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Montag, 12. August 2013

Katy Perry-Song: Leak oder PR-Aktion?

Am Samstag ist Katy Perrys Vorab-Single zum kommenden Longplayer als angeblicher "Leak" im Netz aufgetaucht. Eigentlich sollte der Song namens "Roar" erst am Montag verfügbar sein. Das mittlerweile mit EMI vereinte, zuständige Label Universal schob daraufhin auch die Auslieferung an die Radiosender vor. Diese erhielten den Song ebenfalls noch am Samstag.

Ob es sich bei dem Datenleck wirklich um eine ungewollte, undichte Stelle im Dunstkreis der beteiligten Künstler, Techniker und Manager handelt, darf bezweifelt werden. Katy Perry ist eine der am offensivsten vermarkteten Künstlerinnen der Gegenwart. Schon ihr erster Hit "I kissed a girl" hatte den faden Beigeschmack ebenso gezielter wie massentauglicher Provokation. So wirkt es nicht unwahrscheinlich, dass der "Leak" nur ein PR-Schachzug in der Werbekampagne zu "Prism" ist.

Auch der Titel ihres im Oktober erscheinenden Werkes spielt wieder gekonnt mit einem aktuellen Reizthema, in diesem Fall mit dem gleichnamigen US-Abhörprogramm. Das Album wird unter anderem mit Hilfe gold lackierter Laster beworben, die quer durch die USA fahren. Im Rahmen einer Twitter-Aktion sollen Fans Bilder der Trucks ins Internet posten, um dadurch eventuell die Aufmerksamkeit ihres Stars zu erhaschen.
[Foto: Adrett geschminkt: US-Sängerin Katy Perry | cc-by-sa 2.0 Joella Marano]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 31. Mai 2012

Samstag, 4. Februar 2012

Madonna beim Superbowl

Vier Jahre nach ihrem letzten Hit "4 Minutes" meldet sich die Madonna mit der neuen Single "Give Me All Your Luvin" zurück. Der neue Titel entstand in Zusammenarbeit mit Rap-Newcomerin Nicki Minaj und ist der musikalische Vorbote des zwölften Studioalbums der Popdiva, welches am 26. März unter dem Titel "MDNA" erscheinen soll.

Die Vorauskoppelung wird der mittlerweile 53jährige Weltstar am kommenden Sonntag beim Super Bowl live zum Besten geben. Das hierzulande wenig beachtete Finale der amerikanischen Football-Liga ist mit erwarteten 850 Mio. Zuschauern eines der weltweit bedeutendsten Sportveranstaltungen. Das TV-Event spült dem übertragenden US-Sender NBC während der rund vierstündigen Spielzeit 245 Mio. Werbedollar in die Kasse.

Ob die ewig junge Entertainerin im Stadion eine ähnlich gute Figur machen wird wie in ihrem aktuellen Video zur Single darf gespannt abgewartet werden. Den auf den Football-Cup anspielenden Musikclip kann man sich unterdessen als Premiere auf der Bild-Webseite anschauen.
[Foto: Madonna performt beim Super Bowl | cc-by-sa 3.0 David Shankbone]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 7. Juli 2010

Gütesiegel für Musik-Auszeichnungen

Neue, fälschungssichere Siegel dokumentieren künftig Gold oder Platin-Status von Musik-Singles und Alben. Das jüngst vorgestellte Echtheitszertifikat des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) zeichnet sich durch eine schwer zu imitierende Hologrammfläche aus. BVMI-Geschäftsführer Stefan Michalk sieht dadurch "die hohe Bedeutung der Auszeichnung auch in Zukunft gewährleistet."

Der BVMI hat auch bei den Richtlinien für das Erreichen von Gold- und Platinstatus bei Singles und Alben sowie der Awards in den Sparten Comedy, Audio Book, Kids, Music Video und Jazz im Sinne einfacherer Regelungen nachgebessert.

Wie seit 2003 üblich bedarf es für ein Gold-Album 100.000 verkaufter physischer oder Digitaler Exemplare, der Platin-Status ist bei 200.000 erreicht. Für Singles liegen die magischen Absatz-Grenzen bei 150.000 für Gold und 300.000 für Platin.

Wer von der Echtheit einer Auszeichnung nicht überzeugt ist, kann seit Kurzem auch in der Gold/Platin-Datenbank des BVMI nach Titeln und Künstlern stöbern. Bei unseren Tests funktionierte das Webformular noch nicht einwandfrei. Die Suche nach Lena Meyer-Landrut beispielsweise ergab keine Resultate. Auf Nachfrage von agent media teilte uns der Bundesverband mit, dass dieser Dienst bald um eine komfortable Vorschlagsfunktion ergänzt und derzeit weiter getestet wird. [Foto: (c) BVMI]

Dienstag, 8. Juni 2010

CD-Verpackung im LP-Design

"Kult ist Trend – wenn die Erinnerung auflebt." Unter diesem Motto setzt creative promotion e.K. derzeit auf neue Impulse im Stil der "Guten alten Zeiten". Der Disc-Hersteller verpackt CDs und DVDs, individuell gestaltet, im Design der früheren Schallplattenhüllen.

Das Pac in Retro-Optik ist aus Karton und in zwei Ausführungen erhältlich. Die dem Design der Singleplatten angepasste Version wiegt 160 g/qm, die LP-Variante 280 g/qm. Die Hülle hat einen Ausschnitt in CD Größe, sodass das komplette Label der CD zu sehen ist. Das gestanzte Loch ist mit einer Folie versehen, damit die CD bzw. DVD geschützt ist.

Die passende Covercard kann einseitig oder beidseitig vierfarbig bedruckt werden. Auf der Covercard befindet sich einen Softpin, der die Disc hält.

Die Produktion dieser interessanten Verpackungsidee ist ab 25 Stück möglich. Der Druck erfolgt branchenüblich für Kleinserien in Digital-, für Großauflagen im Offsetdruck.
[Foto: Viel Platz für Ideen: Pac im LP-Style; (c) creative promotion e.k.]

Donnerstag, 3. Juni 2010

Single CD tot

Die Single CD, üblicherweise ein Tonträger mit meist nur einem oder zwei Titel, verschwindet nicht nur aus den Verkaufsregalen des Einzelhandels, sie hat auch kaum noch Einfluss auf die nationalen Single Charts. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Media Control. Demnach resultieren 85 Prozent der zur Bildung der deutschen Single Charts herangezogenen Umsätze mit Singles aus Downloadverkäufen. Das gleiche Bild zeigt sich im Nachbarland Frankreich, wo 89 Prozent auf Downloads zurückzuführen sind. Während Österreich mit (immerhin noch) 73 Prozent den niedrigsten Anteil unter den sieben untersuchten Ländern aufweist, belegt die Schweiz mit 99 Prozent in diesem Vergleich den Spitzenplatz, gefolgt von Belgien (93 Prozent) sowie den Niederlanden und Spanien (je 92 Prozent). Während die CD in diesem Bereich offenkundig kaum noch Relevanz besitzt, verhält es sich bei den Album Charts noch umgekehrt. Hier haben die mit der CD erzielte Umsätze in Deutschland einen mit 79 Prozent unverändert beherrschenden Anteil an den Charts, ebenso in Frankreich (89 Prozent), Österreich (94 Prozent) und auch in der Schweiz (86 Prozent), in Belgien und Spanien (je 92 Prozent) und in den Niederlanden (89 Prozent). Während CD Singles also getrost als überholtes Format betrachtet werden dürfen, so gilt dies für CD Alben keineswegs.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Stirbt die CD-Single?

Im vereinigten Königreich nimmt Woolworths Single-CDs aus dem Angebot. Kunden sollen Einzeltracks stattdessen im Online-Angebot der Handelskette downloaden. Dies berichtet Musikmarkt Online. Seit dem Jahr 2000 soll laut Angaben von Woolworths der Absatz von Single-CDs in Großbritannien von damals 55 Mio. Stück auf 8 Mio. im letzten Jahr zurückgegangen sein. Die Supermärkte der Kette haben noch 2006 über ein Viertel aller CD-Singles in Großbritannien verkauft. An CD-Alben hält Woolworths UK aber fest.