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Dienstag, 4. Januar 2011

Ticket-Schwarzmarkt: Bon Jovi-Karten ungültig

Über 100 Menschen fanden bei einem Bon Jovi-Konzert im australischen Brisbane trotz Ticket keinen Einlass . Die Fans hatten die Karten illegal auf dem Portal TicketFinders.com.au erworben, so ein Bericht von euticketnews.com.

Die Billets hatten einen Strichcode zur Identifizierung. Die schwarz gehandelten Tickets konnten so gezielt vom Einlass ausgeschlossen werden. Der Wiederverkauf der Konzertkarten war offenbar nicht gestattet. Greg Adermann, Sprecher des Veranstaltungsorts Suncorp Stadium, betonte, die Entwertung der Ticktes sei aufgrund der Gesetzgebung in Queensland rechtlich notwendig gewesen.

Simon Williams, Chef bei TicketFinders, rechtfertigte seine Geschäftspraktiken daraufhin. Jährlich würden hunderte von Kunden mit Karten versorgt und man komme seinen Verpflichtungen immer nach. Der Webauftritt des Karten-Resellers sei keine Fake-Seite und man zocke niemanden ab, ließ er verlauten.

Ein ähnliches Schicksal wie die enttäuschten Fans des Rock-Daddys könnten auch Eurovision-Liebhaber in Düsseldorf erleiden, die ihre Eintrittskarten über dubiose Seiten im Internet erstanden haben. Wie wir berichteten, sind auch ESC-Tickets vom Wiederverkauf ausgenommen.
[Foto: Bon Jovi-Fans mussten draußen bleiben | cc-by-sa 3.0 James Anderson]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 18. November 2009

Neuer Vergleich zwischen Google und US-Verlagen

Google hat sich mit US-amerikanischen Verlagen über neue Modalitäten für die Digitalisierung und anschließende Vermarktung von Büchern geeinigt. Mit dem neuen Vorschlag, der nun noch richterlich bestätigt werden muss, bekäme Google das Recht auf die Digitalisierung von Büchern aus den USA, Kanada, Australien und Großbritannien. Urheber bereits vergriffener Werke sollen 10 Jahre lang Ansprüche auf Erlöse aus dem digitalen Vertrieb Ihrer Titel anmelden können. Das in der Buchbranche heftigst diskutierte Google Book Settlement, das auch das Einscannen und die Verwertung deutscher und französischer Literatur beinhaltet hätte, ist damit vom Tisch. Google hatte im Rahmen dieses nun ad acta gelegten Vorschlags 125 Millionen Dollar für nachträglich festgestellte Rechteinhaber vorgesehen. Im Fokus der Verhandlungen zwischen Google und den Verlagen stand das Google Books-Teilprojekt "Google Library". Es sieht das Einscannen von Werken mit unklarer oder abgelaufener Urheberschaft bei kooperierenden Universitäts- und Nationalbibliotheken vor. [Foto: google.de]

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Krebse mit erstaunlicher Optik

Ein internationales Forscherteam hat die Augen einer im Great Barrier Reef beheimateten Krebsart genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Meeresbewohner neben Farben auch verschiedene Polarisationsformen des Lichts unterscheiden können. Natürliche "Lambda-Viertel-Plättchen" in den Sehorganen der Fangschreckenkrebs-Art ermöglichen diese Fähigkeit. Die Polarisation beschreibt die Schwingingsebene(n) einer Lichtwelle. In der 3D-Videotechnik ist in diesem Zusammenhang das Polarisationsverfahren bekannt, bei dem die Teilbilder für linkes und rechtes Auge sich in der Polarisationsrichtung unterscheiden. Eine entsprechende Brille sortiert dann die korrekte optische Information heraus. Die Krebsaugen könnten als Vorbild für neue, günstige Leseoptiken in Laufwerken fungieren, so die Hoffnung der Gelehrten. Der zusätzlichen Freiheitsgrad "Polarisation" kann beim Auslesen eines DVD-artigen Datenträgers für mehr Informationen und somit höhere Übertragungsraten genutzt werden. Die natürlichen Optiken der Krabbeltiere funktionieren zudem auf einem großen Bereich des Farbspektrum sehr gut. Für diese als "Achromasie" bezeichnete Eigenschaft könnten sich Entwickler künftiger Linsensysteme ebenfalls von den Krebsaugen inspirieren lassen. Damit wäre es möglich, in der Farbe weitere Informationen zu codieren. [Foto: dnr.sc.gov]

Link: Artikel der Bristol University