Donnerstag, 22. November 2012

Neue Kämpfe um Mittelerde

Kurz vor Erscheinen des neuen Herr der Ringe-Prequels "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" kämpft das verantwortliche Studio Warner Bros. an gleich zwei Fronten. Das neue Filmepos wird am 13. Dezember in deutschen Kinos starten.

Die Gemeinschaft der Erben des britischen Fantasy-Autors, die unter dem Namen "Tolkien Estate" firmiert, verklagt Warner Bros. auf Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar. Zwar wurden die Rechte an den Stories und Figuren aus Mittelerde bereits 1969 veräußert. Nach Ansicht der Tolkien Estate gelten die Verträge jedoch nur für materielle Güter. Vor allem unseriöse Webangebote, namentlich Online-Glückspiele, sind der Gemeinschaft ein Dorn im Auge und sollen wegen ihrer rufschädigenden Wirkung eingestellt werden.

Als wäre dies noch nicht genug, laufen nun auch Tierschützer gegen die jüngste Produktion Sturm. Mehrere Tiere mussten während der Dreharbeiten ihr Leben lassen. PETA hat deshalb eine eigene Petitionsseite ins Netz gestellt, die Regisseur Peter Jackson zu einer Verbesserung im Umgang mit dem lieben Vieh bewegen soll. New Line Cinema und Warner Bros. verwehren sich zwar gegen den Vorwurf der Tierquälerei, bestätigen jedoch den Tod von insgesamt 27 Gottesgeschöpfen, zu denen wohl auch 3 Pferde zählen.
[Foto: Der Eine Ring | (gemeinfrei)]

Artikel von agent-media.de

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