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Mittwoch, 25. Juli 2012

Nintendo weiter im Minus

Der japanische Spielkonsolen-Hersteller Nintendo weist wie schon 2011 für das Ende Juni abgeschlossene Kalenderviertel einen Verlust aus. 182 Mio. EUR Minus machte der Konzern. Vor einem Jahr stand man beim Quartalsergebnis sogar mit 270 Mio. EUR in den roten Zahlen.

Den um 9,7 Prozent auf knapp 900 Mio. EUR zurück gegangenen Umsatz führt der Konzern auf den schleppenden Verkauf des mobilen Spielgeräts Nintendo 3DS zurück. Hier hat man mittlerweile reagiert und den Preis des stereoskopischen Gamer-Handhelds um 40 Prozent reduziert. Zudem findet die bei ihrer Einführung Ende 2006 sehr beliebte stationäre Gaming-Box "Wii" immer weniger Abnehmer. In Puncto Bewegungssteuerung hat die Konkurrenz inzwischen nachgelegt. Die Wii-Hardware galt bereits zum Verkaufsstart als vergleichsweise schwachbrüstig, so dass immer weniger Kaufargumente für die Videokonsole sprechen.

Nintendo hofft dennoch, zum Ende des Jahres wieder im Plus zu sein. Die bereits angestiegenen Verkaufszahlen der Nintendo 3DS und die Einführung der "Wii U" sollen die Kehrtwende bringen. Der Konzern prognostiziert optimistisch ein Jahresergebnis von rund 210 Mio. EUR.
[Foto: Nintendo meldet Verluste | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 26. Januar 2010

Digitalbranche sieht sich im Aufwind

In einer aktuellen Umfrage hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Beschäftigte von vorwiegend im Online- und Mobile-Bereich tätigen Unternehmen nach ihren Einschätzungen für das noch junge Jahr 2010 befragt. Zwei von drei Umfageteilnehmer erwarten steigende Umsätze im laufenden Jahr. Bei den klassischen Medien Print, TV und Radio rechnet eine Mehrheit mit Stagnation oder Umsatzeinbußen. Für digitale Markenführung, also die Bekanntmachung seiner Marke im Internet durch Werbung und andere PR-Maßnahmen sehen 70% in diesem Jahr einen höheren Stellenwert als 2009. Der Online-Werbemarkt hatte 2009 trotz Wirtschaftskrise noch zulegen können, entsprechend groß sind die Hoffnungen in den Digital-Firmen in diesem Jahr, in dem eine ökonomische Entspannung erwartet wird. Neben Social Media prophezeien viele dem mobilen Internet eine wachsende Bedeutung. Unter den befragten Firmen waren 28% vorwiegend in der Online-Werbung tätig, weitere 28% bezeichnen sich als Internetdienstleister. 11% waren Online-Vermarkter. Portale, Verleger und Publisher stellten 7% der Befragten, 3% waren Online-Händler. 23% der Unternehmen stammten aus anderen Wirtschaftszweigen.

Links:
Pressemitteilung des BVDW
Umfrageergebnis des BVDW
[Foto: bvdw.org]