unterstützt.

Zur Berliner Technikmesse, die zwischen dem 6. und 11. September stattfindet, wird es also zwei konkurrierende Produkte für hochauflgelöste Mehrkanalmusik zu sehen und zu hören geben. Im Gegensatz zum einstigen Formatkrieg zwischen HD-DVD und Blu-ray dürfte sich die Käufer-Konfusion aber diesmal Grenzen halten. Schließlich laufen die neuen Schätzchen für Audiophile in jeder Anlage mit Blu-ray-Player und Surround-System und erfordern kein gesondertes Abspielgerät.
[Foto: Für optimalen Hörgenuss: High Fidelity Pure Audio | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 29. März 2012

Bertelsmann präsentiert durchwachsene Bilanzen

Bertelsmann präsentiert durchwachsene Bilanzen

Die Bertelsmann AG hat ihre Bilanz veröffentlicht. Der Konzernumsatz lag im vergangenen Jahr bei über 15,253 Milliarden EUR, 187 Millionen mehr als 2010. Dabei sank der Operating EBIT allerdings um 79 Millionen auf 1,746 Mrd. EUR. Das Konzernergebnis schrumpfte von 656 auf 612 Millionen EUR. Die vorgelegten Zahlen sind vorläufig.

Der Mediengigant hat im vergangenen Jahr verstärkt Investitionen getätigt, welche die Aktiengesellschaft auf 956 Mio. EUR beziffert. 2010 standen in diesem Bereich gut 200 Mio. EUR weniger zur Verfügung. Die Investitionsmittel sollen künftig noch mehr in Innovationen fließen. Viel Geld möchte man in den Digitalausbau stecken.

So werden voraussichtlich weitere beziehungsweise verbesserte Zeitschriften-Apps beim angegliederten Gruner+Jahr entstehen. Das Verlags- und  Druckhaus konnte den Umsatz leicht auf 2,287 Mrd. EUR (+1,2%) erhöhen. Dabei schrumpfte der Operating EBIT recht deutlich um 10 Prozent auf 233 Mio. EUR.

Bei der Bertelsmann-Tochter Arvato zeigen sich ähnliche Tendenzen. Der Fullservice-Dienstleister bietet unter anderem IT-Services und Komplettlösungen in den Bereichen Druck, optische Speichermedien, Digitaldistribution und Customer Relationship Management. Arvato erzielte Einnahmen von 5,357 Mrd. (+2,5%). Dabei sank der Operating EBIT auf 341 Mio. EUR (-1,8%).

Bei Random House, das ebenfalls zu Bertelsmann gehört, zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Zwar sank bei dem Buchverlag der Umsatz spürbar auf 1,749 Mrd. EUR (-4,3%). Dennoch konnte der Operating EBIT um 6,9% auf 185 Mio. EUR gesteigert werden.

Das umsatzstärkste Segment von Bertelsmann bildet die RTL Group. Die Senderfamilie verzeichnete einen um knapp vier Prozent gestiegenen Umsatz von 5,814 Mrd. EUR. Auch der Operating EBIT stieg leicht um 1,7% auf 1,121 Mrd. EUR.
[Foto: Bertelsmann AG leidlich stabil | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 31. August 2011

Bertelsmann präsentiert gutes Halbjahr

Das Medienunternehmen Bertelsmann hat ein ordentliches erstes Halbjahr 2011 hingelegt und freut sich in einer Pressemitteilung über ein verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast zehn Prozent auf 269 Mio. EUR gestiegenes Konzernergebnis. Auch der Umsatz zog leicht um 1,9% an und betrug in den ersten sechs Monaten 2011 7,2 Mrd EUR. Der Operating EBIT gab jedoch von 754 Mio. EUR auf nunmehr 737 Mio. EUR nach.

Die RTL Group konnte durch gestiegene Werbeeinnahmen höhere Umsätze in Höhe von 2,8 Mrd. EUR und einen von 533 auf 545 Mio EUR gestiegenen Operating EBIT erzielen. Die europaweit aufgestellte Sendergruppe steigerte ihre TV-Reichweite vor allem in der für Reklame relevanten Zielgruppe der 14-49jährigen. Somit konnte man trotz international durchwachsener Investitionsfreude auf dem Werbemarkt mehr Geld für TV-Spots abgreifen als 2010.

Bertelsmanns Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr profitierte von einem ordentlichen Anzeigengeschäft und konnte seinen Umsatz von 1,2 auf 1,3 Mrd. EUR steigern. Der Operating EBIT blieb mit 125 Mio. EUR (1. Hj 2010: 130 Mio. EUR) annähernd stabil.

Weiterer wichtiger Umsatzgarant bleibt der Digital-Dienstleister Arvato. Bei einem Umsatz von 2,4 Mrd. EUR (1. Hj. 2010: 2,3 Mrd) schrumpfte allerdings der Operating EBIT von 99 auf zuletzt 66 Mio. EUR. Immerhin schuf Arvato neue Stellen und konnte sich zuletzt die Archivierungsaufträge des Schweizer Radios und Fernsehens sichern.

Bei einem leicht gesunkenen Umsatz von 787 Mio. EUR konnte Random House den Operating EBIT von 40 auf 69 Mio. EUR steigern. Bertelsmanns Publikumsverlag erzielte in den USA bereits 20 Prozent der Einnahmen mit E-Books. Insgesamt haben die digitalen Schmöker dreistellige Wachstumsraten.
[Foto: Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski | obs/Bertelsmann AG]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. März 2011

Bertelsmann bilanziert sehr gutes Jahr

Der Mediengroßkonzern Bertelsmann hat ein starkes Jahr 2010 mit 15,8 Milliarden Euro Umsatz bilanziert. Die Einnahmen stiegen damit um 4,5%. Der Operating EBIT lag bei 1,852 Mrd. Dollar. Das Betriebsergebnis betrug 656 Mio Euro, die Umsatzrendite lag bei 11,7 Prozent. Im Jahr zuvor hatte das Ergebnis lediglich 35 Mio. EUR betragen.

Besonders die RTL Group und der Zeitschriften-Verlag Gruner+Jahr wurden im vergangenen Jahr aufgrund des wieder florierenden Werbemarktes zu den Cash Cows der  Aktiengesellschaft. Der Buchverlag Random House hatte unter anderem aufgrund des E-Book-Vertriebs ein gutes Jahr. Mediendienstleister Arvato konnte aufgrund einer Erholung des Druckmarktes einen Rekordumsatz von 5,1 Milliarden Euro bei einem um 1,4% auf 350 Millionen Euro gestiegenen Operating EBIT verzeichnen.

Besonders erfreut zeigte sich CEO Hartmut Ostrowski über die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter. "Bertelsmann und seine Unternehmen werden für das abgelaufene Geschäftsjahr weltweit in Summe 118 Millionen Euro und damit mehr als je zuvor als Gewinn- und Erfolgsbeteiligung ausschütten - ein Rekord, der mich besonders froh stimmt", äußerte sich der 53-jährige laut Konzernmitteilung.
[Foto: Bertelsmann-Chef Ostrowski freut sich | obs/Bertelsmann AG]

Artikel von agent-media.de

Montag, 14. März 2011

Arvato prognostiziert Ende der CD

Rolf Buch, Chef der Bertelsmann Tochter Arvato, einer der weltweit größten Hersteller optischer Speichermedien, daneben noch in vielen weiteren Geschäftsfeldern tätig, sieht die CD mittelfristig am Ende.

Gegenüber der Wirtschaftswoche prognostiziert er das Ende ab 2020. Allenfalls als Nischenprodukt werde die CD, vergleichbar mit der Vinylschallplatte, längerfristig existieren, darüber hinaus aufgrund des wachsenden Downloadmarktes aber keine Überlebenschance haben.
[Foto: CD vor dem Ende? | cc-by-sa 2.1 Luis Fernández García]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 2. September 2010

Bertelsmann hebt Gewinnprognose an

Cash-Cow RTL
Europas größter Medienkonzern Bertelsmann kann seine bisherigen Prognosen nach oben korrigieren. Das Unternehmen gab in einer Pressemeldung an, man habe das Operating Ebit im ersten Halbjahr dieses Jahres von 497 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 755 Millionen Euro steigern können. Das Ergebnis liegt sogar mit 246 Millionen Euro im Plus. Im ersten Halbjahr 2009 machte Bertelsmann hier noch einen Verlust von 333 Millionen Euro.

Aufgrund der erfreuhlichen Entwicklung korrigiert das Unternehmen nun seine Prognose. "Den in Aussicht gestellten Korridor von 400 bis 500 Millionen Euro beim Konzernergebnis heben wir auf einen Wert von mehr als 500 Millionen Euro an", sagt Finanzvorstand Thomas Rabe. Das stellt eine deutliche Verbesserung dar. Im Jahr 2009 lag der Gewinn der Gütersloher mit 35 Millionen Euro nur knapp vor der Verlustgrenze.

Die positiven Zahlen gehen vor allem auf den harten Sparkurs des Unternehmens zurück. Das zeigt sich darin, dass der Umsatz um nur vier Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gestiegen ist. Die positiven Zahlen beruhen also nicht auf einem Wiedererstarken der Werbemärkte. Im vergangenen Jahr hatte Bertelsmann seine Kosten um rund eine Milliarde Euro gesenkt.

Für die Zuwächse zeichnen vor allem die werbegeprägten Bereiche des Unternehmens verantwortlich. Die traditionell den Löwenanteil zum Ergebnis beitragende Cash-Cow RTL Group konnte im ersten Halbjahr 2010 ein Rekordergebnis von 533 Millionen Euro melden. Die Verlagstochter Gruner + Jahr konnte ihr Operating Ebit von 55 auf 130 Millionen Euro steigern. Allerdings liegt der Umsatz konstant bei 1,217 Milliarden Euro. Die Verlagsgruppe Random House konnte ihren operativen Ertrag von 20 auf 40 Millionen Euro verdoppeln. Auch der Umsatz stieg leicht von 734 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2009 auf 791 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Verantwortlich hierfür sei vor allem der rasant steigende Absatz von E-Books.

Weniger gut steht die Dienstleistungstochter Arvato dar, die nach RTL der zweitwichtigste Umsatzbringer im Haus ist. Der Umsatz stieg hier zwar leicht auf 2,312 Milliarden Euro. Das Ergebnis sank jedoch um 4 Millionen Euro auf insgesamt nur noch 99 Millionen Euro. Dafür verantwortlich sind die Spätfolgen der Wirtschaftskrise, mit der Arvato noch zu kämpfen hat. Auch die kleinste Sparte von Bertelsmann, die Direct Group, schwächelt und zeichnet einen operativen Verlust von 6 Millionen Euro.

Konzernchef Hartmut Ostrowski zeigt sich trotzdem optimistisch: "Wir sind für die Zukunft gut gerüstet und entwickeln unsere vielfältigen Geschäfte konsequent weiter. Dabei spielt der gesamte Bereich der Digitalisierung eine zunehmend wichtigere Rolle," sagte er.

Montag, 21. September 2009

Arvato und Margento kooperieren für Handy-Payment

Die Bertelsmann-Tochter arvato services geht zusammen mit dem niederländischen Unternehmen Margento b.v. ein Joint Venture ein, das Handy-Bezahlsysteme anbietet. Margento hat Kompetenzen in in der Technologie Data over Voice (DOV), durch die Abrechnungsvorgänge über einen einfachen Telefonanruf möglich sind. Arvato bringt seine Erfahrungen in den Bereichen Marketing Service, Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM) und Finance mit ein. [Foto: margento.com]

Link:
Ankündigung von arvato & Margento

Montag, 6. April 2009

Arvato archiviert UMG-Katalog

Ein kürzlich abgeschlossener Vertrag zwischen der Universal Music Group International (UMGI) und Arvato Digital Services sieht die Archivierung des Kataloges der UMGI seitens der Bertelsmann-Tochter Arvato vor. Neben Audio-Aufnahmen sollen auch Produktgrafiken und Videoaufzeichnungen digitalisiert und aufbewahrt werden. Der Katalog beinhaltet auch physische Datenträger wie Ton- und Filmbänder, deren Entstehung zum Teil bis auf die Anfänge des letzten Jahrhunderts datiert. Diese Aufnahmen sollen von Arvato auch physisch archiviert werden. Die zur Verfügung zu stellende Lösung soll einen schnellen Datenzugriff für herkömmliche CD- oder DVD-Produktionen ebenso ermöglichen wie für digitale Vertriebswege wie Video On Demand. Die Zusammenarbeit der beiden Global Player muss nun noch vom Bundeskartellamt abgesegnet werden. [Bild: arvato.de]

Donnerstag, 15. Januar 2009

Neuerungen bei arvato

Pünktlich vor dem Start der Musikmesse MIDEM (18.-21.1. in Cannes) hat der CD-Hersteller arvato digital services einige Neuerungen angekündigt.

So soll es in Kürze ein Online-Portal namens "mSource" geben, das Labels, Verlage und Distributoren bei der digitalen Vermarktung von Musikproduktionen unter die Arme greift. In Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma Independent IP bietet die Plattform unter anderem Prozesse zum Encoding sowie Schnittstellen zu Onlineshops an.

Desweiteren möchte die Bertelsmann-Tochter in Zukunft mit Ihrem Service CD-On-Demand auch Kleinauflagen inklusive Drucksachen im Digitaldruck anbieten.

Als technische Neuerung wurde überdies die CD X+ angekündigt. Auf PCs mit Windows oder Vista können über einen integrierten Player Songinfos und -Texte beim Abspielen eingeblendet werden. Auch Bilder und Videos sind auf dem Datenträger integrierbar. Trotzdem ist das Sonderformat kompatibel zu allen herkömmlichen CD-Playern. [Foto: arvato.de]

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Arvato produziert für MGM

Der Hersteller digitaler Medien "arvato digital services" hat einen Exklusiv-Vertrag mit MGM abgeschlossen, welcher dem Unternehmen das Vervielfältigungsrecht für MGM-Filme auf DVD und Blu-ray in Spanien und den deutschsprachigen Ländern sichert. Fertigungslinien in Madrid und Gütersloh werden die MGM-Titel produzieren. Die Bertelsmann-Tochter hatte sich im September bereits einen Vertrag zur Herstellung und Distribution von 20th Century Fox-Produktionen in Spanien gesichert. [Foto: arvatodigitalservices.com]


Siehe auch:
Arvato arbeitet für 20th Century Fox (11.09.08)

Donnerstag, 11. September 2008

Arvato arbeitet für 20th Century Fox

Das zu Bertelsmann gehörende Unternehmen arvato digital services hat sich in einem Vertrag die exklusive Zusammenarbeit mit 20th Century Fox in Spanien gesichert. Dies verkündete der Dienstleister für Video, Audio, Games und IT/Hightech im Newsbereich seines Online-Auftritts. Durch den Supply Chain-Vertrag übernimmt arvato digital services die komplette Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zur Distribution. Hans Peter Hülskötter, Chef von arvato digital Services, sieht sein Unternehmen als weltweit einen der wenigen Anbieter für globale Supply Chain Lösungen für physische und digitale Produkte in der Videobranche. Er bekrägftigt, arvato digital services sei stolz auf die Zusammenarbeit mit Fox und hofft auf weitere Aufträge der Film- und Fernsehproduktionsfirma. Ganz neu ist die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen aber nicht: Die arvato-Abteilung arvato mobile hatte für 20th Century Fox bereits eine SMS-Werbe- und Gewinnspielaktion für den Horrorstreifen "28 Weeks Later" realisiert. [Foto: arvatodigitalservices.com]

Donnerstag, 24. April 2008

Sonopress - Blu-ray-Fertigung unter neuem Namen

Zum 50-jährigen Firmenjubiläum am 18. April hat der CD und DVD-Hersteller sonopress seine Haupniederlassung in Gütersloh in "arvato digital services" umbenannt. In den ersten Jahren produzierte Sonopress Schallplatten für den Bertelsmann-Club, fertigte aber sehr bald auch für andere Unternehmen. 1978 war Sonopress durch den Erwerb eines Werkes in Mexiko-City erstmals international vertreten. Bereits 1984 wurden CDs produziert, 1997 stieg man in die DVD-Herstellung ein. Heute hat das Unternehmen Fertigungsstätten auf allen fünf Kontinenten. Aktuell wurde für Gütersloh eine Produktionsstraße für Blu-ray Discs erworben. Sie soll zunächst 15.000 hochauflösende Datenträger pro Tag erzeugen.