Posts mit dem Label Suche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Suche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. Juli 2012

Google testet Handschrift-Eingabe

Nachdem Suchmaschinenriese Google in letzter Zeit vornehmlich durch seine Aktivitäten auf dem Tablet- und Smartphonesektor auf sich aufmerksam machte und mit immer neuen Updates seines Suchalgorithmus die SEO-Szene ordentlich durcheinanderwirbelte, warten die Entwickler aus Mountain View nun mit einer weniger spektakulären aber nicht minder erwähnenswerten Neuerung auf.

Besitzer eines Smartphones oder Tabletcomputers können in Zukunft Suchanfragen an Google handschriftlich eingeben. Möglich wird dieses unter Google.com im mobilen Modus bereits zu besichtigende Feature dadurch, dass man den jeweiligen Suchbegriff auf das berührungsempfindliche Display eines Endgerätes schreibt.

Ein unterwegs oftmals mühseliges und fehlerbehaftetes Eintippen soll in Zukunft entfallen. Mit der Neuerung rundet Google die EIngabemöglichkeiten von Suchanfragen sinnvoll ab, nachdem bereits seit über einem Jahr die Funktion der Sprachsteuerung von Suchanfragen möglich ist.
[Foto: Google bleibt innovativ | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 29. November 2011

Google benachteiligt Filehoster

Wie das Blog TorrentFreak berichtet, sperrt Suchmaschinen-Betreiber Google Filesharing-Portale bei manchen Suchbegriffen von der Sofortsuche (Instant Search) aus. Auch in der Auto-Vervollständigung (Autocomplete) unterhalb des Suchfeldes werden Begriffe wie "torrent", "RapidShare" oder "The Pirate Bay" offenbar seit Kurzem ausgespart.

Allerdings sind die entsprechenden Seiten nicht aus dem Google-Index getilgt. Nach Klick auf den Such-Button bzw. Betätigung der Eingabe-Taste erscheinen sie in den Ergebnissen. Lediglich die dynamisch bei Änderung der Sucheingabe angepassten Resultate zeigen die Portale nicht mehr an.

Bereits im Dezember 2010 hatte Google Änderungen am Suchmechanismus angekündigt. Anfragen, die "wahrscheinlich" mit einer Urheberrechtsverletzung verknüpft sind, sollten benachteiligt werden. Im Januar landeten die ersten Webseiten auf einer Sperrliste, die nun offenbar erheblich ausgeweitet wurde.

Die betroffenen Filehoster sind berüchtigte Umschlagplätze für illegale Medien-Kopien. Problematisch ist der Kniefall des IT-Konzerns vor den Rechteinhabern und Copyright-Schützern dennoch, da die von den genannten Suchfeatures ausgeschlossenen Firmen zum Teil ein legales Geschäftsmodell vorweisen können. Das OLG Düsseldorf sah beispielsweise in einer Entscheidung im Mai 2010 bei RapidShare keine Verantwortung für dort getätigte Up- und Downloads. Die Unternehmen werden von den ausbleibenden Suchanfragen wirtschaftlich schwer getroffen.
[Foto: Keine Sofort-Resultate für Pirate Bay & Co. | (Screenshot)]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 5. November 2011

Google anonymisiert Suche

Wie der Suchmaschinenbetreiber Google in seinem Blog bekannt gab, hat man damit begonnen, Suchanfragen zu anonymisieren, so dass Webseitenbetreiber mit ihren Analysetools nicht mehr nachvollziehen können, welche Suchanfragen zu welchen Besuchern oder Conversions geführt haben. In der SEO-Szene sorgt dies derzeit für einige Aufregung, sind diese Daten doch Voraussetzung dafür, die Webseite auf erfolgsversprechende Suchbegriffe hin zu optimieren.

Die Anonymisierung betrifft derzeit nur einen Teil der bei Google eingeloggten User. Diese werden auf die mit einer Sicherheitstechnologie versehene und auch ohne Login aufrufbare Seite https://www.google.com weitergeleitet. Da derzeit nur ein relativ geringer Teil der Nutzer bei Google als Motglied nutzt, stellt sich die Situation momentan noch nicht so ernst dar, wie sie mit steigender Popularität von Google+ werden könnte. Das soziale Netzwerk Google+ ist vor einigen Monaten als Konkurrenz zu Facebook gestartet und erfreut sich seitdem einer rasant wachsenden Mitgliederzahl.

Ob Google den Schritt aus Datenschutzgründen geht, wie man dort vorgibt, oder um die Attraktivität der Adwords weiter zu steigern, wo die Suchbegriffe, die zum Klick auf eine Anzeige und damit zum Besuch der Website führen weiterhin ungefiltert für die Werbekunden einsehbar bleiben, kann nur schwer beantwortet werden. Neben den Adwords bietet Google Webseitenbetreibern noch eine 30 Tage in die Vergangenheit reichende aggregierte Liste an Suchbegriffen an, die Besucher auf die Seite führten. Eine Conversionanalyse ist mit diesem Tool, im Gegensatz zu den Ergebnissen, die mit Adwords gewonnen werden können, allerdings nicht möglich.
[Foto: Google verunsichert Webmaster | google.de]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 18. Mai 2011

Facebook & Microsoft greifen Google an

Facebook möchte Google offenbar mit allen Mitteln das Wasser abgraben. Beim PR-Störfall in der letzten Woche hatte das soziale Netzwerk mit Hilfe gezielt kontaktierter Blogger und Journalisten Google des Datenraubs bei Facebook bezichtigen wollen.

Ein US-Anwalt sah diese Art der Einflussnahme gar nicht gerne und veröffentlichte die Schriftwechsel. Die Schmutzkampagne war von der PR-Agentur Burson-Marsteller ohne Nennung von Facebook als Drahtzieher durchgeführt worden. Das IT-Unternehmen um Mark Zuckerberg musste nach investigativen Ermittlungen des Web-Newsportals The Daily Beast aber schließlich zugeben, die Schlammschlacht angezettelt zu haben.

Eine Kooperation des sozialen Netzwerks mit Microsoft lässt die Anti-Google-Strategie nun in einem neuen Licht erscheinen. Das Projekt "Emporia" soll künftig mit Hilfe von Facebook-Informationen individuell passende Ergebnisse in Microsofts Suchmaschine "Bing" liefern.

Einen ersten Prototypen stellten die Windows-Macher nun im Bing-Blog vor. Die Suchergebnisse werden mit Empfehlungen und Informationen von Facebook-Freunden verknüpft, sobald man beim sozialen Netzwerk eingeloggt ist. So ist es möglich, Rat bei seinen Kontakten zu suchen, wenn diese beispielsweise ein Produkt bereits positiv bewertet haben oder in einer Stadt wohnen, in die man reisen möchte. Auch eine Emporia-App für Windows Phone 7 ist bereits erhältlich.
[Foto: Nicht wirklich sozial: Mark Zuckerberg | cc-by-sa 2.0 Jason McELweenie]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 5. November 2008

Google digitalisiert Bücher von Random House

Der US-Verlag Random House, eine Tochter der Bertelsmann AG, stellt seine seine neu erschienenen Bücher Google zur Verfügung. Der Deal sieht vor, dass User über die Google Buchsuche die Werke in einer Volltextsuche durchstöbern können. Allerdings werden die Bücher (zumindest noch) nicht in vollem Umfang frei online verfügbar gemacht, wie der Kölner Stadtanzeiger zu berichten weiss. Vielmehr erinnern einen Werbeeinblendungen zum gefundenen Buchfragment daran, dass sich das Werk auch in physischer Form erwerben lässt. Der abgeschlossene Vertrag gilt als Meilenstein. Der Verlagsriese Random House hatte sich bisher vehement dagegen gewehrt, seine Bücher im Web zugänglich zu machen. Google hat für seine Book Search bereits die Bibliotheken renommierter Universitäten wie Harvard, Princeton, Oxford und Harvard digitalisert. Auch deutschsprachige Bücher stehen schon zur Verfügung, weitere werden demnächst eingescannt. Die Bayerische Staatsbibliothek in München stellt Werke, auf die kein Urheber mehr Rechte geltend macht, zur Verfügung.