Die IVW hat die Zugriffs-Statistiken großer deutscher deutscher Portale für Oktober vorgelegt. Demzufolge profitieren vor allem Videoportale vom Anbruch der kalten Jahreszeit.
Das Portal des Fernsehsenders ProSieben konnte 11 Prozent dazugewinnen und ist mit über 150 Millionen Besuchern im letzten Monat eines der erfolgreichsten unter seinesgleichen. MyVideo hat sogar um satte 28 Prozent zugelegt und kommt auf 53 Millionen Visits. Das zur RTL-Mediengruppe gehörige Videoportal clipfish.de hat mit rund 42 Prozent den größten Zuwachs verbucht und kommt nun auf 7,2 Millionen Visits. RTL.de hatte nach einem Verlust von 4 Prozent im Oktober 45 Millionen Besucher.
Auch News-Angebote haben positive Entwicklungen vorzuweisen. Bei Bild.de ist die Zahl der Besuche um etwa 3 Prozent auf 151 Millionen gestiegen. 4 Prozent beträgt der Zuwachs bei Spiegel Online, wo 128 Millionen Zugriffe erreicht werden konnten. Die Online-Seite des Springer-Ablegers "Die Welt" hat sich bei einem Plus von knapp 5 Prozent auf rund 30 Millionen Visits erhöht. Dicht dahinter liegen sueddeutsche.de mit knapp 28 Millionen und Focus Online mit 26 Millionen Besuchern sowie die Online-Auftritte der TV-Sender N24 und n-tv mit 24 bzw. 23,5 Millionen Zugriffen. Die Homepage des Computer-Magazins CHIP hat im Oktober ein Plus von über 5 Prozent zu verzeichnen und damit erstmals seit März dieses Jahres die 50 Millionen-Marke überschritten.
Nach dem großen Einbruch der Besucherzahlen können die Betreiber der VZ-Netzwerke wieder aufatmen. Nach einem Zuwachs von 4,6 Prozent hatten sie im Oktober 385 Millionen Visits.
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Montag, 15. November 2010
Montag, 24. Mai 2010
ESC-Casting - Nächstes Jahr wieder mit Raab
Auch im nächsten Jahr wollen die ARD und ProSieben gemeinsam mit Stefan Raab als Jury-Präsident den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest leiten. Die nächste Staffel wird wieder vom Produktionsunternehmen Raab TV des berühmt berüchtigten Lästermauls realisiert.
In diesem Jahr hatte Lena Meyer-Landrut den Vorentscheid mit dem Titel Satellite für sich gewinnen können. Die Einschaltquoten blieben im Verlauf der Staffel meist auf durchschnittlichem Niveau. Trotzdem fiebert die Nation auf Lenas Auftritt am 29. Mai in Oslo hin.
Sendetermine und der Zeitrahmen für die Bewerbungen zum ESC 2011 werden noch bekannt gegeben. Voraussichtlich ist auch das Moderatoren-Duo Matthias Opdenhövel/Sabine Heinrich im nächsten Jahr wieder mit von der Partie. [Foto: Lena Meyer-Landrut]
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Lena Meyer-Landrut im agent media-Shop
ESC-Hits im agent media-Shop
In diesem Jahr hatte Lena Meyer-Landrut den Vorentscheid mit dem Titel Satellite für sich gewinnen können. Die Einschaltquoten blieben im Verlauf der Staffel meist auf durchschnittlichem Niveau. Trotzdem fiebert die Nation auf Lenas Auftritt am 29. Mai in Oslo hin.
Sendetermine und der Zeitrahmen für die Bewerbungen zum ESC 2011 werden noch bekannt gegeben. Voraussichtlich ist auch das Moderatoren-Duo Matthias Opdenhövel/Sabine Heinrich im nächsten Jahr wieder mit von der Partie. [Foto: Lena Meyer-Landrut]
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Montag, 2. November 2009
ProSiebenSat.1 vor Pay-TV-Einstieg
Die durch die Werbeflaute tief in den roten Zahlen steckende ProSiebenSat.1 AG möchte sich künftig seine TV-Inhalte von den Zuschauern bezahlen lassen. Laut Mitteilung des Handelsblatts kündigte Vorstandsvorsitzender Ebeling den Einstieg in ein Pay-TV-Modell zunächst bei kleinen Spartensendern an. Die großen Sender ProSieben und Sat.1 sollen zunächst frei empfangbar bleiben. In Dänemark bietet der Medienkonzern bereits erfolgreich kostenpflichtige Programme an. Auch der Privatsender RTL ist von der Krise in der TV-Spot-Vermarktung betroffen, plant jedoch keine dramatischen Änderungen seines Geschäftsmodells. Ob sich Bezahlfernsehen bei den durch GEZ-Gebühren vorbelasteten Deutschen aber rechnet, wird die Zukunft zeigen. Pay-TV-Vorreiter Sky (ehemals Premiere) jedenfalls konnte Ende letzten Jahres nur durch ein Rettungspaket von Medienmogul Rupert Murdoch vor dem sonst sicheren wirtschaftlichen Aus gerettet werden. [Foto: Blaupause@wikimedia]
Sonntag, 13. September 2009
Raab sucht Star für Oslo
Wie der NDR jetzt bekannt gab, haben hoffnunsvolle Interpreten ab dem 18. September die Gelegenheit, sich für die Castings für die Suche nach dem deutschen Beitrag bei der nächsten Eurovision anzumelden. Wie cd-agent schon im Juli berichtete, wird das Prozedere der Kandidatenkür diesmal dank des verheerenden Abschneidens der deutschen Teilnehmer in den Vorjahren und des Reformeifers von Stefan Raab diesesmal grundlegend umgestaltet und trendgemäß den beliebten Castingshows angeglichen. In den Monaten zuvor gab es einiges Hin- und Her um das Engagement von Hoffnunsträger Stefan Raab, von dem man sich eine Neubelebung des Formats und vor allem die Auswahl eines Kanditaten mit Siegchancen erhofft: Nachdem das Pro7 Aushängeschild Raab dem Werben des NDR, sich an der Suche nach einem Kandidaten für die Eurovision 2010 in Oslo zu beteiligen, zunächst einen Korb gegeben hatte, einigte man sich schließlich doch auf eine Zusammenarbeit. Gemeinsam will man nun in Form einer Castingshow nach einem geeigneten Interpreten suchen, der Deutschland beim nächsten Musikwettstreit vertreten und nach Möglichkeit erfolgreicher als die Beiträge der letzten Jahre abschneiden soll. Aus der zu erwartenden Fülle an mehr oder weniger talentierten Kandidaten wird die Jury 20 Finalisten ausgewählen, die sich dann im Februar und März des kommenden Jahres dem Fernsehpublikum stellen dürfen. ProSieben wird dabei die fünf Vorentscheidungssendungen und das Halbfinale ausstrahlen, Viertelfinale und Finale werden von der ARD übertragen. Dem Fernsehzuschauer wird dabei in gewohnter Manier die Aufgabe zuteil, Teilnehmer aus der Show zu wählen und letzlich den Sieger und damit den deutschen Beitrag für Oslo zu bestimmen. Darüber hinaus entscheiden die Zuschauer auch über den Song selbst, den der Sieger des Sangeswettbewerbs schließlich beim Eurovision Song Contest 2010 in der norwegischen Hauptstadt vortragen darf. [Foto: eurovision.ndr.de]
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