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Montag, 20. Dezember 2010

Lena singt 18 Mal gegen sich selbst

Im nächsten Jahr findet der Eurovision Song Contest zum dritten Mal in Deutschland statt. Die Vorbereitungen für die Show sind bereits in vollem Gange. Als Moderatoren sind Entertainer Stefan Raab und Comedy-Queen Anke Engelke sowie Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers gesetzt. Die Termine für die Endrunden stehen ebenfalls fest. Die Semifinals sind für den 10. und den 12. Mai geplant, am 14. Mai steigt das große Finale in der Esprit-Arena in Düsseldorf. Dort soll Grand Prix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut ihren Titel verteidigen und den diesjährigen Erfolg wiederholen.

Im Rahmen der Sendung "Unser Song für Deutschland" soll nun innerhalb von drei Folgen aus insgesamt zwölf Liedern der passende Beitrag ermittelt werden, den Lena dort zum Besten geben wird. In den beiden Halbfinalsendungen, die am 31. Januar und am 7. Februar stattfinden, wird sie mit jeweils sechs Songs antreten, von denen jeweils drei Songs für die Endrunde am 18. Februar ausgewählt werden. Dort bestimmt das Publikum den Song, mit dem Lena in Düsseldorf antreten soll.

Die Titelverteidigung war Raabs Idee. Der musikalische Entertainer hatte sich mit seinem Wunsch im Oktober durchgesetzt. Das Vorhaben wird von zahlreichen Fans kritisiert. In diversen Internetforen, aber auch bei sozialen Netzwerken wie Twitter finden sich unzählige negative Stimmen.
[Foto: "Lena-Mania 2.0" ist Raab-Idee | cc-by-sa 2.0 Daniel Kruczynski]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 24. Juli 2009

Eurovision Song Contest - Raab macht es doch

Stefan Raab möchte nun doch in Zusammenarbeit mit dem NDR das Casting für den Eurovision Song Contest 2010 begleiten. Nachdem der Entertainer eine Kooperation noch im Mai abgelehnt hatte, gab der Norddeutsche Rundfunk kürzlich die Modalitäten der nationalen Vorausscheidung für den Sangeswettbewerb bekannt. Demnach sollen in acht Sendungen 20 Künstler um die Teilnahme an der internationalen Endausscheidung in Oslo kämpfen. Nach fünf Vorrunden (alle auf Pro 7) folgt ein Viertelfinale, das in der ARD zu sehen sein wird. Das Halbfinale ist auf dem Privatsender zu sehen, das Finale wird wieder im Ersten ausgestrahlt. Raab, der als Interpret und Produzent drei Titel beim Song Contest in die Top 10 hieven konnte, fungiert als Juryvorsitzender. Der deutsche Beitrag wird durch das Verfahren wieder von den Fernsehzuschauern bestimmt, und nicht, wie zuletzt, ohne Vorentscheid nominiert. Auch wenn am 29. Mai in der norwegischen Hauptstadt kein "Germany: 12 Points" zu hören sein sollte, dürfte das in der Geschichte einmalige Zusammengehen von privaten und öffentlich rechtlichen Anstalten die Verbundenheit der TV-Publikums mit dem deutschen Beitrag stärken und die Einschaltquoten nach oben treiben. [Foto: Ruth Moschner Fanclub@wikimedia]