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Mittwoch, 2. Mai 2012

PC bleibt beliebteste Daddelkiste

Videospieler nutzen hierzulande häufig noch den PC. Dies berichtet media control. Trotz der Konkurrenz durch Konsolen war im ersten Quartal dieses Jahres noch mehr als jedes dritte verkaufte Game (34%) für herkömmliche Rechner ausgelegt. Gegenüber dem ersten Kalenderviertel 2011 bedeutet das einen nur marginalen Rückgang. Damals bestanten 35% des Absatzmarktes aus PC-Games.

21% des Games-Absatzes beruht auf PlayStation 3-Titeln. Das Sony-System belegt somit Platz zwei im Ranking der Videospielgeräte und ist die wichtigste Konsole in Deutschland.

In Spanien (29%), Italien (26%) und Frankreich (24%) ist der Anteil der PS3-Games höher als in Deutschland. Dort übertrifft die Spielstation
auch den PC-Markt deutlich. In Italien machen die Titel für herkömmliche Rechner noch gerade mal neun Prozent aus. Auch in Spanien (11%) und Frankreich (16%) liegt der entsprechende Anteil bei deutlich unter einem Fünftel.

In Großbritannien ist die XBox 360 das wichtigste Gerät im Games-Markt. Bei einem Absatzanteil von 33% übertrifft die Microsoft-Kreation den PC (11%) bei Weitem.
[Foto: Europaweit beliebt: PS3 | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Sonntag, 19. Juli 2009

US-Games-Branche im Abwärtstrend

Nach einem Bericht von pressetext befindet sich die Videospielindustrie in den USA derzeit im freien Fall. Die Verkäufe von Hard- und Software sanken demnach im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 31%. Der Absturz erfolgte allerdings ausgehend von einem hohem Niveau, 2008 war für die Games-Industrie ein Rekordjahr. Konkurrenz bekommen PC-Games und Spielkonsolen von oft kostenlos zu spielenden Browser-Games. Laut einer Erhebung waren im Mai 2009 87 Millionen US-Amerikaner daddelnd im Internet unterwegs. Dies entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nicht alle Angebote sind kostenlos, Dienste mit größerer Spieltiefe wie World of Warcraft erfordern ein Abo. Die Spielewirtschaft steht also wie andere kreative Industriezweige vor der Aufgabe, das Internet mit genügend Geschick als Einnahmequelle zu nutzen, um entstehende Verluste in klassischen Kaufsegmenten ausgleichen zu können. [Foto: World of Warcraft - Wrath of the Lich King; amazon.de]