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Montag, 8. August 2011

Warner Music wirtschaftlich stabil

Die Warner Music Group (WMG) hat ihre Zahlen für das am 30. Juni zu Ende gegangene dritte Geschäftsquartal vorgelegt. Die in einer Pressemitteilung präsentierten Resultate sind recht ermutigend für den neuen Besitzer Access Industries. Der Umsatz betrug 686 Millionen Dollar, ein Plus von 5,2% gegenüber dem Vorjahresquartal. Rechnet man Währungseffekte heraus, schlägt jedoch ein Minus von einem Prozent zu Buche.

Mit dem Verkauf von Musikaufnahmen konnte der Konzern 545 Millionen Dollar erwirtschaften. Dies sind 5,0% mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Um schwankende Wechselkurse bereinigt ergibt sich jedoch auch hier ein knappes Minus von 0,5%. Der Digitalvertrieb allein brachte 203 Millionen Dollar ein. Dies sind 13,4% mehr als im Vorjahr.

In den USA sanken die Einkünfte aus der Recorded Music-Sparte um 8,1% auf 227 Millionen Dollar. Diese Schwäche wurde von den international erzielten Umsätzen in Höhe von 318 Millionen Dollar (+5,6% währungsbereinigt) jedoch ausgeglichen. Besonders in Frankreich und Japan konnte die WMG gute Ergebnisse einfahren.

Das Major-Label muss trotz der relativ stabilen Zahlen mit einem Nettoverlust von 46 Mio. Dollar im abgerechneten Kalenderviertel leben. Im Vergleichsquartal 2010 hatte dieses Minus allerdings noch 55 Mio. Dollar betragen.
[Foto: WMG stabilisiert sich | (c) Warner Music Group]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 6. Mai 2011

Warner Music steht vor dem Verkauf

Das neben EMI ebenfalls in die Krise geschlitterte Plattenmajor Warner Music Group wird aller Voraussicht nach in Kürze von dem aus Russland stammenden US-Amerikaner Leonard Blavatnik und seiner Beteiligungsgesellschaft Access Industries aufgekauft. Dies geht aus einer Reuters-Meldung hervor. Der Milliardär soll im Rennen um das verschuldete Musik-Unternehmen gegenüber der Investorengruppe Private Equity/The Gores Group die Nase vorn haben.

Blavatnik saß bereits zwischen 2004 und 2008 im Management von Warner Music. Das war die Zeit, als der jetzige Besitzer Edgar Bronfman die Kontrolle übernahm und mit den noch immer andauernden Maßnahmen zur Sanierung und einem massiven Stellenabbau begannn. Bronfman würde bei einer Firmen-Übernahme durch Blavatnik wohl im Management bleiben.

Analysten prognostizieren, dass nach dem Aufkauf eine Fusion der WMG mit EMI angestrebt wird. Über dem Major-Label mit Hauptsitz in London kreist ebenfalls seit geraumer Zeit der Pleitegeier. EMI ist seit Februar dieses Jahres im Besitz der Citigroup.
[Foto: Blavatnik will WMG kaufen | cc-by-sa 3.0 Eggman64]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 11. Februar 2011

WMG-Aktien stehen nicht gut

Am Dienstag, den 08. Februar hat die Warner Music Group ihre wenig ermunternden Umsatzzahlen bekanntgegeben. Die Umsätze gingen im am 31. Dezember zu Ende gegangenen ersten Geschäftsquartal auf 789 Mio. Dollar zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Minus von 14 Prozent.

Die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft betrugen 187 Mio. Dollar. Der moderne Vertriebsweg wird die Einbußen im physischen Markt mit CDs und Schallplatten wohl ohne grundsätzlich neue Ideen nicht mehr wettmachen können. In den letzten drei Monaten des Jahres 2009 waren bereits 184 Mio. Dollar Einnahmen im digitalen Markt erzielt worden. Das Wachstum in diesem Segment beläuft sich also auf nicht einmal zwei Prozent.

Die Börse reagierte verschnupft auf die Ergebnisse. Der Wert der WMG-Aktie fiel um über 10 Prozent.
[Foto: WMG-Hauptinvestor Edgar Bronfman, Jr. | cc-by-3.0 Christopher Peterson]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 18. November 2010

Umsatzrückgang bei Warner Music

Die Warner Music Group (WMG) hat Ihre Bilanzen für das zurückliegende vierte Geschäftsquartal vorgelegt, das am 30. September zu Ende gegangen ist. Leider zeigt der Trend beim US-Plattenlabel noch immer nach unten.

Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13% auf 752 Mio. Dollar. Das Betriebsergebnis ging im bilanzierten Zeitraum auf überschaubare 20 Mio. Dollar zurück. Vor Jahresfrist lag diese Größe noch bei 54 Mio. Dollar. Über das gesamte Fiskaljahr 2010 bleibt ein Ergebnis von 90 Mio. Dollar, im letzten Jahr standen noch 135 Mio. Dollar zu Buche.

Auch der Digitalvertrieb konnte die Einbußen nicht abfangen. 197 Mio. Dollar und somit 26% des Quartalsumsatzes wurden in diesem Segment erwirtschaftet. Berücksichtigt man nur Umsätze aus dem Geschäft mit Musikaufnahmen, liegt der Anteil sogar bei 40%. Der Markt verschiebt sich also weiter zu  Ungunsten physischer Tonträger. Im Vergleich zu 2009 bedeutet dieser Umsatz einen Zugewinn von 7,1%. Das Geschäft mit Downloads und Klingeltönen scheint also bereits langsam an die Grenzen des Wachstums zu stoßen. Die Nachfrage nach Handy-Sounds wird nach Konzernangaben bereits geringer. Der resultierende Positivtrend wird demnach von global steigenden Downloadzahlen getragen.

Als eines der vier großen Plattenmajors hat WMG namhafte Künstler unter Vertrag. Im letzten Quartal ließen Linkin Park, Phil Collins und die hierzulande recht unbekannte Country-Combo "The Zac Brown Band" mit frischen Alben die Kassen am meisten klingeln. Kobukuro und Superfly sorgten in Japan für Furore und bei WMG für erklecklichen Umsatz.
[Foto: Chester von Linkin Park: erfolgreich für WMG | cc-by-sa 2.5 Sry85]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 7. August 2009

Quartalszahlen von Warner Music

Die Warner Music Group (WMG) hat gestern Zahlen für ihr drittes Geschäftsquartal veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz aus dem digitalen Geschäft um fünf Prozent im Vergleich zum vorigen Jahr auf 175 Mio. Dollar. Diese Einnahmen, erzielt aus MP3-Downloads, Klingeltönen und ähnlichen Angeboten, machen nun 23 Prozent am Gesamtumsatz von 769 Mio Dollar aus. Dieser sank jedoch um 9% im Vergleich zum Vorjahr, auch wechselkursbereinigt bleibt ein Minus von 2%. Das Operative Ergebnis des Plattenmajors vor Amortisationen und Abschreibungen fiel um 22% auf 90 Mio. Dollar (Vorjahr: 116 Mio. Dollar). Das dritte Geschäftsquartal der WMG endete am 30. Juni. [Foto: wmg.com]

Link: Pressemitteilung Quartalszahlen WMG