Montag, 31. Januar 2011

One Stop Lizenzshop für Blu-ray

Mit One-Blue LLC kündigt eine unabhängige Lizensierungsfirma laut Bereich der DVD-Intelligence an, ab April als One-Stop-Shop für den Erwerb der bei einer Blu-ray Produktion erforderlichen Lizenzabgaben fungieren zu wollen. Bislang müssen sich Blu-ray Produzenten mit einer ganzen Reihe verschiedener Patentinhaber (deren Zahl aufgrund ungeklärter Patentfragen noch Steigen könnte) herumplagen.

Auf der Website der DVD-Intelligence.com erhält man auch einen Einblick über die derzeitige Höhe der verschiedenen kummolierten Lizenzabgaben.
[Foto: Lizenzen für Blu-ray Produktion aus einer Hand | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Nachrichtenportale immer beliebter

Laut Pressemitteilung des Branchenverbands Bitkom konnten die 20 größten Nachrichtenportale im letzten Jahr 8 Milliarden Besuche erzielen. Das sind 25% mehr als 2009. Für die Zahlen wurden die bei der Informationsgemeinschaft zur Verbreitung von Werbeträgern gemachten Angaben der Portale herangezogen.

Spitzenreiter war dabei Bild.de, das seine Reichweite um 46,3% auf 1,8 Mrd. Besuche ausbauen konnte und sich somit in der Nutzergunst vor Spiegel.de schob. Größter Aufsteiger war news.de. Das Portal konnte seine Visits auf 128 Mio. verfünffachen.
[Foto: Aufsteiger 2010: News.de | (c) news.de]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 27. Januar 2011

Rückgang im Zeitungsmarkt

Im letzten Quartal 2010 sind in Deutschland 24,14 Mio. Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft worden. Das bedeutet einen Rückgang von 2,35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hervor. Nicht eingerechnet sind 120.000 ePaper-Ausgaben (+12%).

Es wurden etwa 493.000 Tageszeitungen weniger abgesetzt, ein Minus von 2,53 Prozent. Auch Sonntagszeitungen erreichten weniger Leser als im Vorjahr. Ihre Auflage ging um 101.000 und somit um 3,05 Prozent zurück. Lediglich die Wochenblätter lagen mit 0,7 Prozent im Plus. Die Auflage dieser Zeitungsgattung ging um mehr als 13.000 Exemplare nach oben, allerdings gab es Fluktuationen in der Datengrundlage. Während ein Blatt ihre Auflagen im Gegensatz zum Vorjahresquartal pünktlich gemeldet hat, wurde dies bei einem anderen versäumt.

Während sich Abos mit -1,5 Prozent gewohnt stabil zeigen waren die Einbrüche bei den Einzelverkäufen mit 4,48 Prozent um so größer. Auch von den in Verkehrsmitteln ausgelegten Bordexemplaren wurden 6.712 Exemplare weniger abgesetzt, ein Rückgang von 1,19 Prozent.
[Foto: Zeitungsauflagen sinken | cc-by-sa 2.0 Daniel R. Blume]

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Filmproduzent Bernd Eichinger gestorben

Im Alter von nur 61 Jahren ist der weltweit anerkannte deutsche Filmproduzent Bernd Eichinger am Montagabend einem Herzinfarkt erlegen.

In den siebzigern widmete sich Eichinger mit seiner Produktionsgesellschaft Solaris Autorenfilmen. Größere Bekanntheit erlangte der Filmkünstler 1981 mit dem auf einer Biografie beruhenden Drogendrama "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Zu der Zeit war er sich bereits Geschäftsführer bei Constantin Film.

Noch in den Achtzigern realisierte Eichinger internationalen Projekten wie "Der Name der Rose" und "Die unendliche Geschichte". Auch national konnte er als Produzent zahlreich Erfolge feiern. Zu seinen beliebtesten deutschsprachigen Werken zählen "Der bewegte Mann" , "Der Schuh des Manitu" und "Der Baader-Meinhof-Komplex".

International machte er in jüngerer Vergangenheit mit den Filmreihen zum Computerspiel "Resident Evil" und zur Comicserie "Fantastic Four" sowie mit der Romanverfilmung "Das Parfüm" von sich reden.

Eichinger wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Viele seiner Filme erhielten Bayerische und Deutsche Filmpreise. Schon sein Frühwerk "Die gläserne Zelle" aus dem Jahre 1978 wurde für den Oscar nominiert. Zuletzt durfte er sich 2009 für "Der Baader-Meinhof-Komplex", leider vergeblich, Hoffnungen auf den Academy Award machen.
[Foto: Eichinger unerwartet verstorben | cc-by-sa 3.0 Constantin Film]

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Dienstag, 25. Januar 2011

Zahlen zur MIDEM 2011

Die am Sonntag begonnene weltgrößte Muskmesse MIDEM hat in diesem Jahr weniger Aussteller und Fachbesucher als 2010. Die Zahl der Teilnehmer ist von 7.200 auf 6.840 gesunken. Dies gaben die Betreiber der Veranstaltung bekannt.

Gab es vor Jahresfrist noch 188 Stände, so sind es in diesem Jahr nur noch 170. Wie im vorigen Jahr sind 78 Nationen vertreten. Immerhin gab es Zuwächse in den Bereichen "Digital & Tech" (+28%) und "Publishing" (+25%).

Gut angenommen wurde das neue MidemLab. Von 152 teilnehmenden neu gegründeten Firmen präsentieren sich hier 30 Start-Ups.

Die Midem findet seit 1966 alljährlich in Cannes statt. In den letzten elf Jahren wurde sie von Direktorin Dominique Leguern geleitet. Sie gibt ihren Posten 2012 an ihren Nachfolger Bruno Crolot ab.
[Foto: Midem-Chefin Leguern übergibt an Crolot | (c) Midem]

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Montag, 24. Januar 2011

IFPI Digital Music Report veröffentlicht

Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat ihren Bericht zur weltweiten Wirtschaftslage der digitalen Musikindustrie veröffentlicht. 4,6 Mrd. US-Dollar konnten 2010 laut Report mit Musik-Dienstleistungen aus dem Web erwirtschaftet werden. Das sind 29% aller globalen Umsätze der Musikindustrie.

Von 2004 bis 2010 sind die Einnahmen durch MP3-Angebote und Abo-Services somit um 1000 Prozent gestiegen. Über 400 legale Anbieter buhlen heute im stationären und mobilen Internet um die Gunst der Musikfreunde. Das digitale Wachstum konnte die Einbußen der Kreativindustrie jedoch nur mäßig abdämpfen. Um 31% gingen die Umsätze im Musik-Business im selben Zeitraum zurück. Die ganz große Wachstumsphase im Internet scheint auch bereits vorbei zu sein. Um lediglich 6 Prozent stiegen die Einnahmen aus dem Digitalvertrieb 2010 im Vergleich zum Vorjahr.

Auch Konzerte warfen 2010 wohl weniger Geld ab als noch 2009. Zumindest die 50 bestbesuchten Touren weltweit haben 12% weniger Ticketeinnahmen generiert.

Der Lobbyverband wird aufgrund der wirtschaftlich weiter unbefriedigenden Lage nicht müde zum Kampf gegen Piraterie aufzurufen. Im Report appelliert die IFPI an Regierungen, auch Internet Service Provider in die Pflicht zu nehmen. Die Webanbieter sollen illegale Seiten sperren und die Daten von widerrechtlich agierenden Tausch-Börsianern zügig herausrücken.
[Foto: Digitalmusik-Bericht der IFPI | (c) ifpi.org]

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Freitag, 21. Januar 2011

Computerspielemuseum wiedereröffnet

Das Computerspielemuseum Berlin, das größte seiner Art in Europa, öffnet am heutigen Freitag seine Pforten für die Besucher. Nachdem Teile der 16.000 Spiele, 2300 Computer und Konsolen sowie 10.000 Fachzeitschriften umfassenden Sammlung bereits zuvor in Ausstellungen an wechselnden Orten zu besichtigen waren, hat man nun in der Karl-Marx-Allee 93a in Berlin-Mitte einen 500 Quadratmeter großen Raum für eine Dauerausstellung gefunden.

In dieser kann täglich (außer Dienstags) zwischen 10 und 20 Uhr ein Teil der Exponate, darunter historische Computerspiele- und konsolen wie die jüngsten Vertreter der Zunft, bestaunt und zum Teil auch ausprobiert werden.
[Foto: Computerspielemuseum eröffnet | cc-by-sa 3.0 UG]

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