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Donnerstag, 31. März 2011

Bertelsmann bilanziert sehr gutes Jahr

Der Mediengroßkonzern Bertelsmann hat ein starkes Jahr 2010 mit 15,8 Milliarden Euro Umsatz bilanziert. Die Einnahmen stiegen damit um 4,5%. Der Operating EBIT lag bei 1,852 Mrd. Dollar. Das Betriebsergebnis betrug 656 Mio Euro, die Umsatzrendite lag bei 11,7 Prozent. Im Jahr zuvor hatte das Ergebnis lediglich 35 Mio. EUR betragen.

Besonders die RTL Group und der Zeitschriften-Verlag Gruner+Jahr wurden im vergangenen Jahr aufgrund des wieder florierenden Werbemarktes zu den Cash Cows der  Aktiengesellschaft. Der Buchverlag Random House hatte unter anderem aufgrund des E-Book-Vertriebs ein gutes Jahr. Mediendienstleister Arvato konnte aufgrund einer Erholung des Druckmarktes einen Rekordumsatz von 5,1 Milliarden Euro bei einem um 1,4% auf 350 Millionen Euro gestiegenen Operating EBIT verzeichnen.

Besonders erfreut zeigte sich CEO Hartmut Ostrowski über die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter. "Bertelsmann und seine Unternehmen werden für das abgelaufene Geschäftsjahr weltweit in Summe 118 Millionen Euro und damit mehr als je zuvor als Gewinn- und Erfolgsbeteiligung ausschütten - ein Rekord, der mich besonders froh stimmt", äußerte sich der 53-jährige laut Konzernmitteilung.
[Foto: Bertelsmann-Chef Ostrowski freut sich | obs/Bertelsmann AG]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Tribune Company insolvent

Der US-amerikanische Medienkonzern Tribune hat am Montag Gläubigerschutz beantragt. Das im Zeitungs- und TV-Geschäft tätige Unternehmen kann wohl auch aufgrund der Krise in der Werbebranche seine Unkosten nicht mehr decken. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. Dem Riesenkonzern gehören neun Tageszeitungen, darunter die Los Angeles Times und die Chicago Tribune. Zudem gehörten dem Unternehmen aus Chicago zeitweilig 23 TV-Stationen an, die zum Teil dem TV-Network "The WB" angehören, an dem die Tribune Company gemeinsam mit Time Warner beteiligt ist. Ein Teil der Probleme des Mediengiganten sind jedoch hausgemacht. Im August 2007 hat der Mulitmilliardär und Immobillienunternehmer Sam Zell die Tribune Company gekauft. Ein dafür aufgenommene Kredit über 8 Mrd. Dollar hat Zell aber dem Medienunternehmen als Schulden überschrieben und brachte nur 315 Mio. Dollar Eigenkapital ein. Unter dem momentan beantragten Gläubigerschutz nach "Chapter 11" geht der Betrieb in dem Medienunternehmern vorerst weiter, es wird jedoch "umstrukturiert", was wohl nichts anderes bedeutet als dass massive Entlassungen bevorstehen. [Foto: tribune.com]