Posts mit dem Label Ergebnis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ergebnis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Juli 2012

Nintendo weiter im Minus

Der japanische Spielkonsolen-Hersteller Nintendo weist wie schon 2011 für das Ende Juni abgeschlossene Kalenderviertel einen Verlust aus. 182 Mio. EUR Minus machte der Konzern. Vor einem Jahr stand man beim Quartalsergebnis sogar mit 270 Mio. EUR in den roten Zahlen.

Den um 9,7 Prozent auf knapp 900 Mio. EUR zurück gegangenen Umsatz führt der Konzern auf den schleppenden Verkauf des mobilen Spielgeräts Nintendo 3DS zurück. Hier hat man mittlerweile reagiert und den Preis des stereoskopischen Gamer-Handhelds um 40 Prozent reduziert. Zudem findet die bei ihrer Einführung Ende 2006 sehr beliebte stationäre Gaming-Box "Wii" immer weniger Abnehmer. In Puncto Bewegungssteuerung hat die Konkurrenz inzwischen nachgelegt. Die Wii-Hardware galt bereits zum Verkaufsstart als vergleichsweise schwachbrüstig, so dass immer weniger Kaufargumente für die Videokonsole sprechen.

Nintendo hofft dennoch, zum Ende des Jahres wieder im Plus zu sein. Die bereits angestiegenen Verkaufszahlen der Nintendo 3DS und die Einführung der "Wii U" sollen die Kehrtwende bringen. Der Konzern prognostiziert optimistisch ein Jahresergebnis von rund 210 Mio. EUR.
[Foto: Nintendo meldet Verluste | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 31. August 2011

Bertelsmann präsentiert gutes Halbjahr

Das Medienunternehmen Bertelsmann hat ein ordentliches erstes Halbjahr 2011 hingelegt und freut sich in einer Pressemitteilung über ein verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast zehn Prozent auf 269 Mio. EUR gestiegenes Konzernergebnis. Auch der Umsatz zog leicht um 1,9% an und betrug in den ersten sechs Monaten 2011 7,2 Mrd EUR. Der Operating EBIT gab jedoch von 754 Mio. EUR auf nunmehr 737 Mio. EUR nach.

Die RTL Group konnte durch gestiegene Werbeeinnahmen höhere Umsätze in Höhe von 2,8 Mrd. EUR und einen von 533 auf 545 Mio EUR gestiegenen Operating EBIT erzielen. Die europaweit aufgestellte Sendergruppe steigerte ihre TV-Reichweite vor allem in der für Reklame relevanten Zielgruppe der 14-49jährigen. Somit konnte man trotz international durchwachsener Investitionsfreude auf dem Werbemarkt mehr Geld für TV-Spots abgreifen als 2010.

Bertelsmanns Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr profitierte von einem ordentlichen Anzeigengeschäft und konnte seinen Umsatz von 1,2 auf 1,3 Mrd. EUR steigern. Der Operating EBIT blieb mit 125 Mio. EUR (1. Hj 2010: 130 Mio. EUR) annähernd stabil.

Weiterer wichtiger Umsatzgarant bleibt der Digital-Dienstleister Arvato. Bei einem Umsatz von 2,4 Mrd. EUR (1. Hj. 2010: 2,3 Mrd) schrumpfte allerdings der Operating EBIT von 99 auf zuletzt 66 Mio. EUR. Immerhin schuf Arvato neue Stellen und konnte sich zuletzt die Archivierungsaufträge des Schweizer Radios und Fernsehens sichern.

Bei einem leicht gesunkenen Umsatz von 787 Mio. EUR konnte Random House den Operating EBIT von 40 auf 69 Mio. EUR steigern. Bertelsmanns Publikumsverlag erzielte in den USA bereits 20 Prozent der Einnahmen mit E-Books. Insgesamt haben die digitalen Schmöker dreistellige Wachstumsraten.
[Foto: Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski | obs/Bertelsmann AG]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 2. September 2010

Umsatzeinbußen bei Universal Music

cc-by-sa 2.0
Michael Spencer
Lady Gaga
Das erste Halbjahr 2010 ging laut Musikwoche für das Plattenlabel Universal Music Group (UMG) mit Umsatzeinbußen von 5,4 Prozent zu Ende. 1,9 Milliarden Euro nahm das Unternehmen in diesem Zeitraum ein. Rechnet man Schwankungen bei der Umrechnung von Währungen heraus, ergibt sich sogar ein Minus von 7,9%.

159 Millionen Euro konnte der Konzern als Gewinn vor Steuern (EBITA) verbuchen. Das sind 24,6% weniger als im Vorjahr. Um fluktuierende Wechselkurse bereinigt ist das Ergebnis verglichen mit den ersten sechs Monaten 2009 sogar um 28% geschrumpft.

Trotz zugkräftiger Künstler wie Lady Gaga, Eminem und der Black Eyed Peas ist es dem Major wieder nicht gelungen, das nachlassende Kaufinteresse bei CDs mit den laut Konzernangaben weiterhin positiven Entwicklungen im Digitalgeschäft und im Merchandising auszugleichen.

Freitag, 7. August 2009

Quartalszahlen von Warner Music

Die Warner Music Group (WMG) hat gestern Zahlen für ihr drittes Geschäftsquartal veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz aus dem digitalen Geschäft um fünf Prozent im Vergleich zum vorigen Jahr auf 175 Mio. Dollar. Diese Einnahmen, erzielt aus MP3-Downloads, Klingeltönen und ähnlichen Angeboten, machen nun 23 Prozent am Gesamtumsatz von 769 Mio Dollar aus. Dieser sank jedoch um 9% im Vergleich zum Vorjahr, auch wechselkursbereinigt bleibt ein Minus von 2%. Das Operative Ergebnis des Plattenmajors vor Amortisationen und Abschreibungen fiel um 22% auf 90 Mio. Dollar (Vorjahr: 116 Mio. Dollar). Das dritte Geschäftsquartal der WMG endete am 30. Juni. [Foto: wmg.com]

Link: Pressemitteilung Quartalszahlen WMG