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Donnerstag, 12. Februar 2009

Videomarkt 2008 stabil

Im vergangenen Jahr wurden 103,7 Millionen Bildtonträger verkauft. Dies berichtet der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV). Damit ging der Absatz gegenüber 2007 (104,5 Mio.) leicht zurück. Seit 2004 liegt der Verkauf auf relativ konstantem Niveau. Zwischen 103 und 105 Mio. Einheiten wurden seitdem jährlich abgesetzt. Der Umsatz aus dem Verkauf von Videomedien ging auch aufgrund fallender Stückpreise um 3% auf 1,291 Mrd. Euro zurück. (2007: 1,331 Mrd). Neben der DVD gewinnt auch die Blu-ray an Bedeutung. Einheiten im Wert von 48 Mio. Euro des Datenträgers für hochaufgelöstes Filmmaterial gingen 2008 über die Ladentheken. Für 2009 prognostiziert der Branchenverband einen Umsatz von 100 Mio. Euro. Auch im Verleihmarkt zeigt sich wenig Bewegung. 107,5 Mio. Verleihvorgänge wurden 2008 verzeichnet (2007: 108,5 Mio.). Der Umsatz sank von 274 Mio. Euro 2007 auf 264 Mio. Euro im letzten Jahr. 2 Mio. Blu-ray Discs wurden ausgeliehen. Disneys Ratatouille fand den größten Anklang bei den Videothekengängern, während beim Verkauf Til Schweigers Komödie "Keinohrhasen" die Nase vorn hatte. Auf Blu-ray fand "I Am Legend" mit Will Smith die meisten Käufer, dicht gefolgt vom erst im Dezember in dem neuen Videoformat erschienenen Batman-Abenteuer "The Dark Knight". [Foto: amazon.de]

Mittwoch, 7. Januar 2009

UK - DVD-Absatz gestiegen

Wie das Fachportal DVD-Intelligence berichtet, ist im Jahr 2008 der Absatz von DVDs im vereinigten Königreich gegenüber 2007 um 1,9% gestiegen. Insgesamt wurden 252,9 Mio. Einheiten verkauft. Zum guten Ergebnis trug auch der Musikfilm "Mamma Mia!" bei, der es auf 3,1 Mio verkaufte Exemplare in der ersten Release-Woche brachte. Auch das neue Blu-ray-Format fand bedeutend besseren Absatz als im Vorjahr. 3,7 Mio. Discs mit hochaufgelöstem Filmmaterial gingen 2008 über britische Ladentheken, davon 1,5 Mio. allein im Dezember. Dabei half im Endspurt des Jahres 2008 der Batman-Streifen "The Dark Knight", der mit 281.000 Exemplaren der meistverkaufte Blu-ray-Titel Großbritanniens im erst kürzlich vergangenen Jahr gewesen ist. [Foto: amazon.de]

Donnerstag, 14. August 2008

Rekordabsatz für DVDs

Einer von der deutschen Filmförderungsanstalt initiierten Erhebung der GfK zufolge wurden im ersten Halbjahr 2008 43,8 Mio DVDs verkauft. Eine ähnlich große Anzahl an DVDs wurde zuletzt in den Monaten Januar bis Juni des Jahres 2005 abgesetzt (43,6 Mio). Der Umsatz aus dem DVD-Verkauf ging aufgrund des Preisverfalls der Video-Datenträger jedoch leicht auf 532 Mio. Euro zurück (1. Halbjahr 2007: 541 Mio. €). Im Schnitt kostete ein Video-Silberling beim Kauf 12,31 €, was einem Rückgang von immerhin 20 Cent entspricht. Der Absatz hochauflösender Nachfolgeformate stieg auf 800.000 Stück an, dadurch konnte ein Umsatz von 17 Mio. € erzielt werden. Auch im Verleih ging der Umsatz leicht auf 119 Mio. € zurück, ein Minus von 3 Mio. €. Dabei stieg die Zahl ausgeliehener Filme mit 49 Mio. gegenüber dem Vorjahr (48,8 Mio) sogar leicht an. Insgesamt stagniert der Umsatz des Video- und DVD-Geschäfts auf gutem Niveau bei 670 Mio €, die auch im 1. Halbjahr 2008 erreicht wurden. [Foto: Pixelio.de]

Mittwoch, 25. Juni 2008

Musik-Business leidet weiter

Laut einem Bericht von heise.de basierend auf Zahlen des internationalen Verbandes der Phonographischen Industrie (IFPI) sind die Umsätze der Plattenlabels weltweit im vergangenen Jahr gegenüber 2006 um 8% auf 19,4 Mrd. Dollar gefallen. Bei steigenden Umsätzen im Digitalbereich (+34% auf 2,9 Mrd. Dollar) fiel der Umsatz aus dem Tonträgerverkauf um 13%. 82% des Gesamtumsatzes erbrachten Verkäufe von CDs und Musik-DVDs. In Deutschland bleibt die CD im internationalen Vergleich noch sehr beliebt. Hierzulande entfielen 89% des Gesamtumsatzes auf das Geschäft mit physischen Tonträgern.