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Sonntag, 14. März 2010

Lena geht mit "Satellite" nach Oslo

Lena Meyer-Landrut hat gestern das Finale der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Dabei setzte sich die 18jährige Hannoveranerin gegen ihre gleichaltrige Kontrahentin Jennifer Braun aus dem hessischen Eltville durch. Lena, die in ihrer Song-Auswahl im Rahmen des Castings immer leicht schräge Nummern gewählt hatte, wird Deutschland in Oslo mit dem Titel Satellite vertreten, der ebenfalls per Telefon-Voting bestimmt wurde. Die Nummer aus der Feder von John Gordon und Julie Frost konnte sich gegen "Bee" (Komposition: Rosie Golan & Christian Ottestad), "I Care For You" (u.a. von Max Mutzke) und "Love Me" (Raab/Meyer-Landrut) behaupten. Als Juroren gaben sich im Finale Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß und Soul-Sänger Xavier Naidoo neben Jury-"Präsi" Raab so handzahm wie ihre Vorgänger auf den Bewerter-Sesseln bei Unser Star für Oslo. Sängerin und Lied wurden in einschlägigen Foren mit geteiltem Echo aufgenommen, an einen der ersten Plätze für das insgesamt recht harmlos daherkommende "Satellite" glauben nur wenige. [Foto: by-nc-nd Vinoth Kandiah]

Freitag, 24. Juli 2009

Eurovision Song Contest - Raab macht es doch

Stefan Raab möchte nun doch in Zusammenarbeit mit dem NDR das Casting für den Eurovision Song Contest 2010 begleiten. Nachdem der Entertainer eine Kooperation noch im Mai abgelehnt hatte, gab der Norddeutsche Rundfunk kürzlich die Modalitäten der nationalen Vorausscheidung für den Sangeswettbewerb bekannt. Demnach sollen in acht Sendungen 20 Künstler um die Teilnahme an der internationalen Endausscheidung in Oslo kämpfen. Nach fünf Vorrunden (alle auf Pro 7) folgt ein Viertelfinale, das in der ARD zu sehen sein wird. Das Halbfinale ist auf dem Privatsender zu sehen, das Finale wird wieder im Ersten ausgestrahlt. Raab, der als Interpret und Produzent drei Titel beim Song Contest in die Top 10 hieven konnte, fungiert als Juryvorsitzender. Der deutsche Beitrag wird durch das Verfahren wieder von den Fernsehzuschauern bestimmt, und nicht, wie zuletzt, ohne Vorentscheid nominiert. Auch wenn am 29. Mai in der norwegischen Hauptstadt kein "Germany: 12 Points" zu hören sein sollte, dürfte das in der Geschichte einmalige Zusammengehen von privaten und öffentlich rechtlichen Anstalten die Verbundenheit der TV-Publikums mit dem deutschen Beitrag stärken und die Einschaltquoten nach oben treiben. [Foto: Ruth Moschner Fanclub@wikimedia]

Sonntag, 25. Mai 2008

Eurovision Song Contest - Peinlicher No Angels-Auftritt

Während der Russe Dima Bilan mit miserablem Englisch und seinem Titel "Believe" den Sieg davon tragen konnte, blamierten sich die No Angels beim gestrigen Eurovision Song Contest in Belgrad nicht nur durch die Platzierung (14 Punkte, Letzter Platz zusammen mit Polen und Großbritannien), sondern auch durch Ihre Auftritte während und nach der Show. Der an falschen Tönen kaum zu überbietenene Auftritt zu "Disappear" wurde vom blonden Engel "Sandy" während der After Show Party der ARD auch noch dahingehend kommentiert, die Performance sei geil gewesen und die Engel hätten nicht schief gesungen. Leser der Welt online sehen das offensichtlich objektiver. In einem laufenden Online-Voting zeigen sich rund zwei drittel der Teilnehmer mit der deutschen Platzierung einverstanden. Dass der deutsche Beitrag nicht alleiniger letzter wurde, ist lediglich den 12 Gnadenpunkten aus der bulgarischen Heimat der No Angels-Sängerin Lucy Diakovska zu verdanken.

Eurovision Song Contest 2008 - Endergebnis
01. Russland, Dima Bilan: "Believe"
02. Ukraine, Ani Lorak: "Shady Lady"
03. Griechenland, Kalomira: "Secret Combination"
04. Armenien, Sirusho: "Qele qele"
05. Norwegen, Maria Haukaas Storeng: "Hold On To Be Strong"
06. Serbien, Jelena Tomasevic: "Oro"
07. Türkei, Mor ve ötesi: "Deli"
08. Aserbaidschan, Elnur & Samir: "Day After Day"
09. Israel, Boaz Mauda: "The Fire In Your Eyes"
10. Bosnien-Herzegowina, Laka: "Pokusaj"
11. Georgien, Diana Gurtskaya: "Peace Will Come"
11. Lettland, Pirates Of The Sea: "Wolves Of The Sea"
12. Portugal, Vânia Fernandes: "Senhora do mar"
13. Island, Euroband: "This Is My Life"
15. Dänemark, Simon Mathew: "All Night Long"
16. Spanien, Rodolfo Chikilicuatre: "Baila el chiki chiki"
16. Albanien, Olta Boka: "Zemrën lamë peng"
18. Schweden, Charlotte Perrelli: "Hero"
18. Frankreich, Sébastien Tellier: "Divine"
20. Rumänien, Nico & Vlad Mirita: "Pe-o margine de lume"
21. Kroatien, Kraljevi ulice & 75 Cents: "Romanca"
22. Finnland, Teräsbetoni: "Missä miehet ratsastaa"
23. Deutschland, No Angels: "Disappear"
23. Großbritannien, Andy Abraham: "Even If"
23. Polen, Isis Gee: "For Life"