Donnerstag, 27. Juni 2013

Kölner Kinonächte mit prominenten Paten

Vom 04. bis zum 07. Juni finden in der Domstadt die "Kölner Kinonächte" statt. Für Cineasten bietet das Event die Möglichkeit für nur 15 EUR jeden Abend Leinwandhöhepunkte zu genießen. Das Programm ist bunt gemischt. Neben Neuerscheinungen aus aller Herren Länder gibt es auch Klassiker wie den berüchtigten Science-Fiction-Streifen "Attack of The 50 Ft. Woman". Auch musikaffine Filme sind zu sehen, wie "Sound Of Heimat", eine noch ziemlich aktuelle Momentaufnahme momentaner Musikkströmungen in Deutschland.
 
Acht Filmvorführungen werden einleitend von Prominenten moderiert. Anke Engelke beginnt am Donnerstag und unterhält die Zuschauer vor der Präsentation der britischen Komödie "The Look of Love". Am Freitag wird Elke Heidenreich die Patenschaft für den brasilianischen Musik-Film "Moro No Brasil" übernehmen. Am Samstag führt Kalle Pohl in den Kampf von Mods und Rockern ein, der in "Quadrophenia" dargestellt. Der Film aus dem Jahr 1979 beruht auf dem gleichnamigen Album von "The Who" und wurde vom Bandleader Kopf Pete Townshend auch entsprechend musikalisch begleitet.

Weitere Paten wie Corinna Belz oder Wilfried Reichart haben bislang eher hinter den Kulissen gearbeitet. Ihre Ausführungen zu den jeweiligen Kinowerken dürften dadurch für echte Film-Enthusiasten um so interessanter ausfallen.
[Foto: Anke Engelke übernimmt Filmpatenschaft | cc-by 3.0 Siebbi, www.ipernity.com/home/siebbi]

Artikel von agent-media.de

Erst Kino, dann DVD

Eine aktuelle Studie belegt, dass Kinogänger oft ihre Lieblingsfilme aus dem Lichtspielhaus später als DVD erwerben. Die Marktforschungsgruppe Ipsos hat im Auftrag der Kinogruppe Cineplex eine entsprechende Studie unter 2.104 Einwohnern Kanadas erstellt.

Die Liebe zum Home-Entertainment nimmt mit zunehmenden Alter allerdings ab. So gaben 55 Prozent der Befragten zwischen 18 und 34 Jahren an, einen im Kino für gut befundenen Film später auch gerne als DVD zu kaufen. Bei den "mittelalten" 35-54jährigen liegt der entsprechende Prozentsatz bei 39. Unter den älteren Semestern ab 55 Jahren kommt diese Form des Doppelkonsums nur noch bei jedem Fünften (21%) in Frage.

Ihren Lieblingsfilm haben die Kanadier im Schnitt 17 Mal gesehen. Frauen halten ihrem Favoriten besonders lang die Treue und kommen sogar auf 20 mal. Bei den Männern wird der allerliebste Streifen dagegen "nur" 14 mal angesehen. Auch gibt es ein Altersgefälle. Die jüngste der oben genannten Altersgruppe zieht sich ihren Lieblingsstreifen 31 mal rein, die mittlere 13 mal, die Senioren nur neun mal.
[Foto: Studie zum Filmkonsum im Kino und auf DVD | GNU LGPL oxygen-icons.org]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 26. Juni 2013

Opt-In für Google News

Google hat auf die Einführung des Leistungsschutrechtes für Presseerzeugnisse reagiert. Im wegen der Verwendung fremder Inhalte umstrittenen Angebot Google News sollen künftig nur noch Artikel von Redaktionen erscheinen, die dieser Nutzungsart explizit zustimmen. Dies kündigte der IT-Riese in einem seiner Unternehmensblogs an. Der Suchmaschinenbetreiber entgeht mit diesem Verfahren möglichen Zahlungsforderungen der Verlage.

Die Branchenverbände VDZ und BDZV reagierten positiv auf diese Form des Selbstschutzes. Sie begrüßten, dass Google damit den neuen Schutz geistiger Inhalte offenbar akzeptiere. Einige News-Anbieter wie Spiegel Online oder die Süddeutsche prüfen nun, ob sie sich für Google News einschreiben möchten. Gänzlich missen will man die von dem beliebten Web-Dienst generierten Besucherströme offenbar nicht.

In anderen Ländern bleibt der bisherige Lösungsansatz bestehen. Den Nachrichtenproduzenten wird dort das Recht eingeräumt, sich aus Google News auszutragen.
[Foto: Redaktionen müssen sich für Google News einschreiben | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Verleger fordern faire Suchergebnisse

Bereits seit einiger Zeit sind die deutsche Nachrichtenmacher unzufrieden mit den Googles Suchalgorithmus. Der Suchmaschinenbetreiber bevorzuge in den Ergebnislisten seine eigenen Produkte wie die "News" oder "Places"-Dienste, wird dem IT-Unternehmmen vorgeworfen. Daraus ergeben sich kartellrechtliche Probleme aufgrund der, wie es die Verlagsverbände sehen, widerrechtlicehn Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung.

Der Internet-Gigant hatte der EU-Kommission daraufhin Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Man wollte unter anderem die eigenen Links gesondert kennzeichnen und mehr (bezahlte!) Links der Wettbewerber anzeigen.

Die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger BDZV und VDZ reagierten in einer gemeinsamen Erklärung recht ungehalten über die Google-Vorschläge, welche den Webriesen ja auch nicht wirklich schwächen. Daher fordern die Verlagsvertreter EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia auf, die Änderungszusagen des Weltkonzerns zurückzuweisen. Sollten keine weiteren Fortschritte in den laufenden Verhandlungen erzielt werden, müsse ein Untersagungsverfahren eröffnet werden, verlangen die Verleger.
[Foto: Bezahlte Links bei Google | (Screenshot)]

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Donnerstag, 20. Juni 2013

Tablet: Lieblings-Spielzeug der Stubenhocker

Trotz der bei Tablets oft integrierten mobilen Internetverbindung werden die Gadgets vor allem in den eigenen vier Wänden genutzt. 27 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM gaben an, ihren Flachrechner nur zu Hause zu verwenden. Weitere 34 Prozent nutzen die noch junge Geräteklasse vorwiegend im heimischen Umfeld. 30 Prozent verwenden nach eigener Einschätzung ihr Tablet etwa gleichermaßen in- und außerhalb des Haushalts. Nur bei acht Prozent kommt das Tablet ausschließlich unterwegs zum Einsatz.

92 Prozent der Nutzer, die ihr Touchscreen-Gerät im heimischen Umfeld verwenden, tun dies auf dem Sofa sitzend. Immerhin 53 Prozent zieht es mit dem leichten High-Tech-Begleiter in den Garten oder auf den Balkon. 48 Prozent nehmen das Technik-Spielzeug mit ins Bett, 38 Prozent schalten es auch am Schreibtisch ein. 34 Prozent setzen sich mit dem Tablet an den Küchentisch. Trotz der Gefahr von wasserbedingten Schäden nehmen sieben Prozent das Tablet auch mit ins Bad.

Gerne wird das Tablet als Begleiter beim Fernsehen genutzt. Außerdem lassen sich die Flat-PCs auch mit der heimischen Unterhaltungselektronik verbinden und zum Beispiel als Fernbedienung einsetzen. Zusammen mit den Möglichkeiten auf dem Gerät selbst Filme zu schauen, Musik zu hören E-Books zu lesen oder über soziale Netze mit Freunden zu kommunizieren, bietet sich das Tablet als heimischer Begleiter geradezu an.
[Foto: Das iPad wird gerne daheim gelassen | cc-by-sa 2.0 matt buchanan]

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Mittwoch, 19. Juni 2013

Japanischer Musik-Digitalmarkt im Sinkflug

Der  Musikmarkt in Japan steht derzeit vor einer Zäsur. Wie das Web-Portal McClure berichtet, sind in dem technikbegeisterten Land die Einnahmen aus dem Digitalvertrieb im ersten Quartal 2013 verglichen mit dem Vorjahr um 30 Prozent auf umgerechnet 114,6 Mio. Dollar gesunken.

Verantwortlich für den Abwärtstrend ist das zusammenbrechende Geschäft mit  musikalischen Spielereien für "klassischen Handys". Der Absatz von Klingeltönen für diese Gerätekategorie ging um 52 Prozent auf 7,2 Millionen zurück. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Freizeichentönen, die 14 Millionen mal verkauft wurden, ein Rückgang von 21 Prozent.

Song-Downloads für Smartphones konnten dagegen einen Absatzzuwachs von 33 Prozent auf 22,9 Millionen Einheiten verzeichnen und generierten 38,9 Mio. Dollar Umsatz. 1,6 Millionen MP3-Alben (+65%) im Werte von 17,9 Millionen Dollar wurden mit modernen Multimedia-Mobiltelefonen gekauft.

Der physische Vertrieb dominiert mit einem Umsatz von 494 Mio. Dollar im betrachteten Zeitraum das Musik-Business im Land der aufgehenden Sonne noch immer. Die noch junge Branche der Abo-Services nahm im ersten Kalenderviertel 4,1 Millionen Dollar ein, ein Plus von 265 Prozent gegenüber den Monaten Januar bis März 2012.
[Foto: Negativentwicklung in Japan | cc-by-sa 3.0 agent media]

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Dienstag, 18. Juni 2013

Dante entert die Single Charts

Das Gratulationsständchen, das der brasilianische Fußballer Dante seinen Bayern zum Gewinn des Triples per Handyvideo gebracht hat, ist gleich zweimal in den Single-Top-100 vertreten. Die Remix-Version "Und Pokal auch" springt von Null auf 79, während die aufgepeppte Variante mit dem Titel "Wir gewinnen die Meisterschaft" auf Position 88 rangiert, wie media control berichtet.

Dass zum erklimmen von Chartshöhen für Fußballer keinerlei Gesangstalent vonnöten ist, hat in der Vergangenheit besonders eindrucksvoll Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer bewiesen. Sein sanfter Stimmungshit "Gute Freunde kann niemand trennen" erreichte 1966 immerhin Platz 31 der Charts. Noch erfolgreicher war der HSV-Kultkicker Kevin Keegan, dessen von Smokie-Frontmann Chris Norman geschriebener Liebeshit "Head over Heels in Love" 1979 bis auf Position zehn vorstürmen konnte. Die Rekordplatzierung für einen als Einzelkünstler singenden Balltreter schaffte Torhüter Petar "Radi" Radenković 1965 mit "Bin i Radi bin i König".

Die deutschen Nationalmannschaft besuchten in den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig vor großen Turnieren ein Tonstudio. Was dabei herauskam, war ebenfalls nicht immer hörenswert, aber kommerziell oft recht erfolgreich. 1978 kam das deutsche Team in Kooperation mit Udo Jürgens mit "Buenos Dias, Argentina" sogar auf Chartposition drei.
[Foto: Dante: Erfolg mit Triumphgesang | (public domain)]

Artikel von agent-media.de